eCommerce - Quo Vadis Austria? | A-COMMERCE
Schließen

Du möchtest einen kostenlosen Ersttermin vereinbaren?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Schließen

Du hast Fragen zu unseren Events und möchtest dir ein Ticket sichern?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

events@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen rund um die A-COMMERCE Partnerschaft?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

susanne@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen zur A-COMMERCE Medienpartnerschaft?

Elisabeth ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

elisabeth@a-commerce.at
+43 676 755 23 47

Schließen

Du suchst qualifizierte Mitarbeiter für dein Unternehmen und möchtest deine Job-Anzeige auf unserer Website veröffentlichen?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

eCommerce – Quo Vadis Austria?

Die globale Handelswelt ändert sich seit Jahren wesentlich und nachhaltig: Nur Unternehmen mit zukunftsfähiger Strategie zum eCommerce bleiben bestehen. Informierte […]

Die globale Handelswelt ändert sich seit Jahren wesentlich und nachhaltig: Nur Unternehmen mit zukunftsfähiger Strategie zum eCommerce bleiben bestehen. Informierte CEOs, leitende Mitarbeiter sowie Investoren in Österreich handeln jetzt.

Jährlich zweistellige Wachstumsraten in Europa mit günstigen Investment-Geldern, globale Online-Konzerne mit jährlichen Umsätzen in Milliardenhöhe, Internationalisierung als gigantischer Gewinnhebel: E-Kommerz bleibt auf sicherem Kurs – auch in der Heimat?

Zukunft im e-B2C

B2C-eCommerce scheint nicht mehr wesentlich zu wachsen. Reine Bediener dieses Markts erleben zunehmend Konkurrenz durch viele kleine wie mittlere Mitspieler. Diese Newcomer bauen ihre Online-Shops günstig und rasch auf – mit modularen Shopsystemen wie Magento und Shopware. Noch vor einigen Jahren war diese Funktionalität zu sechsstelligen Zahlen unerschwinglich für die Unternehmermasse – jetzt drängeln sich Mitbewerber in kleinsten Marktsegmenten.

Der starke E-Händler-Zuwachs befeuert einen teils ruinösen Preiskampf. Zusätzlich belasten dadurch erhebliche SEO-Kosten alle B2C-Teilnehmer: Nur stark optimierte Webpräsenzen erreichen den Konsumenten. Dazu gehört auch Mobile Shopping, das den B2C-Markt schon seit etwa Ende 2015 dominiert.

Überlebensstrategien

Nur schlanke Online Händler mit markanter relativer Alleinstellung bleiben selbstständig zukunftsfähig. Ansonsten schluckt sie ein entsprechender Konkurrent bei attraktivem Marktsegment – sonst bleibt nur der Marktwechsel oder Insolvenz.

Gleiches gilt für Dienstleister: Dort übernehmen Platzhirsche innovative Start-ups und spezialisierte Slow Growers. So integrieren finanzstarke Player wesentliches Know-how – wertlose aber lästige Konkurrenz dagegen bluten sie aus durch Preisdumping bzw. höhere Qualität oder effizienteres Marketing.

Langfristig bleiben also nur Spezialisten in unattraktiven Randsegmenten eigenständig – und stark kapitalisierte Unternehmen.

Retailer ade

Hersteller im Wechsel von analogen auf digitale Vertriebsschienen verabschieden sich profitabel von Retailer-Netzwerken: Dieses massige Vertriebsmodell weicht dem schlanken Direktvertrieb im Web. Das erheblich verschlankte Unternehmen besteht so also leichter im e-B2C.

Zugleich reduziert der Wechsel hohe Kosten spürbar. Weiterhin stört der verlorene Zugang zu enttäuschten Retailern nicht: E-Kommerz wird unumkehrbar dominant.

B2B: durchgängige Digitalisierung

Gegenüber B2C verselbstständigen höhere B2B-Umsätze sämtliche Geschäftsabläufe. Damit vernetzen sich Prozesse und Maschinen, speziell Fertigungsabläufe, Produktionshardware und CPU-Systeme. Dieses maschinelle Networking vernetzt alle Unternehmensteile.

Zunehmend verknüpfen sich so auch Unternehmen, Lieferanten und Kunden – branchenübergreifend, international. Diese Dynamik realisiert derzeit das globale Internet of Things.

Damit entsteht auch eine Vernetzung von Kunden als Nutzer jener „Things“ – jenseits von Smartphones: kommunizierende und interagierende Autos etwa – zur lokalen Stauvermeidung, mit automatischem winzigen Abstand in schnellen platzsparenden Autobahnschlangen, zur bezahlten drahtlosen Energieabgabe per Induktion an schwächelnde Akkus von E-Antrieben bei zufälliger Nachbarschaft im Parkhaus usw.

Diese beliebigen Beispiele gehören natürlich lediglich zur Spitze eines kolossalen Weltmarktes – er entfaltet sich jetzt über wenige Jahrzehnte zur teils völlig unvorhersehbaren Realität.

Multichannel: Customer-Centric-Zukunft

Kundenzentriertes Marketing führt in die Multichannel-Zukunft – produktzentrierter E-Kommerz dagegen ignoriert die wesentliche Gewinnquelle: Kunden. Innovative Ingenieure und effiziente Manager vergessen eben leicht: Nur Verkauf zahlt Gehälter.

Daher vermitteln zukunftsfähige Firmen ihrem Kunden seinen Nutzen aus sämtlichen Produktaspekten, etwa bedienungsfreundlicher Designinnovation – und aus allen kundensichtbaren Firmeneigenschaften, zum Beispiel effizientem Service. Damit erlauben sich Preis- bzw. Absatzsteigerungen, die Gewinne steigern.

Folgerichtiges Multichannel integriert alle kommunikativen Endgeräte des Kunden. So treffen mobile, stationäre und traditionelle Kunden jederzeit auf Firmenangebote. Umgekehrt kann der Kunde seine positive Kaufentscheidung jederzeit als Bestellung umsetzen.

Logisches Multichanneling nutzt ebenso sämtliche Kanäle: Online Shop, Social Media, TV, Online-Video wie auf YouTube, Radio, Print, große Marktplätze wie Amazon und eBay und weitere. Jeder Kanal und Zielkreis erzwingt dabei seine eigene Kombination von Signaltypen: Wort, Schrifttyp, Farb- bzw. Tonkodierung, Bildersprache, salopp oder formal, jovial oder nüchtern, rasch oder langsam usw.

VoiceCommerce

Assistenten, etwa Alexa und Siri, sind schlichte Vorboten menschenähnlicher Vermittler. Natürliche Sprache als langfristig zunehmender Kanal verkauft effizient, erzwingt jedoch hohes Einsichtsvermögen von Software: Interpretation von Kundenaussagen bleibt das notorische Problem – wie das maschinelle Verstehen umgangssprachlicher Texte.

Jenseits von Chatbots entwickeln Google, Apple und weitere Schwergewichte ihre Vision: den persönlichen Kundenassistenten für alle Lebensbereiche – den Mediator zwischen Kunde und Internet of Things.

Österreich im eCommerce der Zukunft

Hiesige Handelsunternehmen nähern sich oft zögernd, unentschlossen oder zweifelnd E-Kommerz, speziell VoiceCommerce. Noch geben eher Zielgruppen ihre bevorzugten Kanäle und weitere Marketingaspekte vor. Speziell Internationalisierung behandeln die meisten heimischen Firmen eher stiefmütterlich. Allerdings kann die Republik diese Kerntrends nicht länger ignorieren – ähnlich absurd wäre ein ausschließlicher Fokus auf inländische Touristen.

Speziell jüngere und im mittleren Alter befindliche Einheimische wünschen große Auswahl und komfortables Verkaufserlebnis – patriotische Bevorzugung heimischer Unternehmen schwindet.

Umgekehrt halten Konzerne in den USA und Asien eher selbst die Online-Zügel in der Hand. So geben sie etwa mit selbst entwickelten Technologien ihren Kunden handelsprägende Instrumente vor, beispielsweise Sprachsteuerung. In Deutschland scheinen prozentual bereits mehr Mittelständler den internationalen Markt entdeckt zu haben als in Österreich.

Allerdings setzen einzelne Vorreiter in der Alpenrepublik bereits klare Gegenzeichen: Implizite globale Kampfansagen wie Googles Lieferdienst, Shopping Express, beantwortet beispielsweise die Pfeiffer-Gruppe mit ihrer Offensive im E-Kommerz.

Die Leder & Schuh AG setzt als zukunftsfähiges Konzept auf Omnichannel: Vernetztes Multichannel bedeutet gegenseitige Unterstützung sämtlicher Kanäle. Beim Erstkontakt bindet also ein beliebiger Kanal, on- oder offline, die Kundenaufmerksamkeit. Bei Interaktion bzw. Zögern des Kunden kontaktieren ihn sofort weitere Kanäle. Dieser forsche Akquiseversuch präsentiert sich ihm dabei nützlich – etwa informierend, menschlich, persönlich und abkürzend. So nimmt die individuelle Customer Journey vernetzt Fahrt auf.

Fazit und Ausblick: Nunc est agendum, Austria!

Globaler E-Kommerz beschleunigt unabsehbar weiter in den kommenden Jahren. Kundenzentriertes Marketing mit vernetztem Einsatz sämtlicher Kanäle zählt dabei zunehmend. Speziell Kommunikationskanäle nähern sich dazu stetig natürlicher Interaktion, gerade im B2C. Mittelfristig interessiert hier VoiceCommerce mit Assistenten, etwa Alexa und Siri. Aber:

B2B vernetzt übergeordnet und zunehmend automatisch sämtliche Märkte. So entsteht das Internet of Things and Services (IoTS). Für B2C heißt das: Um den Einzelnen wächst sein privates IoTS – als Beitrag zum globalen Netz.

Langfristig wird sein Privatnetz den Kunden administrativ entlasten: Es wird ihm passende Erweiterungen zum Kauf vorschlagen bzw. sich bei Bedarf eigenständig erweitern – im Rahmen kundenkontrollierter Budgets. Diese Dynamik werden Asien und die USA erheblich dominieren – per jetzigem Technologievorsprung und enormen heimischen (China, Indien) bzw. kontinentalen Märkten.

Den hoch entwickelten Wirtschaften im Westen von Europa bleibt eine – rapide schmelzende – Karenz ohne Urlaubsgefühl: Global kommen Technologien erst noch zusammen, um dann massive Synergien zu realisieren. Bevor die ersten dieser Schlüsselereignisse eintreten, müssen Spätzünder ihre Strategie zum E-Kommerz besitzen – damit Konzepte zur Umsetzung noch gerade rechtzeitig stehen.

Die enormen strategischen wie technischen Anforderungen geben also ein dringendes Signal an viele heimische Unternehmen: Ignorieren der eCommerce-Dynamik oder internationaler Märkte war nie eine Option – weiteres Zögern erhöht die Wahrscheinlichkeit der späteren Auflösung oder feindlichen Übernahme. Sofortiges Ergreifen hoher aktueller Chancen hingegen ist noch möglich.

Ausschließlich die sofortige Annahme dieser Herausforderung erhöht also die Wahrscheinlichkeit des Fortbestehens – ob eigenständig oder als übernommener Teil eines Konkurrenten. Letzteres entscheiden insbesondere Marktwert sowie Zeitpunkt bei Start der Kurskorrektur: E-Kommerz erhöht langfristig seine Beschleunigung durch Vernetzung sich entwickelnder Technologien – wer nicht entsprechend investiert, kann nicht mehr aufholen.

Wann müssen hiesige Unternehmen dazu spätestens starten? JETZT!