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Was ist Black Friday?

Heute ist Black Friday und vor allem Händler (in den vereinigten Staaten) haben einiges zu tun. Es sind ungewöhnliche Szenen, die sich im Handel heute abspielen. Der Black Friday hat sich als Einkaufshöhepunkt in den letzten Jahren etabliert und macht seinem Namen alle Ehre. Während sich in Europa Unternehmen um die Markenrechte an „Black Friday“ streiten, müssen aber Händler hierzulande ihr Geschäft der Nachfrage anpassen und dementsprechend ins Laufen bringen.

Der Black Friday heisst übrigens deshalb so, weil an diesem Tag bei Einzelhändler die Gewinnschwelle für das Jahr überschritten werden soll und schwarze Zahlen zum Vorschein kommen.

Vor dem Black Friday kommt der Donner-Schlag

Bedeutung von Black FridayIn den USA ist der Mega Shopping Tag schon seit Jahrzehnten ein fix eingetragener Termin im Jahreskalender. Der Tag nach Thanksgiving ist für Händler der Grund, das Mahl am Vorabend mit gemischten Gefühlen zu geniessen. Auch im deutschsprachigen Raum finden sich Eigenheiten wieder. Kaufland hat in Deutschland nun eine Werbekampagne ausgerollt, welche den Donnerstag einfach zu einem besonderen Einkaufstag machen soll. Weil sie es können und auch mal gegen den Strom schwimmen wollen. Black Friday kann nämlich jeder. Also wieso nicht einen Donner-Schlag ins Leben rufen oder gar ein ganzes Black-Weekend (so wie es Buffalo aktuell macht) und Konsumenten mit attraktiven Angeboten locken. Im Endeffekt ist es alles nur eine Sache der Marketingausrichtung.

Es ist natürlich absolut in Ordnung sich für gewisse Tage in der Woche oder im Jahr Bezeichnungen auszusuchen und Aktionen einfallen zu lassen um Konsumenten an sich zu binden. Es gibt auch in Österreich Beispiele, die zeigen, dass Dienstleister und Händler sich ihr Geschäft eben so richten, wie es gerade passt. Die meisten Friseure haben beispielsweise montags gar nicht erst geöffnet. Es gibt Vorteilstage bei Penny, BIPA, Merkur und Co, weil Kundenkarten und die Aktionen und Angebote, welche dadurch geboten werden immer noch nicht genug sind.

Aber woraus ist dieser Trend entstanden?

Schwarzer Freitag in ÖsterreichDer Shoppingwahn rund um den Black Friday ist natürlich aus der USA „geklaut“. Erst fingen internationale Händler (Online & Stationär) damit an – es liegt nämlich auf der Hand, dass man das funktionierende System aus den Staaten beispielsweise nach Europa holt. Konsumenten wollen ja auch hier einkaufen. Da wird keine Rücksicht auf Einkaufsverhalten, etc. genommen – Hauptsache mit kurzfristigen Angeboten locken und den Kunden zum Erstkauf bewegen. In der Videospiel-Branche eine absolute Goldgrube. Für Apple soll es dieses Jahr auch besonders spannend sein – es werden nämlich Geschenkkarten zu jedem einzelnen Kauf (auch beim Kauf von Apple Care Produkten) angeboten.

Laut blackfridaysale in Österreich haben letztes Jahr rund 4,5 Millionen Besucher die Seiten des Betreibers gestürmt. Heuer rechnen sie mit über 6 Millionen Besuchern. „Doch wir sind gerüstet. Mit unseren Investitionen in neue Server werden wir diesmal auch Zugriffe jenseits von 6 Millionen gut abwickeln. Zusätzlichen Antrieb verleihen in diesem Jahr Kooperationen mit reichweitenstarken Medienunternehmen aus Print und TV“, so Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH. In Österreich haben sich Händler wie Herwig, Media Markt, Nike, Boys „R“ Us, Universal, Conrad, Marionnaud, Superdry und viele mehr bereits seit Donnerstag auf den Wahnsinn eingelassen. Andere Händler in der Schweiz sind das wohl eher nicht … Siehe Screenshots von Thomas Lang auf Facebook:

bildschirmfoto-2016-11-25-um-12-29-51 Black Friday trifft Händler unerwartet

Nach dem Black Friday ist Cyber Monday

Im stationären Handel einkaufen ist einfach. Da bekommt man schnell mal einen Rabatt – am Black Friday sowieso. Noch einfacher geht’s aber Online. Eigentlich war der Black Friday nur für den stationären Handel gedacht, was dazu geführt hat, dass der Online Handel ordentlich mit Bestellungen angekurbelt wurde. Mittlerweile bieten Händler auch Online dieselben Preise auch Online am Black Friday an. Das war nicht von Beginn an so. Denn nach dem Black Friday kommt der Cyber Monday. Online Händler mussten somit nicht auf einen derart einzigartigen Andrang verzichten. Dann macht man eben dasselbe am Montag und nennt es Cyber Monday – seems legit.

Cyber Monday Woche

Wenn man als Verbraucher eben nicht an dem besagten Freitag durch die Shopping-Malls laufen möchte und sich nicht am Nahkampf am Ladentisch beteiligen möchte, wartet man das Wochenende ab und bestellt Montag darauf eben online. In Amerika ist der Cyber Monday wirklich der stärkste Tag im Internetverkauf geworden. Auch Amazon wirbt mit Blitzangeboten über die ganze Woche hinweg. Ist das etwas ein Schritt darauf, Konsumenten an den Einkaufsdrang heranzuführen? Quasi „jetzt kaufen“ oder nie wieder diesen besonderen Preis erhalten? Eine gute Strategie wäre es auf jeden Fall!

BlackFridaySale

Konrad Kreid BlackFridaySaleIm Rahmen der A-COMMERCE Interviews haben wir uns heute einen langjährigen Wegbegleiter aus dem eCommerce als Gesprächspartner geholt, der gerade mit seinem Projekt „Blackfridaysale“ in aller Munde ist: Konrad Kreid

Der Black Friday Sale, auf dem dein Unternehmen aufbaut, ist ja ein Phänomen aus Amerika – wie bist Du auf die Idee gekommen, dies hier in der D-A-CH Region zu nutzen und war für Dich der richtige Zeitpunkt damit?

Das Phänomen des Black Friday Sale ist mir schon seit langem aus den USA bekannt und es hat mich schon immer fasziniert, welche Hysterie um den Black Friday in den USA betrieben wird. Jedes Jahr stürmen Millionen von Amerikanern die Geschäfte, um sich die besten Angebote und Schnäppchen (sog. door busters) zu sichern. Bis zur Einführung unserer Sale Events in Deutschland, Österreich und Russland (unter www.blackfridaysale.de, www.blackfridaysale.at sowie www.blackfridaysale.ru) in 2013 hat so ein konzentrierter Umsatztag in diesen Ländern gefehlt. In Australien fanden wir mit dem Click Frenzy Event, das zum 1. Mal im November 2012 statt fand, etwas ähnliches vor. Der Erfolg der Aktion und unsere Erfahrungen als teilnehmender Händler dort haben mich zusätzlich bewogen, den Black Friday Sale nach Europa zu bringen.

Siehst du in der Marktakzeptanz solcher „Flash Sales“ Portale einen Unterschied zwischen Deutschland und Österreich, oder reagieren die Händler jeweils ähnlich?

Die E-Commerce Branche boomt seit Jahren in Österreich und Deutschland und hat gerade in der Vorweihnachtszeit seit Jahren massiv zulegt, jedoch gab es vor unserem 24h Flash Sales kein branchenübergreifendes Online Shopping Event. Wir sehen den Black Friday Sale als die erste Initiative, die so ein Shopping Event auf Dauer in Deutschland etablieren kann und so den deutschen Onlinehandel weiter gezielt stärken wird. Alleine dieses Jahr haben die Händler am Black Friday bis zu 1 Milliarde € umgesetzt. Da die meisten E-Commerce Händler in beiden Ländern tätig sind, sehen wir keinen Unterschied in der Akzeptanz auf unser Event.

Du hast ja auch schon andere Unternehmen wie Sportnahrung oder Naturaslim mit aufgebaut – woher kommt deine Begeisterung für eCommerce bzw. was treibt dich an? Wie gehst du an die Suche neuer Produkte heran, die du dann auch online verkaufen kannst – denn viele suchen tagtäglich nach DEM Produkt, um endlich auch als Online Händler tätig zu werden.

Ich habe nach meiner Tätigkeit als Berater bei Roland Berger Strategy Consultants eine neue Herausforderung gesucht, die spannend und zugleich skalierbar ist. Als E-Commerce Entrepreneur muss man kreativ, zahlenaffin und immer am Puls der Zeit sein, neue Trends erkennen und rasch herausfinden, welche Produkte und Dienstleistungen von Kunden nachgefragt werden. Man hat keinen Daily Routine Job, sondern wird ständig neu gefordert. Die Ideen zu meinen Ventures kamen durch Analyse des Marktes und durch persönliche Erlebnisse (unsere Zusammenarbeit mit Click Frenzy in Australien im Falle von Black Friday) sowie durch persönliche Bedürfnisse und Kontakte (im Falle von Naturaslim und Sportnahrung). Ich würde jedem “Gründer in spe” raten, sich Trends in anderen Märkten anzuschauen und dann gleich testen, ob das in Österreich und Deutschland erfolgreich skaliern kann. Die DACH Region hat 100 Mio. Einwohner und ist der größte zusammenhängende Markt in Europa, insofern ideal, um seine Idee zum Erfolg zu bringen und dann in andere Länder zu expandieren.

Was macht Deiner Meinung bzw. deinen Erfahrungen nach den Unterschied zwischen einem Händler aus, der mit seinem Geschäft irgendwo zwischen Leben & Sterben dahinvegetiert zu jenen Online Händlern, die richtig durchstarten und abheben?

Ein erfolgreicher Händler vertreibt idealerweise ein Produkt, dass viele Menschen haben wollen, weiß, wie man sein Produkt vermarktet und kann seinen Umsatz durch eine durchdachte Marketingstrategie und erfolgreiche Vertriebskanäle vermehren. Der erfolgreiche Händler muss die richtige Mischung zwischen Visionär, Analytiker und Executer sein.

Wenn du einen Wunsch für die Österreichische eCommerce Branche frei hast – was wäre das?

Es hat sich in der österreichischen Startup Szene enorm viel getan in den letzten Jahren, es gab durchaus international beachtete Erfolgsstories. Ich denke, beim Angebot an qualifizierten Mitarbeitern können wir noch nicht mit anderen europäischen Städten wie zB. Berlin, oder London mithalten, sodass viele Startups, die größer werden, danach wegziehen. Da ist der Staat mit entsprechenden Bildungseinrichtungen gefragt, die gezielt Arbeitskräfte mit Qualifikationen für Startup Unternehmen ausbilden. Auch der Zugang zu Kapital hat sich etwas verbessert, wobei hier eher Gelder aus der Privatwirtschaft kommen und nicht aus staatlichen Fonds. Das finde ich schade, da gerade dort Österreich einiges aufzuholen hätte.