pay as you want

Griechischer Zahlungsdienstleister startet in Österreich

Zugegeben, Zahlungsdienstleister gibt es mittlerweile „wie Sand am Meer“. Das nun ausgerechnet ein griechischer Dienstleister mit einem völlig neuem Konzept in Österreich Fuß fassen möchte ist jedoch, gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation in Griechenland schon etwas besonderes. Daher haben wir uns den Dienstleister PAY AS YOU WANT einmal genauer angesehen.

 

Zahlungssystem speziell für Kunden mit schlechter Kaufkraft

Die finanzielle Situation in Griechenland ist bekanntermaßen schon seit Jahren angespannt. Darunter musste nicht zuletzt auch der griechische eCommerce leiden. Daher hat Androklís Μαυρος vor einem Jahr PAY AS YOU WANT gegründet. Diese neue Zahlungsmethode ist dabei genau an die griechische Finanzkrise angepasst: „Viele Griechen können sich momentan den Online Einkauf schlichtweg nicht leisten bzw. müssen lange sparen, bevor sie eine Bestellung tätigen können“ so Androklís Μαυρος. „Das sorgte in den letzten Jahren für enorme Verluste bei griechischen eCommerce Händlern. Also wollten wir eine Zahlungsart schaffen, bei denen die Kunden selbst bestimmen können, wann Sie Ihre Rechnung bezahlen.“

payasyouwantDas Modell ist dabei eine Mischung aus „Kauf auf Rechnung“ und dem „Ratenkauf“ – nur mit einem wesentlichen Unterschied: Es gibt keinen Ratenplan und auch keine Laufzeit. Der Kunde kann also komplett selbst entscheiden wann er wie viel von seiner offenen Rechnung zurückzahlt. Der Händler wiederum bekommt, unabhängig wann und wie viel der Kunde bezahlt, sofort sein Geld. Was sich zunächst nach einem sehr großen Risiko für den Zahlungsdienstleister anhört, wird durch ein spezielles Risikoscoring abgefedert. So ist beispielsweise zunächst nur eine Bestellung mit dieser Zahlungsart möglich. Erst wenn der Kunde mindestens 20% von seiner Forderung beglichen hat, wird der Kunde für eine zweite Bestellung freigegeben.

Hohes Risiko – Hohe Gebühren

PAY AS YOU WANT finanziert sich (und das hohe Risiko) durch nicht gerade günstige Gebühren. Der Händler zahlt (je nach Branche) zwischen 3,9 und 7,9% Disagio, der Kunde einen jährlichen Zins von 19,9%. Trotzdem hat PAY AS YOU WANT bei der Vorstellung auf der griechischen eCOMMERCE Messe „Hellas eCOMMERCE“ letztes Jahr im September eingeschlagen wie eine Bombe: „Direkt nach unserer Produktvorstellung auf der Hellas eCommerce konnten wir über 200 griechische Händler gewinnen!“ sagt Androklís Μαυρος. „Schon jetzt haben wir mehrere Millionen EUR umgesetzt. Daher wollen wir nun so schnell wie möglich in weitere europäsche Länder exportieren – gerade in Zeiten von finanziellen Schwierigkeiten ist unser Produkt eine echte Marktlücke“.

Marktstart in Österreich schon im Juni 2015
Schon im Juni 2015 will PAY AS YOU WANT in Österreich starten. Ob sich der Zahlungsdiensleister trotz der horrenden Gebühren in Österreich durchsetzen wird und für welche Shopsysteme es Schnittstellen geben soll bleibt abzuwarten.



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