2016 Archive | A-COMMERCE
Schließen

Du möchtest einen kostenlosen Ersttermin vereinbaren?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Schließen

Du hast Fragen zu unseren Events und möchtest dir ein Ticket sichern?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

events@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen rund um die A-COMMERCE Partnerschaft?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

susanne@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen zur A-COMMERCE Medienpartnerschaft?

Elisabeth ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

elisabeth@a-commerce.at
+43 676 755 23 47

Schließen

Du suchst qualifizierte Mitarbeiter für dein Unternehmen und möchtest deine Job-Anzeige auf unserer Website veröffentlichen?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Zukunft im eCommerce

Die Handelswelt hat sich in den letzten Jahren substantiell verändert – Unternehmen, welche heute ihren Kunden keine Möglichkeit geben, online Waren und Dienstleistungen zu kaufen, verschwinden vom Markt – daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Zahlen aus der eCommerce Branche jedem Investor und Wirtschaftsanalysten die Tränen in die Augen schießen lassen – vor Freude.

Jahr für Jahr wurden zweistellige Wachstumsraten in ganz Europa erzielt, und dank billigen Investoren-Geldern wurden Konzerne aufgebaut, welche Milliardenumsätze Jahr für Jahr verbuchen können, siehe Rocket Internet.

Aber wie geht’s weiter – was bringt uns die Zukunft im eCommerce?

Nüchtern betrachtet ist der Peak im Bereich B2C eCommerce Ende 2016 erreicht – die wenigsten PurePlayer können wirklich substantiell Geld mit dem Online Business verdienen – die Technologie der Shop-, Warenwirtschafts- & PIM Systeme entwickelt sich jedes Jahr immer schneller weiter, und heutige Standard-Shopsysteme wie Magento 2 oder Shopware 5 bieten out-of-the-box Features an, für die man vor 5 Jahren sechsstellige Summen an Agenturen hat bezahlen müssen.

Damit sinkt natürlich die Einstiegshürde in den Online Handel – die Folge daraus ist, dass mehr und mehr Händler versuchen durchzustarten … was bleibt, ist ein Preiskampf, der immer mehr auch in anderen Branchen Einzug hält.

Dass es in der Consumer Electronics Branche inzwischen normal ist, mit Preis-spannen von 3-5% zu kalkulieren, erstaunt niemanden mehr – doch dieser Wahnsinn stößt von Woche zu Woche in weitere Bereiche vor. Im Gegenzug verteuern sich die Ausgaben für SEO & SEA kontinuierlich, da jeweils die Top 10 der Sparte auf ähnliche bzw. gleiche Keywords setzen und somit die Marketing-Preise treiben.

Natürlich verändert sich auch das Shopping-Erlebnis der Konsumenten – der Wechsel hin zu Mobile Shopping hat sich bereits weitestgehend durchgesetzt, bis auf wenige Branchen ist der Mobile Shopping Anteil im Weihnachtsgeschäft 2015 schon über die 50% Hürde gesprungen.

2016 wird im B2C Bereich wegweisend

shutterstock_157217147Somit beginnt am Markt die Bereinigung – immer öfters hört man davon, dass Online Händler ihre Pforten schließen müssen, aber auch bei den Dienstleistern sind Unternehmensfusionen inzwischen an der Tagesordnung, innovative Unternehmen werden von den Großen geschluckt, um entweder fehlendes Know How über unsere Branche einzukaufen, oder Konkurrenz einfach vom Markt zu nehmen.

Es werden langfristig jene Unternehmen überleben, welche den größten Kapitalpolster im Hintergrund haben, um eben nicht Opfer von Übernahmen zu werden und auch den Kampf um die besten Köpfe der Branche gewinnen zu können.

Negativer Ausblick?

Genau diese Entwicklung war dringend notwendig – es war nicht mehr möglich, alle Teilbereiche unserer Branche am Leben zu erhalten, denn durch sinkende Deckungsbeiträge sind Händler gezwungen, ihre Prozesse bestmöglich zu automatisieren und somit eine schlanke Kostenstruktur zu erhalten.

Den größten Vorteil hieraus ziehen Hersteller, die bis dato über ihr Retailer-Netzwerk gewachsen sind und nun im Zwiespalt stehen: Entweder mit den altbewährten Partnern langsam dem Untergang entgegen gehen, oder auf den Direktvertrieb setzen und somit den Untergang der Beziehung zu den Retailern in Kauf zu nehmen.

Und genau diese „Learnings“ sind es, die uns nun im neuen, aufstrebenden Bereich des eCommerce – dem B2B Bereich zu Gute kommen werden.

B2B – Digitalisierung der kompletten Geschäftsprozesse

Egal ob man nun diesen Bereich „B2B eCommerce“ oder „Digitalisierung 4.0“ nennt, das Ziel ist das Selbe: Automatisierung der internen und externen Geschäftsprozesse, um so weit wie möglich manuelle Eingriffe zu vermeiden. Durch die Digitalisierung sowie Vernetzung vieler Prozesse / Maschinen sowie der Kunden und Lieferanten wird es Unternehmen in Zukunft möglich sein, wesentlich effizienter zu arbeiten, gleichzeitig aber auf Sonder-Wünsche von Kunden oder schnell wechselnde Markt-Trends Rücksicht zu nehmen und somit das Überleben der Unternehmen langfristig zu sichern.

eCommerce – quo vadis? 

Mein Fazit: Wie schon in vielen Wirtschaftsbereichen haben wir in den letzten Jahren die Hochkultur in unserer Branche erlebt; es war eine unfassbar spannende Zeit, in der Ideen einfach umgesetzt werden konnten; viele StartUps zu Unicorns wurden und damit ihre Investoren unfassbar reich gemacht haben.

2016 wird das letzte Jahr dieser Entwicklung im eCommerce Umfeld meiner Meinung nach sein! Denn schön langsam setzen sich die Gesetze des Marktes durch und die ersten Investoren werden in diesem Jahr erkennen, dass Umsatz und Deckungsbeitrag zwei vollkommen unterschiedliche Kennzahlen sind und langfristig nur ein positiver Deckungsbeitrag das Überleben auch im eCommerce sichern kann. Es werden jedoch nicht die innovativsten Unternehmen überleben, sondern diejenigen deren Kapitaldeckung hoch genug ist, um feindliche Übernahmen abzuwehren und auch zukünftig die hellsten Köpfe der Branche bezahlen zu können.

Ich bin auf die Zukunft gespannt – denn ab diesem Jahr wird sich unsere Branche komplett neu erfinden müssen! (sg)

Magento 2 Migration

Das neue Jahr beginnen wir mit dem Ende einer Gastbeitragsreihe von Wolfgang Posch. Er hat uns vor | während | und nach Going-Live von Magento 2 mit Insights, Tipps und Berichten versorgt. Einen ausführlichen Beitrag zu jedem Schritt in einer 4-gewinnt Kombination. Dies ist der letzte Beitrag von Wolfgang zum Thema Magento 2 – wir danken ihm für seinen Einsatz und freuen uns auf weitere Kooperationen.

Magento 2 ist live

Die bisherigen Beiträge gibt es hier:

Eine Erfolgsgeschichte im eCommerce – Magento

Hard Facts Magento 2

Lohnt sich eine Migration auf Magento 2?

Shopsystem Magento 2 – Erfahrungsbericht

Magento 2 ist da – und jetzt?

Vor 4 Jahren angekündigt und mit Sehnsucht lange erwartet, hat Magento 2 am 18. November 2015 nun offiziell das Licht der Welt erblickt. Die Magento 2 Community Edition kann unter https://www.magentocommerce.com/download herunter geladen werden.

Somit steht B2C- sowie B2B-Händlern ein hoch aktuelles und umfassendes Softwarepaket zur schnellen und kosteneffizienten Umsetzung ihrer E-Commerce Vorhaben aus dem Hause Magento zur Verfügung. Der alte Magento Connect Marktplatz füllt sich zwar zusehends mit neuen Erweiterungen, wird jedoch zum weiteren Ausbau des Funktionsumfangs ab Q3/2016 von einem neuen Marketplace abgelöst (https://community.magento.com/t5/News-Announcements/Magento-Marketplace-FAQ/m-p/23272).

Die Migration von Magento 1 auf Magento 2

Für die Migration der Inhalte stellt der Software-Hersteller ein Content-Migrations-Tool kostenfrei zur Verfügung. Die stete Weiterentwicklung soll den angebotenen Migrations-Umfang zusehends erweitern. Jedoch ist, wie in den vorigen Blog-Beiträgen beschrieben, eine einfache Migration des Systems auf Grund des rundum neu gestalteten Software-Kerns nicht möglich und bedarf einer individuellen Planung von Zeit und Aufwand.

Die ersten Test-Installationen mit Magento 2 GA haben zum Beispiel aufgezeigt, dass Funktionsumfänge, welche z.B. der Skalierbarkeit des E-Commerce Systems geschuldet sind, mehr Aufwände im Planungs- und Installationsprozess bedeuten können. Vereinfacht lässt sich sagen – kann mehr, braucht mehr. Jedoch steht Magento 2 in seinem Leistungs-Aufwands-Umfang noch immer deutlich vorteilhafter dar, als manch vergleichbare Software seiner Mitbewerber.

Wir hätten es alle gerne gehört, dass es mit einfachen Aufwänden möglich ist Magento 1 auf Magento 2 „upzugraden“. Es war jedoch absehbar: eine einfache Migration von Magento 1 auf Magento 2 lässt sich nicht machen. Die stark erneuerte und verbesserte Struktur und der neue Programmkern erfordern ein intensives auseinandersetzen mit den heutigen Anforderungen eines Händlers an seinen Online-Shop. Das bedeutet folglich, dass eine einfache Angabe der Migrationskosten, ohne einen genauen und umfassenden ersten Blick ins Altsystem gemacht zu haben, nicht möglich ist. Abzuraten ist auf jeden Fall auf Schätzangaben zu vertrauen, welche sich im Internet finden, ohne einen detaillierten Blick unter die Magento 1 Motorhaube gemacht zu haben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es nur wenige Standard-Magento-Shops gibt und fast alle spezifische Anpassungen für das jeweilige Business-Modell umgesetzt haben. Das bedarf neben einem Review der Anpassungen auch der Überprüfung der eingesetzten Extensions, welche nicht auf Magento 2 übertragbar sind. Für diesen ersten Blick unter die Webshop-Motorhaube kann der Händler bei seinem Dienstleister des Vertrauens eine Angabe für diesen initialen Review einfordern. Dieser initiale Assessment-Aufwand lässt sich ziemlich genau beziffern. Dabei soll der Händler darauf achten, dass dieser bereits Erfahrungen und zertifizierte Magento 2 Entwickler mitbringt. Dies ist an dem Logo, wie in der Abbildung rechts, zu erkennen.

Empfehlenswert ist der Review durch einen anderen „unabhängigen“ Dienstleister, der ebenso die obigen Kriterien erfüllt. Dadurch entgeht der Händler eventuellen „blinden Flecken“ im Zusammenarbeitsmodell und der Lösungsfindung und kann damit Verbesserungen in seinem E-Commerce im Zuge der Migration durchführen. Man lässt ja auch nicht seinen Hund auf den Knochen aufpassen.

Fazit

Magento 2 ist nun endlich da. Der Komplettumbau der Software liefert auf den ersten Blick alles, was ein moderner und State-of-the-Art Onlineshop im B2C und B2B heute bieten sollte. Das betrifft Architektur und Technologie ebenso wie Leistungsumfang und Skalierbarkeit.

Wer nun, völlig zurecht, mit seiner Plattform weiter auf die hervorragende Magento-Technologie setzt, hat im Wesentlichen folgende Möglichkeiten:

Wer jetzt mit seinem Onlineshop frisch auf die grüne Wiese startet, dem ist eine Umsetzung auf Magento 2 gleich geraten. Die erhofften Startvorteile basierend auf Magento 1 würden den bestehenden Knowhow-Vorsprung nicht mehr lange halten können. Das würde erst recht eine spätere Migration erfordern und damit nur Kosten verursachen ohne wesentliche Mehrwerte zu dem dann anfallenden Zeitpunkt bedeuten.

Der Verbleib auf der bestehenden Magento 1 Installation auch über das Support-Ende hinaus wäre für Shop-Betreiber auch eine Möglichkeit. Nicht unbedingt ratsam, aber möglich. Dies birgt natürlich mit fortschreitender Zeit und Entwicklung von Magento 2 immer mehr Risiken. Denn es werden immer mehr Entwickler für Magento 2 und immer weniger für Magento 1 zur Verfügung stehen im Laufe der Zeit. Das wird schon noch dauern, bis es soweit ist, da ja auch Magento 1 noch weitere 3 Jahre unter Support steht. Es geht aber dann doch bekanntlich schneller als so mancher geplant hat.

Die temporäre Verbleib auf der alten Magento 1 Instanz und einer kompletten Neuentwicklung eines auf Magento 2 basierenden Webshops scheint der logische Migrationsschritt. Der Händler darf sich ruhig etwas Zeit lassen. Es drängt nichts. Der Magento 1 Support hält noch einige Zeit an und bei Magento 2 könnten trotz intensiver Tests eventuell noch unentdeckte Kinderkrankheiten auftauchen. Dafür aber sollte sich der Händler bereits jetzt schon die Zeit mit einem Dienstleister nehmen, um seine heutigen Anforderungen an sein E-Commerce System zu formulieren und das Migrationsvorhaben auf Magento 2 planen. Dies gewährleistet eine verlässliche Angabe an die zu erwartenden Migrationsaufwände und –kosten.

Bei einer so ausgedehnten Entwicklungsdauer von Magento 2 hätten die 240.000 auf Magento 1 laufenden Onlineshops ein umfassendes Migrations-Tool erwarten können, welches mehr Standardisierung mit sich bringt. Auch wenn sich Architektur und Technologie so stark verändert haben. So muss jede einzelne Migration mit Shop-Betreiber und Dienstleister gemeinsam betrachtet werden und auf wirtschaftliche Machbarkeit geprüft werden, um den idealen Lösungsweg aufzuzeigen.

Magento quo vadis?


Wolfgang Posch über MagnetWolfgang Posch ist Senior Sales Consultant bei Unic und damit Ansprechpartner für Unternehmensführung, Marketingleitung sowie digitale Fachabteilungen bei österreichischen Groß- und Mittelstandsunternehmen. Seine Expertise aus knapp 20 Jahren Vertriebs- und Marketingerfahrung in Deutschland, Schweiz und Österreich bringt er in komplexen E-Business-Projekten zu Gunsten hochwertiger und wirtschaftlicher Lösungsaufbauten im Digital Marketing und Digital Commerce ein. Bei Unic liegt sein Schwerpunkt auf der Kundenbetreuung und strategischen Beratung im Retail- und Manufacturing-Umfeld mit leistungsfähigen E-Commerce Lösungen.

Workshop am A-COMMERCE Day über Trends

Hottest Shit in Town – Ja was kommt denn auf uns zu?

It’s no Rocket Science! Die generelle Entwicklung des Webs hin zu einem der wesentlichsten Marketing-Instrumente und B2C-/B2B-Vertriebskanäle führt ganz klar vor Augen, dass die Themen Shop-Software, CMS, PIM und Multi-Channel-Publishing miteinander eng in Verbindung stehen und für einen erfolgreichen Einsatz auch stark verzahnt gehören.

Anhand einer B2B-E-Commerce-Fallstudie wird in dem Workshop von Dietmar Rietsch und Christian Fasching gezeigt, wie diese ganzen Themen innovativ mit der Open-Source-Lösung pimcore umgesetzt werden. Vom zentralen Produktdatenmanagement, über Konfiguratoren im Content, einer B2B-E-Commerce-Lösung bis zur Online-Produktion von Print-Katalogen.

pimcore ist Workshopleiter beim A-COMMERCE Day

Trending Topics im eCommerceDietmar Rietsch ist CEO der pimcore Gmbh und beschäftigt sich im operativen Geschäft mit den Themen Produktmanagement, Business Development und gemeinsam im Team mit der strategischen Kundenberatung. Bereits seit 2004 ist er Teilhaber und Teil des Executive Boards der elements Group, einer Holding für Digital-Unternehmen in Österreich – und der Unternehmensmutter von pimcore. Als mehrfacher Staatspreisträger für Multimedia und E-Commerce setzt er sich seit 1996 täglich mit den Themen der digitalen Vertriebs- und Marketingkanäle erfolgreich auseinander.

Christian Fasching und Dietmar Rietsch halten Workshop

Workshop von elementsSeit 2012 leitet Christian Fasching die Digital-Commerce-Abteilung der elements.at New Media Solutions GmbH, die sich mit der Beratung von Kunden im B2B-/B2C-Commerce-Bereich und mit der Konzeption und Umsetzung von innovativen und erfolgreichen Omni-Channel-Lösungen beschäftigt. Als „Software-Engineering“-Absolvent der FH Hagenberg beschäftigt er sich im operativen Geschäft zusätzlich mit dem ganzheitlichen E-Commerce-Produktmanagement und ist für die Konzeption und Entwicklung des hauseigenen Digital-Commerce-Frameworks zuständig.