Der 4. und letzte Teil unserer "How to" eCommerce Serie
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How to do my own eCommerce Business? – Teil 4

Das Shopsystem arbeitet flüssig, die letzten Ungereimtheiten im Warenwirtschaftssystem wurden beseitigt. Das Lager ist gut gefüllt und die Produkte sind […]

Das Shopsystem arbeitet flüssig, die letzten Ungereimtheiten im Warenwirtschaftssystem wurden beseitigt. Das Lager ist gut gefüllt und die Produkte sind mit tollen, ansprechenden Bildern und Texten im Online-Shop ungepflegt. Die Nerven sind wieder auf einem akkuraten Stand, das Konto wahrscheinlich leerer als vor dem Beginn des Projektes. Herzlichen Glückwunsch – der eigene Online-Shop steht! So weit, so gut. Nun geht es um das Eigentliche im Handel: den Verkauf. Dafür braucht es Besucher und zwar so viele möglich. Deshalb dreht sich der letzte Teil unserer Reihe „How to do my own Online-Business“ um das Thema Marketing.

Wie viele Besucher brauch ich eigentlich?

Und wie es nicht anders sein könnte, ist das ein äußerst umfangreiches Feld. Die Maßnahmen sind extrem vielfältig. Doch alles Schritt für Schritt. Wie viele Besucher braucht es eigentlich? Das hängt von einigen Variablen hab, unter anderem Warenkorbhöhe, Marge, Warenkorbhöhe und Conversion-Rate. Letzteres meint das Verhältnis der konvertierten Besucher zu den Gesamtbesuchern in einem festgelegten Zeitraum. Die Formen zur Berechnung dieses Wertes lautet „Anzahl der Conversions / Anzahl der Besucher x 100“.

Was braucht es also, um erfolgreich einen Online-Shop zu betreiben? Gehen wir mal davon aus, dass 1000 Besucher pro Tag auf die Seite kommen. Bei einer Conversions- Rate von einem Prozent sind das zehn Käufe. Liegt die Conversions-Rate bei drei Prozent sind das immerhin schon ganze 30 kaufende Kunden. Realistisch betrachtet und abhängig von der Branche liegt die Rate der konvertierenden Besucher jedoch bei einem Prozent. Wahrscheinlich bei einem neu gestarteten Shop sogar noch niedriger. Bleiben also bei dem ein Prozent Beispiel. Liegt der Bestwert, also die Warenkorbhöhe, bei 100 Euro und der Gewinn pro Warenkorb – die Marge – bei 30 Euro, dann ergibt sich ein Rohgewinn von 300 Euro pro Tag. Auf den Monat gerechnet wären das dann 3000 Euro. Aber das ist noch nicht der Gewinn. Von diesen 3000 Euro müssen noch sämtliche Kosten, wie beispielsweise Werbung, Lager, Versand, Software und so weiter, abgezogen werden.

Die Rechnung zeigt sehr eindrücklich, dass es mit 1000 Besuchern nicht getan ist. Wer mit einem Online-Shop erfolgreich sein will, muss Tausende Besucher auf seine Seite bekommen. Und dafür gibt es, wie bereits angedeutet, sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten.

Viele Wege führen nach Rom

Das Problem ist: Marketing kostet Geld und gerade als Anfänger hat man dieses meist nicht. Deshalb sollte man Marketing immer gezielt betreiben und nicht blind drauflos. Zu Beginn sollten die besten Angebote des Shops identifiziert werden. Heißt: Man sucht sich das Produkt mit dem höchsten Deckungsbeitrag, der besten emotionalen Kommunikation und dem größten Bedarf innerhalb der Zielgruppe. Und dann bewerbe die und nicht gleich alle Produkte aus dem Shop. Man kann beispielsweise ein extra Landingpage für die einzelnen Angebote aufsetzen und diese dann entsprechend bewerben. Durch authentische und empathische Kommunikation können Kunden zum Kauf bewegt werden.

Welche Werbemöglichkeiten gibt es jetzt aber?

  •   Suchmaschinen-Marketing – oder kurz: SEM, SEA und SEO

Suchmaschinen-Marketing unterscheidet sich in Suchmaschinen-Optimierung und Suchmaschinen-Advertising. Ersteres sorgt dafür, dass Kunden, die bei Google nach einem Produkt suchen, den Shop in den SERPs (Search Engine Result Pages) finden. Was bei Google gut funktioniert und wovon man besser die Finger lassen sollte, wäre ein eigener Beitrag – das Thema ist äußert umfangreich. Es sei aber gesagt: Google hilft auch hier weiter. Oder eine entsprechend darauf ausgelegt Agentur.

Der Bereich SEA, das Anzeigen Schalten bei Google, ist – da müssen wir ehrlich sein – auch nicht der Einfachste. Zu Beginn muss ein Konto bei Google eingerichtet werden, in dem dann „Kampagnen“ geschaltet werden können. Diese unterteilen sich dann wieder in sogenannte „Anzeigengruppen“, in denen dann die einzelnen Anzeigen angelegt werden. Diese Anzeigen verlinken dann auf die im Vorfeld angelegten Landingpages. So ergeben sich auch die Keywords. Diese sollten möglichst genau formuliert sein.

  •   Display-Marketing – Banner & Co.

Diese Werbeform gibt es gefühlt seit Anbeginn des Internets und setzt auf grafische Elemente wie Banner und Buttons oder werbliche Text- und Bildinhalte auf anderen Webseiten. Für Änfänger empfiehlt es sich, Banner-Werbung beispielsweise auf Branchenportalen bzw. speziellen Foren zum jeweiligen Thema zu schalten. Der Vorteil: Man trifft seine Zielgruppe recht genau ohne zu große Streuverluste. Wichtig ist aber, dass der Banner nicht mit zu viel Text überladen ist. Die Aufmerksamkeitsspanne des typischen Users ist nicht besonders lang. In diesen Bereich fällt übrigens auch das teilweise das sogenannte Affiliate-Marketing. Dabei handelt es sich um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen einem werbetreibenden Unternehmen und einem Webseiten-Betreiber. Im Rahmen dieser Partnerschaft stellt der Publisher dem Advertiser Werbemöglichkeiten auf seiner Seite zur Verfügung. Diese werden vom Advertiser mit entsprechenden Inhalten, bspw. Banner, gefüllt, um die Zielgruppe direkt auf der Publisher-Website anzusprechen.

  •   Content-Marketing – Überzeugen durch Inhalte

Seit einiger Zeit geistert das Schlagwort „Content is King“ durch die Online-Branche. Und tatsächlich zahlt sich diese Strategie immer wieder aus. Dabei versucht man, sich mit Inhalten rund um das eigene Produkt in den Augen der User als Experte zu etablieren. So lässt sich Vertrauen gegenüber dem Kunden aufbauen, was wiederum – im besten Fall – zum Verkauf führt. In den Bereich Content-Marketing fällt übrigens auch die Online-PR, wobei diese durchaus oft werblicher ist. Generell gilt aber: Durch Hintergrundinformationen, Fachbeiträge,  Interviews, Studien oder Whitepaper kann die Bekanntheit des eigenen Shops gesteigert werden.

  •      Social-Media-Marketing – Facebook, Instagram und Co.

Facebook und Co. bieten die Möglichkeit, mit den Kunden direkt in Kontakt zu treten. Wer sich eine Community aufbauen kann, hat immer ein Publikum für seine Inhalte und Produkte. Zudem – und das wird häufig unterschätzt – kann die Community auch in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Allerdings sollte auf den sozialen Netzwerken möglichst transparent und vor allem zeitnah kommuniziert werden. Mittlerweile kann man übrigens so gut wie auf jedem Netzwerk auch Werbung schalten. Aber auch für diese Anzeigen sollte man seine Zielgruppe kennen, da sonst das investierte Zeit einfach in der Luft verpufft.

  •   E-Mail-Marketing – Sie haben Post!

E-Mail-Marketing ist für Neueinsteiger oft nicht umsetzbar, da man dafür einfach tatsächlich Interessenten benötigt, die sich bewusst dazu entschieden haben, Informationen oder Angebote erhalten zu wollen. Wer genug Newsletter-Empfänger hat, kann dann aber schnell, einfach und vergleichsweise kostengünstig für Angebote werben oder die User mit relevanten Inhalten versorgen.

Der Beitrag zeigt – Marketing ist vielseitig und nicht alles funktioniert für jeden. Zudem: Halbherzig ist nicht. Wenn man Marketing beitreibt, muss eine Strategie her. Und Wissen. Nebenbei ist das nicht zu schaffen, weswegen man sich zu Beginn auf ein oder zwei Kanäle beschränken sollte. Später, wenn der Online-Shop läuft und mehr als 3000 Euro pro Monat erwirtschaftet, kann das Online-Marketing ausgebaut werden.

Da der vierte Teil der vorerst letzte dieser Reihe ist, bleibt uns deshalb erst mal nur eines zu sagen: Wir wünschen viel Erfolg und vor allem viel Spaß mit dem eigenen Online-Shop!