eCommerce ist das Synonym für Internationalen Handel
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Internationaler Handel – Wenn doch nur alle so einfach wie zu Hause wäre

Cross Border Commerce – eines der Buzzwords der letzten Jahre und der eigentliche Grundgedanke hinter eCommerce. Der internationale Handel ist für […]

Cross Border Commerce – eines der Buzzwords der letzten Jahre und der eigentliche Grundgedanke hinter eCommerce. Der internationale Handel ist für Unternehmen, die auch in Zukunft erfolgreich sein wollen, ein must have. Die Gründe dafür sind offensichtlich: Über die eigenen Grenzen hinweg wartet eine enorme Kaufkraft. Da sollten bei jedem Händler die Euro-Zeichen in den Augen blitzen.

Doch was sich so leicht anhört, ist mit viel Planung und Arbeit verbunden. Gerade wenn man sich nicht zum Sklaven von Amazon machen und deren gängelnden Vorschriften befolgen will, ist der Markteintritt in andere Länder nicht mal so eben schnell erledigt. Unterschiedlichste Markteintrittsbarrieren können Händlern das Leben schwer machen.

Doch welches Land stellt Händler vor welche Herausforderungen?

Deutschland

Deutschland ist in Europa nach Großbritannien der eCommerce Markt  schlechthin. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat für 2017 einen Umsatz von 48,8 Milliarden prognostiziert. Das Wachstum liegt seit Jahren im zweistelligen Bereich. Doch was nach paradiesischen Zuständen klingt, ist leider nicht so paradiesisch. Der deutsche Staat mit seinen Gesetzen und Verordnungen – und vor allem mit dem Phänomen der Abmahnung – ein äußerst komplexes System geschaffen. Verkauft ein österreichischer Händler über das Internet Waren an einen deutschen Verbraucher, findet das deutsche Verbraucherschutzrecht und damit auch das deutsche Fernabsatzwiderrufsrecht Anwendung.

Für österreichische Händler bedeutet dies, dass die allgemeinen Pflichten nach dem deutschen Fernabsatzwiderrufsrecht, wie sie für einen Verkäufer mit Sitz in Deutschland, der Unternehmer ist, gelten, gleichfalls beachtet werden müssen.

Heißt im Klartext: Bei der aktuell vorherrschenden Rechtslage, muss ein Händler mit Sitz in Österreich, der über seinen Online-Shop Waren auch nach Deutschland verkauft, gegenüber Verbrauchern mit Sitz in Deutschland ordnungsgemäß über das deutsche Widerrufsrecht nach dem deutschen Fernabsatzwiderrufsrecht belehren. Wer das nicht macht, muss im schlimmsten Fall mit kostspieligen Abmahnungen, Bußgelder sowie Rechtsstreitigkeiten rechnen.

Schweiz

Eine Untersuchung von PricewaterhouseCoopers (PwC) zum grenzüberschreitenden Online-Handel aus dem Februar 2016 hat ergeben, dass über 80 Prozent der Schweizer in den nächsten 12 Monaten einen Einkauf in einem ausländischen Shop planen. Warum also nicht direkt bei den Nachbarn? Aber Vorsicht: Die Schweiz ist nicht in der EU, weswegen der grenzüberschreitende Handel hier noch mal etwas ganz Besonderes ist – das Keyword ist hier Zoll. Aber nicht nur das.

Schweizer sind eigen und können es nicht leiden, mit einer Kopie abgespeist zu werden. Wer erfolgreich in die Schweiz verkaufen will, sollte sich unbedingt Kenntnisse des Schweizer Marktes, der Kultur und der Gepflogenheiten und selbstverständlich auch der rechtlichen Anforderungen zulegen. Gerade der Punkt Sprache wird hier zur besonderen Herausforderung: Das Schweizer-Deutsch hat sehr viele Einflüsse aus dem Französischen, zahlreiche Sortiments- und Produktbezeichnungen sind einfach anders und müssen für einen Schweizer Shop komplett umgearbeitet werden. Und weil das noch nicht reicht: Wer nur eine deutschsprachige Seite anbietet, erreicht nur gut zwei Drittel des Marktes. Eine französische Sprachversion und ggf. eine englische sind für den Schweizer Markt mehr als empfehlenswert.

Tschechische Republik & Polen

Die beiden nördlichen Länder verzeichnen zunehmende Wachstumsraten im eCommerce. Auch wenn der Umsatz noch vergleichsweise gering ist, liegt der durchschnittliche Erlös pro Nutzer in der Tschechischen Republik bei über 470,00 Euro und in Polen bei immerhin 320,00 Euro.  Beide Nationen sind es gewohnt, in Englischsprachigen Shops einzukaufen, weswegen die Sprache eine niedrigere Barriere ist, als vielleicht viele vermuten. Geht es hingegen um den Bereich Payment, sollten Händler, die in die Tschechische Republik verkaufen, unbedingt die Möglichkeit der Kreditkartenzahlung anbieten. Rund 76 der Tschechen zahlen ihre Online-Einkäufe per Kreditkarte und machen diese damit zur beliebtesten Zahlungsmethode. Auf Platz zwei folgt bereits Mobile Payment per Smartphone oder Tablet. Banküberweisungen sind hingegen zu vernachlässigen – mit gerade einmal acht Prozent spielen sie ebenso wie andere Zahlungsarten in Tschechien eine untergeordnete Rolle.

Anders hingegen bei den Polen. 34 Prozent der Konsumenten in Polen wählen die direkte Zahlung über ihre Bank beim Online-Shopping. An zweiter Stelle folgt die Barzahlung bei Lieferung (24 Prozent). 23 Prozent der Polen zahlen über Plattformen wie PayPal oder ähnliche Dienste. Die Kreditkarte wird hingegen nur von 14 Prozent bevorzugt. Aber um die Polen für sich zu gewinnen, sollten Händler unbedingt auf personalisierte Angebote setzen. 70 Prozent der polnischen User mögen auf sie abgestimmte Werbeanzeigen. Übrigens: polnische Kunden gehören zu den Schnäppchenjägern. Niedrige Preise, kostenlose Lieferung und kostenloser Rückversand beeinflussen die Kaufentscheidung der polnischen Konsumenten.

Ungarn & Slowakei

Wer den Schritt Richtung Osten plant, kann nur bedingt auf spezifische Daten zu den jeweiligen Ländern zurückgreifen. Gerade für Ungarn und die Slowakei empfiehlt es sich, sich einen Partner zu suchen, der mit den Gepflogenheiten des Marktes vertraut ist. Aber die wohl größte Herausforderung für Shops ist das vergleichsweise geringe Einkommen breiter Bevölkerungsschichten.

In Ungarn zeigt sich zudem ein hoher Konzentrationsgrad was die Kapitalstärke der bereits im Online-Handel agierenden Anbieter angeht. Der hohe Aufwand für einen gelungen Markteinstieg macht es gerade für Newcomer sehr schwierig, sich auf dem Markt zu etablieren.  Wer sich dennoch auf dem ungarischen Markt behaupten will, muss vor allem Vertrauen schaffen. 2012 hielten noch immer knapp ein Drittel der Ungarn den Online-Handel für riskant. Doch zunehmend positive Erfahrungen senken die Skepsis.

Ebenso wie in Ungarn spielen in der Slowakei Preissuchmaschinen bzw. Preisvergleichsportale eine wichtige Rolle. Wer entsprechend erfolgreich handeln will, sollte deswegen nicht nur auf einen eigenen Online-Shop setzen, sondern sich auch weiteren Vertriebskanälen positionieren. Und auch im Bereich Payment wartet die Slowakei mit einer Besonderheit auf: Marktanalysen haben gezeigt, dass slowakische Konsumenten die am liebsten per Nachnahme bezahlen (58 Prozent).