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Recap: A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 in Linz

Mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 und der A-COMMERCE Ski Challenge am 02.02.2018 sind wir nun erfolgreich ins neue Veranstaltungsjahr gestartet.

Am 01.02.2018 war es soweit. Unter dem Motto „E-Commerce – aber erfolgreich!“ sind wir mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. Das Ars Electronica Center im Herzen von Linz hat dafür den perfekten Rahmen geboten. „Wir haben uns sehr gefreut, auch viele neue Gesichter unter den zahlreichen Teilnehmern zu sehen!“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Neben unseren A-COMMERCE Partnern waren auch viele Händler und Hersteller vor Ort und lauschten den spannenden Vorträgen von Eva Förster (dm drogerie Markt) & Stefan Rössler (Userbrain) rund um die verschiedenen Themenbereiche aus dem E-Commerce. Aber auch die Workshops von Horst Brunner (Goldbach Media Austria GmbH) und Lennard Stoever (minubo) lieferten interessante Inhalte und Praxis-Know How. Die Teilnehmer hatten hier insbesondere die Möglichkeit, die für sie relevanten Themen anzusprechen und Wissenswertes mitzunehmen.

Nach einem Kurz-Intro, was die Teilnehmer bei der Expert Lounge 11 erwartet und einem Ausblick auf alle kommenden A-COMMERCE Veranstaltungen in 2018 ging es dann auch schon los.

E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern

Als ersten Speaker durften wir Eva Förster vom dm drogerie markt begrüßen. Sie war von Anfang an bei der Entstehung des dm Online-Shops dabei und konnte so sowohl über anfängliche Schwierigkeiten bis hin zu Erfolgserlebnissen berichten.

Tatsache ist, dass auch eine Marke wie dm sich im E-Commerce Geschäft immer wieder neu positionieren und Lösungen für unerwartete Ereignisse finden muss. So hat Eva Förster beispielsweise von der Einführung der Geschenkboxen erzählt. Der große Ansturm auf die Artikel hat dabei die Server in die Knie gezwungen. Nur durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen wie IT, Logistik uvm. war es möglich die Aktion dennoch erfolgreich durchzuführen. In diesem Zusammenhang orientiert sich das Team auch sehr am Feedback der Kunden und versucht sowohl positives Feedback als auch negative Kritik in den diversen Prozessen zu berücksichtigen. Bei den Produkten des Online Shops gibt es wiederum eine enge Kooperation mit den jeweiligen Marken. So gibt es zu den jeweiligen Produkten auch Stories und Geschichten, die in Blog-Form Kunden informieren sollen und auch die neuesten Trends aufzeigen.

Die Workshops

Im Anschluss an die Keynote von Eva Förster standen den Teilnehmern der Expert Lounge 11 zwei parallel gehaltene Workshops zur Auswahl:

Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich?

Die Sammlung, Auswertung und Darstellung von Daten kann wesentlich zum unternehmerischen Erfolg beitragen. Oftmals stehen Unternehmen jedoch vor der großen Herausforderung die für sie relevanten Daten zu kanalisieren und in wertvolle Informationen umzuwandeln. In seinem Workshop hat uns Lennard Stoever (minubo) erzählt, auf was es bei Datensammlungen – der Business Intelligence eines Unternehmens – tatsächlich ankommt, welche Schwierigkeiten es gibt und welche Tools hier zielführend eingesetzt werden können.

Programmatic Advertising

Horst Brunner (Goldbach Media Austria) erzählte in seinem Workshop über den automatisieren Handel von Werbeplätzen. Im Gegensatz zu den klassischen Buchungen von Werbeeinschaltungen basiert der Gedanke zu Real-Time-Advertising darauf, dass Werbeplätze wie an der Börse gehandelt werden. Hierdurch ist es auch möglich, seine Anzeigen und deren Inhalte an spezielle Zielgruppen zu übermitteln und dadurch eine höhere Conversion zu erzielen. Klassische Werbeformen zeigen hier einen deutlich höheren Streuverlust auf.

Auch für kleine Budgets ist Programmatic Advertisting durchaus geeignet. Und obwohl diese Schaltungen im Gegensatz zur klassischen Anzeige, insbesondere auf Grund der dahinter stehenden Technologie, teurer sind, sind sie basierend auf der Zielgruppengenauigkeit, weit effektiver und daher in jedem Fall eine Überlegung wert.

Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Einen Einblick in die Welt der User Experience und des User Testings verschaffte uns Stefan Rössler (Userbrain) in der Abschlusskeynote. Ausgangspunkt für User Testing ist immer ein Problem. Wobei sich schon hier im ersten Schritt die Frage stellt: „Was ist wirklich das Problem? Und ist das Problem überhaupt groß genug bzw. ist es es überhaupt wert, gelöst zu werden?“ Erst im nächsten Schritt kann dann an Lösungen gearbeitet werden.

Wie uns Stefan erzählte, ist es äußerst wichtig, so viel wie möglich schon im Vorfeld zu analysieren und abzuklären. Beginnt man nämlich erst einmal mit technologischen Schritten um Lösungen zu erzielen, so werden Fehler, die in späterer Folge entdeckt werden, potentiell immer teuerer. Gerade in der Anfangsphase eines Projekts sollte man daher sogar Fehler machen, um möglichst alle Eventualitäten abzudecken und die diesbezüglichen Kosten zu minimieren.

Networking

Im Anschluss an die informativen Vorträge und Workshops gab es natürlich auch ausreichend Zeit zum Plaudern und Netzwerken. Bei einem köstlichen Schmankerl-Buffet wurde der Abend dann auch ausgiebig für Gespräche genutzt und verabschiedeten sich die letzten Gäste erst in den späten Abendstunden.

Recap

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für den spannenden Abend bedanken! Wir freuen uns insbesondere über die zahlreichen neuen Gesichter, die bei unserer Expert Lounge 11 zu Gast waren!

Hier findest du alle Präsentationen unserer Speaker zum Download:

Stephan Grad, A-COMMERCE – Begrüßung und Intro
Eva Förster, dm drogerie markt – E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern
Lennard Stoever, minubo – Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich? (Präsentation folgt in Kürze)
Horst Brunner, Goldbach Media Austria – Programmatic Advertising
Stefan Rössler, Userbrain – Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Alle Bilder von der Veranstaltung findest du auf unserer Facebook-Seite.

 

A-COMMERCE Ski-Challenge am 02.02.2018

Auch von unserem Ski- und Rodelausflug nach Hinterstoder gibt es natürlich jede Menge Bildmaterial. Hier ein kleiner Auszug:

 

Sicherheit im Internet und gerade beim Bezahlen im Netz ist immer wieder ein wichtiges Thema. Zu oft liest man davon, dass Kriminelle sich Zugang zu sensiblen Daten verschaffen und Verbraucher sowie Verkäufer damit schädigen. Doch wie Sicherheit schaffen?

„Unnötige Hürden“

Die Frage hat sich nun die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) gestellt und in einem Entwurf technische Standards zur „starken Kundenauthentifizierung“ bei Zahlungen im Netz oder oder anderen „risikoreichen“ Geschäften wie einer elektronischen Abbuchung über ein „Point-of-Sale“-Terminal veröffentlicht. Was an sich ganz gut klingt, sorgt in der Branche für einen Aufschrei. Und zwar für einen großen. Insgesamt 27 Verbände und Unternehmen, mit dabei u.a. E-Commerce Europe, expedia.de sowie der Händlerbund haben den eineinhalb Seiten langen offenen Brief, der sich an den Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, und acht seiner Kabinettsmitglieder richtet, unterschrieben. Gewarnt wird in dem Schreiben von einer Überregulierung und extremen Hindernissen für den E-Commerce.

In dem Brandbrief wird der Vorstoß der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde grundlegend begrüßt, doch wird schnell klar, dass man sich bei der Vorstellung in puncto Umsetzung der Sicherheitsmechanismen nicht einig wird. Die Verbände und Unternehmen geben zu bedenken, dass eine reibungslose Zahlung für einen Teil der Verbraucher, beispielsweise für die, die bevorzugt übers Smartphone shoppen oder eine einschränkende Behinderung haben, ein zusätzlicher Klick für die Kaufbestätigung, vom Einkauf abhalten können. „This hurts both EU consumers and traders.”

Umsetzung der Sicherheitsmechanismen wird zur Herausforderung

Dass man sich etwas in puncto stärkerer Kundenauthentifizierung einfallen lassen muss ist unumstritten und von der EU durch die zweite Zahlungsdiensterichtlinie auch schon beschlossene Sache. Diese sieht vor, so heise.de, das ein entsprechendes Kundenauthentifizierungsverfahren mindestens zwei Elemente vorweisen muss – dies können etwa ein Passwort, der Besitz eine Zahlungskarte oder ein ständiges Merkmal wie ein Fingerabdruck sein. Die Komponenten sollen voneinander unabhängig sein. Wird ein Kriterium nicht erfüllt, darf die Zuverlässigkeit der anderen also nicht beeinträchtigt werden.

Zudem muss beim Bezahlen im Netz der Authentifizierungsprozess Elemente umfassen, die den Zahlungsvorgang dynamisch mit einem bestimmten Betrag und einem bestimmten Zahlungsempfänger verknüpfen, so heise.de. Der flexible Vorgang klingt kompliziert, lässt sich aber am Beispiel des Online-Bankings einfach erklären. Wer beispielsweise eine Überweisung tätigt, muss diese durch einen mTAN oder einem photoTAN (hier wird zur TAN-Generierung ein Lesegerät oder ein Smartphone mit photoTAN-App benötigt und der farbige Barcode abgescannt.) bestätigen.

Längerer Checkout? Kaufabbrüche könnten zunehmen

Auch wenn generell ein Mehr an Sicherheit für die Verbraucher und auch für die Unternehmen gut ist, sträuben sich jedoch bei der Vorstellung, den Checkout noch umfangreicher zu gestalten, jedem User Experience und Usability Profi die Nackenhaare. Studien zeigen regelmäßig, dass die Absprungrate und damit ein verwaister Einkaufskorb zunehmen, wenn der Checkout verkompliziert wird. Gerade in Zeiten, in denen der Mobile-Commerce immer wichtiger wird, dürfte ein Passwort oder die Authentifizierung durch einen Fingerabdruck eben ein solcher Dealbreaker sein.

Entsprechend spannend wird es künftig werden. Ein sicheres, aber auch zugleich einfach zu bedienendes Verfahren wird nur dann zustande kommen, wenn die Wirtschaft und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde an einem Strang ziehen und die jeweiligen Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtigen.

Oberösterreich ist im Bereich Industrie das führende Bundesland in Österreich. Dies hat auch Auswirkungen auf Innovationsfreude und Mut zu neuen Wegen. Nicht umsonst haben wir mehr als 70% all unserer Kunden im Dreieck Linz, Wels und Ried im Innkreis.

Da wir uns auch persönlich sehr gut mit den Oberösterreichern verstehen, war der nächste Schritt für uns sehr klar – eine Niederlassung in Linz zu eröffnen.

Aus diesem Grund freut es uns sehr, euch heute die erste Niederlassung von A-COMMERCE neben unserem Headquarter im Digital Alpha Hub in Brunn am Gebirge präsentieren zu können:

Ab sofort findet ihr uns auch in der Museumstrasse 31a in 4020 Linz.

Mach dir gleich jetzt einen Termin aus. Wir freuen uns auf das persönliche Kennenlernen und viele weitere, spannende Projekte in Oberösterreich

 

 

Das XXL Sport & Outdoor Logo

Der Winter kündigt sich langsam an, die Morgensportler scheinen schon in mehrere Hüllen gepackt zu sein und die ersten Wintersportler stehen in den Startlöchern. Ein neues Outfit für jegliche Art von Sport darf dementsprechend nach nicht fehlen. Ende August durfte der norwegische Sporthändler seine Tore in Österreich öffnen und die Menge mit seinen Angeboten überzeugen. Laut Medienlandschaft war es ein sehr gelungener Startschuss und genau deshalb wandert der XXL Sports & Outdoor Onlineshop direkt in unseren A-COMMERCE Shoptest!

Der XXL Sports & Outdoor Shoptest

Wie schon im Offlineshop in der Shopping City Süd bekannt war, gibt es Artikel ohne Ende – so auch im Onlineshop. Von Fahrrädern bis Fitnessgeräten, bis hin zum Bergsport, sowie Wintersport. Kein Ende in Sicht. Weiters wirbt der norwegische Riese mit großartigen Eröffnungsangeboten, die über 50% Marken hinaus gehen.

Die Startseite des XXL Sports & Outdoor Onlineshops.

Zu Beginn unseres Shoptests muss jeder Onlineshop die Hürde des Responsive Designs auf sich nehmen. Mit iPad, iPhone und MacBook einmal durchgecheckt, erhält der Onlineshop hier die komplette Punktezahl. Auch die Ladegeschwindigkeit wurde soweit optimiert. dass ein potenzieller Onlineshopper nicht in seiner Euphorie gehindert wird. Zu guter Letzt testen Herr und Frau Mozilla, Chrome und Safari noch deren Tauglichkeit in den jeweiligen Browsern – soweit ohne Probleme. Die Aufteilung der Kategorien wurde unserer Meinung nach für den Endkonsumenten auch optimal gewählt. Die Suchfunktion wäre auch fast perfekt gelungen: Sie findet zwar trotz falsch eingetippten Wörtern ihre Ergebnisse, jedoch werden uns nicht direkt Bildvorschläge in der Suchfunktion geliefert, um unser Einkaufserlebnis grafisch noch an die Spitze zu bringen.

Die getestete Suchfunktion im Onlineshop.

Produktdarstellung

Kommen wir zur Showbühne – wie sieht die Darstellung der Produkte aus? Beginnend von oben nach unten starten wir mit den Produktfotos. Nehmen wir uns beispielsweise ein T-Shirt zur (digitalen) Hand können wir dieses von vorne und von hinten inklusive Detailbetrachtung durch Zoom begutachten – an einer Person angezogen jedoch leider nicht. Die Größenauswahl wird noch zusätzlich durch eine Größentabelle unterstützt und das Zuckerl eines Gratisversand wird bei jedem Produkt noch einmal zusätzlich hervorgehoben.

Die Produktdarstellung des XXL Sports & Outdoor Onlineshop.

Scrollen wir weiter bergab werden uns Produkte angeboten, die uns ebenfalls gefallen könnten, welche auch ausgezeichnet zum ausgewählten Produkt passen würden. Wir erhalten einerseits Produkte angezeigt, die zum ausgewählten Produkt passen, andererseits Produkte, die in die selbe Kategorie, wie unser ausgewähltes T-Shirt passen würden. Die Produktdetails sind unterschiedlich gut angepasst, bei manchen Produkten finden wir genaue Produktdetails, wie deren Zusammensetzung und Benutzung – bei anderen Produkten, wie bei dem auf dem Bild ersichtlichen finden wir genau nur den Namen des T-Shirts. Die Zeit sollte aufgebracht werden, um den Kunden von jeglichen Neugier nicht abschrecken zu lassen, gewisse Details, wie beispielsweise die Zusammensetzung des Materiales kann für einen Kauf entscheidend sein und sollte dementsprechend bei allen Produkten vorgefunden werden. Wir würden uns noch Produktbewertungen und eine Lieferzeitanzeige wünschen, um alles Kriterien abdecken zu können und den potenziellen Einkäufer bestmöglichst zu verwöhnen.

Checkout

Wir legen schlussendlich zwei Produkte in den Warenkorb und gehen Richtung digitaler Kassa. Mit Kauf auf Rechnung, Kreditkarte, sowie SofortÜberweisung ist der XXL Sports & Outdoor Onlineshop gut aufgestellt, jedoch finden wir die Variante für PayPal leider nicht auf. Sehr positiv zu erwähnen ist der SinglePageCheckout, welcher auch gleichzeitig mit einem Gast Checkout in Verbindung gebracht wird. Der Checkout geht dementsprechend schnell und unkompliziert über die Bühne und wir erhalten unsere Bestellbestätigung und einen Tag darauf die Nachricht, dass unsere Ware schon ihren Weg zu uns sucht.

Warenkorbübersicht im XXL Sports & Outdoor Onlineshop.

Lieferung, Service & Retoure

Die Versandkosten-Grenze für eine kostenlose Lieferung liegt bei einem Bestellwert von € 50,00, jedoch wirbt die Website teilweise mit einem „kostenlosen Versand auf alle Bestellungen“, was sich dementsprechend ein wenig widerspricht. Mit der Lieferzeit hat der Onlineshop zwar in der vorgesehenen Zeit, wie angegeben geliefert (3-5 Tage Lieferzeit), jedoch erwarten sich der Großteil der Onlinekäufer eine rasche Lieferung, wie als hätte der Onlineshop nur auf dessen Bestellung gewartet. Sehr stark hervorzuheben ist der gratis Rückversand inklusive Retourenaufkleber, welchen man sofort nach der Bestellung als Mail zugesendet bekommt.

Userbrain Test

Fazit

Schlussendlich kommen wir auf ein „Gut“ als Endergebnis bei XXL Sports & Outdoor. Ohne großen Überraschungen schafft es der norwegische Sporthändler auch online eine starke Leistung zu bringen. Nachholbedarf in Sachen Produktbeschreibungen, -fotos und -bewertungen stehen nun auf der Agenda um das Einkaufserlebnis zu optimieren. Auf Barrierefreiheit, sowie ein Gütesiegel für den Onlineeinkauf sollte ebenfalls wert gelegt werden, um jegliche Art von Onlineeinkäufern bestmöglich zu bedienen. Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass sehr viel hier hervorragend gelöst wurde. Produktempfehlungen ohne Ende, eine einfache Bedienbarkeit mittels Singlepage- und Guestcheckout sowie ein optimierter Retourenabwicklungsprozess können sich sehen lassen. Wir sind uns sicher, dass eine großartige Kundengröße an Land gezogen werden kann und wünschen viel Erfolg im E-Commerce Geschäft!

Tester: Thomas Leskowsky; verwendeter Browser: Safari, Google Chrome & FireFox verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6, iPad Pro, MacBook Pro.
Datum der Testbestellung: 19.09.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!
Die Shops werden aus Sicht eines Konsumenten und mittels Fragenkataloges sowie Mysteryshoppings getestet. Das Ergebnis zeigt eine Ist-Analyse zum Testzeitpunkt. Die Auswahl der getesteten Shops erfolgt durch A-COMMERCE ohne externe Einflüsse.

Wir sind in der glücklichen Lage, tagtäglich mit den unterschiedlichsten Unternehmern im Online und Offline Bereich zu sprechen – wir kommen im Durchschnitt auf mehr als 30 persönliche Begegnungen pro Woche. Was dabei sehr stark auffällt, ist der Fakt, dass es gerade bei “weichen” Themen wie Usability im Online Shop, auf der Website oder auch bei Apps sehr viele Meinungen gibt, was derzeit best practice in Mode ist.

Wenige der Kunden beschäftigen sich wirklich intensiv mit diesem äußerst heiklen Thema, daher scheint es, dass viele Aussagen einfach auf einer starken Meinung basieren – ganz egal, ob diese Meinung nun korrekt oder falsch ist. Da aber jeder Prozentpunkt Conversion Rate für Online Händler bzw. Nutzer von Webseiten für das Überleben und die Weiterenwicklung der Branche wichtig sind, haben wir uns entschlossen, mehr Fakten für euch zu schaffen und Crowd UX Testing für jeden Shop, egal wie Gross oder Klein, anzubieten.

Es ist nun an der Zeit, dass auch der D-A-CH Raum verstärkt auf Crowd UX Testing setzt um so die Funktionalität und Einfachheit von Web Interfaces für den Konsumenten zu verbessern.

Wir freuen uns sehr, euch heute die Partnerschaft mit Userbrain präsentieren zu dürfen – Userbrain ist das Crowd UX Testing Produkt von Simplease, einem jungen und dynamischen Team aus Graz, welche bereits international mit ihrem Service sehr erfolgreich tätig sind. Da Usability Testing leider immer noch ein viel zu vernachlässigtes Thema in der Branche im D-A-CH Raum ist, werden wir als A-COMMERCE uns diesem Thema vermehrt annehmen und für Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Wie funktioniert UX Testing mit Userbrain? Ganz einfach:

  1. Account bei Userbrain erstellen
  2. Vorgefertigten Aufgaben für die Tester auswählen oder auch jederzeit eine individuelle Aufgabe einstellen
  3. Ein Tester bekommt eure Aufgabe zugeteilt – der Test wird sowohl als Video als auch auf der Tonspur aufgezeichnet, sodass ihr jederzeit die Klicks bzw. Gedanken des Testers nachvollziehen könnt
  4. Sobald der Test abgeschlossen und durch das Quality Management Team von Userbrain freigegeben wurde, bekommt ihr das Video zur Verfügung gestellt um euch in Ruhe die Ergebnisse durchzusehen und erste Massnahmen zu ergreifen.
  5. Durch regelmässiges Feedback könnt ihr euren Online Auftritt von Woche zu Woche verbessern und damit die Conversion Rate erhöhen

Ihr bekommt zielgerichtetes Feedback von echten Usern, die in alltäglichen Situationen wie der U-Bahn oder im Stau euer Interface nutzen – so wie der tagtägliche Kunde auch! Starte noch heute mit Userbrain, mache damit Crowd UX Testing zu einer Routine und verbessere so jeden Tag deinen Shop ein kleines Bisschen mehr.

Userbrain – Remote User Testing für deine Website

Alibaba.com

Alibaba verkaufen

 

Im eCommerce ist es nie einfach. Umso schwieriger ist die Marktplatzthematik für Händler über den ganzen Globus verteilt. Vor allem das Thema der Internationalisierung ist ein wichtiges im Online Handel denn prinzipiell gibt es keine Grenzen im eCommerce. Deshalb haben wir bereits in den letzten Wochen vermehrt über die Plattform Alibaba geschrieben. Dies beschäftigt uns deshalb, da immer mehr Händler auf uns zukommen und uns fragen, ob es eine gute Idee ist, sich auch auf Alibaba umzusehen und dort eine Präsenz aufzubauen.

Wir wollen in kurzen und einfachen Schritten erklären, wie man zu einem erfolgreichen Auftritt auf Alibaba.com kommt.

  1. Der beste Grund, weshalb man sich als Händler überlegen sollte, auf Alibaba zu verkaufen ist, dass man bereits im eCommerce / Online Handel tätig ist. Was ist deshalb naheliegender, als die Internationalisierung auszubauen und mit einer Plattform wie Alibaba die ersten Schritte zu tätigen?!
  2. Wieso genau Alibaba.com? Weil es das größere Amazon im asiatischen Raum ist. Reng Gen, der Senior Director of international Business, Alibaba Wholesale Marketplaces sagt: „Wir tragen zu drei großen Themen bei: Wir haben viele eCommerce Spezialisten ausgebildet in den vergangenen Jahren. Viele davon sind nach wie vor unsere Seniors im Unternehmen. Wir haben einen riesigen Beitrag zur Entwicklung der Digitalisierung und der gesamten digitalen Industrie beigetragen. Und wir haben sehr vielen KMUs dazu verholfen, durch unser Training Programm zu gehen um somit das Internet kennenzulernen lernen um damit Geschäft zu machen.“
  3. Auf Alibaba zu starten ist mit Aufwand verbunden. Das ist es aber auf ebay und Amazon auch. Somit müssen sich Händler und Hersteller bewusst sein, dass ein Setting nicht ohne Mehrstunden gewährleistet werden kann. Auch ist es wichtig, sich gut beraten zu lassen, dass man im Nachhinein nicht zu viel Optimierungsaufwand betreiben muss.
  4. Sobald das Setting steht und alles aufgesetzt ist, dann solltet ihr als Händler auch mal etwas veröffentlichen. Fangt an, eure Produkte darzustellen! Macht eure Produkte sexy und ansprechend für Käufer. Image zählt, auch im asiatischen Markt. Somit ist es wichtig zu TUN und nicht nur zu konzipieren.
  5. Eine eigene Minisite erstellen. Ein Company Profile ist im asiatischen Marktplatz ein Muss. Es erweckt Vertrauen und gibt die Möglichkeit, über das eigene Unternehmen und die Produkte in ausführlicher Form zu sprechen / schreiben. Nicht viele Marktplätze bieten diese ausführliche Beschreibung, so wie es Alibaba.com bietet. Somit sollte man die Herausforderung annehmen und das Beste daraus machen – immerhin ist die Möglichkeit gegeben!
  6. Käufer kontaktieren. Der persönliche Austausch mit Kunden ist wichtig. Somit ist es auch auf Marktplätzen wichtig, mit den potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Dies kann und soll auch Kanäle-übergreifend geschehen. Die Verbindung zwischen sozialen Kanälen, der Präsenz auf Marktplätzen und dem eigenen Onlineshop ist essenziell für den Erfolg im Online Business. Kunden sind Menschen, die darauf stehen, wenn man sich um sie kümmert. Also liebe Online Händler, bitte diesen Tipp besonders zu Herzen nehmen!
  7. Kommuniziert! Wir haben es auch auf vielen unserer Veranstaltungen bereits erwähnt. In Kontakt zu treten mit den Kunden ist über viele Kanäle möglich. Doch Instant Messaging Möglichkeiten sind zurzeit sehr wichtig. Mittels Bots oder einem Team, dass sich in Messaging Dienste um Kunden kümmert, kann man nichts falsch machen.

Diese Tipps sollen helfen, die Angst vor dem Schritt Richtung asiatischen Markt zu dämpfen. Dieser bietet ein hohes Potential an Kunden und Erfahrungen, die man sicherlich auch im europäischen Raum einsetzen kann.

Bei jeglichen Fragen, werden wir natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen! eCommerce Next Level – das ist unser Ansatz!

Bildquelle: https://seller.alibaba.com/training.htm

Online Shoptest von A-COMMERCE

Die Sommermonate rücken immer näher, die Grade steigen und die Freibäder haben bereits geöffnet. Man versucht jeden einzigen Sonnenstrahl noch auf seiner Haut zu empfangen und das allgemeine Wohlbefinden hebt sich aus einer Depressions-Phase. Kinder verbringen jede freie Minute an der frischen Luft und der Garten strahlt in seiner grünen Pracht. Wir testen heute in unserem Shoptest eine österreichische Traditionsmarke, die es geschafft hat, sich über Jahre immer weiter zu etablieren und ihrem Kern treu zu bleiben. Der Slogan „Enjoy your Life“ zieht sich durch die gesamte Produktpalette, sei es das KETTCAR mit dem Generationen aufgewachsen sind oder die Fitnessgeräte, die das eine oder andere Wohnzimmer schmückten. Es dreht sich alles um den Kettler Online Shop.

Shop testen lassen von A-COMMERCE

Der Kettler Online Shop im Überblick

Ähnlich wie dieser junge Mann am Foto links unten, beginnt unser Shoptest immer mit einem Speedtest in dem der Onlineshop mit teils ausgezeichnetem teils befriedigendem Ergebnis punkten kann. Die Benutzerfreundlichkeit über unseren mobilen Liebhaber ist so wie man sie sich vorstellt: Übersichtlich, kurz und bündig. Auf der anderen Seite arbeitet die Desktopvariante mit Bildern, die einer Optimierung unterzogen werden sollten – hier kann wertvolle Ladegeschwindigkeit eingespart werden, was sich positiv auf die Absprungrate durch Ladezeiten auswirken kann.

Online Shop Kettler

Ein kleiner Mangel befindet sich unter anderem auf der Startseite des KETTLER Online Shops: Klicken wir auf das Bild, welches uns zum Zubehör weiterverweisen sollte, kommen wir in eine Sackgasse: die Kategorie gibt es (momentan?) noch gar nicht. Dies liegt eventuell an einem noch nicht vollständigem Onlineshop oder einer falschen Verlinkung – jedenfalls sollte dies behoben werden. Ärgerlich vor allem für Eltern, wenn sie genau nach einem bestimmten Produkt Ausschau halten und das kleine Kind wahrscheinlich auch noch im Hintergrund quengelt, dass es das eine unbedingt sein muss.

Die Suche nach Produkten erfolgt ansonsten über das Suchfeld einwandfrei, leider bekommen wir kein Ergebnis, wenn wir uns einmal vertippen sollten, ansonsten gibt es hier aber nichts zu meckern. Vorschläge werden gemacht und man findet vom einen zum anderen. Sehr erfreulich zu sehen, dass das KETTLER Team auch an Produktbewertungen gedacht hat, welche bei den Konsumenten bei Entscheidungen behilflich sein könnte. Vor allem Eltern lieben die Meinungen anderer – zumindest zu verschiedenen Produkten.

Kettler Onlineshop Suche

Es gibt immerhin auch unzählige Foren, die sich mit den Themen „Eltern sein“ beschäftigen. Ein einziger Kritikpunkt daran ist nur, dass die Funktion womöglich kaum genutzt wird, weil man genauer hinsehen muss, wenn man die Bewertungen entdecken möchte. Die Filterungen sowie die Artikelkategorien erscheinen uns jedoch sinnvoll. Es wird nach der Funktion gegliedert und es kann auch Preisen, Name und Reihenfolge im Produktsortiment sortiert werden.

Kettler Onlineshop Suche

Die Produktdarstellung

Die Bilder sind gut gewählt und bei einigen Produkten gibt es auch die Möglichkeit sich weitere Blickwinkel, als auch Fotos von den in Verwendung gebrachten Produkten zu begutachten. Immer gut für Eltern um die richtige Größe eines Produktes einschätzen zu können bzw. sich auch mal das ganze in (virtuell) live anzusehen. Hier könnte man „Gleichberechtigung“ für die Produkte schaffen, indem es für jedes Produkt zumindest die gleiche Anzahl und Qualität von Fotos geben würde. Spielzeug ist immerhin Spielzeug. Da sind einige Kinder schon sehr oft, sehr pingelig. Zugunsten des KETTLER Online Shops spricht, dass alle Preise ordnungsgemäß angezeigt werden, Lieferzeiten schon vorab aufgezeigt werden, sowie dass die Kunden die Möglichkeit haben eine Wunsch- und Vergleichsliste anzulegen!

Mit der Produktbeschreibung der gesamten Produktpalette sind wir sehr zufrieden jedoch bleibt eine Cross- und Upselling-Funktion gegen Ende leider unentdeckt und könnte als Ergänzung in den Onlineshop noch eingefügt werden. Wäre doch super, wenn man zum Rad auf noch einen Helm verkaufen würdeoder gar Knieschützer. Es könnte aber auch nur ein Ball sein, oder ein Indoor Spielzeug, sollte das Speedy mal wetterbedingt nicht funktionieren. Vor allem bei solch emotionalen Themen wie Kindern spielt es immer eine Rolle, den Kunden dort abzuholen wo er gerade ist. Und ein solches Laufrad wird nicht beim vorbeigehen gekauft, sondern hat einen bestimmten Grund. Umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Eltern sich zum Rad auch noch etwas dazu bestellen, Zeit ist ja genügend da und mit wenigen Klicks wäre die Sache auch schnell erledigt.

Kettler Online Shop testen

Checkout

Mittlerweile haben wir uns nach einigen Testkaufszenarien für das Laufrad Speedy 10“ entschieden und beschließen uns als Gast bis zum Bestellungsabschluss führen zu lassen. Vorab haben wir noch uns die Versandkosten noch ein Stück näher angesehen, da für uns noch nicht klar war, ab wann wir wie viel zahlen müssten:

Spielzeugwaren Kettler

Mindestbestellwert €20,00, Versandkostenfrei-Grenze (laut AGB) €30,00 jedoch laut unserer Studie ist Mindestbestellwert gleich der Versandkosteifrei-Grenze, da wir uns überzeugen wollten, ob die Schrift auch in die Tat umgesetzt wird:

Kommen wir nun zum tatsächlichen Checkout: Der Ablauf erfolgt über 6 Schritte, welche jederzeit einer Bearbeitung unterzogen werden können. Die Eingabe erfolgt ohne Probleme, es werden relevante Daten verlangt und der Kunde stolpert nicht über böse Überraschungen. Drei Zahlungsarten zeigen sich kurz vor Abschluss unserer Bestellung, leider bleibt hier der Kauf auf Rechnung auf der Strecke, welcher möglicherweise noch zu einer besseren Conversion-Rate beitragen könnte.

Kettler Online Shop im Test

Eine Zahlungsart zu wenig: Denn Kreditkarte, Sofort-Überweisung und PayPal funktionieren. Wo ist der typische Österreich-Kauf-Auf-Rechnung? Die absolute Lieblingszahlungsart in Österreich? Womöglich bei Eltern auch sehr beliebt. Schnell die Kreditkartendaten eingeben ist wohl nicht immer drin. Deshalb ist die Rechnung nicht allzu Fehl am Platz.

Lieferung und Retoure

Verlässlich haben wir nur einige Sekunden nach unserer fertigen Bestellung eine Bestellbestätigung, sowie eine separat gesendete Rechnung im Posteingang vorfinden können, jedoch bleibt eine Sendungsverfolgung aus.

Unser geliebtes Laufrad unterlag laut Online Shop einer Lieferzeit von zwei bis drei Tagen, was für ordentliche Rahmenverhältnisse spricht. Im Gegensatz dazu finden wir aber auch einige Produkte im Online Shop (Kategorie Kindermöbel), die eine Lieferzeit von zwei Wochen aufweisen, was für uns nicht sehr verständlich erscheint, wenn wir hier mit namhaften Online-Konkurrenten vergleichen, wird aufgrund der Lieferzeit in Sachen Abschlussrate in diesem Segment eher schlechter abschließen. Eines Besseren wurden wir einen Tag darauf belehrt, an dem es zirka 24 Stunden nach unserer Bestellung schon eintrudelte.

 

Das Paket war mit Klebeband versehrt und die notwendigen Dokumente waren auch vorhanden, so wie es sich für diese Traditionsmarke auch gehört. Nach einem 3-minütigem Wiener Walzer war der Kundendienst für uns telefonisch leider noch immer nicht erreichbar, deshalb versuchten wir es am Folgetag noch einmal: Dieses Mal hatten wir mehr Glück und wurden bereits nach wenigen Sekunden in die zuständige Abteilung verbunden. Dort angekommen wurde uns mitgeteilt, dass wir ein Widerrufsformular auf der Homepage finden und dieses auszufüllen haben, in Folge dessen kann das Paket auf Kosten des Empfängers zurückgeschickt werden – leider keine schönen Nachrichten für uns, jedoch hinterlässt das Team am Telefon einen ordentlichen und netten Eindruck!

 

Fazit & Persönlicher Eindruck

Es war ein angenehmer Shoptest, weil die Bedienbarkeit der Homepage einwandfrei verlief. Einige Fragen blieben dennoch offen sowie Ladezeiten in der Desktopversion, lang andauernde Wartezeiten im telefonischen Kundenservice, als auch falsche Verlinkungen und diverse andere Kleinigkeiten kratzten an der Bewertung von KETTLERs Onlineshop-Bewertung. Um eine bessere Conversion zu erlangen, würden wir grundsätzlich schon einmal empfehlen A/B-Testverfahren zu implementieren und sich beispielsweise mit der Gestaltung der Buttons bis zum Abschluss des Kaufes zu beschäftigen, um dem Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu garantieren und dem Unternehmen einen stärkeren Erfolg im Onlinehandel einzuräumen.

Wir freuen uns sehr, dass der Online Shop doch ein solides Statement in Sachen österreichischer Traditionsmarken setzt und erhält für seine Leistungen im digitalen Business eine Beurteilung von „Befriedigend“ für seine Leistungen!

Tester: Thomas Leskowsy; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 15.05.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Der Mai ist bekannt als Hochzeitsmonat, Muttertagsmonat, Monat des Frühlings. Anlass dazu einen dementsprechenden Shoptest zu machen. Die Damenwelt versucht den Instagram-Queens des 21. Jahrhunderts nachzueifern, wissen aber nicht, wo sie all diese tollen Sachen finden können, die in Fotos super aussehen, selbst zu machen aber quasi unmöglich sind. Genau da kommt die Macherei ins Spiel – sie bieten der nach Perfektion strebenden, künftigen Braut oder aufmerksamen Freundin, Tochter, etc. die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen, Dekorations-Träume in die Realität umzusetzen. Es ist nämlich nicht nur für das Thema Hochzeit gesorgt, sondern auch für diverse andere herzliche Anlässe, ist das Angebot ausreichend.

Der „Die Macherei“ Onlineshop 

Gleich zu Beginn legt der Onlineshop die Latte hoch: Mit einer nahezu perfekten mobilen Mobile friendliness, sowie soliden Speed Ergebnissen punktet das Team der Macherei schon von Anfang an. Das Full-Responsive-Design erfüllt alle Wünsche und generell erfreut der Onlineshop das weibliche Auge mit seiner herzhaften Struktur und durch die warmen und gut inszinierten Fotos. Grundsätzlich, sobald die Homepage „betreten“ wird, weiß man, was einen hier erwartet, das ist Denken im Sinne des Konsumenten auf den Punkt gebracht.

Speedtest mit Google

Ein kleiner Punkt an dem Verbesserungsbedarf besteht ist die nicht komplett optimierte Suche: tollpatschig wie wir sind, beherrschen wir den Duden nicht perfekt und stolpern bei der Suche nach „Gruskarten“ über keine Ergebnisse – unerfreulich, jedoch schnell zu beheben. Leider hat der Onlineshop von Die Macherei keine https:// URL. Viele Konsumenten achten bereits auf dieses Zertifikat. Vielleicht wäre das eine Überlegung wert, bei der nächsten Optimierung.

Suchfeld Online Shop

Hochzeitstorte Topping – Die Macherei

Online Shops im Test – eCommerce in Österreich

Die Produktdarstellung

Begleitet man uns weiter auf der unserem Weg Richtung Checkout, wird man (besonders als Dame) merken, dass es nicht einfach ist, sich zu entscheiden. Dir Produktvielfalt ist zwar nicht so hoch wie bei anderen Shops, aber aufgrund der Nische, welche der Die Macherei shop bietet, kann man sich schon nicht so schnell entscheiden. Alle Produkte sind wunderschön und man überlegt immer zwei Mal, wo man dieses oder jenes aufstellen / benutzen kann. Trotzdem haben wir uns durch die Anzahl an tollen Produkten durchgekämpft und sind schlussendlich auf zwei sehr nette Produkte gestoßen, die schlussendlich auch in unseren Warenkorb wandern. Es wird ein personalisierter Caketopper, der als Geschenk dienen soll.

Onlineshop Test A-COMMERCE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein tolles Geschenk, meiner Meinung nach. Da es personalisiert ist, lass ich mir den Preis auch einreden. Vor allem nachdem ich gesehen habe, wie viel Mühe in dem Ganzen steckt. Nämlich funktionierte die Kommunikation mit mindestens 2 Änderungswünschen am Popper sehr gut und einwandfrei. Die Response-Zeiten waren großartig und die Personalisierung / Produktion konnte nach dem Kauf dann auch gleich beginnen. Vera (die Geschäftsführerin und Shop Inhaberin selbst) setzt sich nämlich mit jedem Kunden, der ein personalisiertes Produkt haben möchte in Verbindung. Man kann zwischen Größe, Schriftarten, Design, etc. wählen. Alles ohne Probleme. Man bekommt sogar vorab ein Mockup, um zu sehen was einem gefällt.

Ein weiteres Zuckerl bietet die Macherei durch die Bereitstellung von Eventdienstleistung. Gleichzeitig treffen sie mit dem Satz „Turning an event into an happening.“ genau ins Schwarze und nutzen ihre Einzigartigkeit um sie auch auf andere Lebensbereiche zu übertragen.

Online Geschenke einkaufen

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zum Warenkorb sind uns noch einige Dinge aufgefallen: Unter anderem eine großartige Aktion anlässlich des Muttertages. Hier finden Töchter und Söhne die beste Hilfe auf die österreichweite Volksfrage: „Was schenke ich ihr dieses Jahr?“

Die Produktdarstellung allgemein lässt keine Wünsche übrig: Wir finden „related products“, die Verfügbarkeit, eine ausführliche und einzigartige Produktbeschreibung sowie nötige Informationen zu Preis und Versandkosten.

Checkout Die Macherei Online Shop

Checkout

 

Kommt zum Ende des Checkouts, kann man direkt seine persönlichen Daten eintragen oder man verwendet das bereits angelegte Kundenkonto vom letzten Mal. Somit sind Personalisierenden einwandfrei möglich. SinglePageCheckout it is! Genau so soll es sein, neben den persönlichen Daten wird direkt die Zahlungsmethode abgefragt, wo wir leider die Anzahl der Möglichkeiten, welche auf drei beschränkt ist (KK, Paypal, Vorkasse), in Kritik ziehen müssen. Hier sollten auch noch mehr dabei sein, damit der Kunde Spaß am Kauf hat. Wir verstehen aber trotzdem, dass bei personalisierten Produkten Kauf auf Rechnung dann doch ein zu hohes Risiko darbietet.

 

Lieferung und Retoure

Die Zahlung ist vollbracht und das Warten beginnt wieder.

Die Lieferung dauerte aufgrund der Personalisierung des Caketoppers nicht unüblich länger. Denn sobald das Design festgelegt war, dauerte es lediglich 2 Tage (innerhalb Wien), um das Paket bei mir zuhause aufzufinden. Die Dokumente waren, wie erwartet, alle vorhanden, eine Sendungsverfolgung war uns möglich und die Waren einwandfrei verpackt. Es gab sogar Konfetti beim Öffnen des Pakets. Eine großartige Idee, die perfekt zum Onlineshop der Macherei passt. Der Kundenservice passt genauso ins Gesamtbild wie erwartet: Nett, freundlich und herzhaft – alles andere wäre auch fehl am Platz. Sogar die Social Media Auftritte des Online Shops, welchen Vera selbst macht sind ein absolutes Vorzeigebeispiel. Es macht richtig Spaß zu sehen, was andere Kunden kaufen, einige Senk Preview gibt es nämlich in den Instagram Stories zu sehen.

Persönlicher Eindruck

Unser Ergebnis beläuft sich auf ein eher selten gesehenes „gut“. Zwar knapp am „sehr gut“ vorbei, aber die kleinen feinen Details haben eben noch gefehlt 🙂 Trotzdem – großartiges Ergebnis! Der Onlineshop ist schön, schlicht und zeitgemäß aufgebaut und trifft mit Design, Struktur und Message einfach direkt ins Herz der Zielgruppe. Egal ob Muttertag, Traumhochzeit oder sonstigen wundervollen Anlass, man wird hier fündig, kauft mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein und spricht Freunde und Freundinnen auf „die Macherei“ an. Danke Die Macherei für eure wunderschönen Produkte!

In Teil 1 und 2 haben wir bereits über die Gründe, weshalb der Amazon Marktplatz eine gute Ergänzung oder vielleicht sogar ein Ersatz für den eigenen Onlineshop sein kann. Ebenso haben wir die Rankingfaktoren für den Vertrieb exklusiver Produkte vorgestellt.  In Teil 3 widmen wir uns der Ranking Optimierung beim Vertrieb nicht-exklusiver Produkte und also um die Buy-Box.

Amazon vs. Google – Ranking

Die sogenannte Buy-Box-Optimierung richtet sich an Verkäufer von Produkten, die mindestens ein weiterer Händler auf Amazon anbietet. Wer in der Buy Box erscheint, hat definitiv eine höhere Chance Verkäufe zu erzielen. Doch diese Plätze sind hart umkämpft.

Was ist die Buy Box?

Wird ein Produkt von mehreren Händlern angeboten, wählt Amazon einen favorisierten aus und hinterlegt ihn als bevorzugten Verkäufer in der Buy Box. Das heißt, dass dieser direkt mit dem „In den Warenkorb“-Button verknüpft ist.

Amazon Ranking vs. Google

Der wichtigste Faktor im Algorithmus der Buy Box ist die Versandmethode. Grundsätzlich wird zwischen zwei Alternativen unterschieden:

  • Versand durch Amazon (FBA, Fulfillment by Amazon)
  • Versand durch den Händler selbst (FBM, Fulfillment by Merchant)

 

Bei Versand durch Amazon nutzen die Händler die Versand- und Lagerkompetenz von Amazon. Sie senden ihre Produkte in ein Amazon Zentrallager – Versand und Retouren werden von Amazon abgewickelt. Bei der Variante FBM setzt der Merchant alles selbst um. Für welche Variante sich der Merchant entscheidet, hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Buy-Box Entscheidung. Der Maßstab für die Versand- und Retouren Abwicklung ist allerdings sehr hoch. Der Maßstab ist schlicht die „Amazon-eigene“ Fulfillment Leistung. Dadurch bekommt der Merchant der sich für FBA entscheidet automatisch den höchsten Score von 100 Punkten. Dieser ist jedoch kaum zu erreichen. Nicht zu vergessen, dass Produkte, die über Amazon versandt werden, Prime-fähig sind und damit die Conversionrate natürlich deutlich höher ist.

Allerdings muss auch in Betracht gezogen werden, dass das Fulfillment durch Amazon seinen Preis hat. Hier gilt es die diversen auschlaggebenden Parameter in die eigene Berechnung einfließen zu lassen, um damit die Basis für eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Weitere Bewertungskriterien für die Buybox:

  • Preis
  • Seller Rating
  • Versand Dauer
  • Versand Zuverlässigkeit
  • Anteil problematischer Bestellausführungen
  • Händlerbewertungen
  • Reaktionszeit auf Kundenanfragen

Buy Box auf Amazon

Fazit

Amazon ist aktuell schon die „Produkt-Suchmaschine“ und diese Stellung wird noch weiter ausgebaut werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Produktdetailseiten bei Amazon sehr gute Google Rankings einfahren. Aufgrund der höheren Conversionrate, im Vergleich zu eigenen Shops, kann es durchaus Sinn machen zusätzlich auf Amazon zu verkaufen. Es gibt bereits Händler, die nur noch auf Amazon verkaufen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Noch lässt sich Amazon SEO relativ einfach umsetzen. Es ist anzunehmen, dass auch Amazon seinen Algorithmus (ähnlich) wie Google anpasst und SEO dadurch deutlich komplexer wird.

Den Chancen stehen natürlich auch Anstrengungen gegenüber. Vor allem beim Verkauf nicht exklusiver Produkte, mit denen man mit anderen Konkurrenten in der Buybox konkurriert, gilt es einige Grundregeln zu beachten, die entweder teuer (Fulfillment by Amazon) oder sehr aufwendig (Fulfillment by Merchant) sind. Da dies nur ein grober Überblick über den Amazon Marktplatz ist und es noch sehr viel zu sagen gäbe (Bewertungen aller Art, Werbung auf Amazon, Tracking Möglichkeiten, andere europäische Marktplätze, …) ist es sehr wahrscheinlich, dass von uns weitere Teile folgen.

A-COMMERCE ist das führende Event- & Beratungsunternehmen in Österreich, wenn es um das Thema eCommerce & Online Handel geht. Dieses Standing haben wir uns in den letzten 4 Jahren durch harte Arbeit, abgestimmte Zusammenarbeit mit unseren Partnern sowie unkonventionelle Herangehensweisen an Problemstellungen erarbeitet. Nun wollen wir weiter wachsen und suchen aus diesem Grund Verstärkung im Bereich

B2B Marketing & Communications (m/w)

 

Deine Aufgaben in unserem Team

  • B2B Marketing  & Partner Marketing
  • Kommunikation & Koordination unserer Event Agentur
  • Kommunikation & Koordination mit unserer Online Marketing Agentur
  • Kommunikation & Koordination mit unserem Grafiker
  • Redaktionstätigkeit für A-COMMERCE + Koordination externer Text-Quellen
  • Schnittstelle zu Medien (Print / Online – national sowie international)
  • Erstellung monatlicher Presse-Aussendungen
  • Besuch internationaler Branchen-Events für Insights & Ideen

Unsere Anforderungen an Dich

  • 2-3 Jahre einschlägige B2B Marketing Erfahrung
  • Erfahrung bzw. Interesse an Event Management
  • Reisebereitschaft
  • kommunikativ & teamfähig
  • Newsletter Marketing Kenntnisse
  • Optional Erfahrung mit Hubspot

Wir bieten Dir

  • Das optimale Team- & Arbeitsklima – Interessiert, flexibel und extrem hungrig auf neue Ideen & Projekte
  • Die beste Branche der Welt (eCommerce ist eine absolute Wachstumsbranche)
  • 30 – 38,5h Anstellung in unserem modernen Digital Alpha Hub in Brunn am Gebirge
  • aktive Weiterbildung durch Teilnahme an internationalen Events
  • Firmen-Laptop + Firmen-Smartphone auch zur privaten Nutzung
  • ab EUR 2.000,00 brutto für 30h (VB)

 

Wir wollen unsere Führungsrolle in der eCommerce Branche weiter ausbauen sowie in neuen Branchen mit einigen Ideen Fuss fassen – wenn du uns dabei mit deinen Ideen und einer strukturierten Arbeitsweise unterstützen möchtest, schicke deine Bewerbung noch heute an Stephan Grad unter stephan@a-commerce.at.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Dein Team von A-COMMERCE

Du suchst Mitarbeiter?
eCommerce Event in Österreich

Am 27.04.2017 war es soweit. A-COMMERCE feierte 10tes Jubiläum des digital alpha Treffens in Wien und hat somit bewiesen, dass spannende eCommerce Events in Österreich viele Entscheider aus der Branche vernetzt und zusammenbringt. Die vormaligen Online Händler Treffen glänzen seit diesem Jahr nicht nur mit einem neuen Namen, sondern auch das große Ganze wird von Mal zu Mal immer besser. „Es war bis dato das beste digital alpha Treffen, das wir jemals hatten.“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE und Initiator der digital alpha Treffen. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Nicht nur Dienstleister und A-COMMERCE Partner sondern auch Händler waren vor Ort und lauschten den Vorträgen zum Thema Future Technologies. Dieses Thema wurde nicht umsonst ausgerufen, denn beinahe alle Speaker haben bewiesen, dass in den diversen Bereichen der Digitalisierung eine „höhere Macht“ im Spiel sein kann und bis zu einem gewissen Grat auch muss.

eCommerce Event in Österreich – digital alpha Treffen 10

eCommerce Genie in Österreich

Bevor es jedoch losgehen konnte, hat es sich Stephan Grad nicht genommen, einen Rückblick über die letzten 4 Jahre A-COMMERCE zu zeigen. Das Video zu den Impressionen findet man hier. Nichts desto trotz war der Übergang zu den Vorträgen nahtlos. Es fiel auf, dass sich das Team von A-COMMERCE bei der Themen- und Speakerwahl etwas einfallen haben lassen.

eCommerce in ÖsterreichAls ersten Speaker durften wir Sepp Puwein-Borowski von CRIF begrüßen. Er hat einen ausgiebigen Überblick gegeben, was Fraud im eCommerce alles „anrichten“ kann. Von der eher atypischen Vorgehensweise, dass man via Device-Fingerprint am Handy bestellt, bis hin zur ständig schneller werdenden Customer-Journey-Velocity war alles dabei. Neue Versionen von Verification Scores war ein Thema, genau so wie ein Toolset für Händler um Fraud Kategorien zu erkennen. Eine neue Studie bei Händlern in Österreich hat ergeben, dass diese Fraud im Online Handel immer interessanter sehen, dieser immer wichtiger wird und die Zunahme von Betrüge[r]n ersichtlich und spürbar ist. Diese Betrüger / Banden werden nämlich auch immer professioneller – es ist immerhin keine Kunst, sich schnell mal bei Airbnb einzumieten und „abzuräumen“. Klassische Betrugsbilder sehen nämlich folgendermaßen aus: Erfundene Personen (Identitätsdiebstahl), eine Visitenkarte mit einer Rechnungsadresse – was den Kauf auf Rechnung zu einem großen Spannungsfeld macht. Verrückt, wen man bedenkt, dass die Sympathie eines Onlineshops mit einem Kauf auf Rechnung steigt. Weitere Betrugsbilder sind: Geo-Tracking Score, Händlerbetrug (überall dort wo es einen stationären Handel gibt) und Übernahmebetrug. Der Kreativität der Betrüger ist somit keine Grenze gesetzt. Ungefähr 80% der betroffenen Händler haben bereits Strafanzeigen gestellt. Einige davon haben jedoch entschieden, keine Anzeige mehr zu erstatten, die Kosten dafür sind nämlich höher als der Output selbst. Das führt dazu, dass 38% der Händler jede Bestellung von Neukunden gesondert überprüfen. Auch über die Früherkennung der Betrugsfälle gibt es viele Theorien und Vorgehensweisen. Vom Credit Check bei Kunden bis hin zu individuellen Black Liste war alles dabei. Die Conclusio aus Sepp’s Vortrag: Die Notwendigkeit eines Fraud Prävention Kits kann man nicht mehr ausschlagen. Es gibt viele verschiedene Puzzleteile, jedoch relevant ist und bleibt die nahtlose Verbindung dieser. Es kann dementsprechend nur Vorteile geben!

Daten helfen nicht nur in Vorträgen

Siegi Stepke in ÖsterreichMit diesem Titel hat Siegfried Stepke von e-dialog einige Besucher aus dem Konzept gerissen. Er hat gezeigt, dass auch wenn man saubere Daten hat, diese keinen Menschen interessieren. Denn nur eine Flut an Daten hilft nicht weiter, wenn man keine Insights, Actions und Automations daraus ziehen kann. Die Schlüsseltechnologie hierbei ist künstliche Intelligenz. Ein absoluter Wettbewerbsvorteil, wie Siegfried ständig wiederholt. Das Fundament des Kartenhauses (saubere Daten verknüpft mit Insights und Actions) muss passen, somit keiner daran rütteln kann und das Haus nicht in sich zusammenbricht.

Ergo = das Fundament muss passen! Mit der Komplexität umzugehen muss nämlich auch gelernt sein – es geht nämlich nicht darum, die besten Tools im Einsatz zu haben, sondern die Frage stellt sich: Wie setze ich sie richtig ein? Ein intelligenter Einsatz der Tools, welche zur Verfügung stehen (er schwört by the way auf Google & das gesamte Portfolio) bedeutet gleichzeitig auch ein Change Management Projekt. Klingt logisch, es müssen sich Dinge ändern und genau so wie Daten dynamisch ineinandergreifen. Vernünftige Verknüpfungen schafft man eben, wenn man Digital Anayltics, CRM und Co. verbindet. „Man muss nicht alles niederreissen, sondern verstehen, wie man Tools sinnvoll einsetzt. So verhält es sich auch mit dem Kundensystemen … #Matching ist hier ein Stichwort“, so Siegfried in seinem Vortrag. Eine Segmentanalyse kann am Anfang schon sehr viel helfen. ABCD-Kunden erstellen und Strategien erstellen – für jedes einzelne Segment separat. Aufpassen muss man aber auch hier besonders! Laut Studien und Erhebungen gehen ca. 20% der Daten bei Schnittstellen von Systemen verloren.

Dynamische Banner: Diese „Erfindung“ ist für viele Händler Gold wert. Anhang eines Autoherstellers zeigte Siegfried Stepke, dass je nach Zielgruppe, Ortschaft, etc. genau zugeordnet werden kann, welche Banner ausgeliefert (ja sogar generiert) werden. Entweder ein Auto wird in einer Abenteuer Situation für die jungen sportlichen Fahrer angezeigt oder eben auf einem Campingplatz, wo sich eine Familie eine Auszeit gönnt. Diese Banner kann man abhängig von Motivation, Zielgruppe, Location, etc. steuern. Die Personalisierung dieser Banner funktioniert übrigens Offsite wie Onsite genau so gut.

Möbeldepot Wien

Chatbots als Superpower im eCommerce

Chatbots im eCommerce - Jakob ReiterAls A-COMMERCE „Anhänger“ kam auch Jakob Reiter von TheVentury nach der Pause zum Einsatz. Er ist seit dem ersten A-COMMERCE Treffen in Wien dabei und hat Standhaftigkeit gezeigt – zumindest was die Besuche bei A-COMMERCE eCommerce events in Österreich betrifft. Was seine berufliche Karriere anbelangt können wir nur ein Synonym finden: Rakete! Sein Lieblingsthema Bots konnten wir auch bei unserem digital alpha 10 in Wien nicht auslassen. Was wären eCommerce Events in Österreich ohne Bots und künstliche Intelligenz? Jakob hat nämlich nicht nur für Austrian Airlines den Chatbot ins Leben gerufen sondern auch die Muttergesellschaft in seinen „Bann“ gezogen. Dort arbeitet er mit seinem Team laufend an Neuerungen, welche sich sehen lassen können. Jakob ist auch Chief-Nerd des ersten europäischen Bot Accelerator in Wien. Denn nicht nur haben Chatbots in Wien ihr zuhause, sie wurden hier ins Leben gerufen. Mit Shelly gab es den ersten offiziellen Messenger Bot in Österreich. Nachdem die Jungs nach America gezogen sind, bildete sich auch im Silicon Valley ein Bot Hotspot.

Jakob nennt Chatbots die Superkraft im eCommerce. Die Monthly Active Users in Messaging Apps haben Social Networks eingeholt. Deshalb rät er: „Mach dir Gedanken über einen Chatbot bevor du dir eine Facebook Seite eröffnest“. Chatbots können nämlich die erste Anlaufstelle von Kunden bei Unternehmen sein. Es werden plötzlich Ressourcen bei Unternehmen frei, die eigentlich automatisiert übernommen werden können. Somit bleiben Ressourcen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben frei 🙂 Seit der Einführung von Bots in den vergangenen 12 Monaten ist die Relevanz immens gestiegen. Eine Frage aus dem Publikum nach der Sinnhaftigkeit wurde eindeutig von Jakob so beantwortet: „Ein Chatbot macht immer Sinn, dieser kann nämlich aus 200 Wörtern herauslesen wer der Kunde tatsächlich ist und was er braucht“. Auch die Frage nach der „Behaglichkeit“ der Kunden, wenn sie mit einem Chatbot sprechen konnte Jakob getrost beantworten. Erhebungen zufolge fühlen sich 65% der Kunden wohler, wenn sie NICHT mit einer Kundenhotline sprechen müssen.

Jürgen Schmidt – strg.at auf eCommerce in Österreich

eCommerce in Österreich - Datenaufbearbeitung„Data is the New Oil“. Sag mir was du liest und ich sage dir, wer du bist! Unter diesem Titel stand der Vortrag von Jürgen Schmidt. Er meint nämlich, dass ein Blick auf das Bücherregal vieler Menschen sagt einiges über die Person selbst aus. Content personalisieren ist seine Vorgehensweise. Konträr zu Siegfried Stepke spricht er sich fast schon gegen Banner aus. Denn Clickraten auf Banner liegen bei 0,03%. Google Search ist der einzige Ort in der Welt, an dem nicht gelogen wird. Deshalb ist SEO umso wichtiger. Doch gutes SEO bedeutet gleichzeitig auch Content und wie wir alle wissen … Content is King ABER Data is the Queen. Schliesslich lesen User nur das, was einen wirklich interessiert. Man sieht es am Beispiel der Washington Post … Eine Umstrukturierung in der Denkweise gegenüber den Lesern bzw. ein Umbau der Prozesse inkl. einer Inhouse Anstellung eines Datenforschers hat innerhalb von 24 Monaten dazu geführt, dass die Washington Post in der Reichweite und im ROI stärker als die NY Times und Forbes war. Es zeigt sich ja auch bei vielen Händlern und Websiten hier in Europa / Österreich: Kommt ein neuer User auf eine Homepage entscheidet er binnen 2-4 Sekunden, ob er bleiben möchte oder der Bouncen Rate etwas „gutes“ tut. Schlusswort: Data Scientist is the sexiest Job of the 21st century! Somit ist sich Jürgen sicher, dass sowohl die Daten (so wie Siegfried es bereits or ihm geschildert hat) aber auch der Content sehr wichtig für den Erfolg in der Digitalisierung sind.

Simplease über Crowdfunding

eCommerce Event - digital alpha 10 in WienJuicera: eine 400€ teure Maschine, die im Prinzip vorportionierte Beutel zum Saft presst. Diese „Erfindung“ hat ein Investment von 120$ Mio. bekommen – eine Sache des Silicon Valleys, die man nicht immer verstehen muss. Mit diesem Beispiel eröffnet Markus Pirker seinen Vortrag. Warum das Ganze? Das weiss keiner. Davor haben wir doch auch alle selbst den Saft mit unserer eigenen Energie pressen müssen. Der Mehrwert besteht also darin, dass ein Arbeitsschritt abgenommen wird – das Ergebnis bleibt dasselbe. Weniger Arbeit, danach schreien die Benutzer. Sogar  FutureZone, Forbes und Quartz verurteilten dieses Gerät wegen dessen Absurdität. Verständlich.

Wie kommt es aber dazu, dass solche „Innovationen“ Platz am Markt finden? Es ist im Prinzip immer dasselbe Prozedere und die einfachsten Gründe dafür (fast so wie beim Sport):

  • Keine Ahnung wie das geht
  • Ich finde keine Leute, mit denen ich arbeiten kann
  • Keine Zeit und vor allem kein Geld

Mit Usability Tests verhält es sich ungefähr genau so. Denn die drei Charakteristiken von Usability Testing sind:

  • Unbefangener Benutzer ist involviert
  • Benutzer interagiert das erste Mal und denkt dabei laut mit
  • Verhalten wird beobachtet und dokumentiert

That’s no Rocket Science. Und dafür braucht man auch keinen Experten. Den Testern einfach Aufgaben geben, Klappe halten und das Verhalten beobachten! Keine Beeinflussung. Nichts, einfach nur laut mitdenken lassen. 3-6 Tester werden benötigt, um ein relevantes Ergebnis zu generieren und auf den Großteil von Problemen drauf zu kommen. Es braucht auch kein immenses Budget für das Testing selbst: Es ist ganz einfach, Kaffee zahlen, vor den Laptop setzen, testen lassen und immer wieder Fragen stellen. Es gibt nämlich zwei große Irrglauben beim Usability Testing:

eCommerce Events für Know How in Österreich

Und jetzt Netzwerken!

Möbeldepot WieneCommerce Events in Österreich eCommerce in ÖsterreichA-COMMERCE EventA-COMMERCE Day 2017 in WienDas Team von A-COMMERCE

Du hast Fragen zu unseren Events?
Jan Radanitsch Interview

Jan ist Gründer und Geschäftsführer der Smarter Ecommerce GmbH (smec). Er leitet seit 2014 den von ihm konzipierten Diplomlehrgang „E-Commerce Management“ an der Werbeakademie Wien. Auf internationalen Konferenzen ist er als Speaker oder Moderator aktiv und stellt seine Expertise unter anderem als Juror bei AWS Impulse zur Verfügung. Der zweifache Vater ist begeisterter Skifahrer, Segler und Drachenflieger. smec und SEA-Automatisierung – seit zehn Jahren eine bewährte Kombination. Ihre Tools unterstützen Kunden rund um den Globus (z.B. adidas, die Otto-Gruppe und Agenturen wie iProspect) bei der Optimierung ihrer Google-AdWords-Kampagnen. Die AdEngine ermöglicht datengetriebene, hocheffiziente Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen über Text Ads. Whoop! ist die erste Bid Management Software, die speziell für Google Shopping entwickelt wurde, um mit predictive bidding das volle Potential von Shopping-Kampagnen auszureizen. Mittlerweile arbeiten 100 Marketing Experten, Software Entwickler und Data Scientists kontinuierlich an der Weiterentwicklung dieser Tools. Alleine im Jahr 2016 ist das Unternehmen um 50 Mitarbeiter gewachsen und bezieht im Sommer 2017 sein neues Headquarter in der Linzer Tabakfabrik, dem Hotspot für Kreativwirtschaft und Start-Ups in Linz.

Jan Radanitsch im Interview

eCommerce und Online Marketing gehören seit dem Start unserer Branche sehr eng zusammen, denn das Eine macht ohne dem Anderen kaum einen Sinn. Wie siehst du die Entwicklungen der letzten Jahre – welche Trends werden sich auch in den kommenden Jahren weiter entwickeln, welches Thema wird vermehrt weg fallen?

Das Tempo verschärft sich. Viele der seit Jahren prophezeiten Möglichkeiten sind nun im täglichen Business angekommen. Die Trends Richtung produktspezifisches Werben und Aussteuern der Marketingkanäle sowie immer exakteres Targeting werden sich weiter verstärken. Das Thema Automatisierung wird uns die nächsten Jahre sicher ganz besonders fordern. Dazu gehört dann Machine Learning bzw. AI. Wir sehen zum Beispiel immer mehr Nachfrage, sehr spezifisch und hochindividuell AdWords-Werbung zu machen und diese z.B. nach Produktmargen oder anderen unternehmensspezifischen Kennzahlen automatisiert auszusteuern. Hinzu kommt, dass die ehemaligen Medienbrüche überwunden sind. In herkömmlichen Offline-Kanälen wie TV-Werbung wird zum überwiegenden Teil Werbung für Online-Angebote geschalten. Das effektive Zusammenspiel aller Werbebereiche wird über den Erfolg entscheiden.

Ein großes Potential für den Online-Handel birgt auch Video-Werbung, sofern durch sauberes Targeting die richtigen Zielgruppen angesteuert werden können. Gerade in diesem Bereich wird sich in naher Zukunft noch sehr viel bewegen.

E-Commerce in Österreich – Experten

Ihr habt vor einigen Jahren begonnen, eure eigene Software Lösung zu entwickeln – wie kam es dazu und was war zum Start euer Ziel damit? Wie haben sich diese Ziele in den letzten Jahren verändert?

Wir hatten mit meinem letzten Unternehmen sehr erfolgreich AdWords für Online-Händler eingesetzt und gesehen, dass sich die Suche über Jahre als der Umsatztreiber für Onlineshops entwickeln wird. Ich hatte damals die Vision, dass sich die Google-Suche mehr in Richtung Longtail orientieren wird, und die Menschen neben den Marken und Händlern vor allem immer mehr direkt nach Produkten suchen werden. Egal ob bekannte Topseller oder Spezialprodukte – einfach das, was man gerade braucht. Daraus hat sich die Idee der AdEngine entwickelt. Unser Ziel war weltweit Software anzubieten und technologisch führend zu sein. Leider war der Markt damals noch gar nicht so weit. Unser Ansatz wurde wohl gehört – alleine eingesetzt wurde die Software zu Beginn nicht im großen Stil.

So haben wir teilweise auch als Agentur gearbeitet, um das Service zu verbreitern bzw. überhaupt erst verständlich zu machen. So konnten wir uns eine gute Reputation im Markt erarbeiten und unser Tool mit den immer zahlreicher werdenden Kunden weiter entwickeln. Heute hat sich der Markt komplett gedreht und es ist jedem klar, dass effektives Arbeiten im Longtail manuell nicht zu schaffen ist. Wirtschaftlich ist es aber einfach notwendig, wenn man im E-Commerce wachsen will. Da hat uns in die Hände gespielt, dass mit Google Shopping Ads ein weiterer Werbekanal entstanden ist, der diesen Trend nach direkter Produktsuche perfekt abbildet.

Der Bedarf nach einem Bid Management System war evident – die gängigen Ansätze haben nur leider nicht funktioniert. Mit all unserer Erfahrung mit Softwareentwicklung, Google API und Hands-on Management von Kampagnen haben wir dann einen Ansatz gefunden und einen funktionierenden Algorithmus entwickeln. Meines Wissens ist Whoop! auch heute – 2 Jahre nach Launch – noch das einzige wirkliche Tool im Markt, das kleine/mittlere Unternehmen genauso nutzen wie die ganz Großen der Branche.

Das schöne ist, dass heute die Idee der AdEngine unverändert Relevanz hat – der Markt nun aber auch bereit dafür ist. Unser Ziel ist damit auch nach 10 Jahren unverändert. Wir wollen Weltmarktführer sein und PPC-Tools anbieten, die wirklich funktionieren.

PPC Tools im E-Commerce

Mit eurer Lösung habt ihr auch sehr schnell den Schritt über die Grenzen Österreichs hinaus gemacht – wie war diese Internationalisierung für euch als Unternehmen?

Das war für uns immer klar. Speziell mit Whoop! wollten wir auch zeigen, dass das Tool nicht „nice to have“ ist sondern ein wirkliches „must“, das ein klares Problem der Händler und Agenturen löst. Erfolg in Märkten in denen man noch völlig unbekannt ist, ist für mich ein solcher Beweis. Daher haben wir als ersten Schritt versucht, in allen möglichen Märkten (Google Shopping war damals in 23 Ländern aktiv – heute sind es 27 + einige Beta Länder) von Brasilien über USA, Europa bis nach Japan Kunden zu gewinnen um unseren Anspruch auf Weltmarktführerschaft zu untermauern.

Das meiste machen wir direkt von Linz aus. Daher ist es für uns auch sehr wichtig, möglichst viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Nationen und mit unterschiedlichen Backgrounds in unser Headquarter zu bekommen. Heute beschäftigen wir Mitarbeiter aus 19 Nationen und betreuen Kunden aus über 20 Ländern.

smec E-Commerce Whoop! Lösung

Gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden ist in Österreich generell problematisch – gerade in der eCommerce und Online Marketing Branche sehen wir jedoch noch mehr ein Fehlen an guten Leuten. Nicht zuletzt durch die stark wachsende eCommerce Industrie in Deutschland wandern gute Mitarbeiter oft aus – wie ist deine Ansicht dazu bzw. was kann die österreichische Unternehmerlandschaft tun, um dies zu verhindern?

Also erstmal muss ich klar sagen, dass das Niveau der einschlägigen österreichischen Bildungsinstitutionen (Uni/FH) ein sehr gutes ist. Ein Wehrmutstropfen ist oftmals die mangelnde Praxiserfahrung, wenn Absolventen direkt von der Uni angeworben werden. Es ist ein Gebot der Stunde, dass österreichische Unternehmen die Digitalisierung ernster nehmen, um selbst attraktiv für Mitarbeiter zu werden. Grundsätzlich muss die gesamte österreichische E-Commerce-Industrie in größere Abteilungen investieren, damit junge Leute auch Zeit haben, hineinzuwachsen. Denn die Einschulung neuer Mitarbeiter kann nur durch erfahrenere Kollegen funktionieren.

Enorm wichtig ist auch die aktive Unterstützung verschiedenster Bildungseinrichtungen. In unserem Lehrgang E-Commerce Management kooperieren wir mit vielen Unternehmen und schaffen es zum Glück, dass ein Großteil der Vortragenden direkt aus der Praxis kommt (E-Commerce Leiter, Geschäftsführer namhafter Unternehmen, …). Dafür bin ich sehr dankbar, denn das ist ein großer persönlicher Einsatz der Vortragenden. Jeder, der solche Vorlesungen macht, weiß wie aufwändig vor allem eine gute Vorbereitung ist. Das positive ist dann natürlich, dass man gleich in Kontakt mit aussichtsreichen Mitarbeitern ist. Dies ist lediglich ein Beispiel dafür, wie Unternehmertum und Bildungseinrichtungen gemeinsam den Standort Österreich attraktiver machen. Es freut mich, dass es viele diesbezügliche Initiativen und Projekte gibt.

Vor allem wenn es mehr Richtung Software geht glaube ich auch, dass wir vor allem als gesamter Standort attraktiv für Zuzug aus dem Ausland sein müssen. Nur durch Aus und – Weiterbildung werden wir die Lücke zu den Top E-Commerce-Nationen nicht schließen können. Vor allem wenn die Erfahrung fehlt.

Gute Mitarbeiter im eCommerce finden

In den letzten Wochen wurden wir immer wieder auf die Gründe angesprochen, warum Österreich im Vergleich zu Ländern wie Deutschland 3-5 Jahre hinterhinkt bei der Entwicklung der Online Handels Branche – wie siehst du dies? Ist es Angst davor, neue Wege zu gehen oder sind es Probleme in der Infrastruktur?

Zum einen kann man schon sagen, dass gerade in Österreich zu spät in den Online-Handel investiert wurde, weil die Schmerzen und Nachwehen der geplatzten Millenniums-Blase einigen die Angst in den Nacken gesetzt haben. Aus heutiger Sicht ist wohl die Größe – besser gesagt – die fehlende Größe des Heimmarktes ein relevantes Problem. Wir brauchen hier eine größere Vision als den österreichischen Markt! Es müssen in unser Denken und Planen auch größere, stärkere Märkte miteinbezogen werden. Grundinvestitionen und Infrastrukturkosten sind oftmals unabhängig von der Größe des Zielmarktes, sodass bei einer reinen Fokussierung auf den österreichischen Markt die Investitionen unverhältnismäßig hoch sind.

Wichtig ist, die Unumkehrbarkeit und enorme Dynamik der Digitalisierung in allen Bereichen bereits auf Vorstandsebene zu erkennen, um frühzeitig zu reagieren. Die Veränderungen der heutigen Zeit kommen plötzlich. Wenn der Moment da ist, dreht sich alles um. Das werden noch viele Branchen sehen. Daher müssen sich Unternehmen generell agiler aufstellen, um nicht eines Tages auf dem Abstellgleis zu stehen.

E-Commerce Vergleich im DACH Raum

Wenn du einen Wunsch frei hättest für die österreichische eCommerce Branche, welcher wäre das?

Mehr Internationalität – Orientierung an den Weltbesten!