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Da es für nahezu jedem Anlass einen Onlineshop gibt, haben wir auch diesen hierfür gefunden. Das in Leopoldsdorf angesessene Unternehmen Austrian Limited bietet seinen potenziellen Einkäufern die Möglichkeit sich sowohl kulinarisch, als auch in Sachen Mode & Accessoires, online auszutoben und lässt kaum einen Wunsch übrig. Wird das Logo näher betrachtet, erkennt man, dass die Herrschaften hinter Austrian Limited nichts dem Zufall überlassen wollen.

Überblick

Betritt man die Tore des Onlineshops beginnt das Einkaufserlebnis mit einem kleinen Wow-Effekt. Die grafische Aufbereitung der Seite lässt keine Wünsche übrig: Slideshows mit ausgezeichneter Bildqualität und einem Design des Shops, welches den Produkten des Unternehmens seines gleichen bietet.

Austrian Limited Shoptest

Die Homepage ist toll gestaltet, hält auch mobil was sie verspricht, jedoch gibt hinterlässt die Ladegeschwindigkeit, sowohl mobil, als auch am Desktop, Spuren in unserem Test. Hier gilt es Speicherkapazitäten der Bilder auf ein Minimum zu reduzieren, um nicht Konsumenten aufgrund der Ladegeschwindigkeit schon vor einem Einkauf zu verlieren.

Austrian Limited Speedtest

Begibt sich der Shopbesucher auf die Suche nach bestimmten Produkten sollte er darauf achten seine gewünschte Ware auch richtig zu schreiben – eine fehlertolerante Suche gelingt nur bedingt: Suchen wir nach „Wodka“ erhalten wir zumindest ein Produkt aus dem Sortiment, jedoch bei den nächsten Versuchen blieben wir dank unserer schwachen Rechtsschreibkunst teilweise ohne Ergebnisse. Ebenso werden leider keine Artikel-Empfehlungen gegeben, dafür macht die Aufteilung der Kategorien in diesem Onlineshop durchaus Sinn und ist sehr gut im Header angebracht, außerdem ist eine Sortierung nach eigenem Belieben möglich.

 

Die Produktdarstellung

Kommen wir nur zum Wesentlichen: In einem Meer aus Produkten müssen wir uns schlussendlich für eines entscheiden. Davor gibt es aber noch einiges durchzuchecken.

Produktansicht im Shop

Die Bilder passen großartig zum Design des Onlineshops und laden den Konsumenten förmlich auf eine Bestellung ein. Die Produkte können in den verschiedensten Ausführungen betrachtet werden und da jedes dieser ausgewählten Produkte aus einer liebevollen Manufaktur kommt, erhält man auch einen Einblick in die Kulisse hinter diesem Produkt.

Wunschliste und Share-Options durch Facebook, Twitter und Mail sind ebenfalls unter dem Warenkorb ersichtlich und sprechen für eine tolle Bewertung unsererseits. Das einzige Manko findet sich darin, dass wir keine Verfügbarkeitsanzeige finden können, trotz Darstellung der Lieferzeit. Zu guter Letzt müssen wir auch feststellen, dass keine ähnlichen Produkte vorgeschlagen werden, obwohl hier auf jeden Fall Cross-Selling-Potenzial vorhanden wäre – erst später beim CheckOut werden unterhalb der Lieferadresse weitere Produkte angezeigt, die dazu beitragen können einen kostenlosen Versand zu ermöglichen, welcher bei € 75,00 liegt!

Unserer Meinung nach sollte man diesen Benefit besser hervorheben und nicht erst beim CheckOut preisgeben, sowie auf die Grenze von € 50,00 Retourversandgrenze dezenter hinweisen!

Check Out

It’s money time – wir haben uns schlussendlich für ein Moduletto Notizbuch entschieden. Da wir vorab gesehen haben, dass eine Retourlieferung nur dann möglich ist, wenn wir über € 50,00 bestellen, legen wir gleich zwei weitere mit in den Warenkorb, um über die Versandkostengrenze von € 75,00 zu kommen.

Beim Check Out angekommen, sind wir sehr positiv überrascht, dass dieser mittels einer Seite erledigt ist – der SinglePageCheckout wurde trendgemäß aufgegriffen und ein GuestCheckOut ist ebenfalls möglich, dies spricht bei uns für eine volle Punktezahl!

Warenkorb - Check Out

Bei einer Summe von € 105,00 angekommen, kommen wir zur Entscheidung mit welcher Zahlungsmethode das Geld abwandern soll. Hier steht uns allerdings nur die Zahlung mittels Kreditkarte oder Sofortüberweisung zur Verfügung – hier besteht definitiv Nachholbedarf!

Austrian Limited Online Shop

Erreicht man die Versandkostengrenze nicht, so werden € 4,90 Standardversand in Rechnung gestellt, welches für einen akzeptablen Betrag spricht.

 

 

Lieferung und Retoure

Grundsätzlich darf nicht vergessen werden, dass es sich hier teilweise um Unikate handelt, die auf die individuellen Wünsche des Kunden abgestimmt werden. In diesem Falle ist ein Rücktritt vom Vertrag ausgeschlossen, welches auch in den AGB ersichtlich nachzulesen ist:

Ist der Kunde Verbraucher (iSd Konsumentenschutzgesetzes) hat er bei Bestellungen mit einem Gesamtwert von mehr als EUR 50,00 und nur dann, wenn es sich nicht um eine nach den individuellen Wünschen des Kunden erstellte Maßanfertigung handelt, das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von dem mit ADC über den Webshop geschlossenen Vertrag zurückzutreten.“

Auch ist die Adresse des Shops falsch hinterlegt. .Das lässt eindeutig Verbesserungspotential übrig!

Mit rund 2-5 Werktage wurde die Lieferzeit festgelegt, schlussendlich erhielten wir unsere Pakete am letzten der angegebenen Tage in unserem Office in einem schön verpackten Paket.

Unsere Notizbücher waren sauber verpackt und die wichtigsten Formulare waren sofort zu finden. Kurz darauf erkundigten wir uns auch schon bei Kundenservice, wie wir unsere Ware wieder loswerden können, wenn wir sie doch nicht wollen. Sehr bemüht und engagiert erklärte uns die nette Stimme am Telefon, dass wir einfach das Paket an die Lageradresse zurücksenden sollen, jedoch müssen die Kosten für den Rückversand von unserer Seite getragen werden. Würde hier die Kostenübernahme vom Unternehmen erfolgen, würde der Endkonsument, auch wenn er sein Paket retour sendet, mit besserem Gemüt zum Unternehmen Transaktion beenden. Auf diese Art und Weise würde es den Käufer oder die Käuferin nicht abschrecken ein weiteres Mal zu bestellen.

 

Fazit – Beurteilung – persönlicher Eindruck

Schulnote „Befriedigend“ spricht nach dem Test für sich. Es ist Verbesserungspotenzial da, jedoch ist auch schon einiges vorhanden. Wir sind der Meinung, dass es noch einige Schritte gibt, die man gemeinsam verbessern kann. Trotzdem hebt sich der Austrian Limited Onlineshop durch seine Einzigartigkeit, sowohl hinsichtlich der Produkte, als auch durch das Design, großartig ab und hinterlässt einen tollen Eindruck am österreichischen Onlinemarkt!

Limited Shop

Tester: Thomas Leskowsy; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 01.06.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Die dmexco steht schon wieder vor der Tür. Die größte Digitalmesse im deutschsprachigen Raum öffnet ihre Tore und dann heisst es wieder „Wer hat den Größten?!“. Eine Standvielfalt, wie man sie nur selten erlebt. Eine Ansammlung an Entscheidungsträgern, Top-Dienstleistern, Agenturen und Digital-People versammeln sich an den beiden Tagen in Köln. Aber nicht nur der Messe-Plan kann sich sehen lassen …

Mehr als 570 internationale Top-Speaker, über 250 Stunden #Programm auf 15 Bühnen und eine herausragendeThemenvielfalt: Am 14. und 15. September wird die #dmexco 2016 an zwei Tagen zum Hotspot der globalen Wirtschaft. Angekündigt haben sich nicht nur zahlreiche CEOs und CMOs international führender Unternehmen wie Nestlé, Lego, Mondelez, PepsiCo, P&G, RedBull oder BMW sondern auch Stars der Digital Economy wie Twitter-CEO Jack Dorsey, VICE-Gründer Shane Smith, Snapchat’s Chief Strategy Officer Imran Kahn und Facebook´s Chief Product Officer Chris Cox. Im Zentrum des Programms stehen in diesem Jahr die Trendthemen „Connected World“ und „Video“, für die extra neue zusätzliche Bühnen kreiert wurden.

A-COMMERCE auf der dmexco 2016

Auch für den eCommerce in Österreich ist die Messe im Nachbarland sehr wichtig. Das „Who is Who“ der Szene trifft sich und tauscht sich aus. Geschäft machen – auch kein Problem.

Netzwerken? – DAS steht für uns an erster Stelle.

Die dmexco ist die globale Business- und Innovationsplattform der digitalen Wirtschaft. Sie verbindet die reale Wirtschaft mit visionären Trends und definiert die kommerziellen Potenziale von morgen. Innerhalb weniger Jahre hat sich die dmexco zum Vorreiter der digitalen Transformation entwickelt und treibt als Wachstumsmotor die globale Digiconomy voran: Mit direkten Geschäftsabschlüssen. Wertvollen Neukontakten. Der Evaluierung von Geschäftsideen. Neuen Standards der digitalen Wirtschaft. Maximaler Wertschöpfung und konkreten Mehrwerten. dmexco – die weltweit führende Messe und Konferenz der Digiconomy.

A-COMMERCE in Köln auf der dmexco

Wir sind heuer an beiden Tagen in voller Montur auf der Digitalmesse vertreten. Einige Termin-Slots sind noch frei, deshalb freuen wir uns sehr auf eure Kontaktanfragen. Wir wollen euch treffen – ihr uns auch? Dann meldet euch bei uns!

A-COMMERCE Team auf der dmexco 2016

A-COMMERCE auf der dmexco 2016

Stephan Grad

Geschäftsführer

stephan@a-commerce.at

+43 (0) 680 – 32 82 851

A-COMMERCE Geschäftsführer Stephan Grad

Susanne Hüttner A-COMMERCE auf der dmexcoSusanne Hüttner

Head of Partner Relations

susanne@a-commerce.at

+43 (0) 680 – 32 82 850

A-COMMERCE Partner Relations Susanne Hüttner

dmexco 2016 A-COMMERCEAna-Maria Birsan

Head of Communications & Marketing

ana-maria@a-commerce.at

+43 (0) 664 – 30 13 669

A-COMMERCE Marketing Ana-Maria Birsan

A-COMMERCE auf der dmexco 2016Sandra Haller

Head of Merchant Relations

sandra@a-commerce.at

+43 (0) 677 – 613 70 963

A-COMMERCE Merchants Sandra Halle

Wir freuen uns auf eure Kontaktaufnahme!

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eCommerce Schweiz - Vergleich Österreich

Die eCommerce Reports strömen nur so ein in den letzten Wochen. Auch jener der Schweiz hat uns erreicht und wir möchten einige Insights daraus mit euch teilen! Der eCommerce Report traut sich sogar an Prognosen heran. Positive Aussichten werden versprochen.

9% der Befragten (E-Commerce Report Schweiz, Juni 2016 FHNW/Datatrans) meinen, dass sich der E-Commerce Umsatz in ihrer Branche stark entwickeln wird – bis zu 15% oder mehr. Der Großteil der Befragten schliesst sich hier auch an. 53% behaupten nämlich, dass ihr Online-Umsatz erheblich steigen wird – um 5% bis 15% im gesamten Jahr 2016.

Was muss sich ändern im Schweizer E-Commerce?

Wenn man sich den Schweizer Markt ansieht, möchte man meinen, dass alles sehr geregelt und strukturiert – eben wie das klischeehafte Schweizer Uhrwerk – vor sich geht. Doch aus den eignen Reihen heisst es, dass sich Informations- und Warenflüsse verändern müssen. Hersteller, Händler und Konsumenten bringen immer mehr Vertriebsformen hervor und kreieren mit der Digitalisierung neue Geschäftskonzepte. Die „Ausländer“ üben Druck auf die Schweizer aus – auch im eCommerce fühlen sie sich herausgefordert. Dabei sind die Schweizer doch vor allem in ihrem Land die ersten Ansprech- und Handelspartner. Immerhin kaufen Schweizer Endkunden lieber im landeseigenen Shop ein. Und deshalb ist den Händlern klar, dass der Zugang zum Kunden immer die wichtigste Funktion bleiben wird.

2015 lässt sich als bisher schwächstes Wachstums-Jahr verzeichnen (zumindest bei den Studienteilnehmern). Der starke Wettbewerb sei daran schuld – und wieder sind es hier die „Ausländer“, die ihnen das Geschäft wegnehmen. Pure Player spüren dies stärker als Multi-Channel Unternehmen, denn die Kundennähe aus dem stationären Kontaktpunkt zeichnet sich als Vorteil aus. Deshalb soll mehr Visibilität erreicht und lokale Services intensiviert werden.

Was macht der eCommerce Schweiz anders?

Wie bereits erwähnt, ist der Schweizer Endkunde sehr froh über die Nähe und das Mindset des Schweizer Händlers. Auch aus logistischer Sicht betrachtet ist es für Schweizer Händler ein Vorteil, ihre Kunden direkt und schnell bedienen zu können. Der ausländische Mitbewerber muss sich hier besonders engagieren um diesen Vorteil zu toppen. Auch andere Serviceleistungen können nach dem Baukastenprinzip schnell und flexibel in Anspruch genommen werden.

Betreffend Payment ist es eindeutig erkennbar, dass der Bezahlvorgang keine Barriere darstellen darf. Im Einzelhandel lassen sich trotzdem alte Lösungen blicken. Aber es geht auch anders! Das zeigt der öffentliche Verkehr in der Schweiz – Online Tickets kaufen = kein Problem! Mit zwei Klicks hat man sein Ticket am Smartphone.

Das Thema Marktplätze ist auch im eCommerce in der Schweiz ein heißes Thema. Siroop und Ricardo.ch rüsten sich auf – und das zu recht. Amazon hat bereits hervorragende Lösungen im B2C Bereich geschaffen, dass auch Schweizer Kunden es in Zukunft einfach haben beim Online Riesen zu kaufen. Weitere Mitbewerber zu Amazon könnten die beiden Warenhäuser Digitec Galaxus und brack.ch aufgrund ihres breiten Warensortiments werden.

E-Commerce Beratung in Österreich

Ist jedem Mitarbeiter im Unternehmen – von der IT über die Buchhaltung bis hin zum Marketing – bewusst, dass optimierte Prozesse (Performance Optimierung) für alle Beteiligten eine Win-Win Situation sind? Dieses Mindset für alle Abteilungen zu schaffen ist auch in Zeiten des Web 2.0 nicht immer einfach.

Optimierung ist vielfältig

Optimierte Prozesse im eCommerceViele Online Shops in Österreich optimieren besonders im SEO / SEA Bereich und verwenden den größten Teil ihres Budgets für genau solche Optimierungsprozesse. Unter anderem zählt die Ladezeit einer Website oder eines Online Shops zu den wichtigsten Kriterien. Bereits eine Ladezeit von drei Sekunden ist für viele User kritisch aber für Google & Co. ein eindeutiger Knock-out Faktor. Dieser Bug steht im Gegensatz zu der These, dass in Zeiten der Digitalisierung mehr Services und Produkte online verkauft werden müssen. Stichwort Automatisierung & Kostenfaktoren. Dementsprechend versuchen mehr Online Händler aber auch Dienstleister und Agenturen ihre Geschäftsmodelle im Online-Bereich kreativ und herausragend zu gestalten – diese Kreativität geht leider sehr oft mit dem Nachteil der Optimierung einher.

Wir müssen an dieser Stelle nicht betonen, dass der meiste Traffic über Smartphones generiert wird und Kunden besonders auf diesen Faktor achten. Internet Riesen haben es bereits vorgemacht, leider zum Nachteil der Kleinen. Sie müssen nämlich nachziehen und zwar in der selben Geschwindigkeit, wie es die großen Marktplätze oder Brands auch tun. Besonders haben es kleine und mittelständische Unternehmen schwierig, wenn es um zielführende Beratung im eCommerce geht. Optimierte Prozesse sind nämlich nicht „von der Stange“ zu bekommen, sondern müssen individuell angepasst werden.

Optimierte Prozesse steigern Umsatz

Online-Käufer scheuen niemals vor einem Vergleich. Besonders geht es hier um die Gegenüberstellung von Angeboten und Preisen der Händler (entweder direkt im Online Shop oder auf Marktplätzen). Im Endeffekt entscheidet das Einkaufserlebnis in Verbindung mit dem optimalen Preis. Ist das nicht gegeben, ist es höchste Zeit, Prozesse und Eigenschaften bzw. Features im Shop zu optimieren. Die kurze Ladezeit (zum Beispiel) ist der Qualität des Online Angebotes vorgelagert. Ohne einem einwandfrei funktionierenden oder optimierten Shop, bleibt das Erlebnis meist aus. Man muss dazu sagen, dass die meisten Probleme der Performance im Front End liegen. Diese können zu große Website Elemente sein – Bilder, CSS, Elemente von Dritten oder Java-Script sind Verursacher potenzieller Fehlerquellen.

Wenn eine Seite länger als 3 Sekunden lädt, brechen 40 Prozent aller Websitebesucher / Shop-Kunden ab. 80% dieser kommen nicht mehr wieder sondern suchen Seiten von Mitbewerbern auf. Amazon hat herausgefunden, dass eine Ladezeit, die um 100 Millisekunden langsamer ist, einen Umsatzverlust von 1% ausmacht. Für den Online Riesen schlägt diese Zahl ordentlich zu Buche – mehrere Hundert Millionen Euro im Jahr Umsatzverlust.

Performance Optimierung durch SEO

Wie bereits anfangs erwähnt, beeinflusst die Ladezeit auch das Ranking in Suchmaschinen. Der Google-Lagerank Algorithmus ist hierbei wohl der wichtigste. Auch Inhalte im Shop oder auf der Website sind ein ausschlaggebendes Kriterium für ein gutes Ranking. SEM / SEO / SEA verlangen sehr viel Budget, jedoch sollte man andere (ebenfalls wichtige) Faktoren nicht vernachlässigen. Die technischen Komponenten, als auch die Inhalte und nicht zuletzt das Nutzer-Erlebnis schnüren ein Paket, welches optimierte Prozesse benötigt – und dies laufend. Auf lange Sicht gesehen nutzen die besten SEM und SEA Optimierungen nichts, wenn die Ladezeit darunter leidet bzw. die Inhalte auf der Website nicht optimiert sind.

Oratio - Chatfunktion im Online Handel

Die Chats sind los. Messenger Dienste verschaffen sich mittlerweile auch im eCommerce ihren Platz. Deshalb haben wir Bernhard Hauser um ein Interview gebeten. Bernhard lebt seit drei Jahren in Wien und widmet sich seit fünf Jahren Startups und digitalen Unternehmen. Er hat in Graz das IdeenTriebwerk mitgegründet und war einige Zeit bei AustrianStartups. Mit oratio ermöglicht Bernhard und sein Mitgründer David Pichsenmeister vielen Unternehmen auf WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram Messenger erreichbar zu sein. Mit Hife von smarten Chatbots auf einer All-in-one Plattform arbeiten die beiden an der Zukunft des eCommerce, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, direkt über mobile Messenger Kundenservice und Produkte anzubieten.

Danke an dieser Stelle bereits im Voraus an Bernhard und seine Zeit!

Interview Bernhard Hauser – Oratio

Chat. Mehr als nur Kunden-Kommunikation? Bernhard, wir haben gesehen, dass Chats im eCommerce bzw. in Online Shops in den letzten Jahren Einzug gehalten haben. Trotzdem werden diese – unserer Erfahrungen nach – sehr wenig genutzt. Gibt es deiner Meinung nach eine Veränderung diesbezüglich? Wie glaubst du, entwickelt sich dieses Kommunikations-Instrument noch?

Kunden Kommunikation – Chat

Bisher haben Chats vor allem auf der Website selbst stattgefunden, etwa über eingebundene Chat-Widgets. Das ist spannend, weil man den Kunden natürlich sofort abholen kann, wenn es Fragen zu den Produkten gibt. Das Problem ist allerdings, wenn der Kunde die Seite wieder verlässt, bevor der Support antworten kann, ist der Live Chat sinnlos. Mobile Messenger wie WhatsApp oder Facebook Messenger hingegen ermöglichen einen direkten Kanal zwischen Unternehmen und Kunden, der ständig verfügbar ist.

Diese Messenger sind aber nicht limitiert auf einfache, persönliche Interaktion, sondern mit Hilfe von smarten, automatisierten Programmen – sogenannten Chatbots – kann man die Konversationen automatisieren und letzten Endes sogar Produkte entdecken und einkaufen aus Sicht des Kunden.

Chats im eCommerce – Oratio

Gibt es internationale Entwicklungsstandards im Bereich der Chat Funktion auf einer Website? Welche best practice Beispiele hast du für uns aus dem internationalen Raum (UK, USA, Asien)?

Internationaler Kundenservice durch Chats

Vor allem Asien ist bei der Nutzung von mobilen Messengern dem Rest der Welt sehr weit voraus. WeChat zum Biespiel verdient pro Nutzer seiner Plattform knapp $7, wohingegen WhatsApp aktuell $0 verdient. WeChat hat es früh verstanden, Payment tief in seine Plattform einzubinden. Das hilft natürlich allen anderen Unternehmen, die diesen Kanal zur Kommunikation nützen, denn damit ist es einfacher Zahlungen abzuwickeln.

Chat wird zunehmend mobil – ganz besonders wenn der Chat bisher auf Webseiten stattgefunden hat. Wenn man sich das Verhalten von Nutzern in Schwellenländern ansieht, die jetzt stark digitaliseren, dann ist es vor allem die Nutzung von Smartphones, die abhebt wie eine Rakete. Logischerweise müssen sich die Unternehmen nach den Kommunikationskanälen ihrer Kunden richten – und das sind zunehmend Messenger wie Whatsapp.

Personalisierter Kundenservice 

Messenger Dienste bedeuten automatisch auch Kundenservice. Dieser ist sehr personalintensiv und als Touchpoint gestaltet sich dies oft schwierig. Bots decken ja mittlerweile Standard Fragen ab – aber wie funktioniert das im Endeffekt wirklich bzw. wie wird das von Kunden angenommen? Programmieren Unternehmen ihre Bots selbst oder kann man diese zukaufen?

Chat-Bots in Unternehmen

Chatbots sind gerade ein sehr heißes Thema und sie haben in der Tat das Potenzial, viele Kommunikationswege zu verkürzen bzw. zu automatisieren. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass es dahin noch ein langer Weg sein wird, denn erst wenn Chatbots auf textlicher Ebene eine akzeptable Erfolgsquote erreichen (über 90%), sind sie für den automatisierten Einsatz im Kundensupport effektiv geeignet.

Doch es gibt verschiedene Abstufungen von Chatbots und auch jene ohne aufwendige AI und NLP-Funktionen können bereits einen großen Mehrwert bringen, denn sie sind rund um die Uhr verfügbar, genau dann, wenn es der Kunde wünscht.

In unserem Fall müssen die Unternehmen keine Chatbots programmieren, denn wir haben auf unserer Plattform die nötigen Werkzeuge dazu. Alles, was notwendig ist, ist es, den Online Shop (bspw. WooCommerce) mit oratio zu verbinden und los gehts!

Online Händler im Kundenservice

Nun kann sich nicht jedes Unternehmen bzw. jeder Händler vorstellen, dass eine Chatfunktion auf der Website wirklich Sinn machen könnte. Ab welcher Unternehmensgröße sagst du, ist ein Unternehmen bereit für eine solche Messenger-Funktion auf der Website? Sind Startups eine Zielgruppe? Welche Unternehmen haben hier besonderen Nachhilfebedarf?

Unternehmensgröße und Chatbots

Das ist ganz unterschiedlich; wir sehen viele kleine Unternehmen, die Messenger-Kommunikation auf ihrer Seite einbinden, wir sehen aber auch viele Unternehmen nach oben hin, die sich für das Thema interessieren. Interessanterweise variiert das Interesse von Unternehmensseite sehr stark geografisch – besonders viel Interesse sehen wir aus Schwellenländern kommen, die jetzt verstärkt online kommen. Dazu zählen Südamerika, Indien, Afrika, Südostasien, aber auch Russland und Osteuropa.

Prinzipiell kann man sagen, dass unser durchschnittliche Kunde etwa zwei Customer Service Agents hat, die sich um die Kommunikation mit Kunden kümmen.

Social Media ein weiterer Kundenservice?

Das Web 2.0 deckt schon sehr viele Funktionen eines Dialog-Marketing-Tools ab. Wie ist das mit der Chat-Funktion auf der Website? Ist diese einfach nur ein weiterer / neuer Kanal wie Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram oder Whatsapp? Bzw. wodurch unterscheidet sich diese von den Social Media Kanälen?

Social Media für Online Handel

Während traditionelle Social Media Kanäle dazu genutzt werden bzw. wurden, eine Nachricht an möglichst viele Empfänger rauszubringen, ermöglichen Messenger wie WhatsApp eine viel persönlichere Kommunikation über Kanäle, die bereits jetzt von vielen Milliarden Menschen weltweit genutzt werden.

Und in der Tat ist es so, dass seit Mitte letzten Jahres die vier größten Messenger-Netzwerke mittlerweile mehr monatlich aktive Nutzer (MAU) haben, als die vier größten Social Media Netzwerke. Das sollte Unternehmen auf lange Sicht zu denken geben, wie sie mit ihrer Zielgruppe kommunizieren wollen.

Messenger haben das Potenzial, nicht nur ein weiterer Kanal zur Kommunikation zu werden, sondern DER Kanal zur gesamten Kommunikation.

Österreichische Unternehmen in UK

Ihr seid ein österreichisches Unternehmen und habt den Sprung nach UK gewagt. Wir bei A-COMMERCE arbeiten ja sehr viel mit der britischen Botschaft zusammen und wissen, dass diese sehr oft, aber vor allem sehr erfolgreich beim Markteintritt hilft. Wie ist es euch dabei gegangen bzw. warum habt ihr diesen Schritt überhaupt gemacht? Inwiefern war euch die Botschaft eine Hilfe?

Österreichische Händler international tätig

Mit der Botschaft waren wir vor allem bezüglich unserer Gründung in Kontakt; dort waren alle sehr hilfreich! Wir haben uns für UK entschieden, da die eCommerce-Nutzung in Großbritannien weit über EU-Schnitt liegt und wir somit spannende Unternehmen und Investoren genau dort finden, wo auch der (europäische) Zielmarkt liegt.

Zukunft im eCommerce

Wenn du einen Wunsch für die nächsten 5 Jahre an die österreichische eCommerce Branche hättest, welcher wäre das?

Interview Branchenexperten

Ich denke, wir haben viele spannende Projekte in Österreich, die auch international agieren – das ist ein starkes Zeichen! Prinzipiell muss sich in unserem Land noch viel tun, um Unternehmensgründungen zu vereinfachen und externe Investments zu attraktivieren – das trifft nicht nur die eCommerce-Szene alleine.

Ich denke, wir haben im deutschsprachigen Raum mit knapp 100 Millionen Menschen einen großen Zielmarkt quasi vor der Haustür, das ist eine spannende Möglichkeit. Wir sind auch sehr viel in Kontakt mit der Berliner Startup-Szene und dort passiert unglaublich viel im eCommerce-Bereich. Davon würde ich gerne mehr auch in Wien sehen!

Payment Plattform - eCommerce in Österreich

Wir stoßen immer wieder auf sehr spannende Personen in unseren Gesprächen überall in der DACH Region. Vor kurzem sind wir auch auf optile gestoßen und somit mit dem CEO, Daniel Smeds, des Unternehmens in Kontakt getreten. Was er zum Thema Payment sagt, lest ihr in seinem Interview!

Über optile: optile bietet Online-Unternehmen eine offene und providerunabhängige Payment-Plattform, welche weltweit die Integration von Payment Gateways, Providern und Methode vereinfacht und beschleunigt. Die Payment-Plattform bietet Unternehmen und Händlern mit Fokus auf wiederkehrende Kunden mehr Entscheidungsfreiheit und eine verringerte Komplexität des Zahlungsverkehrs. Durch verschiedenste Payment-Lösungen und Analyse-Tools ermöglicht das Unternehmen ihren Kunden eine providerübergreifende Steuerung und Auswertung sowie die Optimierung aller zahlungsrelevanten Geschäftsprozesse und deren Kosten.

Daniel Smeds – CEO optile

Payment ist ja ein ungeliebtes Thema in der Branche. Jeder muss sich damit beschäftigen aber vor allem, wenn etwas nicht funktioniert, merken Händler wie wichtig diese Komponente ist. Ist optile einfach nur ein weiterer PSP (so wird das Unternehmen zumindest wahrgenommen) oder unterscheidet sich der Service für Händler hierbei?

Könnte man so sehen, aber optile ist ein Plattformanbieter und kann daher auch mehrere PSPs gleichzeitig in seine Technologie einbinden. Die Anwendung ist sehr einfach, reduziert enorm die technische Komplexität und richtet sich aktuell vor allem an mittlere und große Händler mit wiederkehrenden Zahlungen und an Plattform Architekturen (White Label). Je höher die Komplexität durch registrierte Kunden, Internationalität, hohes Volumen oder Automatisierung ist, umso mehr kommen die Vorteile der Software von optile zum Tragen.

Payment Plattform – eCommerce in Österreich

Des Weiteren ist der Begriff Payment sehr weit gefächert. Mobile Payment, Online & Offline Payment, Startups und neue Paymentformen und viele mehr. Worin sieht optile seine Stärken?

Diese Problematik der Vielfältigkeit löst optile für seine Kunden durch die einfache Integration aller Payment Methoden, -Anbieter und -Prozesse weltweit mit Hilfe folgender Features:

  • Dynamischer Checkout
    Beliebige Checkout Szenarien (u.a. Mobile) können sehr einfach, nativ, personalisiert und Conversion optimiert implementiert werden.

  • Implement Once
    Das Hinzufügen einer Methode oder eines neuen Payment Anbieters erfordert keine erneute Anpassung der Checkout oder Backend Implementierung.

  • Providerunabhängige Registrierung
    für Secure Storage, One-click, Wallet oder Abo Anwendungen

  • Adapter Factory
    Jede Methode und jeder Payment Anbieter weltweit kann innerhalb weniger Wochen für eine niedrige einmalige Schutzgebühr aktiviert werden.

  • API First
    Wir nutzen offene Microservice Schnittstellen zur einfachen Checkout Integration, Abfrage aller Payment Daten und zum Erstellen eigener Payment Anwendungen.

Was ist wichtig im Payment?

Konsumenten haben in den verschiedensten Kontinenten und Ländern spezielle Anforderungen an Zahlarten. Welche Erfahrungen habt ihr hierbei gemacht? Lassen sich pro Kontinent führende Zahlungsmittel identifizieren?

Einfache Antworten pro Kontinent gibt es leider nicht, da die einzelnen Regionen der Welt pro Industrie sehr differenziert sind.

Wir betreiben zu diesem Zweck seit zwei Jahren ein internes Research Projekt und haben mittlerweile eine große Datenbank, auf die ein intelligenter Recommendation Algorithmus zugreift. Das funktioniert so: Ein Händler gibt seine Industrie, sein Wunschland, sein Volumen und seinen durchschnittlichen Warenkorb an und der Algorithmus errechnet ihm auf Basis von Benchmarking Daten sein optimales Methoden Portfolio für jedes Land. Ein optile Händler kann dann jede empfohlene Methode mit drei Clicks auf seiner Zahlungsseite aktivieren. Aktuell bieten wir diesen Service nur für optile Händler. Da wir aber eine offene Plattform sein wollen, werden wir diesen Dienst ab nächsten Jahr auch allen Händlern, die nicht optile Kunden sind, kostenlos zur Verfügung stellen.

Wallet Trend – wie entwickelt sich Payment?

Der Wallet-Trend scheint etwas länger zu verweilen, als viele Experten es vorausgesagt haben. Apple Pay, usw. finden ihren Weg durch die Nutzung der Konsumenten. Ist deiner Meinung nach dieses Zahlungsmittel wirklich nur ein Hype oder wird sich in Zukunft die Art der Zahlung tatsächlich ändern?

Am Ende ist jede Bezahlmethode ein Wallet: ein Konto mit einem Kontostand, Buchungsbewegungen, einem Autorisierungsmechanismus und einem Händlerakzeptanzprozess. Viele der klassischen Bezahlmethoden haben jedoch den Schritt in die Online Welt mehr schlecht als recht geschafft – die Autorisierung ist zu kompliziert und die Transaktionen können nicht in Echtzeit gebucht werden. Daher gibt es Player wie z. B. ApplePay, die versuchen mit ihren registrierten Kunden in diese Lücke zu stoßen.

Die Frage ist: Schaffen es die etablierten Player wirklich „online“ zu werden oder werden sie von neuen Playern verdrängt. Da das Wallet Game immer das Henne / Ei Problem lösen muss, ist der Erfolg sowohl auf Endkundenseite als auch auf Händlerseite notwendig. Hier hilft kein Hype, sondern nur reale Händlervorteile: vor allem niedrigere Kosten und eine höhere Conversion beim Kaufprozess.

Da die Händlerziele und die Ziele von Wallets wie ApplePay oder Amazon Payments nicht identisch sind, bleibt es spannend welche Wallets sich am Ende durchsetzen werden. Es gibt auch strategische Allianzen aus Händlern, die ApplePay oder Amazon boykottieren – eine Entwicklung, die gerade in den USA zu sehen ist.

Meine Meinung: Es wird keine klare Konsolidierung geben, so wie es sich viele vorstellen oder wünschen. Für unterschiedliche Regionen der Welt und Industrien wird es unterschiedliche Wallets geben. Eine Erleichterung kann optile seinen Händlern hierbei liefern: Egal welches „Hype“ Wallet in Zukunft noch auftaucht oder in welche Märkte ein Händler sich bewegt: mit optile kann man jedes Wallet weltweit ohne erneute technische Implementierung aktivieren und dessen Wirksamkeit über A/B Testing ausprobieren.

Zukunft des eCommerce in Österreich

Ein Blick in deine persönliche Glaskugel. Wie sieht die Zukunft des Payments aus bzw. was würdest du dir für die Zukunft wünschen?

Wir haben eine Mission und das ist gleichzeitig auch, was ich mir für die Payment Welt in Zukunft wünsche: Let’s create an open payment world! Ich wünsche mir einen offenen Markt mit offenen Technologien und Transparenz – wir würden dazu gerne einen großen Beitrag leisten.

Interview Eric Hofmann - shoepping.at

Wir haben bereits über den Launch von Shöpping.at berichtet. Nun haben wir den Geschäftsführer der Post E-Commerce GmbH, Eric Hofmann, im Interview. Er ist unter anderem auch in der Jury für den Anton Award 2016 vertreten und entscheidet gemeinsam mit 5 weiteren Jurymitgliedern über die besten österreichischen Onlineshops.

Interview österreichische Post E-Commerce GmbH

Eric, wir durften in den letzten Wochen über das Going-Live von Shöpping berichten. Wenn wir uns das Thema „Marktplatz“ als Anknüpfungspunkt nehmen, was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Aspekte, welche einen regionalen Marktplatz zum Erfolg führen?

Der österreichische online Marktplatz

Am Ende entscheidet der Kunde und den gilt es zu überzeugen. Was wir brauchen ist nämlich nicht wenig. Ich denke, wir brauchen auf jeden Fall ein attraktives Sortiment (hier sind neben lokalen Spezialsortimenten auch Sortimentsbreite und -tiefe wichtig), eine überzeugende Logistikleistung, eine schnelle und bedienerfreundliche Plattform, die auf allen gängigen Endgeräten funktioniert, ein kundenfreundliches und faires Kundenservice und last not least eine entsprechende Emotionalisierung des Themas in der Kommunikation.

Der Kunde entscheidet über Erfolg der Plattform

Wie du uns auch schon in persönlichen Gesprächen erzählt hast, bist du recht spät in das Projekt eingestiegen. Wie ist das so, wenn man als neue treibende Kraft (mit eigenen Ideen) zu einem Projekt dazu stoßt, dass genaue Vorgaben an den Tag legt aber doch sehr komplex ist?

eCommerce in Österreich – Shöpping.at

Zunächst einmal müssen wir unsere Hausaufgaben machen und die wichtigsten Dinge umsetzen, die nötig sind – eine komplexe Aufgabe die ich als Pflichtteil bezeichnen würde. Erst danach kommt die Kür, also die vielen Feinheiten, die wohl auch über den Erfolg entscheiden werden. In diesen Themen bringe ich mich natürlich stark ein und dabei kommen mir hoffentlich meine langjährigen E-Com-Erfahrungen zu Gute. Es ist schon wirklich schwer einen guten Onlineshop aufzubauen, aber ich denke ein Marktplatz ist der Königsweg.

Unterschied eCommerce Deutschland und Österreich

Du hast in Deutschland schon viele Jahre Erfahrungen im eCommerce sammeln können. Welche Unterschiede hast du im Ländervergleich Österreich – Deutschland in den letzten Monaten erkennen können?

Der österreichische Markt zu klein für eCommerce?

Ich möchte da jetzt gar keine Klischees oder Stereotypen bedienen. Fakt ist, dass der österreichische Markt theoretisch zehnmal kleiner ist als der deutsche und es damit entsprechend schwerer ist, getätigte Investitionen wieder einzuspielen. Das gibt natürlich weniger Spielraum für Experimente, und es gilt wahrscheinlich eher das Motto: „Der erste Schuss muss sitzen“.

Namensgebung Shöpping.at

Shöpping. Wie kam es zu dem Namen? Wie schwierig war es, sich bei diesem Projekt im Team auf einen Namen zu einigen? Habt ihr das alleine beim Brainstormen entschieden oder hattet ihr externe Hilfe von Kreativen?

Kreativagentur für Namensgebung verantwortlich

Daran habe ich keinen Anteil. Der Name wurde bereits vor meinem Einstieg mit Unterstützung der Kreativagentur DDFG „geboren“. Finde ihn witzig, zum Thema passend und vor allem echt gut merkbar.

Erwartungen der Online Händler an shöpping.at

Was dürfen sich Online Händler aus Österreich von der Plattform Shöpping erwarten? An welche Händler ist diese genau gerichtet? Gibt es Unterschiede für kleine oder große Händler?

Der Marktplatz in Österreich stärkt Handel und Händler

Wir wollen der österreichische Marktplatz für alle Händler werden, die ihre Ware aus Österreich versenden. Wir fokussieren uns zunächst darauf, das „Who is Who“ des österreichischen Handels auf unsere Plattform zu bekommen. Das ist so vorher auch noch keinem gelungen und entsprechend herausfordernd. Wenn wir die erste Welle hinter uns haben, werden wir auch gezielt kleine Händler aufnehmen. Das hängt auch immer ein Stück weit davon ab, wie vorbereitet der einzelne Händler schon ist (Stichwort Schnittstellen und Feeds, Erfüllung gewisser SLAs wie Versandgeschwindigkeit, Stornoquote und 2nd level support).

Zukunftsvision eCommerce in Österreich

Deine persönliche Glaskugel …. Was erwartest du dir bzw. wünscht dir von der österreichischen eCommerce-Branche in den nächsten 1-2 Jahren?

Wird Shöpping.at das neue Amazon in Österreich?

Aktuell werden mehr als 60 Prozent aller Online-Bestellungen von österreichischen Online-Shoppern in Deuschlandgetätigt. Das ist keine gute Entwicklung für die österreichische Wirtschaft und den österreichischen Handel. Ich wünsche mir, dass auch shöpping einen wesentlichen Beitrag liefert, diesen Trend zu stoppen und ggf. sogar umzukehren.