Tu mobile Austria

Kategorie: News

Geschrieben von Ana-Maria Birsan

Tu mobile Austria

Ein gutes Drittel der Österreicher greift bereits auf ein mobiles Gerät zurück, wenn es darum geht, in den Weiten des Webs auf Shopping-Tour zu gehen. Die Smartphone Penetration steigt auf 86 %, und nicht weniger als 76 % verwenden bereits Apps. Vor allem für die mobile Werbeindustrie spannend: Interessante und gut gemachte Werbespots kommen bei den Usern durchaus gut an. Zu diesem Befund gelangt der von der Mobile Marketing Association Austria (MMAA) und dem Online-Marktforschungs-Institut MindTake Research gemeinsam veröffentlichte „Mobile Communications Report 2015“.

Mobile Marketing Association Report 2015

Zum bereits neunten Mal liefert dieser heuer spannende Zahlen und Fakten rund um das mobile Nutzungsverhalten der Österreicher, fokussiert die Nutzung von Internet und Apps und greift dabei auch Themenbereiche wie „Videos am Handy“, „mobile Werbung“ oder „Tablets“ auf. Unter Einhaltung bestimmter Quoten wurden repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 1.004 österreichische Internet-Nutzer zwischen 15 und 69 Jahren befragt.

Was Österreicher neben dem telefonieren am Handy erledigen

Tätigkeiten neben dem Telefonieren der Österreicher

Welche Bedeutung das Handy bereits für Online- wie Offline-Händler hat, belegen die Zahlen der mobilen Internet-User, die mit ihrem Gerät ein bestimmtes Geschäft oder Filiale suchen (68 %), sich über Produkte schlau machen (64 %) oder online Preise vergleichen. Dass ein für mobile Geräte angepasster Webauftritt für eCommerce-Anbieter inzwischen ein „Must have“ ist, belegen die folgenden Zahlen: Die Hälfte der Befragten (50,7 %“) liest Produktbewertungen oder verfolgt den Status von Bestellungen (46,8 %).

Mobile Nutzung für Online Handel – Bedeutung

Absturz im Google-Ranking

Mobile optimieren hilft Google Ranking

Hinsichtlich der mobilen Optimierung gibt es aber noch jede Menge Nachholbedarf – vor allem, wenn es darum geht, Internetseiten responsive zu gestalten, damit diese auf Handys optimal dargestellt werden können. Dazu Harald Winkelhofer, Präsident der MMAA: „Knapp 41 Prozent derer, die Internet am Handy verwenden, beklagen sich über schlecht angepasst Websites. Schaut man sich die aktuellen Zahlen der Verbreitung von eCommerce über dieses Gerät an, so erkennt man klar, dass hier noch Handlungsbedarf besteht, da sich im mobilen Bereich sehr viele potenzielle Kunden befinden, die nicht mit schlecht angepassten Websites abgeschreckt werden sollten.“ Laut Winkelhofer sei ein weiteres Problem, „dass seit April 2015 aufgrund des veränderten Algorithmus der mobilen Google-Suche nicht mobiltaugliche Websites ein deutlich schlechteres Google-Ranking bekommen und einigen Kunden schlichtweg entgehen.“

Don't likes beim Surfen mit dem Handy

Unzufriedenheit beim mobilen Surfen

Zu kleine Bildschirme (39,1 %), hohe Roaming-Gebühren im Ausland (38,7 %) und lange Ladezeiten von Webinhalten zählen übrigens zu den absoluten Top-Aufregern unter den heimischen Mobilsurfern. Zumindest das Problem der hohen Roaming-Kosten für Telefonieren und Surfen im EU-Ausland scheint aber ab 2017 obsolet zu werden, sollen doch in diesem Jahr die Roaming-Gebühren innerhalb der Europäischen Union wegfallen.

Über den Autor

„Ich hab’ die Kampagne schon vorher gekannt“. Mit einigen Jahren in der Werbe- und viel Zeit in der Kommunikationsbranche darf man sich das schon auf die Fahnen schreiben. Ana-Maria ist in diesem Gebiet mit Begeisterung dabei und liebt es, sich mit kreativen Köpfen und Inputs zu umgeben aber noch mehr genießt sie es, solche schaffen zu dürfen und damit einen Mehrwert zu erzeugen. Was dabei raus kommt? – Muss man gesehen haben. Ihr Ziel ist es, das digitale Netzwerken weiter zu bringen und zu zeigen, was man mit Sozialen Netzwerken alles erreichen kann. Ein Bildungsauftrag so zu sagen. Eine Herzensangelegenheit eben.

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