Was ist eine Robinsonliste - eCommerce von A bis Z

Robinsonliste

Eine sogenannte Robinsonliste ist eine Schutzliste für Privatpersonen oder Unternehmen, die unaufgefordert kein persönlich adressiertes Werbematerial über Kommunikationskanäle wie E-Mail, Telefon, Sms, Telefax oder ganze Domains erhalten wollen. Sie dient somit dem Verbraucherschutz und kann von seriösen Unternehmen zum Abgleich gegen ihre Versand- und Werbelisten genutzt werden, um unerwünschte Kontaktdaten zu löschen. Der Name geht auf die Romanfigur Robinson Crusoe zurück, der lange Zeit alleine und ohne Verbindung zur Außenwelt auf einer abgelegenen Insel verbrachte.

Robinsonlisten gibt es in vielen Ländern unter verschiedenen Namen. In Österreich kann man sich kostenlos über Antragsformular bzw. über E-Mail etwa bei der WKO oder bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH  in die elektronische Robinsonliste eintragen.

Robinsonlisten sind sowohl für (kommerziell) werbetreibende Unternehmen als auch für Konsumenten ein nützliches Werkzeug. Unternehmen bewahren sie insbesondere davor, bei gekauften Daten für deren unerlaubte Verwendung kostenpflichtig abgemahnt zu werden.

Wirkungsweise Robinsonliste Österreich

Hat man sich in die Robinsonliste eingetragen, werden die Kontaktdaten an die österreichischen Adressverlage und Direktwerbeunternehmen – also ausnahmslos nur solche mit Sitz in Österreich – weitergeleitet, die diese dann aus ihren Verteilern bzw. Datenbeständen streichen. Ausdrücklich gewünschtes Werbematerial und amtliche Mitteilungen erhält man weiterhin. Die Robinsonliste kommt bei unadressierten Massenaussendungen wie z.B. „an einen Haushalt“ nicht zur Anwendung.

Probleme Robinsonliste

Die Robinsonliste wirkt nur bedingt. Seriöse Unternehmen halten sich zwar weitgehend an den Wunsch, wenn ein Konsument kein Werbematerial erhalten will. Allerdings ist sie kein Schutz gegen Spammer aus dem Ausland und auch nicht alle inländischen Werbeversender beziehen die Liste bzw. gehen die freiwillige Verpflichtung ein, die Liste zu berücksichtigen. Verdeckte Absender – z.B. über falsche Rufnummern und Email-Adressen oder Rufnummer-Unterdrückung – wird man zudem als Konsument schwer identifizieren können. Letztlich kann es auch passieren, dass unseriöse Unternehmen die Robinsonliste dazu missbrauchen, erst recht Spams an die angeführten Kontakte zu versenden.



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