Digitalisierung der Kundenbeziehung

Kategorie: News

Geschrieben von Stephan Grad

Digitalisierung der Kundenbeziehung

Die Digitalisierung der Kundenbeziehungen ist im Alltag angekommen – jeder von euch sammelt die Kundendaten in CRM-Systemen, um auch Jahre später noch nachvollziehen zu können, was gesprochen wurde. Datenbanken wie Xing & LinkedIn sind unersetzlich geworden, um neue Kontakte zu potentiellen Neukunden zu generieren oder auch um mit Bekannten in Kontakt zu bleiben, wenn diese ihren Arbeitgeber wechseln.

Je mehr wir als Kunde oder auch Lieferant online tätig sind, umso mehr Daten können abgefragt, analysiert und gespeichert werden – wer hat wann welche Seite auf meiner Website besucht, wie viele Besucher konnte meine Werbeeinschaltung erreichen bzw. welche sozialen Kanäle werden von meiner Zielgruppe am Besten angenommen?

Big Data ist nicht gleich Good Data

Leider bemerken wir derzeit bei vielen Strategie Workshops, dass gerade mittelständische Unternehmen nach bestem Wissen versuchen, so viele Daten wie möglich zu sammeln und von Marketingabteilungen & Praktikanten zusammen tragen zu lassen, aber was dann? Was passiert im Anschluss daran, wenn jegliche verfügbare Information in Datenbanken oder Excel Listen abgespeichert ist?

Das Schlagwort „Big Data“ gibt es schon viel zu lange und besagt doch eigentlich nur, dass viele Daten gesammelt werden sollen – allerdings nicht, was dann damit passieren sollte. Daher bin ich schon lange für eine Abänderung des Schlagworts in „Good Data“ oder auch gerne „Quality Data“

Denn 1.000e von Daten helfen einem Unternehmen nichts, wenn sie nicht professionell miteinander verknüpft werden, um Schritt für Schritt ein immer besseres Bild meines Kunden zu bekommen.

Persönlicher Kontakt ist King!

Wie oben erwähnt, könnt ihr bereits viele Daten aus all euren Online Auftritten sammeln – was leider gerade in Pure Online Unternehmen zu beobachten ist, ist jene Tatsache dass auf die Erfahrungen des Vertriebs zu wenig geachtet wird.

Aber gerade jene Personen, die vor Ort beim Kunden sitzen, den Ansprechpartner persönlich kennen, über seine Wünsche, Bedürfnisse oder auch Nöte Bescheid weiss, diese werden darauf reduziert, ihre Eindrücke in Besuchberichten im CRM zu hinterlegen.

Dabei können durch diese persönlichen Eindrücke jedoch Daten gesammelt werden, die keiner eurer Mitbewerber jemals bekommen kann, die sich ausschliesslich auf digitale Kanäle konzentrieren.

Denn auch in unserer Digitalen Zeit sind persönliche Kontakte das beste soziale Netzwerk, das sich euer Unternehmen im Vertrieb wünschen kann.

Mehr Mut zum Termin

Daher möchten wir euch hier zu mehr Mut zu Terminen aufrufen – geht zu euren Kunden, lernt sie kennen, und versucht eurem Unternehmen, angefangen im Produkt Management über das Marketing bis hin zum Kundenservice klar zu machen, auf welche Details euer Ansprechpartner wert legt – denn genau dann werdet ihr einerseits den Kunden zukünftig besser verstehen, auf der anderen Seite wird der Kunde erkennen, dass ihr ihn ernst nehmt und somit wird er ein langfristig zufriedener Bestandskunde für euer Unternehmen werden.

Über den Autor

Mit dem Satz "How hard can it be" lässt sich die Arbeitsweise von Stephan Grad am Besten beschreiben: Moderne eCommerce & Digitalisierungs Strategien werden mit Innovations-Anspruch sowie Hands On Mentalität erarbeitet und anschliessend in mittelständischen Unternehmen in ganz Europa implementiert. Durch die professionelle Arbeitsweise, welche zukunftssichere Lösung für Kunden ermöglicht, hat Stephan A-COMMERCE zu einer der führenden Marken im Bereich eCommerce & Digitalisierung in Europa gemacht.

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