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How to do my own eCommerce Business? – Teil 3

Nachdem die URL steht, das passende Shopsystem mit dazugehörigem Warenwirtschaftssystem gefunden und aufgesetzt wurde und man immer noch davon überzeugt […]

Nachdem die URL steht, das passende Shopsystem mit dazugehörigem Warenwirtschaftssystem gefunden und aufgesetzt wurde und man immer noch davon überzeugt ist, dass der eigene Online-Shop eine gute Idee ist, geht es nun im dritten Teil unserer Reihe „How to do my own Online-Business“ um das Thema Logistik und Produktdarstellung im Online-Shop.

Wo soll die Ware hin?

Was ist ein Online-Shop ohne Produkte? Genau: Nichts!

Die Ware muss her. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Tatsächlich steht die Frage, was ich eigentlich verkaufen will, schon ganz am Anfang des Projektes, weswegen man diesen Teil der Reihe auch als Teil Null bezeichnen könnte.

Sobald feststeht, was verkauft werden soll, geht es dann auf die Suche nach den passenden Lieferanten. Und hier heißt es Klingen putzen und gute Verhandlungen führen. Sämtliche Hersteller verfügen zumindest offline über Produktkataloge – manche sogar online. Leider ist der B2B-Handel bisher nur bedingt im digitalen Zeitalter angekommen, weswegen Bestellungen via Fax teilweise noch immer gängig sind. Ziemlich gruselige Vorstellung. Wer Ware bestellt, muss sie auf jeden Fall auch Lagern können und hier kommen wir zu einem extrem wichtigen Punkt im E-Commerce: Die Logistik. Das heißt: Ware annehmen, prüfen, einlagern, bei Bestellung wieder aus den Regalen holen, verpacken und versenden. Zu Beginn des Businesses kann dies gern auch am Küchentisch passieren, doch sobald man auch nur ein wenig Erfolg hat, werden die eigenen vier Wände schnell zu klein. Ein eigenes Lager inkl. Ausstattung muss her. Das kostet natürlich Geld.

Wer auf ein nachhaltiges Wachstum setzen will, hat deshalb in puncto Logistik zwei Möglichkeiten: Entweder investiert man gleich in eine solide Lagertechnik oder man lässt einfach andere für sich arbeiten und engagiert externe Dienstleister.

Wer seine Logistik selbst in die Hand nehmen will, sollte von Anfang an darauf achten, diese möglichst flexibel und skalierbar zu gestalten. Dynamische Lagersysteme können schon bei wenig Platz viel bewirken, dadurch eine hochverdichtende Lagerung mit perfekt auf die Artikel angepassten Höhen unter vollständiger Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Platzes die drei- bis vierfache Menge an Artikeln untergebracht werden kann. Wer zu Beginn noch ein recht übersichtliches Sortiment hat, sollte beim Einlagern und Picken kaum Probleme haben. Dennoch: Konzentration muss sein. Falsch gepackte Pakete sind nicht nur für die Kunden nervig. Die Retouren müssen wieder entgegengenommen und nach Prüfung wieder einsortiert werden. Und auch das kostet Geld, denn die Zeit für die Retouren könnte man auch in andere Baustellen stecken. Entsprechend bedienen sich gerade zu Beginn viele kleine Händler bzw. Gründer beim Outsourcing. Wer seine Logistikprozesse sowie Umschlagsmengen noch nicht genau einschätzen kann, ist mit dem Outsourcing des Fulfillments an einen externen Dienstleister oft auf der sicheren Seite. Externe Dienstleister kümmern sich dabei – je nach Absprache und verfügbarem Budget auf Gründer-Seite – um die Lagerlogistik, Auftragsbearbeitung, den Versand und die Retouren-Logistik.  

Produktbilder und Beschreibungen

Lager voll, Shop aber noch immer leer. Im nächsten Schritt geht es um das Thema Produktpräsentation im eigenen Shop, heißt: Produktfotos und Produkttexte anfertigen. Auch hier ein gut gemeinter Rat: Selber machen sollte man das wirklich nur, wenn man es auch kann. Gerade was die Produktbilder angeht, kann man sehr, sehr viel falsch machen. Das fängt schon bei der Kamera an und hört noch lange nicht beim Licht auf.  Entsprechend sollte man sich auch hier überlegen, ob es nicht besser ist, auf einen Profi zurück zu greifen. Wer das Geld dafür lieber sparen will bzw. über genug Know-how und Talent verfügt, sollte bei der Erstellung der Produktfotos auf ein solides Equipment achten. So eignet sich eine digitale Spiegelreflexkamera oft eher als eine Kompaktkamera, was beispielsweise daran liegt, dass die DLSR mehr Einstellungsmöglichkeiten in den Bereichen Tiefenschärfe und Farbraum bieten.

Nach dem die Bilder im Kasten sind, ist die Arbeit jedoch noch nicht getan. Oft müssen die Bilder noch freigestellt und nachbearbeitet werden. Aber Vorsicht: nicht übertreiben. Das Produkt muss auf dem fertigen Bild auch noch aussehen, wie es in Echt aussieht.

Natürlich kann man auch die Produktbilder des Herstellers verwenden. Hier kann es allerdings im schlimmsten Fall rechtlichen Ärger geben, denn nahezu jedes Foto ist urheberrechtlich geschützt. Ohne ein Nutzungsrecht an den Bildern sollte und dürfen diese im Shop nicht einfach verwendet werden. Von einem mutmaßlichen Einverständnis des Herstellers darf man als Händler nicht ausgehen.

Neben den Bildern sind auch die Produktbeschreibungstexte extrem wichtig. Ganz wichtig: Der Text sollte einmalig sein – Stichpunkt „Unique Content“ – und sämtlichen wichtigen Informationen für den Kunden beinhalten. Es gilt die Faustregel: Der Text gleicht dem Verkaufsgespräch im stationären Laden. Eine gute Produktbeschreibung besteht oft aus 200 bis 300 Wörtern. Zu Beginn der Produktbeschreibung sollten die überzeugendsten Argumente für das Produkt in einem Fließtext beschrieben werden. Danach sollten die wichtigsten Produktmerkmale übersichtlich in einer Liste zusammengefasst werden. Dabei können auch die besonderen Highlights noch einmal erwähnt werden. Wichtig ist, dass Größe oder Maße des Produkts, das Gewicht sowie alle technische Details – wenn vorhanden – in allen Einzelheiten benannt werden.

Übrigens: Klar kann auch hier auf die Texte des Herstellers zurückgegriffen werden. Aber diese werden von Google und Co. oft als „Duplicate Content“ wahrgenommen und helfen nicht gerade in puncto SEO. Außerdem sind die Texte oft kurz, nicht sonderlich individuell und nicht sonderlich gut SEO-optimiert.