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Kommentar: Amazon verkauft zum Prime Day vor allem Prime-Mitgliedschaften

Es gab Zeiten, da waren der Sommer- und Winterschlussverkauf die Einkaufs-Events schlechthin. Dann schwappten aus den USA der Black Friday […]

amazon prime day

Es gab Zeiten, da waren der Sommer- und Winterschlussverkauf die Einkaufs-Events schlechthin. Dann schwappten aus den USA der Black Friday und der Cyber Monday nach Europa rüber und es regnete Rabatte. Und dann kam Amazon und kreierte mit dem Amazon Prime Day ein weiteres Shopping Event. Schon Tage, wenn nicht sogar Wochen vorher wurden mit viel Tamtam sagenhafte Rabatte angekündigt. Teilweise gab es die ersten Schnäppchen schon Tage eher. Und dann war es endlich soweit – der 11. Juli war gekommen. 24 Stunden lang jagte ein Angebot das andere. Doch Amazon wäre nicht Amazon, wenn es nicht mit der ein oder anderen Überraschung aufwarten würde.

Ein Tag hat 30 Stunden

So hat Amazon den Begriff “Day” dieses Jahr, beim 3. Prime Day, einfach mal ein bisschen weiter gefasst. Bereits am 10. Juli ging es los. Die Schnäppchenjagd wurde einfach mal um 6 Stunden verlängert, damit die geliebten Prime Kunden auch ja viel Geld bei dem Online-Giganten lassen konnten. Doch Vorsicht. Amazon ist bei weitem nicht so spendabel, wie suggeriert wird. Das unabhängige Verbraucherportal Vergleich.org hat sich die Angebote mal genauer angesehen und kommt im Schnitt auf eine Ersparnis von 22,12 Prozent. Amazon wirbt hingegen mit einer Ersparnis von durchschnittlich 37 Prozent. Woher kommen die unterschiedlichen Werte? Ganz einfach: Amazon bezieht sich nicht auf die üblichen Marktpreise, sondern auf die praxisferne „unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller“, auch bekannte als UVP. Kein Wunder also, dass in Deutschland der Verbraucherschutz immer wieder aufs Neue vor aufgeblasen Rabatten warnt.

Was man allerdings anmerken muss: Wer sich schon immer ein Amazon eigenes Gerät wie einen Echo oder einen Kindle zulegen wollte, der konnte bei diesjährigen am Prime Day ordentlich Geld sparen. Hier lockten Rabatte von durchschnittlich 27,51 Prozent.

Nur Prime-Kunden sind gute Kunden

Aber gut, wir wissen alle, dass Amazon kein Wohltäter ist und sicherlich auch eigentlich ganz andere Hintergedanken hegt, als Kunden mit günstigen Schnäppchen zu versorgen. Was Amazon eigentlich verkaufen will, sind nämlich Prime-Mitgliedschaften. Und das nicht nur, um möglich viele Kunden für den Prime-Day zu gewinnen. Denn, und das stieß schon in den letzten Jahren immer wieder auf Kritik, der Prime ist nur für Prime-Mitglieder. Der Rest muss draußen bleiben. Zwei-Klassen-Gesellschaft? Jein. Schließlich kann ja jeder eine kostenlose Probe-Mitgliedschaft abschließen. Doch Achtung: Die kostenlose Mitgliedschaft wird von Amazon automatisch in eine kostenpflichtige umgewandelt, wenn man nicht selbst aktiv wird. Fragt man sich doch, wie viele Prime-Mitglieder einfach vergessen haben, diese automatische Umwandlung zu deaktivieren. Und na ja, wenn man einmal drin ist, läuft die Mitgliedschaft für ein Jahr. In der Zeit gewöhnt man sich an den Service und zack – schon ist man treuer Kunde von Amazon. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Für Amazon sind seine Mitglieder aber bares Geld wert. Wie gesagt – der Prime Day ist dabei nur Mittel zum Zweck. In den USA konnte Amazon nach Angaben von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) die Zahl der Prime-Kunden im letzten Jahr um 35 Prozent auf 85 Millionen steigern. Durchschnittlich geben diese Kunden pro Jahr neben den knapp 100 US-Dollar Gebühr noch mal rund 1.300 Dollar bei Amazon aus. Nicht-Prime-Mitglieder hingegen nur 700 Dollar. Hier braucht man nicht lange rechnen, um rauszufinden, dass sich für Amazon die Prime-Mitgliedschaft ordentlich lohnt. Und so verwundert auch das langfristige Ziel von Amazon CEO Jeff Bezos nicht sonderlich. Bereits im letzten Jahr hat er erklärt, dass es das Ziel von Amazon ist, „sicherzugehen, dass man als unverantwortlich gilt, sollte man keine Prime-Mitgliedschaft haben.“

Zu den Zahlen, Daten & Fakten der Vergleich.org-Studie (Juli 2017) geht es hier.