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Alibaba.com Online Handel in Österreich

Alibaba, das Amazon aus Asien. Auch in unseren Bekannten- und Verwandtenkreisen pappt das Thema „in China einkaufen“ immer stärker auf. Ein weiterer Grund, dass wir als A-COMMERCE aufklären, was es mit dem chinesischen Phänomen auf sich hat. Doch etwas weiter zurück gegriffen, wollen wir in erster Linie aufzeigen, was sich im chinesischen Handel alles getan hat, seit der Jahrtausendwende.

Im Jahr 2000 beschäftigte die Finanzkrise ganz Asien immens. China befand sich an der Spitze der World Trade Organization. Indien, Indonesien, Thailand und die Philippinen schafften es alle sich schneller oder langsamer, besser oder schlechter zu positionieren. Die Reaktion auf die chinesischen Entwicklungen der Märkte war eindeutig: ausländische Investitionen stiegen ins unermessliche. Die dotcom Blase begann gerade erst aufzugehen. Keiner wusste damals über Big Data Bescheid. Trotz allem war dies der perfekt Nährboden für den asiatischen Markt zu wachsen. Die Voraussetzungen waren perfekt und das Internet konnte man nicht mehr stoppen. Die Penetration war gigantisch.

Möglichkeiten sind Grundsteine von Ideen

Mit den unzähligen Möglichkeit im Netz, entstanden auch neue Jobs und Ideen, alte Regulationen mussten nicht mehr eingehalten werden, denn die Technologie ermöglichte viel mehr. Business Development trifft auf China. Eine außergewöhnliche Art des Wachstums. Die Chinesen waren sich einig: die alten Traditionen aufzubrechen und sowohl Innovation als auch Geschwindigkeit voranzutreiben. Die alte Infrastruktur war kein „must-have“ mehr. Mit den Möglichkeiten kamen auch immer mehr Ideen zum Vorschein. Es gab eine neue Vision: Zukunft.

Das Wachstum und die Entwicklung sprechen seitdem für sich selbst. Seit dem Jahr 2000 ist die Anzahl an Internetusern von 400 Millionen auf 3,5 Milliarden (2016) angestiegen. China und Indien decken gemeinsam mehr als 1 Milliarde Nutzer ab.

Um aber beim eCommerce zu bleiben. Im Jahr 2000 glichen Online Shops eher Produkt Katalogen. Display Plattformen der Produkte. Heute sind Online Shops das Ergebnis einer großartigen Entwicklung. Ausgefallene Interfaces, Interaktionsmöglichkeiten und eine Tür zu versteckten Märkten und allen möglichen Produkte. All diese Informationen gewährleisten ein maßgeschneidertes Angebot für User und Kunden. Die User Experience war bis dato noch nie so ausgefeilschter und detailverliebt wie heute. Auch Daten helfen heute das Internet immer wieder aufs Neue spannend zu gestalten, Technologien, den eCommerce, künstliche Intelligenz und andere Kommunikationsformen darzustellen.

Was hat Alibaba mit dem Handels Wachstum in China zu tun?

Reng Gen, der Senior Director of international Business, Alibaba Wholesale Marketplaces sagt: „Wir tragen zu drei großen Themen bei: Wir haben viele eCommerce Spezialisten ausgebildet in den vergangenen Jahren. Viele davon sind nach wie vor unsere Seniors im Unternehmen. Wir haben einen riesigen Beitrag zur Entwicklung der Digitalisierung und der gesamten digitalen Industrie beigetragen. Und wir haben sehr vielen KMUs dazu verholfen, durch unser Training Programm zu gehen um somit das Internet kennenzulernen lernen um damit Geschäft zu machen.“

Man muss es ihm lassen, er hat in allen Teilbereichen recht. Vor allem im letzten Jahrzehnt, ist der eCommerce stärker gewachsen als in den Anfangsphasen. Exporte und Importe stiegen 2015 auf 28,6% – respektiv 776 Milliarden USD. 90% davon wurden im B2B Sektor gehandelt.

„Der Trend ist eindeutig: Fortlaufendes Wachstum. Dieser wird sich mit Sicherheit halten. Für Alibaba ist es vor allem auch wichtig, dass die Mehrheit aller Transaktionen am mobilen Endgerät durchgeführt werden. Das bedeutet mehr denn je, dass Geschwindigkeit die Essenz ist, wenn es darum geht, Kunden zum Einkauf zu bringen. Turnerbund-Zeiten werden immer kürzer und real time Data sind ausschlaggebend um schnell und akkurat Entscheidungen zu treffen.“ so Gen weiter.

Vossen sucht einen eCommerce ManagerAls 100%-ige Tochtergesellschaft der Linz Textil AG ist die Firma Vossen GmbH & Co. KG ein dynamisch wachsendes, österreichisches Textilunternehmen, das sich in den vergangenen Jahren zum Marktführer in der Branche entwickelt hat. An unserem Standort in Jennersdorf produzieren wir hochwertigste Badtextilien mit einem hohen Qualitätsanspruch. Dabei ist die konsequente Markenführung eine zentrale Säule unseres nachhaltigen Wachstums und Erfolgs.

Zur Ergänzung unseres engagierten Teams suchen wir einen

eCommerce Manager (m/w)

Ihre Aufgaben:

  • Planung, Umsetzung und Bewertung von Online-Vertriebskanälen
  • Koordination und Betreuung von Projekten der B2B-Kunden im Online-Bereich
  • Betreuung und Optimierung des Onlineshops in Zusammenarbeit mit IT und Marketing
  • Optimierung der eCommerce-Serviceprozesse
  • Performance-Analyse der Kanäle inklusive Reporting
  • Mitarbeit bei abteilungsübergreifenden Projekten im Digital Marketing

Ihr Profil:

  • Ausbildung mit Schwerpunkt eCommerce, Digitale Medien, Marketing mit Schwerpunkt Online
  • nachweisbare Berufserfahrung im Online-Marketing
  • Hohes Maß an Affinität, Hands-on-Mentalität sowie gutes Gespür für Online-Trends
  • selbständige, eigenverantwortliche und strukturierte Arbeitsweise
  • Sie sind begeisterungsfähig und ein Teamplayer

Es erwartet Sie eine anspruchsvolles und spannendes Aufgabengebiet mit ausreichend Freiraum, in einem soliden Umfeld mit entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das KV-Gehalt ist mit EUR 2.500 brutto/Monat dotiert, wobei je nach Qualifikation und Berufserfahrung eine Überbezahlung vorgesehen ist. Die Aufgabe ist eine Vollzeitstelle und wäre sobald als möglich zu besetzen.

Wir bitten um Angabe Ihres möglichen Eintrittstermins sowie Ihrer Gehaltsvorstellung.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, vorzugsweise online,  senden Sie bitte an: personal@vossen.com

Vossen GmbH & Co. KG, Personalabteilung, Vossenlände 1, 8380 Jennersdorf

Du suchst Mitarbeiter?
Amazon Marketplace für Händler und eCommerce in Österreich

Am 05.05.2016 waren wir, gemeinsam mit einigen von euch, beim Handelskraft Business Frühstück in Wien eingeladen. Unter anderem haben wir Adrian Hotz dort kennengelernt. Der Diplom-Kaufmann  unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung, beim Aufbau von E-Commerce-Abteilungen und bei der operativen Umsetzung. Beim Handelskraft Frühstück hat er besonders Bezug auf den Amazon Marketplace genommen und über die Herausforderungen für Händler gesprochen. Er unterstützt Hersteller und Marken bei der Entwicklung von Marktplatzstrategien – insbesondere in Bezug auf Amazon.

Adrian Hotz Interview

Adrian, du hast dich in deiner Tätigkeit besonders auf Amazon spezialisiert. Du hast es dir ebenfalls zum Auftrag gemacht, Amazon für Online-Händler verständlich zu machen. Warum ist das für Händler (umsatz-technisch) so wichtig? Und weshalb sehen 50% der Online-Händler Amazon als „den erklärten Feind“ an?

Aus meiner Sicht ist Amazon nicht der Feind der Online-Händler. Amazon stellt die beste Infrastruktur bereit, die für erfolgreichen Online-Handel notwendig ist. Kundenakquise, Logistik, Service, absolute Verlässlichkeit. Amazon ist gewissermaßen die Autobahn, wer die Infrastruktur richtig nutzt profitiert definitiv überdurchschnittlich im eCommerce und das wiederum liegt am schnellen Wachstum von Amazon.

Ehrlich gesagt bin ich immer wieder verwundert, dass sich einige Pureplayer und Multichannel-Händler mit 10-20 Prozent Umsatzwachstum pro Jahr in ihren Kategorien zufrieden geben. Das bedeutet häufig, dass Marktanteil in der Kategorie abgegeben wird. Das sehen wir immer wieder bei Projekten, die wir für Hersteller auf Amazon durchführen. Es ist völlig klar: wollen Unternehmen das volle Potential erschließen, müssen diese dorthin, wo die Kunden sind. Und diese nutzen Amazon bereits heute häufig als Ausgangspunkt für Kaufentscheidungen. Das kennen wir ja alle aus unserem eigenen Einkaufsverhalten – ich persönlich kaufe fast alles auf Amazon. Nur meine Steaks kaufe ich bei www.adla-gourmet.de 😉 Übrigens, sehr zu empfehlen.

Online Händler verkaufen auf Amazon

Amazon-SEO ist die letzte Entwicklung auf diesem Gebiet. Viele Händler wittern den Goldrausch aber keiner kennt sich so richtig aus. Worauf muss man als Händler achten, wenn man eine Agentur zu Rate zieht? Vor allem möchte man hier sein Geld effizient einsetzen und nicht verbrennen.

Amazon löst Google als Suchmaschine im eCommerce ab. Das bedeutet Amazon-SEO gewinnt an Bedeutung. Aber auch AMS, das Google Adwords-Pendant von Amazon, wird in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Marketingmaßnahmen im Vendor-Bereich von Amazon, die wirklich sinnvoll sind und einen guten ROI haben. Ich denke, wir werden hier in den kommenden Jahren einen deutlichen Budget-Shift im eCommerce Performance-Marketing von Google zu Amazon sehen. Marken müssen auf Amazon gut positioniert und gut dargestellt werden.

Das geht nur mit wirklich erstklassigen Content. Auf Amazon wird die Kaufentscheidung getroffen und häufig direkt gekauft – anders als bei Google ohne Medienbruch. Und hier liegt ein entscheidender Unterschied zum klassischen SEO. Es geht nicht darum, die Suchmaschine auszutricksen. Es geht darum, wirklich guten Content für die Kunden bereitzustellen und das im Einklang mit den Marketing-Möglichkeiten auszuspielen. Nur dann können Marken ihre Verkäufe nachhaltig steigern. Deshalb würde ich empfehlen, keine klassische SEO-Agentur in dem Bereich zu beauftragen, da wird man definitiv Potential liegen lassen. Das Know-How bzgl. Vendor-Central ist schon sehr speziell – insbesondere bzgl. der Marketing-Möglichkeiten, aber auch z.B. hinschlicht der Logistik-Prozesse.

Amazon Content erstellen

Dass Amazon für Hersteller wichtig ist, ist klar. Aber wie sieht es für den reinen Händler aus? Macht es Sinn auf Amazon präsent zu sein? 

Es gibt viele gute Beispiele (z.B. Chaltech.de, kw-commerce.de), wie Händlermarken über Amazon entstehen können und richtig erfolgreich werden. Natürlich können starke Marken Amazon einfacher bespielen. Klassische Händler haben mittelfristig keine einfache Positionierungsmöglichkeit, es sei denn, sie positionieren sich über Eigenmarken. Wer als Händler eine Digitalkamera wie die „Canon Legria Mini x“ über Amazon verkauft, kann sich nur über den Preis positionieren und das kann nicht im Interesse der Hersteller sein. Händler können sich natürlich immer wieder gut in Nischen positionieren – hier gibt es für schnelle und kreative Händler viele Möglichkeiten, gutes Geld zu verdienen.

Ich kenne einige, denen das wirklich gut gelingt. Aus meiner Sicht sind die Händler der Zukunft aber immer auch vertikal aufgestellt. Der klassische Handel, der ausschließlich eine Marge auf Produkten von Drittmarken realisiert, hat es sowohl on- als auch offline in vielen Branchen sehr schwer. Ein Sportgeschäft mit Fußballtrikots würde ich also weder online noch offline eröffnen. 😉

Hersteller verkaufen leichter auf Amazon als Händler

Wir bemerken, dass viele Unternehmen sich sehr schwer dabei tun, kompetente und fähige Mitarbeiter für den eCommerce-Bereich zu finden. Wie ist das deiner Meinung nach so?

Das sehe ich genauso. Für viele Unternehmen, die gerade ihre Abteilungen aufbauen, ist das aber wirklich sehr schwer. Zumeist fängt das mit der Stellenbeschreibung und der Aufgabenbeschreibung an. Hier denken viele Unternehmen zu klassisch. Gute Mitarbeiter wollen Herausforderungen und keinen Routine-Job. Gute Mitarbeiter wollen Freiheit und ein geiles Projekt und keinen nine to five Job und vor allem wollen gute Mitarbeiter Projekte umsetzen und nicht durch politische Spielchen oder unzählige PowerPoints ausgebremst werden.

Das jedenfalls ist das Feedback, das wir von vielen Kandidaten erhalten. Ich beobachte bei den Millennials immer häufiger, dass das Gehalt sogar zweitrangig ist, wenn das Projekt spannend ist. Ich kenne Kandidaten, die verzichten auf 20.000 €, weil Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren können und der Arbeitgeber zusätzlich Homeoffice anbietet. Unternehmen, die hier zu klassisch denken, haben es sehr schwer im Kampf um Talente. Und ich beobachte einen weiteren Trend, den wir auch aufgreifen. Der Trend zur Freiberuflichkeit. Viele gute Leute machen sich selbständig und bieten ihr Know-How projektspezifisch an. Das hat aus meiner Sicht sehr viele Vorteile für beide Seiten.

Auch für die Unternehmen, denn die Leistungsbereitschaft und die Lernkurve ist bei Freiberuflern oft deutlich höher. Anders als in der Generation davor, wollen in unserer Generation viele Talente gar nicht langfristig für ein Unternehmen arbeiten. Das sehe ich auch an mir selber. Ich wollte Abwechslung, deshalb war die freiberufliche Beratung genau das richtige. Ich kenne wenige, die bei einem Unternehmen anfangen und dort in Rente gehen wollen. Die Freiberuflichkeit ist deshalb für viele eine gute Alternative, sich auszuprobieren.

Freiberufler sind kreativer und lernen besser

Ein Blick in deine persönlich Glaskugel – Was glaubst du, wird sich in der nächsten Zeit im eCommerce tun? Bzw. was genau wünschst du dir von der Branche?

Ich persönlich finde die Entwicklungen, die den eCommerce und das Internet of Things verbinden, super spannend. Das zeigt mir regelmäßig, dass wir hier wirklich erst am Anfang sind. Ich glaube nicht, dass wir uns in 10 Jahren noch durch die klassischen Shop-Oberflächen klicken müssen und Produkte dem Warenkorb hinzufügen. Im Gegenteil, das wird uns rückblickend alles ziemlich bescheuert vorkommen. Ungefähr so, wie wenn man heute per Fax bestellt.

Wir werden überall und jederzeit bequem einkaufen und überall und jederzeit die bestellten Produkte in Empfang nehmen können. Sprache wird hierfür der Schlüssel sein. „Ich brauche schnell ein gutes HDMI-Kabel“ – egal, wo ich den Satz äußere, es wird innerhalb von spätestens einer Stunde vor Ort sein. Die Logistik und die Algorithmen werden diese Entwicklung treiben. Bzgl. der Spracherkennung ist Alexa bzw. Amazon-Echo eine geniale Plattform und hat unglaubliches Potential. Alexa hat das Zeug, die Plattform schlechthin für den IoT-Bereich zu werden. Ich kenne Entwickler, die ihren Job gekündigt haben, um Vollzeit mit Alexa zu experimentieren. Ich persönlich fände es super, Alexa als Spracherkennung in einen Teddy-Bären zu stecken. Kinder gehen sehr intuitiv mit Sprachsoftware um. Das wird wahrscheinlich schnell verdeutlichen, warum ich glaube, dass wir erst am Anfang stehen.