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Der erste Kommentar zur Roland Berger Studie

Digitaler B2B Vertrieb

Erster Kommentar zur Roland Berger Studie

Zum Start der Roland Berger Studie „Die digitale Zukunft des B2B Vertriebs“ wird angeführt, dass nur 60% der Unternehmen glauben, dass eine Digitalisierung der Vertriebsstruktur für ihren zukünftigen Erfolg ausschlaggebend ist – das ist spannend, denn im Umkehrschluss heißt das, dass 40% der befragten Unternehmen in den kommenden Jahren einfach aussterben werden.

Der digitale Vertrieb, egal ob im B2C oder im B2B Bereich, ist heutzutage nicht mehr wegzudenken – denn Konsumenten, egal ob als Privatperson oder als Unternehmenseinkäufer, wollen nicht mehr auf Vertriebsmitarbeiter oder Branchenmessen angewiesen sein, um sich über neueste Trends zu Produkten oder Entwicklungen zu informieren. Man möchte heute live und am Besten in Echtzeit seine Informationen abrufen können – als perfektes Beispiel gelten hier Hersteller von Smartphones oder Tablets, die ihre Kunden schon Monate vor dem Release mit ersten Produkt Informationen füttern, um somit die Spannung aufrecht zu erhalten und Kunden noch stärker an das Unternehmen zu binden.

Viele Unternehmen aus dem Mittelstand haben bis dato Angst, ihre Produkte vorab schon dem Kunden schmackhaft zu machen bzw. produktspezifische Informationen bereit zu stellen – meist mit der Begründung, dass man es dem Mitbewerber nicht so einfach machen will, an eben jene Daten zu kommen. Dies ist aber ein Trugschluss – wenn ein Mitbewerber Daten bekommen möchte, wird er es so oder so schaffen, egal ob durch Mistery Shopping, Beziehungen oä.

Diejenigen, die man damit verschreckt, sind interessierte potentielle Kunden!

Weiters ist wichtig zu wissen: Wenn ich als Unternehmen meine Produkte / Dienstleistungen nach bestem Wissen und Gewissen erbringe und der Kunde für mich im Fokus steht, warum sollte ein Unternehmen dann nicht mehr bei mir kaufen? Diese Angst muss nur dann gegeben sein, wenn die entsprechende Qualität oder die Kundenfokussierung nicht gegeben sind!