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Lang, länger, am längsten – holistischer Content

Bereits seit einigen Jahren hat sich im Bereich Content der Slogan „Content is King“ breit gemacht. Und er ist gekommen, […]

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Bereits seit einigen Jahren hat sich im Bereich Content der Slogan „Content is King“ breit gemacht. Und er ist gekommen, um zu bleiben. Denn Google bewertet in seinem Algorithmus immer mehr die Inhalte und nicht mehr nur einzelne Keywords und deren Dichte im Text. Die Entwicklung ist nicht verwunderlich, schließlich hat sich Google auf die Fahne geschrieben, seinen Nutzern die besten Suchergebnisse zu bieten und nicht einfach nur Bleiwüsten, in denen die Keyword-Dichte bei 20 Prozent liegt. Allerdings hat sich der Slogan „Content is King“ weiterentwickelt. Die Anforderungen an Seitenbetreiber, Texter und SEOs sind gestiegen. Denn hieß es letztes Jahr vielleicht noch, dass Texte möglichst lang sein sollten, geht es jetzt viel mehr darum, seinen Lesern umfassenden – holistischen – Content zu bieten. Das Ziel dieses Contents ist es, die Fragen der User möglichst umfassend zu beantworten und damit (auch) auf die Bedürfnisse von Google einzugehen: Nämlich treffgenaue und umfassende Antworten auf die von den Usern gestellten Fragen zu bieten. Doch wie sieht holistischer Content aus? Wie schreibt man ihn? Und wie schafft man es, der #TLDR*-Falle zu entkommen?

Was will die Zielgruppe eigentlich?

Grundlage für holistischen Content ist das Wissen um die Frage, was die eigene Zielgruppe überhaupt wissen will. Was genau interessiert die Leser? Welche Informationen werden gesucht? Wichtige Fragen, doch woher die Antwort nehmen? Hier können unterschiedliche Tools helfen.

Ein Praxisbeispiel: Ein Shop für Schuhe möchte seine Texte optimieren. Jetzt kann man als Seitenbetreiber natürlich die Vorteile und das Aussehen eines speziellen Schuhs bis ins kleinste Detail beschreiben, in der Hoffnung, den Kunden zum Kauf zu animieren. Aber das ist kein umfassender Inhalt. Man sollte sich viel eher überlegen, was es zu beispielsweise zu Laufschuhen noch zu sagen gibt. Welche Bedürfnisse haben Menschen, die nach Laufschuhen suchen? Das Tool „Answer the Public“ hilft hier weiter. Einfach mal den gesuchten Begriff eingeben und schauen, was passiert. Das Tool gibt 160 Fragen mit dem Begriff aus, unter anderem auch „Laufschuhe was muss ich beachten“ oder „Laufschuhe wie groß“ kaufen. Alles Fragen, auf die ein Experte – und genau so wollen Sie sich dem Leser präsentieren – eine Antwort haben kann. Aber auch die Fragen „Welcher Laufschuh bei O-Beinen“ oder „Welcher Laufschuh bei Knieproblemen“ bieten genug Möglichkeiten für gute Antworten.

          Quelle: Answer the Public

Aber Vorsicht. Zwar kann man auf einer Webseite alle möglichen Informationen zu einem Thema zusammenfassen, doch muss man sich klar die Frage stellen, ob das Überhaupt Sinn macht. Es gilt zu bedenken, dass es pro Seite nur einen Titel Tag und eine Meta Description gibt. Diese beiden Tags sowie die URL werden von Google in den SERPs ausgespeilt. Wer hier zu schwammig formuliert, riskiert, dass die Nutzer die Seite als nicht wichtig genug erachten. Das bedeutet, dass sowohl Titel als auch Meta Description so frei wie möglich, aber auch so eng wie nötig formuliert sein sollten. Sie bilden dadurch den Rahmen für den Inhalt der Seite.

Um beim Beispiel zu bleiben, bietet es sich demnach vielleicht an, eine Übersichtsseite zu „Laufschuhen“ zu erstellen. Von dieser kann dann auf Unterseiten zu den Themen „Laufschuhe was muss ich beachten“, „Laufschuhe wie groß“, „Welcher Laufschuh bei Knieproblemen“, etc. verlinkt werden. Somit stehen einem dann für jede Unterseite separate Title und Meta Descriptions zur Verfügung.

Ist der Text aber auch wirklich relevant?

Wer sich hinsetzt, lang recherchiert und einen informationsreichen Text schreibt, will auch wissen, ob sich die Arbeit gelohnt hat. Natürlich kann man abwarten, bis die Seite im Google Ranking ganz oben angekommen ist, doch für Menschen mit nur wenig Geduld ist das oft keine Option. Wenn man die Relevanz von Texten für Google berechnen will, kann auf sogenannte WDF*IDF-Tools zurückgegriffen werden. Dabei wird das Verhältnis aller Wörter hinsichtlich Webseiten und Textdokument dargestellt, die um das Thema – hier immer noch Laufschuhe – als Kernthema handeln. Wenn nun ein Text um das Keyword „Laufschuhe“ erstellt werden soll, ist es durchaus sinnvoll, all diese Wörter mit aufzunehmen. Allerdings sollten mithilfe dieser Schlagwörter eher Absätze und Ausrichtungen definiert werden, die das Thema umfassen.

Klare Strukturen, einfache Sätze und, und, und…

Wenn ein Text möglichst viel umfangreiches Wissen vermitteln will, muss er auch verstanden werden. Es macht wenig Sinn, einen Text auf wissenschaftlichem Niveau zu verfassen, wenn er von jedem gelesen und vor allem auch verstanden werden soll. Kurze und klare Sätze, Absätze mit aussagekräftigen Überschriften, Grafiken, Aufzählungen, Videos – all das macht es dem Leser leichter, den Inhalt des Textes zu erfassen.

Übrigens: Ein Text muss nicht zwangsläufig Tausende Wörter haben. Nicht immer sind lange Texte für ein Thema wirklich ideal. Auch kurze Texte können eine Frage beantworten. Zudem wird es auch immer einen Gegentrend geben. Denn wenn alle Anbieter jetzt auf lange und ausführliche Texte setzen, ist es sehr wahrscheinlich, dass User das Bedürfnis nach kurzen und prägnant formulierten Antworten entwickeln. Gerade mit Blick auf die immer weiter steigende Nutzung des Smartphones und der meist eher kurzen Aufmerksamkeitsspanne der User, kann Snackable Content durchaus eine sinnvolle Lösung sein.

Wer sich also die Mühe macht und seine Seiten mit frischem Content füllen will, sollte immer die Bedürfnisse des Users im Auge behalten. Deshalb sollte die Zielsetzung eben nicht lauten, auf Biegen und Brechen holistischen Content oder lange Texte zu produzieren. Die Zielsetzung sollte viel mehr sein, guten Content zu erstellen. Und dieser kann holistisch sein, muss es aber nicht.  

*Too long, didn´t read