buybuy oder doch bye bye? Post schliesst Plattform

buybuy oder doch lieber „bye bye“

Mit dem Wortspiel verabschiedet sich die Post von ihrem „Produkt“ buybuy ab Februar 2016.

Grenzenloses Shopping wurde versprochen. Soso, also einfach mit Namen und E-Mail Adresse registrieren und schon hatte man eine pseudo-Adresse (Warenlager der österr. Post in den jeweiligen Ländern) inkl. einer Telefonnummer in den USA oder in UK. In mehr als 350.000 Online Shops aus den Vereinigten Staaten oder dem Vereinigten Königreich shoppen und nach Österreich „umleiten“ lassen. Klingt für’s erste eher dubios – aber NEIN – die Post hat es möglich gemacht.

„Profitieren Sie mit buybuy von den besten Schnäppchen und den Top-Deals in den USA und UK und verpassen Sie nie wieder die heißbegehrten Verkaufsaktionen zu Black Friday, Cyber Monday oder Weihnachten.“ so umgarnt die Post potenzielle Neukunden für diese Plattform.

Österreichische Post AG stellt Plattform buybuy ein

Die Einfachheit wäre im Grundsätzlichen ja nicht zu übertreffen gewesen. Einkaufen – buybuy Adresse eingeben – Mail checken – Wertangaben zu den Produkten machen – Zoll bezahlen und Einfuhrbeschränkungen beachten und schon kann das Paket weiter nach Österreich geschickt werden, direkt vor die Haustüre. So das Rezept von buybuy.

2014 hat die österreichische Post diese Plattform bzw. Produkt ins Leben gerufen, um es jetzt (Jänner 2016) wieder einzustellen. Mit folgenden Worten verabschiedet sich die Österreichische Post AG auf der Website von den buybuy Kunden.

Österreichische Post stellt Service buybuy ein

In dem persönlichen Newsletter der Post (12.01.2016) steht: „Um die Weiterleitung Ihrer bereits bestellten Pakete nach Österreich sicherstellen zu können, ist es notwendig die dafür anfallenden buybuy Versandkosten für Pakete aus den USA bis 03.02.2016 und für Pakete aus UK bis 01.02.2016 zu bezahlen.

Somit – Auf Wiedersehen grenzenloses Shopping?

Weshalb die Post AG diese Plattform einstellt geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor. Eines ist aber sicher. Wenn man eine solche Plattform bzw. einen solchen Service ins Leben ruft, sollte man sich auch konsequent darum kümmern. Einmal angeboten, nie wieder verkauft. Von selbst geschieht Erfolg auch bei der tollsten Idee nicht.



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