Wie starte ich mein eCommerce Business? Die Grundlagen
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How to do my own eCommerce Business?

In den Medien liest man immer wieder, dass der Online-Handel wächst und auch wenn sich das Wachstum in den letzten […]

In den Medien liest man immer wieder, dass der Online-Handel wächst und auch wenn sich das Wachstum in den letzten Jahren abgeschwächt hat, ist es für viele Gründer noch immer die Goldgrube und eine perfekte Möglichkeit, ein eigenes Geschäft zu starten. Dabei ist die Konkurrenz mittlerweile so groß wie noch nie – neben Amazon und Ebay muss man sich auch gegen eine extrem große Anzahl an kleinen und mittelständischen Online-Händlern durchsetzen. Hals über Kopf sollte deshalb niemand ein Online-Geschäft starten. Eine solide Planung und eine handfeste Strategie sind das A & O eines zukunftsfähigen Geschäfts. Um Gründer bei  der Planung ihres Business zu unterstützen, starten wir heute mit unserer Themenreihe „How to do my own Online-Business“. Im ersten Teil dreht sich dabei alles um die Frage „Lohnt es sich überhaupt?“

Hausaufgaben machen

Bevor man sich überhaupt fragen sollte, ob sich der ganze Aufwand  lohnt, sollte man erst einmal ganz in Ruhe seine Hausaufgaben machen. Die wichtigsten Grundlagen müssen im Vorfeld geklärt werden. Welches Produkt möchte ich eigentlich verkaufen? – Soll es ein physikalisches sein oder doch lieber ein digitales? Wie groß soll das Produktsortiment zu Beginn sein? Will ich meine eigene Marke herstellen und vertreiben oder doch lieber bereits bekannte Produkte von einem Zulieferer beziehen? Will ich einen Massenmarkt bedienen oder doch lieber eine spezielle Nischen bedienen?

Wer online erfolgreich sein will, darf nicht kopflos drauflos arbeiten. Wie beim Start eines jeden Unternehmens sollte man sich als Gründer im Vorfeld wirklich tiefgehend Gedanken machen.  Denn – so ehrlich muss man sein – so manch gute Idee und jede Menge Geld sind schon untergegangen, weil die Planung einfach nicht hingehauen hat. Also bevor Geld in die Hand genommen wird, müssen Gründer sich fragen, ob sich die Idee auch wirklich lohnt. Um diese Frage zu beantworten, müssen mehrere Überlegungen angestellt werden:

  1. Kann ich gegen die Konkurrenz bestehen?
  2. Kann ich mir einen Online-Shop leisten? Oder gibt es andere Vertriebskanäle, die ich nutzen kann?
  3. Sind die Produkte überhaupt für den Online-Vertrieb geeignet?
  4. Bringe ich selbst ausreichend Qualifikationen mit, um das Projekt zu stemmen oder sollte ich noch weitere Personen mit ins Boot holen?

Kann ich gegen die Konkurrenz bestehen?

Die Frage ist existenziell und so schnell leider überhaupt nicht zu beantworten.  Eine ordentliche Konkurrenzanalyse muss her. Diese ist Bestandteil einer jeden Markt- und Wettbewerbsanalyse und gehört damit in jeden Businessplan. Deshalb sollten auch sämtliche Schritte schriftlich dokumentiert werden. Aber wie beginnt man eine Konkurrenzanalyse? Der erste Schritt: Google. Wer zum Beispiel Fashion online verkaufen will, wird auf der ersten Google Ergebnisseite auf die großen bekannten Namen wie Amazon, Zalando, Otto und Co. stoßen. Als Neueinsteiger eigentlich unmöglich sich durchzusetzen. Besteht die eigene Idee aber eher darin eine Nische zu besetzen,  werden die Suchergebnisse bei Google geringer. Die Konkurrenz kann kleiner sein, die eigene Idee erfolgversprechender. Wenn die Konkurrenz identifiziert ist, müssen weitere Daten über diese eingeholt werden. Wie ist das Preisniveau der Konkurrenz? Wie lang sind die Konkurrenten schon am Markt? Welcher USP zeichnet sie aus? Wie kann ich mich selbst von der Konkurrenz abheben und die potenzielle Kundschaft dazu bringen, bei mir einzukaufen?

Kann ich mir einen Online-Shop leisten?

Wer glaubt, dass ein Online-Shop nichts kostet, der irrt sich gewaltig. Und dabei reden wir noch nicht über die Kosten, die mit den Produkten in Verbindung stehen.  Das reine Betreiben eines Shops kostet auch Geld. Hier stellt sich die Frage: Welches Shop-System? Will man nur einmal Geld dafür auf den Tisch legen oder monatlich einen festen Betrag zahlen? Oder tut es auch eine kostenlose Software? Je nach Entscheidung, muss man sich darüber bewusst sein, dass eventuelle Folgekosten auf einen zukommen können. Aber auch Marketing-Ausgaben, Kosten für die Produkte (Herstellungskosten, Lagerkosten, Verpackungskosten, etc.), Versicherungen, Rechtssicherheit und ähnliches müssen im Vorfeld so genau wie möglich kalkuliert werden.

Neben dem eigenen Online-Shop gibt auch die Möglichkeit, nur über Marktplätze wie Ebay oder Amazon zu verkaufen. So ein Marketplace-Shop hat einige Vorteile, gerade was die Kosten angeht. Zudem bedarf es nur einem geringen Vorwissen. Und auch die Marketing-Kosten sinken, denn man profitiert von der enormen Reichweite der Marktplätze. Aber: Wer jetzt glaubt, dass die Marktplätze die perfekte Lösung sind, der irrt. Denn die Marktplätze haben ihre eigenen Spielregeln und wer diese nicht befolgt, ist schnell draußen. Gerade Amazon und Ebay haben mit Richtlinien- und Gebührenänderungen für viel Frust bei den Marktplatz-Händlern gesorgt. Wer nur auf Online-Marktplätzen verkauft, begibt sich in eine enorme Abhängigkeit, die schnell zum Problem werden kann.

Sind die Produkte überhaupt für den Online-Vertrieb geeignet?

Die Konkurrenzanalyse an sich hilft hier schon weiter. Findet sich nur sehr wenig Konkurrenz im Netz, sollte man sich fragen, ob das Produkt wirklich online verkauft werden kann. Extrem beratungsintensive Produkte sind schwerer im Netz zu verkaufen als solche, die sich von allein erklären. Oder gibt es überhaupt einen Markt für mein Produkt und wenn ja, ist dieser groß genug, um davon leben zu können?

Bringe ich selbst ausreichend Qualifikationen mit?

Bei dieser Frage bringt es nichts, sich selbst in die Tasche zu lügen. Ehrlichkeit ist King. Wer noch nie etwas mit Handel zu tun hatte, sollte sich wirklich überlegen, ob ein eigener Online-Handel wirklich das richtige ist. Ohne wenigstens etwas Know-how wird der Start ziemlich schwierig. Es baut schließlich auch keiner ein Haus, ohne sich vorher mit Profis kurzzuschließen. Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen. Und das muss im ersten Moment noch nicht einmal viel kosten. Foren oder spezielle Gruppen bei Facebook können am Anfang viel sinnvollen Input liefern. Geht es aber um spezielle Felder wie Finanzierung, Rechtssicherheit oder Logistik, sollte man auf Profis zurückgreifen. Diese verfügen über einen entsprechenden Erfahrungsschatz und kennen Stolpersteine, die sich auf dem Weg zu einem erfolgreichen Online-Geschäft  befinden können.

Generell muss man nicht auf allen Gebieten ein Profi sein, aber nur wer selbst Ahnung von der Materie hat, kann Agenturen bzw. Partnern auch die richtigen Fragen stellen, die Antworten bewerten und Instruktionen geben. Es hilft sehr, wenigstens die Grundlagen zu kennen, um teure Fehler zu vermeiden.