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RECAP – Erster BASIC Workshop im digital alpha Hub

Am 01.03.2017 war es soweit, das digital alpha wurde nun auch fachlich eingeweiht. Der erste Workshop für Basic-eCommerce Level war restlos […]

eCommerce Hub in Wien

Am 01.03.2017 war es soweit, das digital alpha wurde nun auch fachlich eingeweiht. Der erste Workshop für Basic-eCommerce Level war restlos ausverkauft. In unserem alpha Room lauschten 12 interessierte eCommerce Manager, Programmierer, Marketing Spezialisten und Projektmanager den Vortragenden zu diversen Themen im eCommerce.

Stephan Grad hat nicht nur unsere Gäste herzlich willkommen zum ersten eCommerce Workshop im digital alpha Hub geheissen sondern auch über Grundlagen im eCommerce gesprochen. Es war spannend zu sehen, dass trotz der Tätigkeit im eCommerce (oder als Onlineshop Betreiber) einige Grundlagen noch immer nicht zu 100% festsitzen. Vor allem die einzelnen Teilbereiche wie Online Marketing, PIM, CRM, Recht, Shopsysteme, Marktplätze, Retargeting usw. waren im Detail nicht bekannt – „Ja, davon haben wir gehört. Sollten wir das machen?“ Fragen, die uns in unserem Tun bestärken und zeigen, dass solche Workshops wirklich weiterhelfen! Es gibt noch genügend Händler, die immer noch mit Themen wie Social Media Marketing kämpfen müssen beispielsweise.

eCommerce in Österreich

Online Marketing im eCommerce

Stefan Limberger hat anschliessend über die Marketing Theorien im eCommerce gesprochen. Viele Insights hat es zum Sales-Funnel gegeben. Wenn Konsumenten online einzukaufen bedeutet das für Händler, dass sie Marketing Aktionen und Hebel insofern setzen müssen, um den Kunden dort abzuholen, wo sich dieser gerade befindet. Der Kauf dauert zwar nicht so lange wie in einem stationären Geschäft, jedoch ist die Absprungrate viel höher. Sollte ein kleiner Fehler beim Kauferlebnis geschehen, ist es bald aus mit der Freude am Online Shop. Auch KPI’s und Messbarkeit waren ein Thema. Immerhin soll man den Erfolg von Marketing Aktivitäten auch sehen können.

Thorsten Behrens vom österreichischen E-Commerce Gütezeichen widmete sich dem rechtlichen Thema im eCommerce. Was darf ein Online Händler überhaupt? Welche Vorteile hat ein Online Shop, wenn dieser Zertifiziert ist oder mit einem seriösen Gütesiegel gekennzeichnet ist? Steigert das in erster Linie das Vertrauen der Kunden? – JA! Aber noch wichtiger ist ein solches Gütezeichen, um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Als Online Händler ist es oft nicht einfach auf dem Laufenden zu bleiben, wenn es um rechtliche Neuerungen geht – Nun ja, mit dem Gütezeichen soll dies vereinfacht werden. Thorsten hat einen wunderbaren Überblick über die Rechte der Konsumenten gegeben aber auch gezeigt, wie Händler sich absichern können.

eCommerce Siegel

Paymentmethoden im Onlineshop

Rudolf Amer hat alle Leistungen von Concardis – einem Payment Experten imeuropäischen Raum aufgezeigt. Dieses Thema brennt vielen Händlern unter den Nägeln. Immerhin ist es eine der wichtigsten Punkte in einem Online Shop. Wenn dies nicht funktioniert, kann man Kunden sehr schnell verscheuchen. Eine Auswahl der gängigsten Zahlverfahren hat Rudi ebenfalls aufgezeigt, spannend war auch hier zu sehen, dass sich viele Händler nicht in die Sicht des Käufers versetzen zu verstehen, wieso es einer PayPal Zahlungsmethode oder eines Kauf auf Rechnung bedarf. Auch Wallets waren ein sehr heiss diskutiertes Thema beim eCommerce Workshop im digital alpha Hub. Concardis bietet nicht nur Services an, sondern auch sehr tiergehendes und technisches Wissen zu jeder einzelnen Zahlungsart.

Anschliessend hat Bernhard Lukas über Performance-Marketing & -Messung für Online Shops (mit Google) gesprochen. Das Thema SEO ist mindestens genau so interessant wie Marketing aber dafür auch umso wichtiger (fast so wie Payment). Dieses Buch hatte wortwörtlich 7 Siegel. Viele Mythen und Gerüchte wurden aufgeklärt. SEO ist ein wichtiger Teilbereich eines Online Shops, deshalb musste Lukas auch sehr tief in die Materie gehen und erst mit den Basics beginnen. SEA und Google Shopping erklären und den Händlern bewusst machen, dass das dort investierte Geld zu 100% zurückfliessen kann, wenn man SEP & SEA ordentlich und richtig betreibt. Lukas hat auch neue Aufmerksamkeitsmodelle aufgezeigt und erklärt, wie der Kunde eigentlich auf Google nach einem Shop, einem Produkt oder Dienstleistungen sucht. Sehr spannend und sicherlich das meist diskutierteste Thema nach dem Workshop.

SEA und Google Shopping in Österreich

Logistik eCommerce

Um auch dem Kaufprozess zu folgen, hatte Gabriel Aufreiter die Aufgabe als letzter (so wie auch der Postbote zum Schluss kommt) über Logistik zu sprechen. Logistik ist ein sehr wichtiges Thema im eCommerce in Österreich und auch im internationalen Shipment. Das Kauferlebnis kann im Onlineshop noch so gut sein, wenn die Lieferung nicht passt, hat der Shop wieder in seiner positiven Wahrnehmung verloren. Bis zum Schluss ein erfolgreiches und vor allem spannendes und transparentes Einkaufserlebnis zu schaffen scheitert oft an Kleinigkeiten, deshalb ist es wichtig Prozesse bis zum Schluss durch zu denken. Gabriel hat gezeigt, welche Möglichkeiten für große und kleine Händler bestehen, aber auch welche Stolpersteine es in den verschiedenen Ländern gibt.

DANKE!

Wir wollen uns auf jeden Fall sehr herzlich bei unseren Speakern aber vor allem auch bei unseren Teilnehmern bedanken! Der Workshop war ausverkauft und wir haben uns das niemals erwartet. Danke dafür, dass ihr uns alle in dem bestärkt was wir machen und dass ihr Teil eines großartigen eCommerce Netzwerk in Österreich seid!

Customer Journey

Der aus dem Marketing stammende Begriff Customer Journey (übersetzt etwa „Reise des Kunden“) beschreibt den Weg, den ein Konsument bis […]

Der aus dem Marketing stammende Begriff Customer Journey (übersetzt etwa „Reise des Kunden“) beschreibt den Weg, den ein Konsument bis zu einer gewünschten Zielhandlung – z.B. Käufe, Bestellungen oder Anfragen – zurücklegt. Im Zuge dieser „Reise“ kommt der potenzielle Kunde über verschiedene Kontaktpunkte (engl. Touchpoints) mit einem Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen in Berührung. Eine Customer Journey kann Stunden, Tage, manchmal auch Wochen dauern.

Touchpoints und Customer-Journey-Analyse

Die Touchpoints, über die ein Kunde mit dem Produkt in Berührung kommt, sind zahlreich und finden sich sowohl in der Offline- als auch in der Online-Welt, können aber im digitalen Bereich leichter über eine sogenannte Customer Journey Analyse nachvollzogen und gemessen werden. Offline-Berührungspunkte reichen von klassischer Werbung etwa in Zeitungen, Schaufenstern, auf Plakatwänden, Flyern oder Textilien bis hin zu persönlichen Empfehlungen von Freunden. Online-Touchpoints können neben den eigenen Webseiten sowie Webshops und gezielten Marketingmaßnahmen wie etwa Bannerwerbung oder Newsletter-Versendung auch Erfahrungsberichte bzw. Kundenrezensionen anderer Personen oder Nennungen in Vergleichsportalen sein.

Über die Customer-Journey-Analyse werden der Weg eines Kunden bis zur Kaufentscheidung und alle dabei beteiligten Kontaktpunkte analysiert. Auf diese Weise kann herausgefunden werden, wie das Verhalten der Verbraucher im Kaufprozess ist, welche Werbemittel maßgeblich zur Entscheidung beigetragen haben, in welchem Wirkungszusammenhang bestimmte Berührungspunkte stehen und welche (Marketing-)Maßnahmen eventuell optimiert werden müssen.

Phasen der Customer Journey

Es gibt verschiedene Ansätze, in welche Phasen eine „Kundenreise“ unterteilt werden kann. Allen liegt jedoch der Gedanke zugrunde, dass die Entscheidung eines Konsumenten für einen Kauf bzw. eine Bestellung – oder eine andere gewünschte Handlung wie z.B. eine Newsletter-Eintragung oder die Anforderung von Informationsmaterial – meistens nicht sofort getroffen wird.

Folgendes Phasen-Modell ist inzwischen weit verbreitet:

  • Awareness (Wahrnehmung, „Inspiration“): Der Kunde wird auf das Produkt aufmerksam.
  • Favorability („Favorisierung“): Der Kunde zeigt verstärktes Interesse für das Produkt.
  • Consideration (Erwägung, „Wunsch“): Der Kunde zieht in Betracht, das Produkt zu kaufen.
  • Intent (Absicht, „Anstoß“): Der Kunde hat die Absicht, das Produkt zu kaufen.
  • Conversion (Umsetzung): Der Kunde kauft das Produkt.

In manchen Modellen gibt es noch eine sechste Phase, die in die Betrachtung miteinfließt:

  • After Sales (Nachkaufphase): Der Kunde sammelt Produkterfahrungen, die er eventuell mit anderen teilt und die seine zukünftigen Kaufentscheidungen beeinflussen können.

 

Personas Workshop in Wien

Sowohl B2C als auch B2B Unternehmen sind derzeit mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Digitalisierungsprojekte auf eine fundierte Basis zu stellen, […]

Personas Workshop in WienSowohl B2C als auch B2B Unternehmen sind derzeit mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Digitalisierungsprojekte auf eine fundierte Basis zu stellen, um sowohl Fehlinvestitionen zu vermeiden als auch zukunftsfähige Services für Kunden und Partner zu entwickeln. Um dies zu bewerkstelligen, müssen projektspezifische Leitplanken und Arbeitspakete identifiziert und in einen realisierbaren Gesamtkontext gesetzt werden, bei dem der Kunde ins Zentrum der Überlegungen gestellt wird. Nur so ist eine langfristige Positionierung am Markt möglich. 

Wir freuen uns daher, unsere Workshopreihe mit Aline Eckstein von Bluetrade fortzusetzen.  Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema „Zielgruppen- und Konsumentenverhalten“ und kommt dieses Mal exklusiv mit einem „Persona-Schnupper-Workshop“ für die A-COMMERCE Teilnehmer nach Wien. 

In dem Workshop konzentrieren wir uns auf einen beispielhaften Kunden und besprechen die wichtigsten Aspekte einer Persona-Erstellung. Dabei werden Sie lernen, die Perspektive des Kunden einzunehmen, um dessen tatsächliche Bedürfnisse zu ermitteln und ein tieferes Verständnis für sein Kaufverhalten zu bekommen. Mit dem vermittelten Methodenset haben Sie einen ersten Überblick und können sich der „Persona-Definition“ strukturiert nähern. 

Dipl.-Kffr. Aline Eckstein ist zuständig für Business Development bei der BLUETRADE. Sie unterstützt seit über neun Jahren Unternehmen bei der Konzeptionierung und Optimierung von E-Commerce- Lösungen. Zuvor leitete sie das E-Commerce-Center Köln (ECC Köln) am Institut für Handelsforschung und analysierte im Rahmen wissenschaftlicher Studien den Einfluss des Internets auf Handelsstrukturen. Sie ist spezialisiert auf die Bereiche Multi-Channel-Management, Zielgruppen- und Konsumentenverhalten 

Zeit 
Donnerstag, 1. September 2016, von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr (MESZ) – Zum Kalender hinzufügen  
Ort 
Deutsche Handelskammer in Österreich – Schwarzenbergplatz 5 3. Stock, 1030 Wien, Austria – Karte anzeigen