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Personalisierung im E-Commerce

Eine individuelle Ansprache ist nicht nur im persönlichen Miteinander essentiell, sondern gewinnt auch im E-Commerce an Bedeutung

Der Trend zur Personalisierung im E-Commerce ist gekommen um zu bleiben. Jeder Mensch möchte so persönlich wie möglich ansprochen werden bzw. individuelle Angebote bei Produkten bekommen. Unser Partner Nosto hat uns hierzu einen spannenden Beitrag zukommen lassen.

Intelligente Personalisierung im Online Shop: Beispiele & Best Practices

Das Ziel eines Shopbetreibers ist es, innerhalb von wenigen Sekunden User in den eigenen Shop zu locken und ihnen ein Kundenerlebnis zu erschaffen, welches auf ihre Vorlieben und Interessen eingeht, um diese User dadurch zu Käufern zu machen. Häufig wird dafür Personalisierung eingesetzt, um dem Kunden maßgeschneiderte Inhalte zu zeigen, die ihn inspirieren und zu Conversions führen.

Best Practices für die Online Shop Personalisierung

Das Thema der Personalisierung ist nicht neu, aber sie ist keine Einheitslösung für alle Branchen und Online Händler. Für manche Branchen, wie z. B. Gesundheit- & Beauty ist Personalisierung extrem wichtig, da die Verbraucher ihre Entscheidungen basierend auf Vorlieben und Präferenzen stützen (bsp. anhand von Inhaltsstoffe, Duft oder Farben). Demnach sollten personalisierte Inhalte wie Banner, Blogbeiträge oder Produktempfehlungen die Interessen des Kunden widerspiegeln, um dieselbe 1:1 Beratung zu bieten, wie der Fachverkäufer im stationären Geschäft. Ein weiterer Bereich, in dem individuelle Empfehlungen und Vorlieben eine entscheidende Rolle spielen, ist die Modebranche. Neben den persönlichen Präferenzen können Fashion Marken auch mit Standort- oder saisonalen Trends punkten.

Wenn Personalisierungsmaßnahmen effektiv eingesetzt werden, können sie die Conversions, den Bestellwert und auch den Umsatz steigern. Allerdings gibt es auch bei dieser Technologie einige Grenzen, die Händler beachten sollten. Personalisierung, vor allem als personalisierte Produktempfehlungen, erfordern ein großes Produktsortiment. Zu wenig Artikel würden dazu führen, dass dem Kunden immer wieder die gleichen Produkte empfohlen werden. Ein weiterer Punkt sind die Daten, die verwendet werden, denn diese sollten als Vorteil für den Kunden gelten und nicht als ungewolltes Eindringen in die Privatsphäre.

Machine Learning: Die Verbindung zwischen Big Data und Personalisierung für Online Shops

Sie fragen sich vielleicht, wo der Einsatz von Personalisierung sich nun am meisten lohnen würde. Zum Beispiel dort, wo sie den größten Einfluss hat, wie z. B. auf Ihrer Startseite. Ihre Startseite ist schließlich Ihr digitales Schaufenster und bietet Ihnen die Chance, Ihre Kunden mit einer gezielten Ansprache im Shop wieder zu begrüßen. Personalisierte Onsite Produktempfehlungen können Ihnen beispielsweise dieses Maß an „persönlichem Service“ automatisiert liefern, indem sie den Besuchern basierend auf ihrem Surfverhalten die relevantesten Artikel vorschlagen. Sie wissen, dass Ihre Kunden eine bestimmte Marke lieben? Dann können Sie z. B. Banner dieser Marke hervorheben, daran gefilterte Produktempfehlungen knüpfen und diese Marke in der Navigationsleiste zentrieren.

Personalisierte Empfehlungen im Online Shop: Beispiele der Personalisierung

Hier noch weitere Tipps dazu welche Art der Personalisierung Sie nutzen können auf der Startseite, um für Conversions zu optimieren:

• Bewerben Sie Ihre Bestseller, sobald ein Besucher auf Ihrer Website eintrifft. Nutzen Sie hierfür z. B. nutzergenerierte Inhalte z. B. von Social Media, um noch mehr Vertrauen und Inspiration zu schaffen.

• Passen Sie die Empfehlungen eines Besuchers basierend auf seinem Standort an. Zeigen Sie ihm, was andere Personen in der Nähe gekauft haben.

• Begrüßen Sie wiederkehrende Kunden mit Produkten, an denen sie bereits Interesse gezeigt haben. Dies hilft, sie zum Warenkorb bzw. zum Checkout zu bringen.

Blockchain – Eine Revolution im verborgenen

„You should be taking this technology as seriously as you should have been taking the development of the internet in […]

„You should be taking this technology as seriously as you should have been taking the development of the internet in the early 1990’s.“ Blythe Master, früher CEO von JPMorgan Chase, aktuell CEO von Digital Asset Holdings, einem Blockchain Startup.

Recap Blockchain Workshop Jakob Reiter

Die Blockchain ist wahrscheinlich einer der interessantesten neuen Technologien die es derzeit gibt. Ihr extremes Potenzial gepaart mit Ihrer kosteneffizienten Infrastruktur birgt ein unglaubliches Potenzial in sich. Doch leider ist das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht ganz angekommen. Einer der Gründe hierfür könnte sein, dass das Thema erstmal sehr komplex wirkt. Doch der erste Eindruck täuscht.

Funktionsweise der Blockchain

Die Blockchain ist im Grunde eine verteilte Datenbank. Diese speichert aber nicht wie herkömmliche Datenbanken ganze Datensätze ab, sondern lediglich Transaktionen – somit Veränderungen. Das „Einfügen“ von Daten stellt somit eine Transaktion von keinem Datenstand auf die erste Veränderung dar.

Da das Lesen des Letztstandes daher einen erheblichen Aufwand darstellt (man muss vom Anfang der Kette alle Veränderungen durchgehen) bietet der Ledger eine Art temporäres Register, in dem alle Änderungen bereits durchgeführt wurden. Dieser Ledger beinhaltet somit den aktuellsten Datenstand. Diese zwei Grundelemente – Ledger und Chain – bilden daher die Grundbausteine der Blockchain.

Damit nun neue Transaktionen an die Blockchain gehängt werden können, bedarf es nun noch eines kleinen Tricks. Transaktionen werden nicht direkt an die Blockchain gehängt sondern in Pools von „unconfirmed Transactions“ gesammelt. Aus diesen Pools werden dann Blocks geformt, welche einer Zufall-Lotterie unterliegen. Weltweit gewinnt immer 1 Block diese Lotterie und damit das Recht, der nächste Block in der Blockchain (jetzt erklärt sich auch der Name) zu werden. Dieser Block wird dann im verteilten Netzwerk herumgereicht und jeder macht die darin enthaltenen Änderungen in seinem Ledger nach.

Natürlich gibt es dabei noch allerhand Sicherheitsmechanismen, die dazu beitragen das System im gesamten Abzusichern. Unter anderem kommt dabei ein Public-Private Key verfahren zur Anwendung, dass es ermöglicht Daten asymmetrisch zu verschlüsseln.

Wer benutzt es schon?

Einer der bekanntesten Anwendungen für Blockchain Technologie ist Bitcoin. Es wäre aber fatal die Anwendung dieser Technologie nur auf den Finanzbereich oder den Fall Bitcoin zu beschränken. Viele Startups zeigen ganz klar, dass das Anwendungsfeld viel weiter gesehen werden muss:

Bitproof.io:

Notarize your documents now
Bei diesem Service geht es darum, dass mein seine Dateien hochladen kann und diese dann ähnlich einem Notariatsverfahren in der Blockchain hinterlegt werden. Dadurch soll der Missbrauch an geklautem intellektuellen Eigentum einhaltgeboten werden.

Blockchain Workshop in Wien

Bitproof als Blockchain Tool

Provenance:

Every product has a story.
Bei Provenance geht es darum, dass die Supply Chain von Produkten für den Kunden sichbarer gemacht werden soll. So werden Informationen wie Zulieferanten, Bearbeiter, Transportöre mit dem Endprodukt verbungen, und dieses Ergebnis dem Endkonsumenten offengelegt.

Was ist Blockchain und was bedeutet das für den Handel?

Provenance – Storytelling Tool

Synereo:
Decentralized and distributed social platform owend by the people who use it.
Synereo ist das erste soziale Netzwerk, dass auf der Blockchain basiert. Dabei gibt es eben keinen zentralen Server, der die Daten entfremden kann, sondern der User bleibt im Besitz seiner Daten und gibt diese auch nur an „befreundete“ Partner im Netzwerk weiter.

Tools für die Blockchain

Synereo als Social Network in der Blockchain

Die Blockchain ermöglicht es daher Daten öffentlich abzulegen und dabei aber im Besitz der einen Daten zu bleiben. Sie schafft somit eine bis jetzt nie dagewesene Transparenz kombiniert mit der Ausfallssicherheit und Skalierbarkeit eines weltweiten Netzwerkes. Dadurch hat sie das extreme Potenzial die nächste Welle der Innovation in jeglichem Geschäft zu werden, dass auf Transaktionen basiert.

Folgen für den Handel

Die Folgen für den Handel können durch diese Technology gravierend sein, da sie jegliche Art von Geschäft betrifft, die auf Transaktionen basieren. Welche Folgen genau sie aber für den einzelnen ergeben wird abzuwarten sein. Erste Anwendungen findet die Blockchain wie oben erwähnt z.B. über Bitcoins. Dort hat sie eine regelrechte „Revolution“ des Geldverkehrs heraufbeschworen. Was die Blockchain mit dem Handel macht, wird abzuwarten sein. Aber sie ist definitiv eine Technologie die man im Auge behalten sollte.

Jakob Reiter – The Ventury


Blockchain leicht erklärtÜber Jakob Reiter:

Founder and Tech-Venturer @ theVentury.com

Jakob ist Entrepreneur, IT Nerd und Speaker auf Konferenzen. Mit seinem Startup theVentury unterstütz der Startups und etablierte Unternehmen indem er kritische Ressourcen wie IT Development und Marketing zur Verfügung stellt, um nachhaltig zu wachsen. Er hat mit uns den Workshop zum Thema Blockchain in Wien gehalten.