20. August 2019

Tipps für den Aufbau von Know-How bei Onlinehändlern!

Know-How Aufbau

Die Einstellung vieler Geschäftsführer, Vorstände oder Unternehmensinhaber zum Thema E-Commerce Know-How ist in Österreich teilweise noch sehr fraglich. E-Commerce wird immer noch als etwas betrachtet, das man machen muss, weil es die Konkurrenz auch macht – und nicht als das, was es tatsächlich ist. Nämlich ein zeitgemäßer Einkaufskanal, den Kunden inzwischen gewohnt sind.

(Fast) alles lässt sich online verkaufen!

In täglichen Gesprächen mit Unternehmen aus ganz Europa kommen zu diesem Thema oft Einwände. Beispielsweise, dass das eigene Produktsortiment viel zu erklärungsintensiv ist oder der Kunde dringend die Beratung des Vertriebs oder der stationären Händler benötigt. Das mag einerseits zwar zutreffen, oft werden die Kunden aber auch einfach komplett unterschätzt. Hier haben wir Tipps & Trick aufgezählt, wie man mit Unsicherheiten beim Einstieg in den Onlinehandel umgehen kann.

Mittlerweile – im Jahr 2019 – kann wirklich bereits fast alles online eingekauft werden. Angefangen von Fashion, Home & Living, Sportartikel über Fahrzeuge, Boote, Flugzeuge bis hin zu Immobilien. Es gibt beinahe keine Produktgruppe, welche nicht im Internet ihre Kunden findet. Also scheint das Know-How der Kunden ausreichend zu sein.

Angst vor dem Neuen?

Meist sind es auch nur vorgeschobene Argumente, denn viele Unternehmen haben einfach Angst davor, sich mit neuen Themen zu beschäftigen. Auch wenn diese neue Themen, wie eben der Onlinehandel (ganz egal ob im B2B oder B2C Bereich), bereits für viele Unternehmen überlebenswichtig sind oder in naher Zukunft werden.

Schlechte Erfahrungen mit Agenturen!

Bei vielen Unternehmen kommt die Ablehnung auch ganz klar von schlechten Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Agenturen. Ja, es gibt viele schlechte Agenturen, die einfach nur versuchen das Budget des Kunden abzuziehen. Aber es gibt ganz genauso viele wirklich gute Agenturen. Agenturen die das Wohl des Kunden im Auge haben und das notwendige Know-How auch beim Kunden intern aufbauen.

An internem Know-How führt kein Weg vorbei!

Genau das ist das Kernthema dieses Artikels: Um in einer Fähigkeit richtig gut zu werden, braucht man Erfahrung. Diese Erfahrung kann man entweder langsam über trial & error selbst aufbauen oder man holt sich bestehendes Know-How fix in das eigene Unternehmen.

Und damit sind nicht die ein oder anderen Mitarbeiter gemeint. In Deutschland beginnt gerade der Trend, dass sich große Händler extrem gute Agenturen oder Beratungshäuser aufkaufen, um so das Know-How intern einzusetzen. Zusätzlich kann das Unternehmen weiters das Wissen auch seinen Händlern oder Lieferanten verkaufen und stärkt somit auch seine eigene Marke als Innovationsführer.

Die Vorgehensweise am Beispiel von ROSE Bikes:

Rose Bikes hat sich das fehlende KnowHow mit der Agentur Kommerz eingekauft

ROSE Bikes war schon viele Jahre lang ein digitaler Vorreiter in der Bike Branche. Bei dem Unternehmen aus Bochum konnte man sich schon lange komplette Fahrräder, sowie alle Zubehörteile nach Wahl zusammen stellen. Das zu einer Zeit, als die meisten anderen Hersteller noch damit gerungen haben, ob sie tatsächlich technische Daten auf ihrer Webseite veröffentlichen sollten.

Nun hat das Vorzeigeunternehmen der Sportartikelbranche den nächsten Trend aktiv eingeläutet. Man hat sich nämlich jene Agentur, welche für viele E-Commerce Agenden bereits verantwortlich war, gekauft und in das Familienunternehmen integriert. Unter dem Titel ROSE DIGITAL ist die Agentur nun nicht nur für den internen Know-How Aufbau im Bereich Digitalisierung verantwortlich, sondern betreut auch weiterhin externe Kunden.

Denn genau durch diesen täglichen aktiven Erfahrungsaustausch mit anderen Branchen kommt man oft für sich selbst auf die besten und einfachsten Lösungsansätze.

Vor allem für Hersteller ein sehr spannender Weg!

Vor allem für Produktionsunternehmen ist dieser Weg super spannend. Denn man kombiniert das Beste aus allen Welten. Man holt sich ein top motiviertes und innovationsgetriebenes Unternehmen aus der Digital Branche in den Unternehmensverbund, welches somit direkt auch das Know-How rund um die Erzeugnisse oder Produkte erleben kann. Wenn man diese Erfahrungen jeden Tag erlebt, kommen auch die super wichtigen Emotionen zum Vorschein, welche auch Digital vermittelt werden müssen.

Wenn ihr also ein Hersteller seid, der sagt „Ja, Digitalisierung ist mehr als ein Schlagwort und wir wollen Vollgas geben“, dann meldet euch bei mir und wir können euch den oder die passenden Agenturen oder Boutique Beratungsunternehmen nennen, welche für einen Merger in eurem Umfeld spannend wären. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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