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Welche Auswirkungen hat die Griechenland Krise auf die eCommerce Branche?

Griechenland steckt in der Krise – das ist jetzt keine Neuigkeit, es wird uns täglich in den Nachrichten berichtet. Aber welche Auswirkungen hat die Griechenland Krise für unsere eCommerce Branche?

Als Ausgangslage hierfür betrachten wir uns eine der aktuellsten Bestandsaufnahmen des griechischen eCommerce Marktes aus dem Jahr 2013, durchgeführt durch Ecommerce Europe:

Der griechische eCommerce Markt im Jahr 2013

Wie wir sehen, ist Griechenland mit EUR 3,2Mrd ein sehr kleiner eCommerce Markt, wenn auch auf den ersten Blick der sehr hohe durchschnittliche Warenkorb von mehr als EUR 1.300,00 auffällt – dies kommt jedoch daher, dass ein Grossteil der Ausgaben, die dem eCommerce zugerechnet werden, auf Dienstleistung / Urlaube etc. entfällt, während der eRetail mit gerade einmal 40% noch einen kleineren Part ausmacht.

Weiters ist es beachtlich, dass 2013 gerade einmal 21% der griechischen Bevölkerung als Online Shopper hier aufgeführt werden.

Laut den vorliegenden Zahlen werden auch gerade einmal 12% des eCommerce Umsatzes ausserhalb von Griechenland getätigt – somit ist Griechenland auch im Bereich eCommerce grösstenteils ein Binnenmarkt – aus diesem Grund sind bis dato auch von keinem Online Händler, den wir in den letzten Wochen zu diesem Thema befragt haben, nennenswerte Einflüsse der Griechenland Krise zu spüren gewesen.

Im restlichen Europa wird die Bedrohung durch Medien, Berichte etc. zwar sehr lebhaft vor Augen geführt, noch ist unsere Branche jedoch sehr wenig betroffen – die Menschen geben immer noch täglich online wie offline genug Geld aus, um als mittelständischer Onlinehändler auch heute noch überleben zu können – wenn der Kundenservice & das Produkt stimmt!

Cyberhouse

Cyberhouse ist eine Magento & PIM Agentur aus LinzWir freuen uns sehr, dass wir Cyberhouse von unserer sensationellen Arbeitsweise und der Qualität unserer Events überzeugen konnten und somit Cyberhouse als A-COMMERCE Partner begrüssen dürfen

Cyberhouse ist Anbieter für hochwertige E-Business Lösungen im DACH Raum.

Mit über 40 Mitarbeitern an den Standorten Linz, Wien, Winterthur und Passau unterstützen wir Unternehmen bei der Planung und Realisierung Ihrer digitalen Strategie. Dabei reicht die Bandbreite unserer Lösungen von E-Commerce über PIM Applikationen bis zu Web-Content Management Lösungen.

Zu unseren Kunden zählen beispielsweise A1, KTM, voestalpine,  BMW, Zumtobel.

Christoph KlinglerWir starten auch im Jahr 2015 wieder mit unserer aCommerce Interview Serie „eCommerce background“ und möchten euch heute mit Christoph Klingler von Yipiii das Thema „Gamification“ erklären und näher bringen.

Christoph, Gamification ist seit einigen Monaten in aller Munde, wird aber von vielen Personen komplett unterschiedlich ausgelegt. Wie sollte deiner Meinung nach Gamification verstanden werden?

Stephan, verwendet wird Gamification zur Zeit tatsächlich immer noch als reines Buzzword, ohne jegliche klare Definition. Das liegt auch daran, dass es kein echtes funktionerendes System in dem Bereich gab. Ein deutsches Pendant für den Begriff gibt es nicht wirklich, es müsste Spielifizierung heissen. Auch nicht schön. Also die Verwandlung eines herkömmlichen Prozesses in einen spielerischen. Wenn wir uns das für Ecommerce näher ansehen, dann muss diese Gamification technisch perfekt funktionieren und sowohl den Usern etwas bringen als auch den Shops. Und da beginnt die Sache schwierig zu werden. Verstanden werden sollte Gamification daher als neuartige Ecommerce Lösung, die den Kunden aktiviert und involviert und schließlich auf spielerische Weise ein Ergebnis erzielt, das sowohl dem User als auch dem Shop Vorteile bringt. Sperrig ich weiß aber kürzere Varianten nehme ich gerne und dankend entgegen: c.klingler@yipiii.com

Dein Team und du – ihr seid Vorreiter mit eurer Lösung – wie seid ihr denn auf diese Idee gekommen und was waren die grössten Stolpersteine bei der Umsetzung eurer Lösung?

Christoph KlinglerDie Idee kam langsam. Durch jahrelanges Arbeiten in Agenturen. Durch hunderte Kampagnen, bei denen eben eines nie angefasst wurde: der Kaufprozess an sich. Ich habe dann versucht, Shopping als solches zu hinterfragen und überlegt, ob man nicht den Kaufprozess spannender, innovativer und vor allem spielerischer gestalten kann. Als das Grobkonzept für Yipiii stand, haben mit den Tests und Erkenntnissen die echten Probleme begonnen: schnell wurde klar: die Spiele müssen in Echtzeit stattfinden, überall integrierbar sein, die Games müssen einfach sein, das System muss zertifiziert und die Einzelspiele nachverfolgbar sein. Und Preise müssen targetbar sein etc. Im Endeffekt war klar, dass nur ein sehr aufwendiges Backend und eine europäische Gaminglizenz all diese Probleme lösen kann, weil nur damit die nötigen und von den großen Partnern an uns gestellten Anforderungen erfüllt werden: 100% Sicherstellen, dass alles seine Richtigkeit hat. Auch wenn wir hier im promotionalen Bereich natürlich kein Glücksspiel sind das jetzige System erfüllt diese hohen Standards. Technisch gesehen, der Ferrari zum Semmelnholen quasi…

Wie ist eure Idee in der eCommerce Branche angenommen worden – gerade in Österreich reagiert der Markt ja doch durchaus vorsichtig, wenn ein StartUp oder junges Unternehmen mit einer Idee auf den Markt drängt.

Christoph KlinglerNun wir hatten ja die Situation, dass wir Yipiii in England entwickelt, getestet und auch vorgestellt haben. Als wir es vor 15 Monaten auf dem weltgrößten Event der eCommerce EXPO – präsentiert haben, wurden wir prompt zum best ecommerce product of the year gewählt. Gegen unfassbar große Gegner und von einer Top Jury. Die englische Presse hat es dementsprechend rauf und runter gespielt. Besser kann man nicht aufgenommen werden. Wir hatten damit auch sofort einige riesige UK Unternehmen, die mit uns zu arbeiten bekommen haben. Was Österreich betrifft, sind wir hier in 2014 nur auf einige wenige ausgesuchte Unternehmen zu- und dann auch erfolgreich hinausgegangen. Was die Vorsicht betrifft, hast Du aber hier schon recht: ein paar wollten vor dem eigenen Start noch mehr Cases von uns sehen. Frei nach mach mir bitte was weltweit neues aber zeige mir, wo es schon funktioniert.. Diese Cases haben wir aber Gott sei dank nun seit ein paar Monaten zusammen…

Aus deiner persönlichen Erfahrung heraus – wo sind die grössten Unterschiede der Österreichischen Onlinehändler zu denen in Deutschland oder gar UK?

Welche Antwort willst Du hören 😉 UK und D sind einfach riesige Märkte und es gibt dort eben auch eine Menge reine eCommerce Unternehmen oder Firmen mit echten eCommerce-Abteilungen. Die sind einfach ein paar Jahre und ein paar Millionen Kunden voraus. Und natürlich können sie dort auf eine viel größere Anzahl an Topleuten zurückgreifen als es in Österreich der Fall ist. Wer findet den hier so leicht einen guten eCommerce Manager, kann den dann auch bezahlen oder an den jeweiligen Standort locken? Aber wenn man die Leute dann mal hat, dann bleiben die auch meist länger. Darum trifft man hierzulande immer wieder auf sehr sehr gute Mitarbeiter, die ihre Marke auch kennen. ZB in UK machen uns vor allem die kurzen Verweildauern der cCom-Manager wirklich zu schaffen: 4 Monate sind die teilweise nur dabei. Wahnsinn.

Was noch gut ist: österreichische Unternehmen können/könnten oft schneller entscheiden. Und das müssen sie auch. Denn wenn man eine gute Lösung sieht oder einen idealen Bewerber vor der Flinte hat, heißt es in der Branche extrem rasch reagieren. So schnell kann man gar nicht schauen, ist der Kerl schon von Zalando geschluckt… da weiß ich aus Berliner Erfahrung, wovon ich spreche.

Der größte Unterschied ist aber sicher das System- und Datenthema. Da die meisten österr. Player ja klassische Händler sind oder waren, ist das gesamte Backend incl. Warenwirtschaftssysteme etc irgendwann mal vom übertrieben gesagt Developer aus dem Nebendorf programmiert und mit der Zeit ausgebaut worden. Und jetzt herrscht überall große Hektik, das alles auf State-of-the-art zu bringen. Uns ist es selbst passiert, dass ein großes heimisches Unternehmen unser System nicht wirklich nützen kann, weil noch zu viele grundlegende Dinge nachgearbeitet werden müssen. Das tut dann wirklich weh. Wie wenn man für die Formel 1 das beste Getriebe baut aber der Rennstall hat immer noch keinen Motor, der rund läuft. Nur mit dem bösen Unterschied, dass im eCommerce das Rennen bereits gestartet wurde.     

Wie sehen eure Aussichten für die kommenden 2-3 Jahre aus, wie soll es mit Yipiii weitergehen?

Wie jeder arbeiten wir natürlich an mehreren Fronten. Spannend sind die gerade startenden Coops mit einigen der größten reinen eCommerce Händler. Da bekommen wir immer mehr Cases in diversen Branchen und können Peer-Groups bauen. Eine echte neue Dimension für den Handel ist ab jetzt unsere Mobile Solution mit der wir Offline und Online bridgen und wirtschaftlich sind für uns in den nächsten zwei Jahren auch anstehende Lizenzvergaben an andere Länder bzw. an große Marktplätze sehr spannend.

Wenn du einen Wunsch für unsere Branche in Österreich frei hättest, welcher wäre das?

Überleben. Bitte. Und dazu Aufwachen. Bitte. Dann einfach aus dem Fenster schauen, all die Umsatzströme beobachten, die ins Ausland abwandern und mutige Gegenmaßnahmen treffen. Holt Euch gute und vor allem erfahrene eCom Berater ins Haus gern aus dem Ausland – und setzt gemeinsam die Hausaufgaben um. Das ist alles nicht so schwer. Es darf heute nicht mehr darum gehen, seine Technik oder die Daten im Griff zu haben – es geht schon lange darum, was man damit besser machen kann als die Anderen. Denn die Anderen, die darf man nie unterschätzen. Die sitzen nämlich überall.

 

 

 

 

Gastbeitrag: Online-Shops: Billig oder gut? Das ist die Frage!

Aktuelle Studie zu österreichischen Online-Shops zeigt: Image des Unternehmens ist wesentlich für den Erfolg der eCommerce-Aktivitäten.  Wer als schlechter Arbeitgeber […]

Aktuelle Studie zu österreichischen Online-Shops zeigt: Image des Unternehmens ist wesentlich für den Erfolg der eCommerce-Aktivitäten. 

Wer als schlechter Arbeitgeber wahrgenommen wird, der punktet auch – aller Gütesiegel zum Trotz – bei den Online-Shoppern nicht. Eine coole Marke, eine innovative Marke ist noch immer wichtig. Egal, ob man seine Ware im Laden auf der Fußgängerzone verkauft oder übers Internet. Start-ups, die eigentlich aus dem IT-Sektor kommen und jetzt einen auf coolen Onlineshop machen, haben es auf Dauer schwer. Denn billig können viele. Aber was, wenn man einfach nur billig ist, dann mit Rücksendungen von über 50% zu kämpfen hat (es besteht ein Zusammenhang zwischen billigen Produkten und hoher Retourenquote!) und ein Drittel der „Rücksender“ nie wieder ein neues Produkt bei diesem Online-Shop bestellen.

Die Erfahrung des stationären Handels auch in die Onlinewelt übertragen!

Der Impulskauf im Handel vor Ort ist nicht mit dem Impulskauf im Internet vergleichbar. Markenaufbau, Gefühlswelten, Vertrauen, dieses Marketing haben Händler den IT-Start-up´s einfach um Jahrzehnte voraus. Umso wichtiger ist es, dass die „neuen Onlineshops“ sich mit diesen noch immer gültigen Regeln des Marktes beschäftigen und nicht nur Algorithmen programmieren, die einem zu billigeren Preisen und mehr Impulskäufen verleiten. Klassisches Marketing und Public Relations verkauft zwar nicht, aber es sorgt vertriebsunterstützend für die Zielerreichung – auch und gerade im Onlineshopping braucht es dann doch noch immer einen Partner „zum Anfassen“.

Details zu den Studienergebnissen:
Im Rahmen einer aktuellen Studie hat das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com rund 1.500 Personen zwischen 14 und 69 Jahren detailliert zum Thema Online-Shopping und zu den umsatzstärksten Online-Shops in Österreich befragt. Ergebnis: Drei von zehn Online-Shoppern nutzen das Smartphone für den virtuellen Einkaufsbummel. Bekleidung, Bücher bzw. Zeitschriften und Elektro(nik)geräte stehen auf der Web-Einkaufsliste ganz oben. Rund jeder Zweite hat in den letzten 12 Monaten bestellte Ware aus dem Internet umgetauscht und/oder zurückgeschickt. Zu den wichtigsten Online-Einkaufsmöglichkeiten der heimischen Web-Community zählen amazon, willhaben.at und eBay. Während der innovativste Online-Shop  der „store.apple.com/at“ ist, genießt der Shop „engelbert-strauss.at“ die besten Werte in Punkto Vertrauenswürdigkeit.

Als innovativster Shop im Internet wird „store.apple.com/at“ (Top-Box-Wert „sehr innovativ/zukunftsorientiert“: 53,8%) wahrgenommen. Der Online-Shop „engelbert-strauss.at“ (Top-Box-Wert „sehr vertrauenswürdig: 68,7%) genießt den besten Wert in punkto Vertrauenswürdigkeit. Der US-Konzern Amazon hat es, vermutlich aufgrund der aktuellen Schlagzeilen zu den Arbeitsbedingungen, in der Kategorie Vertrauenswürdigkeit nicht unter die Top Ten geschafft.

Rund jeder zweite Online-Shopper (50,7%) hat in den letzten 12 Monaten bereits ein Päckchen aus dem Internet umgetauscht und/oder zurückgeschickt. Wobei jeder Dritte (31,3%) die Ware retour gesendet hat ohne einen neuen Artikel zu bestellen.

Über den Autor

Online-ShopsConstantin Wollenhaupt, M.A. ist Betriebswirt und Kommunikationsfachmann für Marketing, PR und Stakeholder-Kommunikation. Gemeinsam mit seinem Partner Harald Farkas, B.A., leitet er die Kommunikationsagentur HarCon Media & Consulting (Wien und München). HarCon hat sich auf nachhaltige Marketingkonzeption sowie deren Umsetzung für kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. Die hohe Branchenexpertise aus Medienwirtschaft, Handel und IT / IKT prägt das Unternehmen.

Servus zusammen

es ist soweit – unser Video des 1.aCommerce Team Treffens ist soeben
fertig gestellt worden und ist nun hier für euch verfügbar.

In den kommenden Tagen werden wir auch noch einzelne Interviews,
die wir mit euch geführt haben, getrennt hier online stellen.

Wir freuen uns über Feedback und ein baldiges Wiedersehen.

bis bald

Stephan