Der eCommerce Trend beflügelt Logistiker auch in Österreich
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Logistiker freuen sich: Paketvolumen steigt um 16 Prozent

Dass der Online-Handel die Logistik und die KEP-Dienstleister treibt, ist kein Geheimnis. Letztens erst vermeldete die Deutsche Post DHL Group, […]

Dass der Online-Handel die Logistik und die KEP-Dienstleister treibt, ist kein Geheimnis. Letztens erst vermeldete die Deutsche Post DHL Group, dass man 2016 insgesamt 1,2 Milliarden Pakete befördert hat – ein Plus von 9,3 Prozent und damit Rekord. Dabei ist die Deutsche Post DHL mit Rekordmeldungen nicht allein.

B2C-Markt wächst um 35 Prozent

Die Österreichische Post kann da durchaus mithalten. 2016 wurden 81 Millionen Pakete transportiert, eine Million mehr als noch 2015. Zwar liegt das Wachstum damit gerade einmal bei 1,5 Prozent, doch mit Blick auf die steigende Konkurrenz im Paketwettbewerb durchaus eine solide Leistung. Der Mammutanteil entfällt dabei auf den B2C-Handel. Das aktuell vorliegende Branchenradar für das KEP-Geschäft in Österreich des Consulting-Unternehmens Kreutzer Fischer & Partner unterlegt dies mit erstaunlichen Zahlen: Das Paketvolumen im B2C-Geschäft wuchs um nahezu 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl aller transportierten Pakete (B2B, B2C, C2C) stieg insgesamt auf 181,9 Millionen Stück – ein Plus von nahezu 16 Prozent. An diesem erstaunlichen Wachstum hat der B2B-Markt jedoch nur einen verschwindend geringen Anteil. Das Wachstum lag hier gerade einmal bei 0,8 Prozent.

Wie lässt sich dieses solide Wachstum vor allem im B2C-Markt begründen? Wenig verwunderlich: Der nach wie vor stetig wachsende Online-Handel ist ausschlaggebend. Mit einem Bestellzuwachs von 32 Prozent im Vergleich zu 2015 gab es 2016 10,1 Millionen Kaufkontakte. Besonders zugenommen haben aber die Teillieferungen bei Online-Einkäufen. 2015 wurden noch rund ein Drittel aller Bestellungen als Teillieferung ausgeliefert. Mittlerweile liegt der Wert bei 36 Prozent. Die Zunahme lässt sich dabei ganz einfach begründen. Immer mehr Online-Händler optimieren und straffen ihre Logistik, nur besonders beliebte Artikel werden vorrätig gelagert.  Weniger gängige Artikel werden hingegen zunehmend „Just-in-time“ vom Lieferanten geordert oder von anderen Logistikzentren, wo der Artikel verfügbar ist, versendet.

Österreichische Post: Umsatz stabil, EBIT verbessert

Über die steigende Anzahl an Paketen freuen sich die KEP-Dienstleister. Die neuesten Geschäftszahlen der Österrichischen Post können sich da durchaus sehen lassen. Der Konzernumsatz (bereinigt um die abgegebene deutsche Tochtergesellschaft trans-o-flex) lag für 2016 bei 2.030,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis konnte sogar um 2,2 Prozent auf 202,3 Millionen Euro verbessert werden. Die Division Paket & Logistik konnte dem Wettbewerb standhalten und verzeichnet einen Umsatzzuwachs von 3,9 Prozent (exkl. der ehemaligen Tochtergesellschaft trans-o-flex).

Stärkerer Fokus auf Kundenbedürfnisse

Um sich auch zukünftig im stark umkämpften KEP-Markt zu halten und weiter zu wachsen, setzt die Österreichische Post vor allem auf innovative Zustellmethoden. Während die Samstagszustellung bereits auf ganz Österreich ausgerollt ist und Pakete damit an sechs Tagen in der Woche zugestellt werden, sollen nun auch Retouren erleichtert werden. Der Plan: Um Kunden die Rücksendung von Paketen so einfach wie möglich zu machen, kann man diese dem Zusteller nun auch direkt mitgeben – oder in einer von 3.600 Servicestellen österreichweit angeben. In puncto letzte Meile verweist die Österreichische Post auf eine Erstzustellquote von 90 Prozent. Ein durchaus noch ausbaufähiger Wert, weswegen man den bisher eingeschlagenen Weg weiter intensiv verfolgen wolle. Und das Konzept geht so weit auf. Die 18.000 Post Empfangsboxen in Wohnanlagen, die seit Herbst 2016 eingeführte Post Flexibox sowie die mittlerweile knapp 335 Selbstbedienungszonen werden von den Kunden gut angenommen. Aber auch die Post App erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nach Unternehmensangaben wird diese von mehr als 600.000 Österreichern genutzt. Für den Online-Handel von besonderem Interesse dürfte jedoch der Start des neuen Produktes „Päckchen“ sein.

Mit „Päckchen“ gehe man nach Aussage von Dr. Georg Pölzl, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Post AG, speziell auf die Kundenbedürfnisse des stark wachsenden eCommerce-Marktes ein und schaffe so eine schlanke und schnelle Lösung für kleinformatige Online-Bestellungen.