Mobile Werbung - Gut gemacht muss sie sein!

Mobile Werbung – Gut gemacht kommt an!

Für die mobile Werbeindustrie gibt es den Ergebnissen des „Mobile Communications Report 2015“ (MCR 2015) zufolge eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Interessante Werbespots verfehlen offenkundig nicht ihr Ziel, denn 40 % jener, die sich auf ihrem Handy Videos ansehen, konsumieren die Werbespots, die im Zuge eines Videos eingeblendet werden, ganz bewusst. Das impliziert, dass mit informativen und kreativen Inhalten es sich in diesem Bereich durchaus punkten lässt – besonders vor dem Hintergrund, dass 72 % der mobilen Nutzer wenig Interesse dafür zeigen, mobile Werbung mit einem kostenpflichtigen Zusatzpaket des Mobilfunkanbieters zu blockieren. Die weniger gute Nachricht: Die überwiegende Mehrheit der mobilen Internet-Nutzer (81 %) befindet Werbung am Handy für störend, und nur 4 % der Männer und 3 % der Frauen finden Werbung am Handy „gut“.

Mobile Werbung für den Online Handel

Welche Produkte werden in Österreich über das Handy gekauft

Top Verkaufsschlager via Handy

Die Top-Seller: Schuhe und Bekleidung

Was kaufen Frau und Herr Österreicher am liebsten im Shoppingparadies Internet? Auch dieser Frage geht der „MCR 2015“ nach. Die Antwort: Bekleidung und Schuhe (38,6 %) und elektronische Geräte (33 %) wurden im zweiten Halbjahr 2015 am häufigsten erstanden. Dass die Vorlieben von Frauen und Männern hier ein wenig divergieren, wird nur wenige überraschen. Während bei den Frauen Bekleidung und Schuhe (47,4 %), gefolgt von Büchern (39,9 %) und elektronischen Geräten (25,6 %) die Top-Seller sind, schlägt die Männerwelt am liebsten bei elektronischen Geräten (25,6 %) zu. Aber auch Bekleidung und Schuhe (31,8 %) und Spiele (21,2 %) sind für die Herren der Schöpfung ein Thema.

Die Unterschiede in der mobilen Zahlung greift der „MCR 2015“ ebenso auf. Demnach bezahlen Frauen vorrangig via Online- bzw. Sofort-Überweisung, während Männer es vorziehen, die Kreditkarte zu zücken.

Apps im Online Handel – Ja oder Nein

Der Run auf die Gratis-Apps

Durchaus interessant sind auch die aktuellen Zahlen zur Nutzung von Apps: 76 % der Befragten verwenden mobile Anwendungen, und 72,3 % haben sich solche bereits aus dem App-Store heruntergeladen. Sind Nutzer unzufrieden mit den Zugriffsrechten, die mit der Installation einer App verbunden sind, so äußert sich dies in erster Linie am Download-Verhalten: Fast drei Viertel der User (72 %) haben in so einem Fall schon auf die Installation einer App verzichtet. Kostenpflichtige Apps sind dabei für viele überhaupt kein Thema. Nur 19 % der Befragten nutzen ein bis vier kostenpflichtige Apps, und lediglich 10 % haben fünf oder mehr Apps auf ihrem Handy installiert. Auf Gratis-Apps wird demnach am häufigsten gesetzt. So gaben 70 % im Zuge der Befragung an, ausschließlich auf kostenlose Anwendungen zurückzugreifen. „Für Unternehmen wird es aufgrund der hohen Aufmerksamkeit für Apps immer wichtiger auch ein professionelles App-Management zu bieten, um im App-Dschungel langfristig zu bestehen“, sagt Harald Winkelhofer, Präsident der Mobile Marketing Association Austria.

E-Commerce und mobile – Vorteile

eCommerce: Problemzone „Apps“

Und ist Österreich auch ein Land der „Pusher“? Laut Report haben 47 % der App-User zumindest bei einigen Apps die Push-Funktion aktiviert – vor allem bei der Nutzung von Nachrichten-Apps (59 %), „Social Networking“-Apps (57,1 %) und Spiele-Apps (24,4 %) wird gern darauf zurückgegriffen. Apps von Schnäppchen- und Flugblattanbietern (18,2 %), Kundenkarten- und Bonusprogramm-Apps (14,0 %), eCommerce-Apps (13,0 %) und Reise-Apps (7,5 %) liegen hier schon deutlich zurück.

App User – Wofür werden sie verwendet?

Welche Apps werden am Häufigsten verwendet?

 

Nachrichten Apps werden gerne gepusht

„Besonders Funktionen wie die Push-Funktion von Apps, die es Anbietern ermöglichen kann, Kunden direkt mittels kurzer Nachricht auf dem Handy zu erreichen, werden von Konsumenten häufig deaktiviert. Nur knapp die Hälfte der Nutzer haben die Push-Funktion zumindest für wenige Apps aktiviert – und nur 13 Prozent dieser Gruppe erlauben den Apps von eCommerce-Anbietern, ihnen Push-Nachrichten zu schicken. ln der Kommunikation zwischen Anbietern und Kunden ist hier demnach noch ungenutztes Potenzial zu erkennen, von dem beide Gruppen in Zukunft profitieren könnten“, so Andreas Martin, ebenfalls MMA-Präsident.



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