Nachhaltigkeit - eCommerce belastet das Klima ...

eCommerce belastet das Klima …

… aber nicht mehr als der Ladenverkauf!

wie nachhaltig ist eCommerce?

Man gibt ihn sich ganz gerne, den grünen Anstrich als effektive Marketingstrategie, um das eigene Unternehmen entsprechend aufzuladen. Dass Greenwashing und Lippenbekenntnisse vor dem Hintergrund des Umdenkens in den Köpfen der Verbraucher auch im eCommerce kontraproduktiv sind, belegen Studien. Auch die Studie „Nachhaltigkeit im Online-Handel“ des ECC Köln , welche die Relevanz sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitskriterien im Online-Handel und ihre Auswirkung auf Kundenverhalten, Zahlungsbereitschaft und Unternehmenskommunikation untersucht hat, schlägt in diese Kerbe. Ihren Ergebnissen zufolge interessieren sich bereits rund 60 Prozent der Online-Shopper für soziale und ökologische Agenden. Auch im Online-Handel bekommen es Unternehmen somit zunehmend mit Verbrauchern zu tun, die den Grünanteil der Unternehmen, die Ihre Produkte im Web anbieten, präzise ausloten.

Nachhaltigkeit im Online Handel

Alles neu aufstellen? Keineswegs!

 

Was konkret bedeutet „Nachhaltigkeit“ eigentlich for den eCommerce? Müssen Online-Händler, die keine ökologischen, fair gehandelten und superglücklichen Produkte verkaufen, jetzt verzweifeln? Mitnichten! Eine Implementierung grüner Werte in Bewusstsein und Unternehmensphilosophie und das Verinnerlichen von Parametern wie Fairness, Nachhaltigkeit und Transparenz sollten aber mittel- bis langfristig sehr wohl eine Rolle spielen und zum Evergreen werden. Denn: Spricht es sich bei den Konsumenten herum, dass ein Unternehmen nachhaltig agiert, stehen die Chancen gut, dass dessen Produkte präferiert werden. Kunden, die dort kaufen, wo „green“ gelebt wird, handeln somit auch klar im Dienste der Umwelt.

Nachhaltigkeit im eCommerce

ist Online Handel nachhaltig?

Was bedeutet Nachhaltigkeit für die Logistik?

„Lieferanten-Kodex“

Eine Umstellung eines Unternehmens und das Einleiten entsprechender Maßnahmen erfordert aber, vor allem bei größeren Unternehmen, Entschlossenheit im Management sowie Steuerungskonzepte, welche die Aktivitäten eines Unternehmens laufend evaluieren und optimieren (Stichwort „Green Controlling“). Ein Best-Practice-Beispiel liefert hier der B2B-Versandhändler für Büro-, Betriebs- und Lagerausstattung KAISER+KRAFT. Dort wurde der sogenannte „Lieferanten-Kodex“ eingeführt, mit dem die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette garantiert werden sollte. Hintergrund: Eine im Jänner 2014 durch die EU beschlossene Richtlinie, bei öffentlichen Auftragsvergaben Betriebe zu bevorzugen, die sozial verantwortlich und umweltbewusst hergestellte Güter anbieten. Noch im selben Jahr erarbeitete das Unternehmen einen „Code of Conduct“ für seine Lieferanten. Im ersten Schritt wurden alle Lieferanten gebeten, einen Online-Fragebogen auszufüllen und relevante Informationen über ihre Einstellung zur Nachhaltigkeit zu liefern; auch entsprechende Zertifikate und Zeugnisse konnten sie auf der Website hochladen. Nach einer Auswertung der gesammelten Daten wurde der „Lieferanten-Kodex“, der u.a. die Schwerpunkte „Engagement für den Umweltschutz“, „Keine Zwangs- und Kinderarbeit“ oder „Faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung“ beinhaltet, ausgearbeitet, den die Lieferanten von KAISER + KRAFT unterschreiben mussten. Die Konsequenz: Nachhaltigkeit wurde so für die gesamte Lieferkette verpflichtend, und auch der Fortschritt in der Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie ist seither messbar.

Informationsmaterial via KAISER+KRAFT

PS. vielen Dank an KAISER+KRAFT für das zur Verfügung stellen von Informationsmaterial.


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