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So ticken Onlineshopper in Österreich & Europa

Sind die typischen Onlinekäufer eher männlich? Dominieren Frauen im Onlineshopping? Welche Altersstruktur weisen Zielgruppen auf? Zu welcher Uhrzeit sind Frauen […]

Sind die typischen Onlinekäufer eher männlich? Dominieren Frauen im Onlineshopping? Welche Altersstruktur weisen Zielgruppen auf? Zu welcher Uhrzeit sind Frauen und Männer am spendabelsten? Idealo, das größte Preisvergleichsportal in Europa hat die Antworten auf diese Fragen verglichen und ist zu folgenden Ergebnissen für die sechs größten europäischen Shopping-Länder (Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Italien und UK) gekommen:

Der E-Commerce in Europa boomt, jeder Vierte shoppt zumindest einmal pro Woche im Netz. Im Rahmen einer großangelegten Erhebung untersuchte idealo in sechs europäischen Ländern das Konsumentenverhalten und Besonderheiten in punkto Alter und Geschlecht.

 

Der typische Onlinekäufer in Europa ist …

… männlich – Android dominiert

Einzig in Spanien ist der Anteil weiblicher und männlicher Onlineshopper annähernd ausgewogen. In den übrigen Ländern sind es vor allem die Männer, die zur Maus oder zum Smartphone greifen – 61 Prozent sind es in Österreich, 64 Prozent sind Deutschland und auch in UK oder Italien sieht es nicht anders aus. Ähnliche Einigkeit herrscht bei den fürs Einkaufen verwendeten Mobilgeräten mit Android- beziehungsweise iOS-Betriebssystem. Die Briten bevorzugen mit 56 zu 44 Prozent iOS und sind damit eher die Ausnahme. In den übrigen Ländern ist das Verhältnis eher umgekehrt und Android dominiert in Europa.

 

Ältere Generation in Österreich nur sporadisch online unterwegs

Im Vergleich mit den übrigen Ländern in der Betrachtung sind die 55-64-Jährigen (13 Prozent) ebenso wie die Generation 65+ (neun Prozent) weniger häufig beim Onlineshopping anzutreffen wie gleichaltrige Europäer. So shoppen beispielsweise 16 Prozent der 55-64-Jährigen Franzosen regelmäßig im Internet. Schlusslicht der 65+ Shopper sind die Spanier mit nur 5 Prozent.

Österreichs Youngsters hingegen befinden sich im europäischen Mittelfeld. Der Untersuchung zufolge shoppen 10 Prozent der 18-24-Jährigen regelmäßig online. In dieser Altersgruppe sind die Deutschen mit 12 Prozent führend, Spanien hingegen hinkt mit nur fünf Prozent deutlich nach. Bei den 25-34-Jährigen liegt UK (25 Prozent) an der Spitze, dicht gefolgt von Österreich, Deutschland und Frankreich (jeweils 24 Prozent), während in Italien lediglich 19 % dieser Altersklasse onlineshoppen.

Je später der Tag, umso aktiver sind Europas Onlineshopper

Einigkeit hingegen herrscht in Sachen Hauptnutzungszeit. Die Europäer gehen erst spät am Tag zum Shoppen ins Netz. Leichte Unterschiede gibt es hingegen beim jeweiligen Spitzenwert. In Frankreich und Italien ist dieser bereits um 18 Uhr, in Deutschland und Österreich liegt er bei 20 Uhr, in Großbritannien bei 21 und in Spanien bei 22 Uhr.

 

Preise vergleichen lohnt – in ganz Europa

Ein Blick auf das durchschnittliche Einsparpotenzial in den betrachteten Ländern macht deutlich, wie sehr es sich lohnt, Preise zu vergleichen. In den untersuchten Ländern beträgt das Einsparpotenzial zumindest 30 Prozent, in Österreich sind es laut Umfrage 31,1 Prozent. Das größte Einsparpotenzial liefert Italien mit durchschnittlich 36,5 Prozent.

 

In welchen Kategorien können Verbraucher am meisten sparen?

Vor allem in den Bereichen Technik und Haushaltswaren, sowie beim Baby-Zubehör können Onlineshopper durch das Vergleichen von Preisen ordentlich sparen. idealo hat die durchschnittliche und die maximal mögliche Ersparnis in den Top-Kategorien untersucht und die Ergebnisse zusammengetragen.

 

 

Kategorie                   Durchschnittliche Ersparnis                       Maximale Ersparnis

Kühlschränke             32 Prozent (381 Euro)                                   54 Prozent (405 Euro)

Smartphones               31 Prozent (230 Euro)                                   52 Prozent (408 Euro)

Fernseher                    28 Prozent (544 Euro)                                   45 Prozent (550 Euro)

Kinderwagen              27 Prozent (204 Euro)                                   58 Prozent (516 Euro)

Waschmaschinen        37 Prozent (258 Euro)                                   55 Prozent (285 Euro)