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A-COMMERCE jetzt auch in Linz vertreten

Oberösterreich ist im Bereich Industrie das führende Bundesland in Österreich. Dies hat auch Auswirkungen auf Innovationsfreude und Mut zu neuen […]

Oberösterreich ist im Bereich Industrie das führende Bundesland in Österreich. Dies hat auch Auswirkungen auf Innovationsfreude und Mut zu neuen Wegen. Nicht umsonst haben wir mehr als 70% all unserer Kunden im Dreieck Linz, Wels und Ried im Innkreis.

Da wir uns auch persönlich sehr gut mit den Oberösterreichern verstehen, war der nächste Schritt für uns sehr klar – eine Niederlassung in Linz zu eröffnen.

Aus diesem Grund freut es uns sehr, euch heute die erste Niederlassung von A-COMMERCE neben unserem Headquarter im Digital Alpha Hub in Brunn am Gebirge präsentieren zu können:

Ab sofort findet ihr uns auch in der Museumstrasse 31a in 4020 Linz.

Mach dir gleich jetzt einen Termin aus. Wir freuen uns auf das persönliche Kennenlernen und viele weitere, spannende Projekte in Oberösterreich

 

 

Best Secret – Fashion for Members Only

This is a personal Thing. Bei Best Secret handelt es sich nämlich um meinen absoluten Lieblings Onlineshop. Ich kann mich […]

This is a personal Thing. Bei Best Secret handelt es sich nämlich um meinen absoluten Lieblings Onlineshop. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal stationär Mode / Kleidung eingekauft habe. Wie sagt Frau so gerne, der Online Shop ist zu meinem besten Freund geworden. It’s a girl thing …

Den Best Secret Online Shop und die App (auf die ich auch später eingehen möchte) gibt es schon seit einigen Jahren. Ich nutze die exklusive Shoppingplattform seit nunmehr 6 Jahren und bin nach wie vor sehr begeistert von dem Sortiment, von den Preisen aber vor allem von der breiten Auswahl im Online Shop. Wer kauft schon nicht gerne Schnäppchen zu den besten Preisen, die man sich im Handel weit und breit vorstellen kann. Und das nicht in einem Getümmel von hysterischen Frauen beim Ausverkauf, sondern gemütlich von Zuhause aus.

Der BestSecret Onlineshop

Best Secret Online SHoptestSobald man im BestSecret „Club“ aufgenommen wurde und endlich einkaufen darf, macht der Shop einen sehr guten Eindruck. Die Seite lädt im Prinzip sehr schnell. Mobil leidet die Geschwindigkeit. Die hat wahrscheinlich den Grund, dass es von BestSecret eine großartige App gibt, welche öfters genutzt wird als dass man den Online Shop auf dem mobilen Browser aufruft. Die App ist kostenlos downloadbar und lädt eindeutig zum Einkaufen ein. Alle Funktionen sind reibungslos vorhanden, Filter funktionieren sehr gut und man kann sich sogar PUSH Benachrichtigungen zukommen lassen, sollte das passende (zurzeit nicht vorhandene) Produkt wieder verfügbar sein. Dies geht bei der Desktop Version beispielsweise nicht. Man kann sich über die Desktop Variante auch keine Mail als Benachrichtigung senden lassen. „Immer wieder reinsehen“ ist die Devise. Der Shop selbst ist sehr gut strukturiert und man findet sich in erster Linie gut zurecht.

BestSecret Online ShopDie fehlertolerante Suche kann man sicherlich noch ausbauen. Leider ist mir der Fehler unterlaufen, statt einem Wintermantel einen Wintermentel zu suchen. Sehr smart an der Suchfunktion ist, dass mit das eigentliche Wort (Wintermantel) sofort angezeigt wird. Jedoch werden mir auf derselben Seite nur die aktuellen Topseller angezeigt – in diesem Fall sogar sehr klug angeordnet – ich bekomme Winterjacken und Pullover angezeigt. Hier könnte man trotzdem doch gleich Wintermäntel anzeigen. Dieselben Topseller werden aber auch angezeigt, wenn ich mir beim Strikpullover nicht ganz sicher war mit der Schreibweise.

Betreffend Kategorien kann man auch nicht beanstanden. Männer | Frauen | Kinder – alles ist gut voneinander getrennt. Auch die Unterkategorien machen definitiv Sinn. Nach Größe, Farbe, Designer, uvm. filtern funktioniert einwandfrei. Es gibt doch nichts ärgerlicheres, als wenn man sein Traumkleid gefunden hat, der Filter aktiviert ist und das Kleid trotzdem nicht in der richtigen Größe verfügbar ist.

Produktdarstellung

Wenn ich mich nun entschieden habe, was ich kaufen möchte, sehe ich mir die Produkte etwas genauer an. Auf den ersten Blick fällt auf, dass alle Produkte auf einem „Modell“ ersichtlich sind. Ja sogar Brillen und Schals kann man sich auf einem „Modell“ ansehen. Uhren und Schmuck dann doch eher hochauflösend und aus allen Winkeln betrachtbar. Die Produktdarstellung gefällt mir besonders gut, da ich mir ein sehr gutes Bild von den Produkten machen kann. Sie werden meistens auf solchen Modellen angezeigt, die ungefähr dieselbe Größe haben wie ich – Das ist praktisch. Stylecheck inklusive.
Was kann der BEstSecret Onlineshop?Die Preise sind, wie auch schon vorhin erwähnt – großartig. Diese G-Start Jeans bekomme ich um mehr als die Hälfte vergünstigt. Sie gehört zur aktuellen Kollektion und kostet mich im BestSecret Online Shop lediglich knappe EUR 70,-

Die USt wird bei der Produktdarstellung angezeigt. Auch die voraussichtliche Lieferzeit. So möchte man das haben – wissen was man vom Onlineshop hat. Die Infromationsbox ist großartig. Sie wird mit allen relevanten und zeitweise unrelevanten Informationen befüllt. Genaue Modellbezeichnung (was bei Jeans sehr positiv sein kann), Pflegehinweise, Material, uvm. wird mir hier ganz genau angezeigt. Diese Funktion finde ich großartig – auch mit der Verbindung der restlichen Produktfotos spielt diese Informationsübermittlung eine große Rolle.

Was mir ad hoc fehlt bzw. ich es einfach nicht erkennen konnte war, dass mir das Gütesiegel fehlt. Wenigstens eine Auszeichnung wäre toll gewesen. Da reichen leider auch keine kununu Gutscheine.

Der Checkout

Somit habe ich mich für diese Jeans entschieden und sie auch schon in den Warenkorb gelegt. Einen Pullover noch dazu genommen und derweil bin ich super happy. Also auf geht’s zur Zahlung. Sobald ich im Checkout Prozess ankomme ist alles in Ordnung, mein Endcheck ist positiv ausgefallen. Leider kommt man dort wirklich nur an, wenn man als Einkäufer bestätigt wurde. Der Guest Checkout fällt somit komplett weg.

Bis dato konnte ich noch keine Versandkostenfreigrenze erkennen. Ich kenne es von meinen früheren Bestellungen auch nicht. Die Versandkosten betragen immer EUR 5,90. Was im Vergleich zum durchschnittlichen Warenkorbwert meines Einkaufes bei BestSecret absolut in Ordnung ist.

Best Secret Online Shop TestWas ich beim Checkout sehr schön finde ist, dass mir sofort angezeigt wird wie viel Geld ich schlussendlich spare. Die letzten Schritte sind verständlich und übersichtlich dargestellt. Schade finde ich, dass es während meiner Customer Journey nur sehr wenig bis gar keine Interaktionen oder Aufforderungen zum Cross Selling gegeben hat.

Ad Zahlungsarten: Hier sind alle gängigsten Zahlungsarten verfügbar. In einem Land wie Österreich darf Kauf auf Rechnung natürlich nicht fehlen. Sogar darauf haben die Shopping-Master-Minds von BestSecret geachtet.

Wie kann man bei Best Secret bezahlen?

Lieferung & Retoure

Das war keine Überraschung! Heute früh bestellt und morgen Nachmittag war die Lieferung bereits da. Dies variiert aber von Bestellung zu Bestellung. Hatte auch schon mal Bestellungen, bei denen ich 3-4 Tage auf mein Paket gewartet habe. Ich weiss leider nicht, woran das liegen könnte, prinzipiell ist es aber immer gut einen gewissen Puffer einzubauen.

Es gibt hingegen auch Benachrichtigungen per Mail, wann das Produkt weggeschickt wurde. Sendungsnachverfolgung inklusive. Die Jeans war super verpackt, kein zu großes Paket – was der Umwelt auch wieder zu Gute kommt. Auch Brillen oder Schmuck werden (aus Erfahrung) immer sehr gut verpackt, dass ja nichts zu Brüche kommt. Schuhe dito. Im Paket selbst sind Lieferschein und Rechnung enthalten. Den Retourenkleber muss man sich selbst ausdrucken. Dies geht aber im Mitgliederbereich in der BestSecret Oberfläche ohne jegliche Probleme.

Im Endeffekt war mir die Jeans jedoch leider zu groß. Also führt mich nichts bei einem Anruf im Callcenter von BestSecret vorbei. Die Dame am anderen Ende der Leitung war sehr freundlich und zuvorkommend. Hat mir angeboten, nochmals im Onlineshop nachzusehen, ob es doch ein anderes Modell geben könnte, das mir gefällt und passen kann. Auch hat sie mir die Funktion der App erklärt, dass man sich hier Push Benachrichtigungen für genau diesen einen Artikel schicken lassen kann. Es kann schon hier und da vorkommen, dass ein Artikel nur für kurze Zeit ausverkauft ist und nicht ganz aus dem Sortiment verschwindet.

Shortform

Der BestSecret Onlineshop bleibt nach wie vor mein absoluter Lieblings Onlineshop, wenn es um das Thema Fashion Online Shopping geht. Wunderschöne Produkte, tolle Preise und auch noch großartiges Service! Die App möchte ich auch nicht mehr missen wollen. Und wenn ich von einer App Gebrauch mache, dann bedeutet das wirklich etwas. Auch wenn man den Shop aus Expertensicht durchleuchtet gibt es wenig, was man auszusetzen hätte. Der einzige Punkt, der zwar keine Kritik ist sondern einfach für Österreich noch sehr gewöhnungsbedürftig scheint ist, dass das Mitgliedersystem nicht für Jedermann die beste Wahl ist. Es gehört natürlich zum Geschäftsmodell von BestSecret dazu und andere Mitglieder hingegen schätzen dies umso mehr. Eine Waage, die man wahrscheinlich niemals ins Gleichgewicht bringen kann. Alles in allem ein tolles Gut für diesen Online Shop in der A-COMMERCE Shoptest Wertung.

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 10.01.2017
Tester: Ana-Maria Birsan; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Wie wichtig ist Kundenbetreuung?

Eine Studie aus Deutschland hat ergeben, dass die Kundenbetreuung im eCommerce immer mehr an Bedeutung gewinnt. Das ECC Köln hat hierzu […]

Eine Studie aus Deutschland hat ergeben, dass die Kundenbetreuung im eCommerce immer mehr an Bedeutung gewinnt. Das ECC Köln hat hierzu 105 erfolgreiche Internetshops untersucht und mehr als 10.000 Internetshopper zu ihren Vorlieben und Wünschen befragt. Der Trend hält demnach weiterhin an und verstärkt sich zunehmend. Insbesondere österreichische Onlineshops, sowie Onlinehändler mit vielen österreichischen Kunden sollten sich dieser Tatsache bewusst werden, denn Konsumenten aus Österreich shoppen mit Vorliebe im Internet.

Beliebtes Webshopping bei den jüngeren Generationen

In Österreich ist es vor allem die jüngere Generationen, die online shoppt. Während einer Internet-Befragung in den Monaten Januar und Februar des Jahres 2015 wurden 768 Käufer und 211 Onlinehändler, im Rahmen des „Shopper-Reports 2015“ von Herold.at und Marketagent.com befragt. 62 Prozent aller Kunden geben als Hauptgrund die zeitliche Unabhängigkeit beim online einkaufen an. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, warum die Käufer vermehrt Onlineshops nutzen. Der andauernde rasante Anstieg sollte Betreiber von Internetshops dazu veranlassen, eines ihrer Hauptaugenmerke auf die Kundenbetreuung zu legen, denn diese wird für die User immer wichtiger. Unabhängige Ladenöffnungszeiten, Bequemlichkeit, Lieferung direkt nach Hause, etc. Dies sind alles von den Kunden angegebene Vorteile für eCommerce. Als Negativaspekt und somit als Nachteil wird jedoch immer noch die fehlende Kundenbetreuung moniert. In zahlreichen Befragungen steht das Fehlen von persönlicher Beratung bzw. Betreuung immer noch auf dem ersten Platz, wenn es um Gründe gegen das Internetshopping geht.

Große Konzerne beginnen mit dem Umdenken

Das Problem der fehlenden Kundenbetreuung im eCommerce ist ein wichtiges Thema und gewinnt bei den Unternehmen immer mehr an Priorität, denn den Onlineshops kostet das viele wichtige potenzielle Kunden. So hat das internationale Modeunternehmen „Bonprix“ sich dazu entschlossen, in seinem Webshop einen individualisierten BH-Berater zu launchen. Die Kundinnen erhalten so eine individuelle Unterstützung bei der Auswahl des passenden BHs. Ziel dabei ist es, unter anderem, dem Kunden dabei zu helfen, das perfekte Produkt zu finden sowie die Beratung im Gehirn als positive Erfahrung abzuspeichern. Der Online Shop von gaerner bietet neben einer persönlichen telefonischen Beratung zusätzlich einen Einkaufsratgeber an, wodurch der Kunde weiterführende Informationen über das ausgewählte Produkt erhält. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kunden aufgrund ihrer positiven Erinnerung die Shops abermals besuchen, steigert sich merklich.

Service-Tipps für österreichische Händler

Onlinehändler sollten ihren Kunden unterschiedlichste Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme bieten. Käufern ist es wichtig, ohne große Umwege Kontakt aufnehmen zu können, daher gilt Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist Pflicht. Mit einem eingebundenen Kontaktformular erleichtern Unternehmen ihren Kunden diesen Schritt noch mehr. Unter Einbezug der Zielgruppe ist es für Onlineshops mitunter auch empfehlenswert, wenn sie sich auf den sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Co. ebenfalls für Kunden erreichbar machen. Außerdem sind die Servicethemen in keinem Fall stiefmütterlich zu behandeln. Händler sollten hier möglichst alle wichtigen Fragen rund um die Themen Zahlung, Versand, Rückgaberecht, Widerruf, etc. beantwortet haben.

Mit FAQs, den „häufig gestellten Fragen“, können Unternehmen ihren Kunden zusätzliche eventuelle Fragezeichen nehmen. Diese Seite sollte regelmäßig ergänzt und neu bearbeitet werden. Des Weiteren neigen viele Händler im Internet dazu, die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme dezent in der Fußzeile oder auf etwaigen Unterseiten zu platzieren. Besser hingegen ist, die Kontaktmöglichkeit offen und sichtbar anzeigen zu lassen. Das weckt nicht nur Vertrauen bei den Kunden, sondern vermittelt ihnen auch das Gefühl, dass sie gerne beraten werden, wenn ihnen etwas unklar ist.

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Optimierte Prozesse als Wettbewerbsvorteil

Im Idealfall schnurrt es bei den Aufgaben rund um die eigenen E-Commerce Aktivitäten nur so dahin. Alles ist penibel und […]

Im Idealfall schnurrt es bei den Aufgaben rund um die eigenen E-Commerce Aktivitäten nur so dahin. Alles ist penibel und effizient durchgeplant: Beschaffung, Fulfillment, Retourenmanagement, Datenpflege, Payment, Logistik, ganze Landkarten werden da in Unternehmen gefüllt, wenn es um die Erfassung von Prozessen geht. Theoretisch mag das ja zutreffen und macht im gesunden Maß auch absolut Sinn. Ein kleines Rechenbeispiel dazu. Spart ein gut durchdachter Prozess nur 10 Arbeitsminuten pro Tag ein, summiert sich das bei der Annahme von 210 produktiven Tagen im Jahr auf immerhin 2100 Minuten, was 35 Stunden sind. Wenig verwunderlich, dass die großen Player bemüht sind auch das letzte aus deren Prozessen rauszuholen, schließlich ist Zeit bekannterweise Geld.

Gefahr: gewachsene Prozesse

Blöd wird es dann, wenn Abläufe im Schatten der Alltagsrealität gewachsen sind und nie wieder Zuwendung erfahren haben. Für Kunden wird das üblicherweise dann sichtbar, wenn es um Reklamationen geht. Der ungünstigste Zeitpunkt zu dem etwas aus dem Ruder laufen kann. Schließlich ist die Stimmung des Kunden bereits angeschlagen, sonst würde ja keine Reklamation stattfinden. “Da muss ich mit Buchhaltung/Logistik/Shop-Team/… sprechen.”, ist in der Regel keine zufriedenstellende Antwort und bedeutet oftmals eine, für alle Beteiligten unzufriedenstellende, Abstimmungsschleife. Unverhofft sind auf einmal Personen in eine einfache Anfrage verwickelt, denen ursprünglich gar keine Rolle zugedacht war, schlimmstenfalls werden Dinge plötzlich kompliziert und für den Kunden spürbar. Mit jeder erneuten ähnlichen Anfrage schleift sich der Weg ein, bis er irgendwann zur Normalität wird. “Das haben wir immer schon so gemacht.”, ist irgendwann die Antwort darauf, wenn jemand die Sinnhaftigkeit dieser gewachsenen Abläufe hinterfragt.

Prüfung der Realitätstauglichkeit

Dieser Beitrag ist also durchaus ein Plädoyer dafür Prozesse bereits in der Planung auf Realitätstauglichkeit hin zu prüfen. Was im Flowchart plausibel aussieht, kann sich “an der Rampe” auf bestehende andere Arbeitsabläufe auswirken und so gar nicht mehr funktionieren. Wenn der Kopf im Schreibtischsessel nicht mitbekommt, dass die operativen Kräfte einen Workaround etablieren besteht die Gefahr, dass Unzufriedenheiten und Ineffizienzen ausgelöst werden. Offene zielorientierte Gespräche mit allen Beteiligten sollten in dem Zusammenhang ohnehin selbstverständlich sein.

Was sind also die Faktoren für einen guten Prozess und die Anpassung desselben?

Die Verantwortungen sind klar verteilt

“Eh klar!”, wird mir der eine oder andere Leser jetzt heftig nickend zustimmen. In der Regel ist relativ schnell klar, wer für welche Prozessschritte zuständig ist und solange alles sauber läuft gibt es auch keinen Diskussionsbedarf. Einfach ist es auch, wenn Prozessschritte an Dienstleister ausgelagert sind, mit denen ein Leistungsumfang definiert ist. Interessant wird es aber wenn verschiedene Abteilungen beteiligt sind und plötzlich eine Abweichung der Norm auftritt. Folge: Diskussionen. Besonders gern gesehen: nicht geklärte Urlaubsvertretungen, oder vergessene Übergaben beim Austausch von Personen innerhalb der Prozesskette.

Fokus auf das Wesentliche

Zwar ist es gut einen Notfallplan in der Tasche zu haben, gesunder Pragmatismus kann, aber an manchen Stellen nicht schaden. Schließlich ist es auch nicht Sinn der Sache ein komplexes Gebilde aufzubauen das niemand mehr durchblickt. Hier kommt die oft zitierte wertvolle Erfahrung ins Spiel.

Visualisieren und dokumentieren

Ordentliche Flow-Charts und Erklärungen von Prozessen sind die Grundlage dafür, dass ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten geschaffen werden kann. Außerdem sind sie ein wichtiges Schulungsinstrument

Ziele, Messbarkeit und Kontrolle

Arbeitsabläufe verfolgen ein Ziel. Dieses Ziel lässt sich hoffentlich auch messen. Mit Kennzahlen entlang der Prozesskette schaffen es Verantwortliche einen regelmäßigen Überblick zu erhalten und zu kontrollieren, ob die Dinge in den gewünschten Bahnen laufen.

Training und Schulung

Die Theorie ist die eine Sache, die Praxis entscheidet aber über Erfolg oder Misserfolg. Mit ordentlichenen Prozessdokumentationen, hinterlegten Zielen und festgelegten Kennzahlen liegt ein solider Grundstock für die Schulung der Prozessbeteiligten vor. Ein Faktor der definitiv im Fokus stehen sollte.

Optimierung und der Wille dazu Dinge anzupassen

Glücklicherweise lassen sich Prozesse auch anpassen und optimieren, selbst Ziele können sich ändern. Immer wieder eine Herausforderung für Unternehmen: es liegt großes Potential in der Bereitschaft Dinge auch zu verändern, wenn sie nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind. Mit dem Willen zur zielorientierten Diskussion und dem gewonnenen Zahlenmaterial sollten vernunftbegabte Menschen, im Bedarfsfall aber genug Argumentationsgrundlage haben um Dinge in Bewegung zu setzen. Ein Appell an die Etablierung offener Unternehmenskulturen.

Daniel Friesenecker - FRIEDACONAutor

Daniel Friesenecker ist Blogger, Podcaster und Berater. Sein Projektbüro Friedacon Online Consulting begleitet Unternehmen im Projektmanagement, in der Strategieentwickung und der Konzeption von Social Media Marketing, E-Commerce und Online Kommunikaton.

eCommerce Projektmanager (m/w)

Heute haben wir in der Job-Box einen sehr spannenden Job als eCommerce Projektmanager bei Leiner für euch Tapetenwechsel? Zeit für […]

Heute haben wir in der Job-Box einen sehr spannenden Job als eCommerce Projektmanager bei Leiner für euch

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Tapetenwechsel? Zeit für Veränderung? Sie suchen eine abwechslungsreiche Position mit Verantwortung im IT-Bereich? Dann bewerben Sie sich für unsere Unternehmenszentrale in St. Pölten als

eCommerce Projektmanager (m/w)

Ihre Aufgaben

  • Konzeption, Umsetzung und Projektmanagement von
  • E-Commerce und Multichannel-Projekten
  • Lösen von komplexen, technologischen Projekten im
  • Web-Umfeld
  • Aktive Mitgestaltung der E-Commerce-Architektur,
  • Konzeption von Prozessen und Schnittstellen
  • Sicherstellung der Skalierbarkeit und Stabilität
  • Koordination der Entwicklung unseres Webshops durch verschiedene interne und externe Partner
  • Selbständige Umsetzung kleinerer Anforderungen unter IBM Websphere Commerce

Ihr Profil

  • Abgeschlossene kfm. od. technische Ausbildung (HTL mit Informatik-Schwerpunkt, Uni,FH)
  • Idealerweise erste Berufserfahrung in vergleichbarer Position od. im Bereich
  • Softwareentwicklung
  • Praxis in Führung von Web-Projekten (E-Commerce, Produkt- oder Content Management),
  • Know-how im Projektmanagement
  • Kenntnisse in der Software-Entwicklung zu den Themen E-Commerce, Mobile,
  • Web-Applikationen, Multichannel
  • Kenntnisse über IBM Websphere Commerce und gängige Entwicklungssprachen im Online-Umfeld
  • Sehr gutes Technologieverständnis
  • Freude an eigenverantwortlicher Arbeit in einem vielseitigen Team und mit externen Partnern
  • Qualitätsbewusstsein und unternehmerisches Denken
  • Konzentrierter, analytischer Arbeitsstil in einem dynamischen Umfeld
  • Umsetzungsstarke Persönlichkeit mit Innovationsbewusstsein

Sind Sie genau die/der Richtige für diese interessante Herausforderung? Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung!

Bewerben Sie sich direkt auf unserer Jobbörse unter www.leiner.at/karriere

Dienstort und Ansprechpartner: Rudolf Leiner Ges.m.b.H., Mag. Johanna Joó, Porschestraße 7, 3100 St. Pölten

Diese Position ist auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung ab EUR 4.000,- brutto/Monat dotiert. Darüber hinaus bieten wir je nach Qualifikation und Erfahrung eine attraktive, marktkonforme Überzahlung.

Du suchst Mitarbeiter?

Digital Selling – alles neu macht der eCommerce

Mit dem Terminus „Digitalisierung im Handel“ wird heutzutage oft automatisch ein Onlineshop assoziiert – aber was genau meint man mit […]

Mit dem Terminus „Digitalisierung im Handel“ wird heutzutage oft automatisch ein Onlineshop assoziiert – aber was genau meint man mit Digital Selling? Dabei gibt es alternativ dazu (natürlich auch ergänzend) zahlreiche Möglichkeiten, Kunden ein digitales Shoppingerlebnis zu offerieren. Diesen Möglichkeiten widmet sich unsere Serie, die auf dem „Leitfaden für die Digitalisierung im lokalen Handel“ von DigitalRetail basiert, einer Unternehmensberatung mit 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen „Digitalisierung im Handel“, „Handelskonzepte und -Prozesse“ sowie „digitale Transformation“.

Digital Selling – neues Buzzword

„Die Möglichkeiten nutzen“

Was ja gemeinhin bekannt ist: Kunden informieren sich im Web, Kunden stöbern im Web und Kunden bereiten ihre Käufe im Web vor. Letzteres, indem sie etwa Preise vergleichen oder lokale Verfügbarkeiten checken. Exakt an diesem Punkt kann die digitale Transformation im stationären Handel ansetzen. Soll heißen: Taucht ein stationärer Händler im Zuge einer Suche der Kunden im Web auf, erhöht sich naturgemäß die Chance, dass sein Geschäft auch tatsächlich besucht wird. Daher die Empfehlung von DigitalRetail: „Man sollte die Möglichkeiten, die Online- und Offline-Shopping bieten, dazu nutzen, seine Produkte schnell und einfach an den Kunden zu bringen.“ Darüber hinaus seien die Möglichkeiten, eine stationäre Filiale ins digitale Rampenlicht zu stellen, sehr vielfältig und nicht zwingend mit einem hohen Aufwand an Zeit und Geld verbunden.

Ein erster Schritt ins Web

Stationäre Händler, die fortan zumindest ihre wichtigsten Koordinaten im Internet (Infos zum Geschäft, Adresse, Öffnungszeiten, Bilder etc.) deponieren möchten, können etwa auf das Anlegen von Online-Profilen zurückgreifen. Google und Apple bieten zum Beispiel diese Möglichkeit an und geben dem Händler so die Chance, im Web Aufmerksamkeit zu erregen. Nichtsdestotrotz sollte man als stationärer Händler heutzutage über eine eigene Website nachdenken. Warum? Weil sich bei Konsumenten, deren Google-Suche zu keiner Website führt, heute automatisch Skepsis auftut. „Keine Website? Wie? Gar keine?“ Der Schluss vieler: „Unseriös!“, „Verstaubt!“ oder „Absolutes No-go!“ Eine eigene Website lässt sich dank Anbietern wie „Wordpress“ oder „1&1“ heutzutage im Nu – und ohne großartig die Geldbörse bemühen zu müssen – realisieren.

Social Media im eCommerce

Profilseiten machen prominent

Da nach wie vor kein Weg an Google vorbeiführt und das Gros der Produktsuchen vor Ort stattfindet, bietet sich für stationäre Händler die Nutzung von Profilseiten wie „Google My Business“ an. Aber auch „Apple Maps Connect“ ist eine Option. Auf diese kostenlosen Tools greifen Händler zurück, um Kunden, die ihre Fühler online ausstrecken, in ihre stationären Stores zu lotsen. Legt man etwa eine Profilseite bei „Google My Business“ an, erscheint das eigene Geschäft, wenn es vom Kunden gegoogelt wird, in einem Kasten rechts neben den Suchergebnissen.

Apple Google

Suchfunktion auf Google – Digital Selling

Aktuelle Angebote in der Auslage

Auch aktuelle Angebote lokaler Händler können im Web unmittelbar abgebildet und inszeniert werden. Auf Portalen wie kaufDA.de, marktjagd.de oder markt.de ist es ein Leichtes, neue Prospekte, Flyer & Co. online lesbar machen. Auf lokalen Marktplätzen lässt sich das gesamte Sortiment eines Händlers dauerhaft online sichtbar und verfügbar machen. Zu bedenken ist jedoch, dass auf Portalen wie kaufDA.de oder marktjagd.de nicht direkt geshoppt werden kann. Sie dienen lediglich der Abbildung vorübergehender Produktangebote und somit der reinen Information.

PIM-Systeme und Online-Schaufenster

Store2webFür Händler, die bereits auf unterschiedlichen Online-Kanälen heimisch sind und diese zentral bedienen wollen, könnte ein sogenanntes „Product Information Management“ (PIM) die Offenbarung sein. Mit einem PIM-System wie etwa „DigitalRetail – store2web“, das extra für die Bedürfnisse lokaler Händler entwickelt wurde, können die wichtigsten Daten und Infos wie Preise, Bilder, Bestände etc. zentral hinterlegt und in weiterer Folge damit die diversen Online-Kanäle bespielt werden. Nutzt man das System, hat man eine gute Basis für weitere Online-Aktivitäten – so etwa für die Anbindung an lokale Produktsuchmaschinen und Marktplätze, aber auch für den eigenen Onlineshop. Händler müssen dort keineswegs ihre gesamte Produktpalette feilbieten, sondern können sich auf bestimmte Produkte, die sie in die Auslage stellen wollen, beschränken.

Digital Selling – Online Handel richtig gemacht.

Ein erstes Fazit

Onlineprofile bei Google und Apple sowie lokale Portale sind also ein guter erster Schritt, um das Sortiment eines stationären Händlers in den Weiten des Internets zu platzieren. Ein wichtiger Kanal für Händler können aber auch die großen Marktplätze wie Amazon, eBay oder Zalando sein, lässt sich hier doch eine große Zahl an Kunden erreichen. Aber auch die Großen setzen voraus, dass beim Händler bereits digitale Produktdaten vorliegen.

#Spoiler – Im zweiten Teil unserer Serie „Digital Selling für lokale Händler“ greifen wir die Themen „Suchmaschinenoptimierung“, „Online-Werbung“ und den „Onlineshop“ auf.