How to do my own eCommerce Business? – Teil 2 | A-COMMERCE
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„Lohnt sich das überhaupt?“ – der erste Teil der Reihe „How to do my own Online-Business“ hatte genau diese Frage als Thema. Denn wer sich im Vorfeld keine Gedanken über die elementaren Grundlagen macht, sollte eigentlich auch gar nicht weiter gehen. Du hast deine Hausaufgaben gemacht und bist immer noch der festen Überzeugung, dass der Online-Handel genau das richtige für dich ist? Dann herzlich Willkommen also beim zweiten Teil. Jetzt geht es richtig los.

Gib deinem Projekt einen Namen

Du hast ein Produkt und du bist der Meinung, dass jeder besitzen sollte. So weit so gut. Doch wie an den Mann bringen? Die Entscheidung ist auf einen eigenen Online-Shop gefallen. Die erste Entscheidung, die nun gefällt werden muss, ist elementar: Die richtige Auswahl der Domain. Der Domain-Name sollte möglichst kurz, einprägsam und leicht zu buchstabieren sein. Dabei ist das mittlerweile gar nicht mehr so einfach. Zwar gibt es seit 2013 jede Menge neue Top-Level-Domains wie .blog, .web, .shop, etc., doch haben sich die User an die typischen länderspezifischen TLDs wie .de oder .at oder .ch gewöhnt. Entsprechend sollte man versuchen, eine Domain mit einer solchen Endung zu bekommen. Generell gibt es bei der Domainauswahl einiges zu beachten:

  • Länge bzw. Kürze der Domain – Eine Analyse von Karl Ulrich von der Wharton University of Pennsylvania von 2012 hat ergeben, dass Domains (ohne Suffix) mit sieben oder weniger Zeichen einen höheren Traffic verzeichnen. Tatsächlich, so das Ergebnis der Untersuchung, führt jeder weitere Buchstabe zu zwei Prozent weniger Traffic. Hier spielt übrigens auch das Thema Bindestriche mit rein. Diese sind, wenn es um die Lesbarkeit geht, absolut sinnvoll (vor allem bei Domains, die mehrere Wörter haben), aber eine kurze Einwort-Domain wäre natürlich besser.
  • Umlaute in der Domain – Nur weil es möglich ist, heißt es nicht, dass es auch gemacht werden muss. Heißt: Ö,Ä und Ü sollten vermieden werden. Das hat zwei Gründe: 1. Sind die User das Ausschreiben der Umlaute als oe, ae und ue gewöhnt und zweitens sind Umlaute bei E-Mail-Adressen bis dato nicht erlaubt.

Kleiner Praxistipp: Am Telefon lässt sich sehr gut testen, ob die Domain wirklich geeignet ist. Sich am Telefon einfach mal mit der Namensidee vorstellen und sehen was passiert. Einen guten Domainnamen versteht man am Telefon sofort und kann ihn auch fehlerfrei eintippen.

  • Die richtige TLD – Wie schon gesagt, es gibt mehr als die länderspezifischen Endungen, doch noch sind die User kaum an diese gewöhnt. So manches Suffix hat auch mit einem negativen Image zu kämpfen.
  • Namensrecht – Hier gilt das Sprichwort „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“. Hier muss überprüft werden, ob der Domain-Name bereits als Marke eingetragen wurde. Das kann man aber bei den bekannten Ämtern herausfinden.  

Am steht natürlich die Frage: Ist die Domain noch zu haben? Checken kann man das auf den Websites der gängigen Hosting-Anbieter. Ist die Domain schon vergeben, muss man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Auf nic.at lässt sich herausfinden, wem die Domain gehört. Mit etwas Glück und dem passenden Budget kann man diese vielleicht abkaufen.

Die richtige Shopsoftware & Warenwirtschaft finden

Steht die Domain, geht es weiter und hier wird es ein bisschen komplizierter. Es geht nämlich um das Herzstück des Online-Shops: Die Shopsoftware.

Das Feld an Möglichkeiten ist hier unendlich. Es gibt Miet-Lösungen (Software-as-a-Service), Kauf-Lösungen, kostenlose Systeme oder man entwickelt bzw. lässt ein eigenes System entwickeln. Sämtliche Varianten haben ihre Vor-und Nachteile. Mit Blick auf die Kosten sind die kostenlosen Systeme wie PrestaShop oder die Community Editionen von Shopware, JTL und Oxid eSales sicherlich auf den ersten Blick die interessantesten. Doch alles hat zwei Seiten. Ohne Programmierkenntnisse ist man aufgeschmissen, vieles muss selbst angepasst und eingerichtet werden. Wer es sich leisten kann, kann dafür auch eine Agentur beauftragen. Für Einsteiger, die allerdings nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, ist das allerdings meist keine Alternative. Kauf-Lizenzen biz. Miet-Modelle eignen sich deshalb generell eher für den Anfang. Die Wahl sollte dabei jedoch nicht nur nach dem Geldbeutel gefällt werden – ein Blick auf den Leistungsumfang ist unbedingt nötig. Eine umfangreiche Themenreihe zu Shopsystemen wird aktuell im Onlinehändler Magazin der OnlinehändlerNews veröffentlicht.

Wer eine Auswahl aus der Masse von Shopsystem-Anbietern getroffen hat, sollte sich dann in der Branche umhören, wie zufrieden die jeweiligen Anwender wirklich sind. Klar: Kleine Probleme gibt es überall, aber niemand will einen Anbieter haben, der auf ernsthafte Probleme nicht reagiert.  

Übrigens: Mit einer Shopsoftware ist es nicht getan. Eine solide Warenwirtschafts- und Versandhandels-Software ist das Fundament des eigenen Geschäfts. In einer solchen Software werden Kundendaten verwaltet, Versandbelege sowie Rechnungen erstellt, Wareneingänge und –ausgänge dokumentiert und, und, und. Auch hier gibt es einige namenhafte Anbieter, doch wer E-Commerce betreibt, sollte sich auch ein Warenwirtschaftssystem suchen, dass für den Online-Handel konzipiert ist. Viele setzen deswegen auf die Wawi von JTL oder auf pixi.

Die Kosten immer im Blick

Und wie schon im ersten Teil: Ein klarer Blick auf die Kosten. Denn neben den Ausgaben für die Shopsoftware, Warenwirtschaft, Domain, Hosting und so weiter, können noch weitere hinzukommen. Gerade wer noch nicht viel Erfahrung im E-Commerce gesammelt hat, sollte zum Start den ein oder anderen Workshop besuchen bzw. sich mit Experten zusammensetzen. Das kostet natürlich alles Geld. Aber wer nicht dazu bereit ist, in sein eigenes Business zu investieren, sollte sich noch einmal ganz genau überlegen, ob ein eigener Online-Shop wirklich das Wahre ist.