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Curated Shopping Begriffserklärung- eCommerce A bis Z

Individuelle Beratung ist nicht mehr länger ausschließliche Profession des stationären (Textil-)Handels: Denn der ursprünglich aus den USA stammende Trend des Curated Shoppings – übersetzt etwa kuratiertes Einkaufen – ist auch bei uns angekommen. Bei diesem eCommerce-Vertriebsmodell handelt es sich um eine Online-Stil-Beratung, bei der Kleidung auf den individuellen Modestil des Kunden von einem Berater oder Algorithmus abgestimmt, zusammengestellt und zum Anprobieren zugesandt wird. Passt oder gefällt der Dress nicht, wird er wieder an den Händler zurückgeschickt. Ähnlich wie der Kurator in einem Museum trifft also ein Experte eine Auswahl.

Curated Shopping wird derzeit hauptsächlich für Bekleidung angeboten, ist aber grundsätzlich in zahlreichen Bereichen des Online-Handels denkbar wie etwa für Möbel- und Inneneinrichtung oder Schmuck, wo es auch bereits vereinzelt zum Einsatz kommt.

Funktionsweise Curated Shopping

Zu Beginn füllt der Kunde einen Online-Fragebogen aus, bei dem seine Kleidungs-Vorlieben und sein -Stil ermittelt werden. Meist schließt sich daran noch ein persönliches Telefonat mit dem Berater an. Wenig später erhält man ein Paket mit mehreren Outfits. Was gefällt und passt, wird bezahlt, der Rest geht in die Retoure. In der Regel ist der Service gratis, die Gewinnspannen machen die Anbieter über direkte Einkäufe bei den Herstellern. Auch Style-Abonnements sind möglich.

Vor- und Nachteile Curated Shopping

Nachteilig kann der Einfluss von anonymen Beratern oder gar Algorithmen auf den eigenen Geschmack gesehen werden. Zudem muss der Kunde natürlich eine Menge persönlicher Daten preisgeben. Auch der Preis für den Kauf kompletter Outfits liegt eher im höheren Segment. Momentan größter Nachteil für den Händler ist der Aufwand, das Geschäftsmodell des Curated Shoppings zu etablieren und den Käufern die Vorteile zu vermitteln.

Die Vorteile aus Kundensicht liegen einerseits in Zeit- und Aufwandersparnis: Ausgiebige Offline- sowie Online-Shoppingbummel – vor allem für als shoppingfaul bekannte Männer – und mühsame Recherchen entfallen. Ebenso können, wenn man das so sehen möchte, stilistische Fehlgriffe vermieden werden – besonders wichtig ist dies im Business-Bereich. Auch geschätzt wird die konventionelle Modeberatung, die dennoch Anonymität erlaubt.

Auch aus Anbieter- bzw. Händlersicht gibt es zahlreiche Vorteile:

  • Chance, sich dem Kunden persönlicher zu widmen und dadurch größere Kundenbindung zu erreichen
  • Durch die persönliche Ansprache zufriedenere Kunden und damit einhergehend gefüllte Warenkörbe sowie eine größere Konversion
  • Für Multi-Channel-Unternehmen eine gute Möglichkeit, die stationäre Beratungsexpertise ins Netz zu übertragen – auf Online-Beratung folgt beispielsweise die Abholung im Laden
G is for Google

Google hat es gestern bekannt gegeben. Eine neue Over-All-Marke soll her. (Noch) Google CEO Larry Page beschreibt in einem offiziellen Statement: „Our company is operating well today, but we think we can make it cleaner and more accountable. I am really excited to be running Alphabet as CEO with help from my capable partner, Sergey, as President.“

Man soll diejenigen machen lassen, die Ahnung haben.

Alphabet ist ein Zusammenschluss von mehreren Unternehmen, unter welchen Google natürlich das Größte ist und bleiben wird. Bisher wurden zB. die Gesundheits-Services von Google wenig bis kaum beachtet. Das soll sich nun ändern. Alphabet möchte für jede kleine Entity einen starken CEO einsetzen, der die einzelnen Marken vorantreibt aber auch einen besonderen Mehrwert für das große Ganze bringt. Die neue Struktur soll den Fokus auf die außergewöhnlichen Möglichkeiten von Google & Co. legen.

„Alphabet is about businesses prospering through strong leaders and independence.“

Vor allem Larry Page und Sundar Pichai wollen sich auf die Innnovation und Entwicklung neuer Google Produkte konzentrieren. „Grenzen erweitern“ nennen sie es in ihrer Vision für die Zukunft. Ihre Mission bleibt aber eine Eindeutige – die weltweite Informationskultur zu prägen, weiter zu entwickeln und bis zu einem gewissen Grad auch zu steuern. Ist auch kein Geheimnis mehr.

Google zeigt, wie wichtig es ist, eine klare Strategie zu verfolgen und anhand dessen weitere Geschäftsfelder aufzubauen oder auszubauen. Der Konzern schafft es mit einer Perfektion, die selten ein anderes Unternehmen an den Tag legt –Strategien in der Umsetzung verständlich für alle Mitarbeiter und das gesamte Umfeld an Stakeholdern und Zielgruppen zu machen.

 Zalando in der Identitätskrise

Zalando in einer Identitätskrise?

Vor gut zwei Monaten ist Zalando mit der Partner-App AMAZE in die App-Stores gegangen. Ein neuer (nennen wir es mal) Service des Konzerns, um User Generated Content an die Shopper zu bringen. Man kann in der App verschiedenste Looks aus der ganzen Welt durch-zappen und sich seine eigene „Wishlist“ erstellen.

Mit einer kurzen Fingerbewegung kann man entscheiden, ob einem der angezeigte Look gefällt – oder eben nicht. Ein Algorithmus im Hintergrund merkt sich natürlich jedes einzelne Outfit und generiert eine eigene Stilrichtung – auf den User zugeschnitten.

Wie sich Zalando hier einbringt? Logischerweise gibt es in der App einen integrierten Online Shop, der by the way erwähnt wirklich sehr gut gelöst ist. Der Schritt wo man zur Auswahl der Produkte kommt lässt jedes Shoppingqueen-Herz höher schlagen. Mehr Auswahl und Kombinations-Vorschläge gibt es sonst nirgends in dieser ausgeprägten Art und Weise. Beide Daumen hoch!

Das absolute Highlight und dafür „Hut ab“ ist die Verbindung zu Social Media Kanälen. Ja, diese Art von Social Shopping gibt es zu Hauf. Trotzdem ist Amaze besonders. Fast jedes Outfitbild ist von einer (echten) Person geshootet und die Verbindung zu deren Instagram-Account ist auch gegeben. Bloggerexpertise und Fashion-Know-How auf höchstem Niveau. Tolle Sache, da man sich hier die anderen und etwas mühsameren Plattformen dieser Art (zB. http://liketoknow.it/) gleich sparen kann.

  Swipe Bewegung - Algorithmus       Shopping App mit Algorithmus    Shopping mit AuswahlApp mit Instagram Feeds

Die App an sich ist ja schön und gut. Doch was hat es mit den anderen „Services“ von Zalando auf sich? Den Überblick haben Shopper und Zalando-Anhänger mittlerweile auch schon verloren.

Curated Shopping

Begleitung bei shoppingZalando bietet die Möglichkeit zum „betreuten Shopping“. So wie es Outfittery (http://www.outfittery.at), Modomoto (http://www.modomoto.de) und Kisura (http://www.kisura.de) schon lange machen. Nur jetzt ist es eben Zalando – der Online Händler, dem Mann und Frau vertrauen.

Man muss zugeben, dass Zalando auch hier gute Arbeit geleistet hat. Von Target Audiences über Styling Tools ist auf der Plattform alles mitinbegriffen, was das eigene Shoppingerlebnis mit Sicherheit minimiert. Der größte Vorteil? Zeitersparnis, keine Konflikte mehr á la „Oh nein, welches Shirt passt du den Schuhen und der Tasche“ und die Gewissheit, dass man gut beraten wurde. Wird hier etwa die Brücke zum stationären Handel gelegt? Definitiv!

 Ausgewähltes Shopping Erlebnis

Wohin führt der Service Wahnsinn?

Trotz der guten Ansätze und der tollen Umsetzung dieser und anderer Zalando Services scheint es, als würde sich der Konzern nicht ganz sicher sein, worauf sie sich nun konzentrieren möchten. Ganz nach dem Motto „Schauen wir mal, was besser funktioniert“.

Google hat es mit Google+ zugeben müssen. Wann wird Zalando das „Scheitern“ eines ihrer Services zugeben? Too much Information und Services sind beim persönlichen Shoppingerlebnis dann doch ein Abturn-Faktor.

Vor allem emotionales Shopping, welches bei Zalando – vor allem für die weibliche Zielgruppe- perfekt gegeben ist, wird zwar mit Amaze Spaß machen, aber bei Curated Shopping ausbleiben.