„Schrei vor Glück“ oder „Bitte warten“?

Kategorie: News

Geschrieben von Susanne Hüttner

„Schrei vor Glück“ oder „Bitte warten“?

Heute möchte ich mich mal zu Wort melden. Ihr kennt mich teilweise ja von vielen Gesprächen auf unseren A-COMMERCE Online Händler Treffen. Gestatten, Susanne! Ich bin bei A-COMMERCE fürs Community Management und für unsere vielen Partner zuständig.

Susanne Hüttner beschreibt ihr Einkaufserlebnis bei ZalandoBeim letzten Online Händler Treffen in Mödling kam es mit einigen Partnern und Besuchern zu einer angeregten Diskussion zum Thema „Kauf auf Rechnung“. Wer nutzte es? Wie oft? Warum?

Ja ich muss gestehen, ich nutze Kauf auf Rechnung eigentlich nie. Die Zahlung mit Kreditkarte ist für mich die schnellste und einfachste Lösung beim Shoppen in der Onlinewelt. Und ich als Frau – so könnt ihr euch das ja auch denken – shoppe sehr gerne Offline und auch Online. Jedoch gerade die Dinge – für die Kauf auf Rechnung ja prädestiniert sind – also Mode & Schuhe – kauf ich lieber Offline.

Nach den spannenden Diskussionen hab ich mir jedoch am Sonntag nachmittags mal meinen Laptop zur Hand genommen und mich dem Fashion-Onlineshopping hingegeben. Ein guter Freund von mir heiratet bald, da kann der Kleiderschrank natürlich ein neues Kleidchen vertragen. Also – ab zu Zalando.at.

Schnell hab ich eine Auswahl von 5 passenden Kleidern gefunden, diese in den Warenkorb gelegt, mein Kundenkonto angelegt und die Zahlungsart „Kauf auf Rechnung“ ausgewählt – ich will die Kleider ja probieren bevor ich sie bezahle. Die Bestellung habe ich dann gleich abgeschickt. Mit den normalen Lieferzeiten sollte ja alles innerhalb der nächsten 3 Tage bei mir sein – dachte ich!

Am Mittwoch mittags hab ich – nachdem kein schreiender Postbote mit den begehrten Kleidungsstücken vor meiner Tür stand – mal in meinem Kundenkonto nachgesehen. Da hab ich dann mal – wie sagt man so schön – „schön blöd geschaut“. Denn – DIE BESTELLUNG IST NOCH IN BEARBEITUNG. 3,5 Tage nach Bestellung wurde mein Paket noch nicht mal gepickt und gepackt? Was ist denn da los? Das in Zeiten von 24 Stunden-Lieferung und same-day-delivery Zeugs das überall online ganz groß geschrieben wird!

Hallo Kundenservice! Ich frag da mal nach. Die Hotline war schnell gewählt und nach ein paar Minuten Wartezeit (die auch im Rahmen lag) hatte ich auch schon eine nette Mitarbeiterin am Telefon. Ich schilderte ihr meine Anfrage und nach der Bekanntgabe meiner Bestellnummer hat sie auch gleich die Bestellung im System gefunden, konnte mir aber keine andere Auskunft geben als „ja die Bestellung wird noch bearbeitet“. Wann ich mit einer Lieferung rechnen darf? „Das kann ich Ihnen nicht genau sagen – sie wohnen ja nicht in Deutschland“ … Ja das ist mir bekannt!

Wooow! Na ja zumindest konnte ich erfahren, dass das Paket wahrscheinlich am Freitag versendet wird (Donnerstag war Feiertag) – 5 Tage nach Bestelleingang!!!

Am Freitag habe ich dann auch ein Versandbestätigungsmail bekommen. Und: die Post / DHL ist schnell! Am Montag vormittags ist dann auch der Postbote mit meinem Paket vor der Tür gestanden. Vor Glück habe ich nicht geschriehen – stellen wir uns mal vor ich hätte die Lieferung schon am Mittwoch benötigt. Ist meine Bestellung vielleicht eine Ausnahme? Welche Erfahrungen habt ihr mit „kurzen – langen“ Lieferzeiten machen können?

Leider hat mir keines der bestellten Kleider zu 100 % gefallen somit hab ich alles am Dienstag zurückgeschickt. Der Retourenprozess ist hier ja ziemlich einfach – Retoure online anmelden – Retourenkleber rauf – Paket wieder zu und ab zurück. Die Zahlungsart „Kauf auf Rechnung“ hab ich somit „verwendet“ und damit bin ich auch ganz zufrieden.

FAZIT aus der Geschichte: Ich bleib  beim Fashion Shopping dann doch lieber beim Offline Handel auch wenn mein Mann dann damit rechnen muss, dass außer dem Kleid noch ein paar andere schöne Sachen mit nach Hause kommen.

 

Über den Autor

Susanne ist für das Community- & Partnermanagerin bei A-COMMERCE verantwortlich und hat die eCommerce Branche perfekt im Blick. Von der ersten Minute an, hat sie zusammen mit Stephan Grad A-COMMERCE aufgebaut und sorgt nun dafür, dass in der Alpenregion im eCommerce Trends etabliert und vorangetrieben sowie Netzwerke ausgebaut und gestärkt werden. Ihre branchenübergreifenden Tätigkeiten, unter anderem in der Automobilbranche, im Projektmanagement einer POS-Verkaufsförderungsagentur haben sie dazu gebracht, dass sie den Blick „von Außen“ sowie auf wichtige Details an den Tag legt und in jedes Projekt miteinbringt.

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