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Gastbeitrag Händlerbund: Das kommt 2018 auf den E-Commerce zu

In ihrem Gastbeitrag macht der Händlerbund einen kurzen Ausblick auf das neue Jahr. Was kommt 2018 auf den E-Commerce zu? Wo gibt es Neuerungen? Was gilt es zu beachten?

Ausblick auf das neue Jahr – Das kommt 2018 auf den E-Commerce zu

Auch 2018 geht ganz so gewiss weiter, wie das vergangene Jahr sich gezeigt hat: herausfordernd, irrsinnig spannend und an keinem Tag langweilig. Doch kein Grund, sich wegen der vielen (virtuellen) Steine im Weg des Alltags unterkriegen zu lassen. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Nach einer kurzen Rückschau wagen wir den Blick in die Zukunft…

Ein kurzer Blick in den Rückspiegel…

Die sog. alternative Streitbeilegung war „das“ Schlagwort der Jahre 2016 und 2017. Die Kombination aus der europäischen ODR-Verordnung, der europäischen ADR-Richtlinie und dem österreichischen “Alternative-Streitbeilegungs-Gesetz” führte zu neuen Informationspflichten für den österreichischen Online-Handel.

Rückblickend zur Erinnerung noch einmal alle Informationspflichten:

  • Link zur „OS-Plattform“
  • Sofern einer „Schlichtungs-Stelle“ in Österreich angeschlossen: 1. Hinweis auf Existenz der europäischen OS-Plattform sowie hinsichtlich der Möglichkeit, diese für die Beilegung der Streitigkeit zu nutzen und 2. Angaben bezüglich der zuständigen „Schlichtungs-Stelle“ sowie einen Link zu dieser Stelle.

Auch 2018 gibt es wieder konkrete – und unkonkrete – Pläne des Gesetzgebers, mit denen er den Online-Handel auf Trapp halten wird. Wir haben schon einen Blick in die Zukunft gewagt.

Neuer, einheitlicher Datenschutz in der EU

Den wohl größten und allen EU-Staaten gemeinsamen Brocken wird 2018 die neue Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) bilden, da sie ausnahmslos für alle Unternehmer gilt, die mit personenbezogenen Daten aus der EU arbeiten. Dabei kommt es nicht darauf an, ob dies Daten eines Konsumenten (B2C) oder Daten eines Unternehmers sind (B2B).

Wie der Name vermuten lässt, geht es der Daten“schutz“grundverordnung um einen einheitlichen Standard zum Schutz der persönlichen Daten in der EU. Die Betroffenen, mit deren Daten gearbeitet wird, haben neue Auskunftsrechte. Außerdem müssen Webseiten datenschutzfreundlicher gestaltet werden.

Bis zum endgültigen Inkrafttreten haben Unternehmen nur noch wenige Monate Zeit. Dennoch sollten sich Webseitenbetreiber frühzeitig mit den neuen Regelungen vertraut machen. Grund ist, dass datenverarbeitende Vorgänge im Unternehmen auf den Prüfstand kommen und außerdem weitreichende Änderungen an der Datenschutzerklärung notwendig werden. Aufgrund der noch zahlreichen ungeklärten Punkte der Neuregelung keine leichte Aufgabe.

Nicht vergessen: Es wird neben der DSGVO in Österreich weiterhin ein nationales Datenschutzgesetz geben.

Neue Energie-Labels für den Handel ab Herbst 2018

Bis Herbst 2018 werden die Energie-Labels diverser Haushaltsgeräte (z.B. Waschmaschinen, Staubsauger) durch gesonderte Verordnungen überarbeitet und EU-weit auf eine einheitliche Skala von A bis G angeglichen. Für die zwingende Verwendung der neuen Labels haben Händler jedoch noch eine Übergangszeit, müssen sie also zwingend erst ab 2019 im Online-Shop und am Produkt verwenden.

Naht das Ende des Geo-Blockings?

Die Europäer kaufen gern und viel im Internet ein. Doch weit gefehlt, wenn es um den Kauf im Ausland geht. Wer “Einkaufen im Ausland” sagt, muss auch “Geo-Blocking” sagen. Auch wenn der Begriff „Geo-Blocking“ schon so alt ist wie das Internet selbst und zuhauf durch die Medien schwirrt – nicht jeder weiß, was sich dahinter verbirgt. Beim Geo-Blocking handelt es sich um eine Technik, durch die Verbrauchern aufgrund des Wohnsitzes oder anderer Herkunftsdaten der Zugang zu bestimmten Websites verwehrt werden kann.

Eine entsprechende EU-Verordnung soll diesen Missstand nun durchbrechen und wird voraussichtlich 2018 beschlossen und in Kraft treten. Das Ziel ist es vor allem, zu vermeiden, dass Verbraucher, die Dienstleistungen oder Waren in einem anderen Land der EU online (oder vor Ort) erwerben wollen, nicht durch unterschiedliche Preise, Verkaufs- oder Zahlungsbedingungen grundlos diskriminiert werden. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass Dienstleister wie Netflix, Amazon Prime, Spotify oder Steam es ihren Nutzern erlauben müssen, auch auf EU-weiten Reisen auf die Dienste zugreifen zu dürfen.

Der Händlerbund hilft!

Der Händlerbund steht Online-Händlern  bei juristischen Fragen als kompetenter Partner zur Seite. Wenn Sie sich als Mitglied von A-COMMERCE für die umfangreichen Rechtsdienstleistungen des Händlerbundes entscheiden, erhalten Sie mit dem Rabattcode P1045#2017 einen Nachlass von zwei Monaten auf das Mitgliedschaftspaket Ihrer Wahl. Jetzt informieren!

Über die Autorin

Yvonne Bachmann ist seit 2013 als Rechtsanwältin für den Händlerbund tätig. Dort berät sie Online-Händler in Rechtsfragen und berichtet auf dem Infoportal OnlinehändlerNews regelmäßig zu Rechtsthemen, welche die E-Commerce-Branche bewegen.

Außerdem ist sie eine bundesweit gefragte Referentin, Interviewpartnerin und Gastautorin.