E-Commerce gibt den Takt an | A-COMMERCE
Schließen

Du möchtest einen kostenlosen Ersttermin vereinbaren?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Schließen

Du hast Fragen zu unseren Events und möchtest dir ein Ticket sichern?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

events@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du möchtest Teil unseres einzigartigen Teams werden?

Stephan Grad ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich auf die Zusendung deiner Bewerbungsunterlagen:

stephan@a-commerce.at
+43 2236 377185

Schließen

Du hast Fragen rund um die A-COMMERCE Partnerschaft?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

susanne@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen zur A-COMMERCE Medienpartnerschaft?

Elisabeth ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

elisabeth@a-commerce.at
+43 676 755 23 47

Schließen

Du suchst qualifizierte Mitarbeiter für dein Unternehmen und möchtest deine Job-Anzeige auf unserer Website veröffentlichen?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

E-Commerce gibt den Takt an

Noch zu Beginn dieses Jahrzehnts hätte es eine Menge Mut erfordert zu behaupten, der E-Commerce würde bis 2015 das Einzelhandelsgeschäft […]

E-Commerce

Noch zu Beginn dieses Jahrzehnts hätte es eine Menge Mut erfordert zu behaupten, der E-Commerce würde bis 2015 das Einzelhandelsgeschäft dominieren. Immerhin lag der E-Commerce-Anteil an den Einzelhandelsumsätzen damals unter 5 Prozent. Zudem wurden diejenigen, die in diesem Bereich tätig waren, von ihren Wettbewerbern in traditionell stationären Einzelhandels- und großen Technologieunternehmen kaum wahrgenommen. Auch war der mobile Commerce bei vielen Einzelhändlern zwar ein heißes Thema und es hatte den Anschein, als würde jeder seine eigene Machbarkeitsstudie erstellen, aber die Zusammenstellung einer Arbeitsgruppe für die Umsetzung brachte den Verantwortlichen oft mehr Kopfschmerzen als Erfolg ein.

Doch plötzlich, nur etwa fünf Jahre später, ist es für Einzelhandels- und Technologieunternehmen fast zwingend notwendig geworden, sich – quasi als Beweis für ihre Fortschrittlichkeit – als E-Commerce-Player zu präsentieren. Die Realität sieht jedoch anders aus: Niemand baut einfach über Nacht eine E-Commerce-Plattform oder ein E-Commerce-System auf. Bei der diesjährigen NRF Show in New York lautet die Botschaft der Aussteller, dass die digitale Geschäftswelt inzwischen reifer geworden ist und den Takt vorgibt.Die Einzelhändler, mit denen wir bei der Messe gesprochen haben, zeigten ebenfalls, dass sie sich jetzt ganz der Herausforderung widmen, ihren Kunden Omnichannel-Commerce zu bieten. Dieser neue „Geschäftsrhythmus“, der bei der NRF so offensichtlich war, zeigt, welche Fortschritte der Markt sowohl im Einzelhandel als auch im Technologiebereich in den letzten zehn Jahren gemacht hat. Nachfolgend sind einige Kernaussagen zu den Themen aufgeführt, die von Branchenvertretern und Entscheidern diskutiert werden:

  • Omnichannel-Verantwortliche werden immer wichtiger. Als diese Position ins Leben gerufen wurde, diente sie in erster Linie als Verbindungsglied zwischen einflussreichen Händlern und Ladenbetreibern auf der einen Seite und aufstrebenden E-Commerce-Teams und (digitalen) Marketingfachleuten auf der anderen. Die CIOs kannten zwar ihre Vision, mussten aber zunächst die PoS und Technologieplattformen des vorigen Jahrzehnts an die Anforderungen eines Realtime-Commerce anpassen. Seitdem diese beiden Geschäftswelten zunehmend miteinander verschmelzen, hat der E-Commerce klar den Dirigentenstab übernommen und ist für Investitionen und Ausrichtung innerhalb der Einzelhandelsorganisation maßgebend.
  • Heutzutage folgt die Kaufentscheidung keiner direkten Linie. Vielmehr werden die Verbraucher gleichermaßen zu Hause, unterwegs und im Laden beeinflusst. Dementsprechend müssen der Kundenservice vor, während und nach dem Kauf sowie die Auftragsabwicklung der Unternehmen gut aufeinander abgestimmt sein. Auch wenn beim Onlinekauf mit anschließender Abholung (oder Rückgabe) der Ware im Laden (BOPIS bzw. BORIS genannt) das Ladengeschäft als Versandinstanz genutzt wird und die lagerinterne bzw. lagerübergreifende Anzeige der Lagerbestände in Echtzeit mittels RFID zunehmend zum Standardangebot der Einzelhändler gehören, wird eine neue Generation des Supports in Form von vertriebskanal- und geräteunabhängigen Plattformen benötigt. Ziel ist es, den Mitarbeitern in Verkauf und Servicecentern die Hilfsmittel an die Hand zu geben, die sie für einen hervorragenden Kundenservice brauchen.
  • Viele CEOs, CMOs und CIOs haben den digitalen Takt schnell übernommen. Während aber Ladenbesitzer, Shop-Betreiber und Kundenservice mit ihrer Position in der neuen E-Commerce-Landschaft nicht immer zufrieden waren, hat der E-Commerce selbst die Konfrontation mit den Ladengeschäften nicht gescheut. Das Ergebnis war nicht immer schön. Doch jetzt in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts werden die genannten Gruppen immer wichtiger für eine gemeinsame Produktauswahl für die Ladengeschäfte und das Internet, für den Omni-Commerce generell und dafür, dass Einzelhändler und ihre Kunden gleichermaßen vom E-Commerce profitieren.
  • Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für Marketingfachleute. Denken wir nur an die spannenden Darstellungen virtueller Ankleideräume, computerunterstützter Weinregale und all die anderen Geräte mit der Funktionalität einer Webseite, die Einzug in den Läden halten. Aber wer ist es, der den Kunden davon erzählt und die Echtzeit-Kommunikation mit ihnen führt, damit sie die Vorteile auch wirklich nutzen können? Es ist der CMO. Die Menge an Daten, Erkenntnissen und Modellen für personalisierte Angebote, die tatsächlich zu Käufen führen, nimmt rasant zu und wird gesteuert von immer intelligenteren Systemen zur Customer Engagement Intelligence, zum Customer Experience Management und von Datenplattformen, die eine völlig neue Art der Kundenbeziehung hervorbringen werden.
  • Einzelhändler erkennen, dass die Cloud kein Standardangebot ist, das sich nur für kleine Einzelhändler eignet. Die Cloud bietet wesentliche Möglichkeiten, die alle Einzelhändler sich zunutze machen können – und sollten –, um von den Vorteilen zu profitieren, die all die Daten, Kundenbindungsmaßnahmen, Beschaffungsmarktplätze, -analysen und -modelle, der Kundenservice und viele weitere Bereiche möglich machen. Außerdem erkennt der Markt allmählich, dass es nicht nur ein „Entweder/Oder“ gibt, sondern auch ein Hybridmodell, bei dem die Daten zur Steuerung der optimalen Omni-Commerce-Technologie teils vor Ort und teils in der Cloud vorliegen.
  • Der Geschäftsrhythmus wird vielseitiger. Bei E-Commerce denken wir üblicherweise an ein breites Spektrum an Self-Service-Optionen, das dem Kunden immer und überall zur Verfügung steht. Beim traditionellen Einzelhandel wiederum denken viele an aktive Kundenberatung (wenn der Kunde denn einen Verkäufer finden kann), ausgenommen große, kostspielige und umständliche Selbstbedienungskassen. Beides verbindet sich nunmehr zu einem Reigen, bei dem Verkäufer mit Hilfe mobiler Geräte den Kunden Echtzeit-Angebote präsentieren, die an Ort und Stelle von ihren Marketingabteilungen generiert wurden. Dank dieser „mobilen Callcenter“ ist das Verkaufspersonal nicht länger an feste Infostände oder zentrale Callcenter gebunden sondern in der Lage, Kunden im Laden, beim Online-Shopping und mobil über eine einheitliche Plattform zu betreuen.

Der neue Geschäftsrhythmus bietet allen Grund zum Feiern. Wenn Sie im traditionellen Einzelhandel aufgewachsen und mit dem E-Commerce noch nicht vertraut sind, fassen Sie sich ein Herz. Sie können viel zu einer digital angereicherten Kundenerfahrung Ihrer Marke beitragen. E-Commerce-Leiter wiederum sollten ihre heutige Rolle genießen, denn sie werden künftig im Einzelhandel eine immer wichtigere Rolle spielen und dann werden sie schneller als erwartet mit den teils frustrierenden Herausforderungen konfrontiert, Lösungen zu finden und umzusetzen für einen Markt, in dem digitaler und stationärer Einzelhandel bereits miteinander verschmolzen sind.