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Nachhaltigkeit im eCommerce – eine Chance?

Wir berichteten bereits am Donnerstag, 24.03.2016 über Nachhaltigkeit im eCommerce. Nun wollen wir durchleuchten, welche Potenziale und Chancen sich für […]

CSR als Chance für Logistik und Image

Wir berichteten bereits am Donnerstag, 24.03.2016 über Nachhaltigkeit im eCommerce. Nun wollen wir durchleuchten, welche Potenziale und Chancen sich für Online Händler hier auftun!

Kein Widerspruch: Ökonomie und Ökologie

Besonders große Konzerne stehen hier im Blickfeld und werden häufig an ihrem sozialen oder ökologischen Handel gemessen. Konsumenten reagieren für gewöhnlich – vor allem in sozialen Netzwerken – auf negative Schlagzeilen, was in vielen Fällen auch mit Umsatzrückgängen einhergeht. Dabei ist nachhaltiges Wirtschaften oft auch mit ökonomischen Vorteilen verbunden. So lassen sich durch die Reduktion von Energiebedarf oder Ressourceneinsatz häufig monetäre Einsparungen erzielen. Darüber hinaus bringen grüne Strategien nicht selten auch innovative neue Produkte hervor und die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen.

Weshalb macht Nachhaltigkeit im eCommerce Sinn?

Potenziale in der Logistik

Auch das Schlagwort „Green Logistics“ ist im Sektor eCommerce natürlich längst in aller Munde. Auch hier gilt oft: Je mehr Maßnahmen ein Unternehmen zur Verringerung der Umweltbelastung umsetzt, umso besser ist seine wirtschaftliche Performance. Für Gerd Seber, Manager Sustainability and Innovation DPD GeoPost, trifft dies voll und ganz zu, wie er in einem Interview mit dem e-commerce Magazin bestätigte: „Wenn wir zum Beispiel Fernverkehre so optimieren können, dass dabei weniger Kilometer zurückgelegt werden, dann sind wir dadurch leistungsfähiger und schonen gleichzeitig die Umwelt.“ Bei DPD sei man davon überzeugt, dass nur nachhaltiges Wirtschaften den langfristigen Erfolg sichere.

Zu einem interessanten Befund gelangt auch das Ergebnis der Studie „Klimafreundlich einkaufen – eine vergleichende Betrachtung von Onlinehandel und stationärem Einzelhandel“ des Deutschen Clean Tech Instituts (DCTI). Ihm zufolge belastet der Online-Handel das Klima nicht mehr als der stationäre Handel. Zudem ist der Transport von Waren zum Kunden effizienter und verursacht weniger klimaschädliche Gas-Emissionen – sogar unter Berücksichtigung der Retouren. Dieses für den Online-Handel positive Ergebnis ist dabei in erster Linie auf den verdichteten Transport der Sendungen durch die Paketdienste, die ja mit einer Anfahrt stets gleich mehrere Kunden beliefern, zurückzuführen.

Corporate Social Responsibility

CSR – Chance zur Positionierung

Immer mehr Unternehmen pflegen auch „Corporate Social Responsibility“-Aspekte in ihrer Strategie ein, um damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. Auch diese Entscheidung fußt in vielen Fällen auf den Anforderungen einer aufgeklärten Generation an Konsumenten, für die gesellschaftliche und soziale Verantwortung sowie Nachhaltigkeit keine Worthülsen sind. Vor diesem Hintergrund ist „Corporate Social Responsibility“ (CSR) nicht nur eine lobenswerte Angelegenheit, sondern auch eine Chance zur Positionierung am Markt. Unternehmen, deren nach außen hin kommunizierte CSR-Maßnahmen nicht wasserdicht sind, bekommen jedoch rasch ein Problem. Laut dem Ergebnis der Studie des Deutschen Clean Tech Instituts würden bereits 36 Prozent der Befragten beim Einkaufen explizit darauf achten, ob Unternehmen sich an sozial oder ökologisch unangebrachten Verhaltensweisen beteiligt hätten.

Zusammenfassung – Nachhaltigkeit im eCommerce

Zusammengefasst

Unternehmen, die den Themen Fairness und Nachhaltigkeit mehr Raum geben und „Corporate Social Responsibility“ leben, profitieren langfristig davon. Denn Kunden wollen heute in vielen Fällen nicht einfach nur konsumieren, sondern dabei auch nachhaltig agieren. Zudem geht ökologisches Wirtschaften oft auch mit monetären Einsparungen einher, wenn etwa der Energiebedarf oder der Ressourceneinsatz gesenkt werden konnte oder die Auslastung von LKWs optimiert wurde. Mit einem entschlossenen Management lassen sich auch Lieferanten in diesen Umdenkprozess einbinden, wie der „Lieferanten-Kodex“ von KAISER+KRAFT belegt. So kann eine Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette erlangt werden.

eCommerce belastet das Klima …

… aber nicht mehr als der Ladenverkauf! wie nachhaltig ist eCommerce? Man gibt ihn sich ganz gerne, den grünen Anstrich […]

Nachhaltigkeit im Handel

… aber nicht mehr als der Ladenverkauf!

wie nachhaltig ist eCommerce?

Man gibt ihn sich ganz gerne, den grünen Anstrich als effektive Marketingstrategie, um das eigene Unternehmen entsprechend aufzuladen. Dass Greenwashing und Lippenbekenntnisse vor dem Hintergrund des Umdenkens in den Köpfen der Verbraucher auch im eCommerce kontraproduktiv sind, belegen Studien. Auch die Studie „Nachhaltigkeit im Online-Handel“ des ECC Köln , welche die Relevanz sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitskriterien im Online-Handel und ihre Auswirkung auf Kundenverhalten, Zahlungsbereitschaft und Unternehmenskommunikation untersucht hat, schlägt in diese Kerbe. Ihren Ergebnissen zufolge interessieren sich bereits rund 60 Prozent der Online-Shopper für soziale und ökologische Agenden. Auch im Online-Handel bekommen es Unternehmen somit zunehmend mit Verbrauchern zu tun, die den Grünanteil der Unternehmen, die Ihre Produkte im Web anbieten, präzise ausloten.

Nachhaltigkeit im Online Handel

Alles neu aufstellen? Keineswegs!

 

Was konkret bedeutet „Nachhaltigkeit“ eigentlich for den eCommerce? Müssen Online-Händler, die keine ökologischen, fair gehandelten und superglücklichen Produkte verkaufen, jetzt verzweifeln? Mitnichten! Eine Implementierung grüner Werte in Bewusstsein und Unternehmensphilosophie und das Verinnerlichen von Parametern wie Fairness, Nachhaltigkeit und Transparenz sollten aber mittel- bis langfristig sehr wohl eine Rolle spielen und zum Evergreen werden. Denn: Spricht es sich bei den Konsumenten herum, dass ein Unternehmen nachhaltig agiert, stehen die Chancen gut, dass dessen Produkte präferiert werden. Kunden, die dort kaufen, wo „green“ gelebt wird, handeln somit auch klar im Dienste der Umwelt.

Nachhaltigkeit im eCommerce

ist Online Handel nachhaltig?

Was bedeutet Nachhaltigkeit für die Logistik?

„Lieferanten-Kodex“

Eine Umstellung eines Unternehmens und das Einleiten entsprechender Maßnahmen erfordert aber, vor allem bei größeren Unternehmen, Entschlossenheit im Management sowie Steuerungskonzepte, welche die Aktivitäten eines Unternehmens laufend evaluieren und optimieren (Stichwort „Green Controlling“). Ein Best-Practice-Beispiel liefert hier der B2B-Versandhändler für Büro-, Betriebs- und Lagerausstattung KAISER+KRAFT. Dort wurde der sogenannte „Lieferanten-Kodex“ eingeführt, mit dem die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette garantiert werden sollte. Hintergrund: Eine im Jänner 2014 durch die EU beschlossene Richtlinie, bei öffentlichen Auftragsvergaben Betriebe zu bevorzugen, die sozial verantwortlich und umweltbewusst hergestellte Güter anbieten. Noch im selben Jahr erarbeitete das Unternehmen einen „Code of Conduct“ für seine Lieferanten. Im ersten Schritt wurden alle Lieferanten gebeten, einen Online-Fragebogen auszufüllen und relevante Informationen über ihre Einstellung zur Nachhaltigkeit zu liefern; auch entsprechende Zertifikate und Zeugnisse konnten sie auf der Website hochladen. Nach einer Auswertung der gesammelten Daten wurde der „Lieferanten-Kodex“, der u.a. die Schwerpunkte „Engagement für den Umweltschutz“, „Keine Zwangs- und Kinderarbeit“ oder „Faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung“ beinhaltet, ausgearbeitet, den die Lieferanten von KAISER + KRAFT unterschreiben mussten. Die Konsequenz: Nachhaltigkeit wurde so für die gesamte Lieferkette verpflichtend, und auch der Fortschritt in der Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie ist seither messbar.

Informationsmaterial via KAISER+KRAFT

PS. vielen Dank an KAISER+KRAFT für das zur Verfügung stellen von Informationsmaterial.