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Magento2 strategie - Mobile First

Was bisher geschah

Teil1 dieser Blog-Serie hat sich mit der Herkunft von Magento, als einer der verbreitetsten E-Commerce Lösungen weltweit, beschäftigt. Von der Entstehung dieser Open Source Software bis hin zur Übernahme von vor wenigen Wochen wurde der gesamte Zeitbogen gespannt. Weiters nimmt der erste Blog-Beitrag Stellung dazu, in welchen Varianten Magento am Markt verfügbar ist und in welchen Projektgrößen diese Software ihre Stärken ausspielen kann.

Während der Magento Imagine im Jahr 2010 beschrieb Yoav Kutner, Co-Founder von Magento und damals CTO von Varien, zu welchen Magento gehört hat, dass Magento den neuen Anforderungen an eine E-Commerce Software nicht mehr gewachsen sei. Dieses Statement gilt als der Startschuss für Magento2.

Was aber waren jene fehlenden Anforderungen, von denen Yoav Kutner damals gesprochen hatte? Was sollte Magento2 unbedingt erfüllen, was Magento1 denn nicht konnte?

Qualitätsverbesserungen

Einer der Hauptgründe für eine neue Plattform waren die fehlenden Qualitätsanforderungen für Magento-Module. Wie aber lässt sich diese Qualität heben. Magento wird den alten Marketplace „Connect“ ablösen und in Q4/2015 einen neuen Marktplatz einführen. Ein Magento2 Modul muss zukünftig festgelegte Qualitätsanforderungen erfüllen, um im neuen Marketplace gelistet zu werden.

Einen kurzen Überblick dazu liefert dieses von Magento hochgeladene Video auf VIMEO:

Den Magento-Entwicklern war für das neue Release wichtig, eine generell entwicklerfreundliche Erweiterbarkeit sicherzustellen. Abläufe sollen dabei vereinfacht werden und Prozesse beschleunigt. So wurde unter anderem der Produkt-Import deutlich optimiert. Erste Demos haben Importe von 100.000 Produkten auf virtuellen Servern mit 8 CPUs und 24GByte RAM in nur 25 Minuten durchgeführt. Das ist natürlich für einen initialen Import von Aussagekraft. Doch auch im täglichen Abgleichen der Produktdaten vom Magento2 mit seinen Umsystemen stellt dies eine interessante Weiterentwicklung für Hersteller und Händler mit einem breiten Produktportfolio dar.

Qualitätsverbesserungen im Sinne von Nachvollziehbarkeit bei Programmcode-Änderungen, stellt Magento2 zukünftig durch Open-Source-Hosting auf GitHub sicher. Auf dieser Plattform können Änderungen im Programmcode, welche durch Magento selbst oder durch die Community eingebracht werden, transparent und nachvollziehbar dargestellt und erlaubt den Magento2-Entwicklern nach erfolgter Prüfung diese auch direkt freizugeben.

Wer sicherstellen will, dass der eigene Onlineshop von hoher Entwicklungsqualität zeugt, für den ist ein ausgereiftes Testing unerlässlich. Damit stellt das integrierte Unit-Test-Coverage in Magento2 eine weitere herausragende Qualitätsmaßnahme seitens Magento2 dar. Jetzt mag man meinen, das gehört ja heute zum Standard. Richtig, für viele Enterprise E-Commerce Software Systeme trifft dies zu. Das bezahlt man auch. Bei Open Source ist dieses Feature eher die Ausnahme. Der Vorteil dabei ist, dass bereits in der Entwicklung der kleinsten Bausteine im Webshop ein integriertes Testing durchgeführt werden kann. Eine 99%ige Test Coverage, also 99% aller Bausteine testen zu können, ist dabei ein wirklich guter Wert.

Magento hat diesen Qualitätsanspruch auch für das User-Interface übertragen. Auch am Frontend stehen integrierte und automatisierbare UI-Tests zur Verfügung. Wie oben schon angemerkt, gilt auch hier – für Enterprise Software durchwegs gangbar, im Open Source Umfeld selten. Ein außergewöhnliches Merkmal, dass für den Einsatz von Magento2 als E-Commerce Software spricht.

Performanceverbesserungen in Komponenten und Architektur

Ein Punkt der Magento1 immer wieder begleitet hat, waren teils erhebliche Performanceprobleme. Die dauernde Weiterentwicklung einer alten Architektur, welche auf einem alten Denken über mögliche Funktionen beruht, kann zu einem echten Stolperstein werden. Lange schon wollte Magento dem entgegenwirken, hat aber doch immer wieder weiterentwickelt.

Nun hat man diesen Schritt damals in Angriff genommen und Magento2 bringt auf Basis der objektorientierten Entwurfsmuster eine bessere PHP-Architektur mit. Sie hilft mit, diese Performance-Ansprüche, die heutige Onlineshops erfordern auch leisten zu können.

In der kostenpflichtigen Enterprise Edition wird dieser angepeilte Performance-Ausbau auch besonders durch erweiterte Skalierbarkeit der Software unterstützt. Eine eigene Datenbank nur für den Checkout. Die Unterstützung im Einsatz von MySQL-Cluster. Skalierbarkeit in einem solchen Ausmaß ermöglicht das Reagieren und Lösen komplexer Business-Anforderungen. Einen Überblick zu den erwarteten Funktionsumfängen sieht man auf dem Bild unterhalb aus einer Magento-Konferenz vom Juni 2015, welcher dieser Tage erneut in einem Magento Webinar gezeigt wurde.

Magento2

Quelle: @douglasredburn

Der direkte Einbau einer transparenten Varnish 4-Konfiguration erlaubt im Gegensatz zu anderen Webbeschleunigern, welche häufig aus client-seitigen Proxys oder aus Server bestehen, dynamische Webseiten mit viel Inhalt schnellstmöglich aufzubauen und dabei am Client als auch am Server optimiert zu arbeiten. Wikipedia, Facebook und eBay zum Beispielen vertrauen ebenso auf diese Technologie. Übernommen wird auch der integrierte Fullpage-Cache aus der Magento1 Enterprise Edition. Also alles um Geschwindigkeit und Fahrt fürs eigene Business aufzunehmen. Zudem erlaubt die neue REST/SOAP-API die internen Services bei Magento2 zu 100% zugänglich zu machen.

 

Mobile, mobile, mobile

Es ist wohl jedem hinlänglich bekannt, dass die Zahlen für die mobile Anwendung des Internets unaufhörlich nach oben steigt. Immer mehr Mobile Devices, wie Smartphones und Tablets, lösen immer mehr feststehende PC-Arbeitsplätze mit großen Bildschirmen ab. Nicht mehr nur einen PC nennt der Internet-User sein eigen. Nein, gleich zwei oder manchmal auch drei mobile Endgeräte sind in seinen Taschen verborgen. Das Ausrichten des eigenen Business auf diese neuen User-Bedürfnisse wollen auch abgebildet werden. Welcher Inhalt muss auf diesen kleinen Displays für ein optimales Online-Erlebnis unbedingt gezeigt werden? Adaptive oder responsive Design, „mobile first“-Ansatz – alles Begriffe, die unser heutiges Tun mit Web-Applikationen prägen. Während jedoch das Frontend mit diesen benutzerfreundlichen Verbesserungen immer mehr ausgestattet ist, warten Administratoren noch immer bei vielen Software-Systemen auf eine ebenso angenehm gestaltete Oberfläche. Selten lässt sich ein Webshop angenehm vom Tablet aus administrieren.

Magento2 strategie - Mobile First

Magento hat darauf reagiert und im Backend den „mobile first“-Ansatz betrieben. Die Entwicklung der Backend-Konsole wurde also für das kleine Display zuerst entwickelt und versucht, eine möglichst umfangreiche, aber einfach zu bedienende Konsole zu schaffen. Das wird wohl sicher ein echtes Highlight werden.

Was lange währt, wird endlich gut

Das Erscheinen von Magento2 wurde seit den ersten Ankündigungen oftmals verschoben. Immer wieder vertröstete Magento seine Anwender auf später. Nun aber scheint es endlich soweit zu sein. Die Zeichen verdichten sich, dass es diesmal wirklich ernst wird.

In einem Webinar aus dem Juli dieses Jahres hat Magento folgende Zeitlinie präsentiert.

Magento2 Timeline

Mit einer ausgewählten Händlern und Partnern aller Unternehmensgrößen und Branchen hat Magento weltweit begonnen, Beta-Software von Magento2 auszurollen und eingehend im Live-Betrieb zu testen. Das Feedback fließt seither bei der Expert Consulting Group (ECG) und Support Teams von Magento in die Fehlerbehebung und den weiteren Aufbau der neuen Software ein. Magento2 soll als stabile Plattform das Licht der Öffentlichkeit erblicken und auch in der breiten Masse klar sein, wie ein Upgrade von Magento1 auf Magento2 gelingen kann, da ja bekannt ist, dass die neue Architektur kein einfaches Upgrade erlaubt und sich hier schon erhebliche Fragen, ob Upgrade ja oder nein, zu stellen sind.

Das vierte Quartal 2015 verheißt die Verfügbarkeit der Merchant General Availability Version. Das ist also jener so lang ersehnte Zeitpunkt, ab dem Magento2 in der Magento2 Enterprise Edition als auch der Magento2 Community Edition zum gleichen Zeitpunkt zur Verfügung stehen werden.

Wolfgang Posch – unic

In diesem Blog-Beitrag wurden die Unterschiede zwischen der alten und der neuen Software von Magento im Allgemeinen beleuchtet. Der folgende Beitrag befasst sich mit der konkreten Fragestellung, ob und für wen sich denn ein Upgrade zu Gunsten der neuen Funktionalitäten, verbesserten Qualität im Code und Performance-Anhebungen wirklich lohnt.

Wolfgang Posch – unic

Autoren: Cyrill Schuhmacher, Wolfgang Posch

A-COMMERCE als kompeteneter Berater im Bereich eCommerce

Was bedeutet eigentlich eCommerce?

Den Begriff eCommerce bzw. Online Handel kennt man. Ob man nun im Online Handel tätig ist, peripher damit zu tun hat – weil man im Online Business mitspielt – oder nur aktiver Online Shopper ist, die Bedeutung ist nicht für jeden eindeutig. eCommerce ist weit mehr als ein schöner und funktioneller Shop – aber wie bei allen Dingen, die man nicht sieht bzw. auch nicht angreifen kann, ist das Bewusstsein dafür, was im Hintergrund an Potential, Möglichkeiten aber auch Problemen schlummert, oft sehr gering. Aus diesem Grund wollen wir Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE zu den Grundlagen einer eCommerce- bzw. Online Shop Strategie zu Wort kommen lassen:

Stephan Grad zum Thema eCommerce

Es ist eindeutig zu erkennen, dass viele mittelständische Unternehmen in Österreich sich bis dato noch nicht wirklich mit dem Thema Online Handel anfreunden konnten. Jedoch kommt heutzutage niemand mehr an diesem „Neuland“ vorbei.

Unabhängig davon, ob das Unternehmen im produzierenden Gewerbe oder im Handel tätig ist, die meisten unter ihnen sind immer noch auf ihr über Jahre aufgebautes Händlernetzwerk angewiesen. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen, und es hat auch seine Berechtigung – jedoch ist der Online Handel kein Trend mehr, den man einfach aussitzen kann.

eCommerce ist inzwischen zu einem gleichwertigen Verkaufskanal wie eine Filiale, der Katalog- oder Telefonverkauf geworden. Online einzukaufen ist für Konsumenten eine Gewohnheit und bei vielen Produkten sogar eine Selbstverständlichkeit. Auch im B2B Umfeld ist der Online Handel bereits eine Grundanforderung, um im internationalen Vergleich erfolgreich bestehen zu können. Trotzdem ist es für viele ein Rätsel bzw. ein Buch mit (fast) sieben Siegeln, wenn es darum geht, den ersten Schritt in die Welt des Online Handels zu machen. Welche Anforderungen werden an das Unternehmen gestellt? Welche Strukturen, Mitarbeiter und Prozesse werden davon betroffen sein? Viele Fragen die vor einem Start geklärt werden müssen.

Diese Schritte sollen ein kurz gefasster Leitfaden sein, um das große Ganze abschätzen zu können – sie stellen jedoch kein Allheil-Mittel dar, denn jedes Unternehmen stellt aufgrund der internen gewachsenen Prozesse sowie der eingesetzten Infrastruktur eine komplett eigenständige Spielwiese dar.

Stephan Grad zum Thema eCommerce

In 7 Schritten zum Erfolg

1) Gibt es intern bei euch im Unternehmen einen Mitarbeiter, der bereits Erfahrung im Aufbau eines eCommerce Projektes hat?  Wenn dies nicht der Fall ist, zieht Experten wie uns zu rate, die auf eurer Seite stehen, mit euch einen Anforderungskatalog entwickeln und im Anschluss die richtigen Umsetzungspartner gemeinsam mit euch auswählen.

2) Einer der essentiellen Punkte ist es, alle Mitarbeiter des Unternehmens mit an Bord zu holen, denn der Go Live eines Online Shops wird alle Teilbereiche eures Unternehmens betreffen, egal ob Marketing, Kundenservice, Logistik, IT etc.

3) Nur ein grafisch schön aufbereiteter Online Shop ist ein guter Online Shop? Nicht ganz. Nicht nur das Frontend sondern auch alle bestehenden Systeme im Unternehmen müssen angepasst und angebunden werden. Ein höchstmöglicher Automatisierungsgrad vom Start weg hilft euch langfristig, kosteneffizient und somit profitabel zu wachsen und den Online Shop Schritt für Schritt weiter auszubauen.

4) Macht vom Start weg eine saubere Budget-Planung – der Shop selbst (inkl. der Schnittstellen) darf maximal 50% eures für eCommerce verfügbaren Budgets ausmachen – der Rest des Budges muss für Marketing vorgesehen werden. Denn der tollste Shop hilft euch nichts, wenn ihn niemand im Internet findet.

5) Zeit ist auch Geld. Aber Zeit für Planung und Strategie spart Geld. So paradox es klingt aber es ist besser, sich (zeit-)intensiv mit der Planung sowie einer Strategie auseinander zu setzen und somit eine klare Grundlage für weitere Schritte zu schaffen, als schnell-schnell mit einer viel zu kurzen Timeline einen Online Shop in die Welt zu setzen, nur damit etwas da ist. Jeder Tag der mehr in die Planung investiert ist, ermöglicht euch enorme Einsparungen in der Umsetzung sowie während des Go-Lives.

6) So individuell wie eure internen Anforderungen an den neuen Online Shop sowie auch an die vorherrschende Prozesslandschaft sind auch eure Kunden – daher wählt auch die richtigen Partner im Bereich Marketing, Payment sowie Logistik aus. Auch hier haben die Anbieter ihre Stärken und Schwächen in den einzelnen Sparten – der richtige Partner hier kann darüber entscheiden, ob Kunden bei euch zu Stammkunden werden oder nach einem Einkauf nie mehr euren Shop betreten.

7) eCommerce ist ein Marathon, kein Sprint! So wie es früher Jahre gedauert hat, ein Händlernetzwerk aufzubauen, dauert es auch Jahre um eine erfolgreiche eCommerce Strategie aufzubauen und zu realisieren. Lasst euch nicht von Branchen-Meldungen blenden, dass Rocket hier wieder in 5 Monaten ein Unternehmen von Null an zum Fliegen gebracht hat – schaut hinter die Kulissen, schaut euch die Zahlen an: Hier wird KnowHow um imenses Geld in die Unternehmen eingekauft sowie es werden Millionen in Marketing verbrannt – und die wenigsten Unternehmen machen tatsächlich relevanten Deckungsbeitrag! Umsatz ist nicht Alles – vor Allem wenn man vom Online Shop auch Leben soll.


Auch heute noch kann man mit Geduld, Planung und einem vernünftigen Budget im Online Handel sehr erfolgreich werden. Wir helfen euch mit Freude, wenn es darum geht, gemeinsam den Gipfel des eCommerce zu erklimmen und erfolgreich an der Spitze anzukommen.