Vorschriften zur Drohnenzustellung - A-COMMERCE | E-Commerce Beratung, Events & News

Vorschriften zur Drohnenzustellung

Drohne, Vorschriften, A-COMMERCEWie schon in den letzten Wochen kommuniziert, beschäftigen wir uns derzeit sehr intensiv mit dem Thema „Drohnenzustellung“ und haben uns hier zum Beginn unseres Projekts gleich einmal professionelle Unterstützung von Sky Elements geholt, um die derzeit vorherrschenden Vorschriften in Österreich zu sammeln

Technische Anforderungen an die Drohnenzustellung

Die technischen Möglichkeiten sind in der Drohnen-Technologie bereits soweit fortgeschritten, dass es  mit dem derzeitigen Stand der Dinge bei gutem Wetter (kein bzw. minimaler Wind, Sonnenschein) möglich ist, Pakete mit geringem Gewicht in der nahen Umgebung des Drohnen-Standortes auszuliefern. Da jedoch vor allem starker Wind und Regen derzeit der Hauptfeind von Drohnen ist (und gerade auch die Akku-Leistung bei Temperaturen unterhalb von 5-6 Grad Celsius) ist Österreich sicherlich das Test-Land Nummer 1 aufgrund des hier vorherrschenden Klimas.

Rechtliche Vorschriften & Geräte-Versicherung

Drohnen müssen genauso wie die dazugehörigen Piloten von der Austro Control geprüft und zugelassen werden – eine Drohnenzulassung dauert derzeit ca. 6 Monate – da diese Zulassung pro Drohne derzeit erfolgen muss, ist dies natürlich ein sehr umständlicher Prozess. In Österreich bietet derzeit keine Versicherung ein Angebot zur gewerblichen Versicherung von Drohnen an.

Vorschriften für gewerbliche Bewilligung
  • Es ist nur Sichtflug möglich – maximale Höhe: 150m und ein Flug-Radius von  500m
  • Streckenflug ist derzeit nicht erlaubt.
  • In einem Umkreis von 50m um den Flugbereich dürfen sich bis auf den Piloten des unbemannten Luftfahrzeuges und der zum Zwecke des Fluges erforderlichen Personen keine weiteren Personen aufhalten.
  • Der Überflug von Menschen ist nur mit Einzelgenehmigung erlaubt (zb. bei Konzerten, Events uä.)
  • Der Betrieb ist nicht gestattet, wenn zu erwarten ist, dass dadurch Zugtiere, Wild oder Weidevieh beunruhigt oder gefährdet werden könnten.
  • Es sind immer Sondergenehmigungen notwendig in Sicherheitszonen bei kontrollierten Flugplätzen
  • Der autonome Betrieb (z.B. mittels GPS-Waypoint-Navigation) ist nur erlaubt, wenn der Pilot jederzeit mit Hilfe der Funkfernsteuerung eingreifen kann. Das eingesetzte unbemannte Luftfahrzeug muss über eine sogenannte Failsafe­ Funktion zur Absicherung eines Fernsteuerungsausfalls (Autoland) sowie  über ein GPS-Modul für Positionsstabilisierung (Position Hold) verfügen. (Autonome Testflüge sind aber auch in Österreich mit einer Sondergenehmigung möglich)

Wir sehen, die Ausgangslage für die automatisierte Paketzustellung ist nicht besonders leicht – aber auf jeden Fall ein Zukunftszweig in der Logistik. Wir werden euch über unsere nächsten Workshops und unsere Initative weiter am Laufenden halten.

Ihr habt Interesse, mit eurem Unternehmen an unserer Initiative mitzuarbeiten? Dann meldet euch unter office@a-commerce.at!

 



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