Digitaler Handel - Friss oder Stirb!

Digitale Shopping Revolution – Friss oder stirb!

„Wir sind mitten in einer Revolution. Da muss man dabei sein, oder man ist tot“, sagt Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes.

Österreich ist überfüllt, ja sogar schon übersättigt mit Handelsflächen. Laut Handelsverband bietet der Einzelhandel 1,80 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Einwohner in Österreich, in Deutschland sind es 1,46, in Schweden 1,26 Quadratmeter. Besonders weit gehen muss man dafür als Konsument nicht mehr. Einkaufstempel und Shopping Malls soweit das Auge reicht. In Wien ist immer mindestens ein großes Einkaufszentrum in Bau oder Umbau. Besonders leiden die ländlichen Gegenden darunter, da solche Giganten und Bauten die Landschaft verunstalten bzw. nicht in die Idylle passen. Mayer-Heimisch ist sich diesbezüglich aber keiner Schuld bewusst. Die Raumplanung liegt immerhin nicht in dem Verantwortungsbereich des Handelsverbandes in Österreich.

Ein funktionierender Wettbewerb, der vor sich hin gedeiht. Nur wird dieses Konstrukt noch lange bestehen können oder hat das geänderte Kaufverhalten von Konsumenten einen bald spürbaren Einfluss auf den stationären Handel? Die Frage, ob sich Standorte bzw. Einkaufsstraßen als „überflüssig“ erweisen werden steht immer häufiger im Raum. Die überteuerten Verkaufsflächen sicherlich. Dafür bietet der Online Handel in den meisten Fällen bessere und ertragreichere Optionen an.

Österreich mag im eCommerce schon etwas hinterher hinken und halb so viel Umsatz Online generieren wie unsere deutschen Nachbarn, trotzdem steigt das Potenzial für Händler in Österreich stetig. Laut Wirtschaftskammer ist es trotzdem so, dass 50 Prozent des heimischen Onlinehandels von ausländischen Unternehmen bedient wird. Es sind sich alle handelnden (Achtung Wortspiel) Seiten einig – Die Verbindung von Offline und Online Handel muss reibungsloser und vor allem lückenloser funktionieren. Habt ihr als große Onliner schonmal daran gedacht mit Start-Ups zu kooperieren und euch neue Tools anzusehen und externen (meist kreativen) Input zu holen? Dabei können innovative Konzepte entstehen – so lief es mit dem „Klick and Collect“ System zum Beispiel. Auch nicht mehr brandneu, aber eine gute Verbindung von stationärem und dem Online Handel.

Innovation hält auch Mayer-Heinisch für unabdingbar. Wer am Ende zu den Gewinnern und Verlierern zählt, vermag er nicht abzuschätzen: „Man steht schnell auf dem Podest, ist aber auch schnell weg vom Fenster.“ (derstandard.at). Der Hebel liegt aber nicht nur bei den Online Händlern. Die Politik und die Gesellschaft spielen ebenso eine starke Rolle wie eine erhöhte Flexibilität und geänderte Ansatzpunkte in Ausbildung und Arbeitsformen.



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