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Abmahnungen sind ein großes Problem für den Online-Handel in Deutschland. Viele deutsche Online-Händler haben mit Abmahnungen zu kämpfen, wobei es sich bei den gerügten Verstößen meist um Formalien handelt. Einige Abmahnverbände und Abmahnanwälte genießen inzwischen einen zweifelhaften Ruf, da das Wohl des Verbrauchers nicht im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit zu stehen scheint.

Der ganz große Anteil der Abmahngründe in Deutschland sind „Basics“. Mit ein paar Handgriffen kann jeder Online-Händler in Österreich eine sichere Website vorweisen und muss keine Angst vor deutschen Abmahnungen haben. Die wichtigsten Gründe für deutsche Abmahnungen lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen:

1. OS-Link

Der Link zur europäischen Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) muss nach der ODR-Verordnung seit 09.01.2016 von allen europäischen Unternehmern, die mit Verbrauchern online Verträge schließen, auf der Website gut sichtbar sein, sowie in den AGB angegeben werden. Die Besonderheit in Deutschland ist, dass die Gerichte fordern, dass dieser Link als aktiver Hyperlink dargestellt wird. Die großen Plattformen wie Amazon und Ebay haben einen eigenen Link bereitgestellt, nachdem die Abmahnungen massenhaft zunahmen.

2. Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung

Das Widerrufsrecht wurde 2014 durch die EU im Zuge der Verbraucherrechte-Richtlinie grundlegend geändert und vereinheitlicht. Die Widerrufsfrist beträgt überall 14 Tage und der Verbraucher hat die Rücksendekosten zu tragen, wenn er sie nicht freiwillig selbst übernehmen möchte. Die komplizierte Rechtstextformulierung, die der EU-Gesetzgeber von allen Unternehmern fordert, ist kaum durch einen Laien zu bewältigen. Trotzdem forderten deutsche Gerichte noch zusätzlich die Angabe der Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung.

3. Grundpreise

Die deutsche Preisangabenverordnung fordert im Gegensatz zu den österreichischen Regelungen einen Grundpreis für sämtliche Produkte, die nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden. Diese schwammige Vorschrift führt dazu, dass inzwischen fehlende Grundpreise für Geschenkbänder, Kabel oder Tapeten abgemahnt werden. Dabei kann die Pflicht zur Angabe von Grundpreisen wegen der häufig unzureichenden Anzeige bei Plattformen zur echten Herausforderung werden.

4. Unübersichtliche Rechtstexte

Mehr und mehr werden in Deutschland unübersichtliche Rechtstexte, die als Fließtext angezeigt werden, abgemahnt. Zwar sind in den abgemahnten Rechtstexten inhaltlich alle gesetzlichen Informationspflichten erfüllt, jedoch ist die Lesbarkeit des Textes durch fehlende Absätze und Überschriften nicht gewährleistet. Deshalb urteilen die Gerichte, dass solche Widerrufsbelehrungen oder AGB den Verbraucher mehr schlecht als recht informieren. Online-Händler sind daher verpflichtet, ihre Rechtstexte ausreichend zu formatieren.

5. Markenrecht

Durch die Abmahnung von Markennamen, die eine hohe Abmahnwahrscheinlichkeit versprechen, kann ein lohnendes Geschäft entstehen. In Deutschland gibt es Fälle, in denen inzwischen für eine gebräuchliche Bezeichnung für ein Werkzeug oder eine Sportart eine Markeneintragung existiert – mit der Folge, dass die Artikel nun anders bezeichnet werden müssen (z.B. Torx, Inbus oder Zumba). Oder es gibt merkwürdig kurze Markennamen, die vielleicht versehentlich als Abkürzungen für ganz andere Begriffe verwendet werden (z.B. MO; damit kann „modisch“ oder „modern“ abgekürzt werden). Teure Verstöße nach dem deutschen Markenrecht können auch österreichische Händler hart treffen. Für die Erstellung fehlerfreier Artikelüberschriften und Artikelbeschreibungen muss stets eine mögliche Marken-Registrierung in Deutschland geprüft werden.

Fazit

Auf österreichische Online-Händler warten in Deutschland eine Menge Käufer. Die Rechtstexte sind allerdings besonders abmahngefährdet und müssen deshalb von einem Rechtsexperten erstellt und stets aktuell gehalten werden. Die Darstellung von Grundpreisen sowie weitere relevante Punkte sollten die österreichischen Händler vor dem Gang nach Deutschland ebenfalls überprüfen lassen.

Der Händlerbund hilft!

Die rechtliche Absicherung ihrer Internetpräsenzen für Handel in Deutschland verursacht vielen Website-Betreibern einen enormen Mehraufwand, denn die Fehler schleichen sich oft unbemerkt ein und sind für den Laien kaum erkennbar. Der Händlerbund steht Ihnen bei juristischen Fragen als kompetenter Partner zur Seite und prüft Ihre Shops auf ähnliche Fehler. Mit dem Rabattcode P1045#2017 erhalte ich als Kunde von A-COMMERCE einen Rabatt in Höhe von 2 Monaten auf alle Leistungspakete des Händlerbunds im ersten Jahr. Jetzt informieren!

AMORELIE hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Vorzeigeshops in Deutschland entwickelt und auch 2016 den Shop Usability Award abgeräumt – ein Grund mehr, dass wir uns den Shop in Ruhe ansehen und zu unserem Shoptest Kandidaten machen.

Der AMORELIE Online Shop

Der Shop von AMORELIE empfängt die Besucher, egal ob Männlich oder Weiblich mit grossflächig gestalteten Produkt-Bannern, welche gerade aktuelle Promotion-Produkte sehr schön und simpel gehalten in Szene setzt. Die Ladegeschwindigkeit des Online Shops ist dabei sowohl auf Desktop als auch auf mobilen Endgeräten absolut vorbildlich und lässt keinerlei Zweifel offen, dass man erkannt hat, wie wichtig die ersten Sekunden bei dem Besuch eines Neukunden im Shops sind.

Die Darstellung ist ganz gleich wie auch die Ladegeschwindigkeit auf allen von uns getesteten Devices absolut vorbildlich und sogar auf den kleinen Screens älterer Android Geräte war die Bedienbarkeit absolut top!

Wie bei allen unseren Shoptests wird als Erstes die Such-Funktion getestet und auch hier merkt man, dass sich das Team von AMORELIE mit den Wünschen der Konsumenten auseinander gesetzt hat und eine fehlertolerante Suche inklusive Produkt-Vorschlägen in den Shop implementiert hat, welche noch dazu sehr schnell auf die Sucheingaben reagiert. Einziger Kritikpunkt unsererseits wäre, dass Produkt-Bewertungen in den Vorschlägen gleich noch mit angezeigt werden könnten (dies ist jedoch Jammern auf hohem Niveau). Wenn man als Konsument jedoch lieber durch die einzelnen vorhandenen Produkt-Kategorien schmöckern möchte, so ist auch dies sehr einfach und übersichtlich möglich – die Unterteilung der Kategorien ist absolut nachvollziehbar.

AMORELIE hat auch ganz klar verstanden, dass in Ihrer Branche guter Content essentiell für Kunden ist und so gibt es auf der Startseite direkt die Kategorie „Lerne etwas Neues“, in der es 5 immer wieder wechselnde Artikel zu Tipps & Tricks rund um das Thema Erotik & Sex geht.

Dazu passend ist auch die Herangehensweise von AMORELIE an das Thema Multichannel: Kunden können sich direkt über den Shop für eine Toyparty anmelden, um in gewohnter Atmosphäre und durch geschultes Personal die Toys anzufassen bzw. auszuprobieren – somit ergibt sich hier eine ideale Verschmelzung der Offline & Online Welt.

Produktdarstellung

Die Darstellung der einzelnen Produkte ist sehr klar und übersichtlich gelöst – neben den Produktphotos wird die Buy-Box mit den wichtigsten Informationen zum Produkt wie Preis, Sterne der Bewertungen, Versanddauer sowie einer Merkzettel Funktion angezeigt. Soweit so üblich, wenn man aber nun weiter die Seite nach unten zu den Produktbeschreibungen bzw. den Produktvideos scrollt, bleibt die Buy-Box permanent sichtbar und für den User somit einfach zu erreichen.

Dieses Feature haben wir in dieser Form noch kaum in deutschsprachigen Shops gesehen, ermöglicht es dem Kunden aber noch einfach, die gewünschten Produkte in den Warenkorb zu legen bzw. zu bestellen. Gut gemacht – diese Lösung könnten sich gerne einige andere Online Shops abschauen.

Auch das Cross- & Upselling funktioniert einwandfrei – zum Wunschprodukte passende Ergänzungen werden als PopUp direkt eingeblendet und man kann somit den Warenkorb ohne grossen Aufwand weiter befüllen.

Checkout

Entgegen dem Branchentrend finden wir im Shop von AMORELIE einen dreistufigen Checkout – wichtig gerade in diesem Segment hier ist der Guest Checkout vor Allem für Neukunden. Die Dateneingabe erfolgt problemlos, bereits nach der ersten Eingabemaske müssen Neukunden die AGBs und Datenschutzbestimmungen bestätigen sowie einer Bonitätsprüfung zustimmen – auch wenn wir mit mehreren Testern immer alle angegebenen Zahlungsmittel angeboten bekommen haben, scheint man hier wohl eine Zahlungsmittel-Steuerung eingebaut zu haben.

Bei den Zahlungsarten selbst bleibt kein Wunsch offen – neben PayPal, VISA, Mastercard, SOFORT, Rechnung wird auch noch Vorauskasse angeboten, somit sollte für jeden Online Shopper etwas dabei sein. Leider jedoch gibt es bei der Integration von Billpay Verbesserungsbedarf – da wir auch immer die Risikosteuerung bei den Shoptests mit Fake IDs überprüfen, wurden wir auch hier abgelehnt, soweit so gut. Im erscheinenden Fenster werden wir gebeten, ein neues Zahlungsmittel auszuwählen – jedoch gibt es keine „Zurück“ Button, um wieder auf die Zahlungsmittelauswahl zurück zu springen. Dies könnte sehr einfach behoben werden und würde abgelehnten Kunden die Neu-Auswahl eines alternativen Zahlungsmittels stark erleichtern.

 

Lieferung & Retoure

Soweit so gut – bis hierher hat uns der Shop von AMORELIE schon sehr gut gefallen, doch jetzt hat er begonnen, uns zu begeistern! Als Versand-Zeitraum wurden 4-8 Tage angegeben – ein Wert, der noch ok ist, aber selbst in Österreich kaum mehr angetroffen wird. Umso erstaunter waren wir, dass unser bestelltes Paket bereits 2 Arbeitstage nach Bestellung im Digital Alpha Hub eingetroffen ist.

Das Paket selbst war unauffällig weiss verpackt und nach dem Öffnen kommt der erste AHA Effekt: Durch die schöne Verpackung inkl. dem aus Papier bestehenden Füllgut erscheint das gesamte Paket sehr hochwertig und erfüllt auch auf den ersten Blick das Qualitätsversprechen von AMORELIE.

Da auch die Retoure zu unseren Tests dazu gehört, haben wir sogleich Kontakt zum Kundenservice Team aufgenommen um uns erklären zu lassen, wie wir denn am Besten zu einem Rücksende-Auftrag gelangen und wurden von einer überaus freundlichen und kompetenten Dame durch den Vorgang auf der Shop Seite für Guest Checkout Kunden geleitet, um unser Retouren Formular zu erstellen.  In keinem unserer bisher getesten Shops wurde der gesamte Retourenprozess so charmant graphisch dargestellt wie hier.

 

Fazit

Der AMORELIE Shop hat uns rundum begeistert – als Konsument merkt man von Anfang an, dass bei der Erstellung des Webshops klar der Kunde mit einfachstem Bedienkonzept im Vordergrund gestanden hat und man ist durchaus bereit gewesen, den ein oder anderen Schritt mehr als Notwendig zu gehen um ein ideales Einkaufserlebnis zu schaffen. Dass es den ein oder anderen kleinen Verbesserungsvorschlag von uns gibt ist ganz klar, aber rundum ist der Shop von AMORELIE gelungen und kann für viele Online Händler als gutes Beispiel heran gezogen werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Verknüpfung aus Shop und Content – gerade in einem so sensiblen Thema wie Erotik-Produkten wurde klar jede Anrüchigkeit beiseite geschoben und der Premium Ansatz für die Zielgruppe in den Vordergrund gestellt.

Der AMORELIE Shop erreicht daher 135 Punkte im A-COMMERCE Shoptest – Sehr Gut!

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 24.04.2017
Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Google Chrome, verwendetes Mobil-Device: Honor 8
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

 

 

 

 

Die deutsche „Grund-Angst“ auch im Payment

  Wie eine Online-Umfrage zur Mobile-Payment-Nutzung in Deutschland vom Juni 2016 herausgestellt hat, sind unsere deutschen Nachbarn beim bargeldlosen Bezahlen […]

Deutsche Angst beim contactless payment

 

Wie eine Online-Umfrage zur Mobile-Payment-Nutzung in Deutschland vom Juni 2016 herausgestellt hat, sind unsere deutschen Nachbarn beim bargeldlosen Bezahlen via Handy oder Tablet immer noch sehr zurückhaltend. Denn nur zwei Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig auf diesem Weg ihre Rechnungen zu begleichen und nur weitere acht Prozent zahlen unregelmäßig mobil.

89 Prozent der Deutschen haben beim bargeldlosen Bezahlen überhaupt noch nie zum mobilen Endgerät gegriffen: Mehr als die Hälfte der Befragten ließ sogar verlauten, dass sie diesen Weg des Geldflusses auch niemals nutzen möchten – „kommt gar nicht in Frage“ war die Antwortmöglichkeit, die sie auch gewählt haben. Immerhin sind 35 Prozent sicher, dass sie in Zukunft Mobile Payment nutzen werden, auch wenn sie es bis heute noch nicht getan haben.

Mobile Payment in Deutschland

Deutsches Sicherheitsdenken als Hauptgrund für Zurückhaltung

Die Gründe für diese ernüchternde Bilanz sind vorrangig in der Angst der deutschen Verbraucher vor Betrügern und Hackern sowie vor dem Verlust des mobilen Endgeräts zu finden. Denn sollten diese Risiken minimiert werden, würden die Befragten in Zukunft eher das Bezahlen mit dem Smartphone in Erwägung ziehen. Auch Rabatte, Gutscheine und Bonuspunkte sowie schnelleres Bezahlen und Neugier auf die Technik werden als positive Anreize für ein Ausprobieren des Mobile Payment-Weges angesehen.

Begrenztes Angebot

Dass das Bezahlen via mobiler Endgeräte in das Bewusstsein der Deutschen noch nicht sonderlich weit vorgedrungen ist, dürfte auch daran liegen, dass das Angebot diesbezüglich noch als mäßig zu bezeichnen ist. Hauptsächlich bieten momentan die Handybetreiber wie etwa Vodafon und Telekom Wallets an. Daneben gibt es nur von sehr großen Ketten wie Edeka oder Netto eigene Apps, die das mobile Bezahlen bei den deutschen Händlern ermöglichen. Auch globale Anbieter wie Apple Pay stehen bis heute noch nicht zur Verfügung.

Online Payment verhalten in Österreich

Österreich im Vergleich

Im österreichischen Vergleich hat evolaris eine Studie in Österreich veranlasst, im Zuge derer innovative Produkte für kontaktloses Bezahlen 2015 getestet wurden. Die Abwicklung von Einkäufen beispielsweise oder Transaktionen über das Smartphone wurden bis dato noch sehr wenig genutzt. Vor allem im Supermarkt via App zu zahlen, ist vielen doch sehr unheimlich – hier findet sich die Parallele zu unseren deutschen Nachbarn.

Die Bereitschaft hingegen, neue Bezahlmethoden auszuprobieren, sei sehr hoch. Vor allem aber wird die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens per Bankomatkarte in Österreich bis 25 EUR sehr gut angenommen. Generell sind 80 Prozent der Idee des Bezahlens via Smartphone nicht abgeneigt. Der Grund dafür ist, dass das Smartphone eben immer und überall dabei ist. NFC Bankomatkarten sind wie schon erwähnt sehr beliebt.

Die Idee des kontaktlosen Zahlens überzeugt also: Die NFC-Bankomatkarte wird von fast 90 Prozent der Teilnehmer an erster oder zweiter Stelle jener Zahlformen genannt, die sie präferieren. Das Smartphone landet, dicht hinter der klassischen Bankomatkarte, auf Platz drei, noch vor den Zahlungsformen Bargeld oder PayPal.

Rakuten ändert in Europa seine Strategie und schliesst einige Marktplätze

Wie gestern versprochen, haben wir uns gleich nach der Pressemeldung gestern Nacht zur Schliessung mehrerer Rakuten Marktplätze in Europa mit Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich in Verbindung gesetzt, um nähere Informationen und Details zum Strategie Wechsel zu ergattern.

Dieter hat uns heute Nachmittag nun ein Kommentar zugeschickt, um für Österreichische Händler Klarheit zu schaffen, dass es weiterhin die Möglichkeit geben wird, über Rakuten nicht nur Österreich, sondern auch in Deutschland aktiv zu verkaufen.

Dieter Kindl, Geschäftsführer von Rakuten Österreich zum Strategie Wechsel und der Schliessung einiger Marktplätze„Rakuten wird sich auf die Investitionen seines E-Commerce Marktplatzes in Frankreich und Deutschland fokussieren, da diese Geschäftsbereiche entsprechenden Umfang und Potential für nachhaltiges Wachstum aufweisen. Für Händler und Kunden aus Österreich werden wir Services auf der deutschen Webseite anbieten.

Händler aus Österreich generieren bereits 85 Prozent ihres Rakuten Umsatzes auf der deutschen Seite. Durch die weitere Bereitstellung von Diensten an Händler und Kunden in Österreich auf rakuten.de, erhöhen wir die Sichtbarkeit der Händler für ganz Deutschland und Österreich.

Um Händler mit den bestmöglichen Konditionen zu versorgen, haben wir bereits im Mai 2016 die Einführung von Rakuten PRO bekanntgegeben, ein Niedrig-Kommissions-Modell welches im Vergleich zum bestehenden Basistarif um bis zu 85% günstiger ist. Rakuten Pro wird Händlern einen Anreiz schaffen, ihren Kunden einen verbesserten Service anzubieten. Endkunden aus Österreich, die bereits heute zu mehr als 50% über die deutsche Plattform einkaufen, werden damit auch vom besseren Service und Preisen profitieren.

Von den vielen Vorteilen eines auf den Händler zentrierten Marktplatzes, werden die Händler direkt profitieren: etwa die Rechtssicherheit, die Zahlungsabwicklung mit Zahlungsgarantie, die erhöhte Reichweite sowie die Möglichkeit, seine eigene Marke innerhalb des Marktplatzes zu etablieren, während die Kosten wesentlich niedriger als in einem eigenen Onlineshop oder auf anderen Marktplätzen sind.“

Was genau ist Rakuten PRO:

Rakuten PRO ist ein Händler Rahmenvertrag, den Rakuten Österreichischen Online Händlern anbietet, um deren weitere Verkaufsaktivitäten am deutschen Marktplatz zu unterstützen.

In diesem neuen Rahmenvertrag fallen außer einer reduzierten Verkaufsgebühr von 2% und der Beteiligung an den Rakuten Superpunkten von 1% eine monatliche Grundgebühr von nur 99€ an. Händler profitieren damit von den vielen Vorteilen eines händlerzentrierten Marktplatzes, wie der Rechtssicherheit, der Zahlungsabwicklung mit Auszahlungsgarantie, der gesteigerten Reichweite sowie der Möglichkeit, innerhalb des Marktplatzes eine eigene Marke etablieren zu können, während Kosten deutlich niedriger ausfallen als bei einem eigenen Onlineshop oder anderen Marktplätzen.

Um den Status eines PRO-Händlers zu erlangen, müssen Händler verschiedene Qualitätskriterien erfüllen, darunter z. Bsp. das Einhalten einer bestimmten Lieferfrist, außergewöhnlich guten Kundenservice und qualitativ hochwertige Produktbeschreibungen. Dabei unterstützt Rakuten interessierte Händler mit Erfahrung und den richtigen Partnern um alle relevanten Kriterien zu erfüllen und den Status zu erlangen und zu erhalten.

Der Shopware Community Day hat sich in den letzten Jahren zu DEM eCommerce Branchentreffpunkt in Deutschland entwickelt, denn die gesamte Community trifft sich dort zu einem persönlichen Erfahrungs- & KnowHow Austausch und erwartet mit einer Spannung, die man sonst nur von Apple Events kennt, welche Neuheiten Shopware wieder zu bieten hat. #SCD16

Der Shopware Community Day hat sich in Deutschland zum Treffpunkt des Jahres für die eCommerce & Online Handels Branche entwickelt

#SCD16 Pre-Event

 

Letzte Woche war es dann für 2016 soweit – Shopware hat unter dem Motto „Digital Blue“ nach Ahaus eingeladen, um die neueste Trends, Innovationen und Highlights zu präsentieren. Wie üblich bei Shopware treffen sich Aussteller, Partner und Freunde des Hauses schon am Vorabend – dieses PreEvent haben auch wir genutzt, um einerseits das neue Shopware Headquarter endlich auch persönlich zu sehen, andererseits um unsere Kontakte zu Partnern aufzufrischen.

Das neue Headquarter von Shopware ist wirklich beeindruckendDas neue Headquarter von Shopware ist wirklich beeindruckend Das neue Headquarter von Shopware ist wirklich beeindruckend Das neue Headquarter von Shopware ist wirklich beeindruckend

Shopware Community Day 2016 #SCD16

 

Der Shopware Community Day selbst steht dann unter spannenden Vorzeichen – mehr als 1.500 Online Händler, Agentur-Mitarbeitern und Dienstleister haben sich bei Tobit eingefunden, um die neuesten Informationen zu Entwicklungen im Shopware Ökosystem zu erfahren.

Stefan Hamann eröffnet um Punkt 10:00 Uhr den Shopware Community Day 2016 und führt uns gemäss dem Motto „Digital Blue“ in das Ökosystem der eCommerce Branche ein, erklärt durch sehr kurzweilig gestaltete Slides warum der Ozean sehr ähnlich unserer Online & eCommerce Branche ist und auch bei uns das Naturgesetz gilt „Fressen und gefressen werden“

Shopware 5.2 – die Neuheiten

Stefan hat dann auch die Neuheiten bei der Version 5.2 vorgestellt und damit die Community begeistert:

Shopware steigt mit Version 5.2 ins B2B Business ein

B2B

B2B ist das neue B2C – dieser Satz ist in der Branche bekannt, und auch Shopware muss sich diesem Trend stellen. Daher gibt es in einer der kommenden Versionen ein B2B Framework, um Prozesse und Rechteverwaltungen für Konzerne abbilden zu können. Dieses Feature ist grundlegend für ein B2B System und wird daher von der Community schon herbeigesehnt.

Einkaufswelten

Die Einkaufswelten waren in Shopware 5.0 DAS Highlight schlechthin und haben viele Händler überhaupt erst zum Umstieg auf das Shopsystem aus Schöppingen bewogen – nun wird es in der 5.2er Version vereinfacht gestaltbare Einkaufswelten geben, die schon direkt bei der Erstellung ein Testing über unterschiedliche Devices zulässt und somit bei der Gestaltung viel Zeit einsparen wird.

Ab der Shopware Version 5.2 fällt diese Verschlüsselung weg und alle PlugIn Codezeilen sind einsehbar

PlugIn System

Bisher waren die PlugIns von Shopware durch das ionCube System verschlüsselt, was Anpassungen durchaus sehr schwierig gestaltet hat. Ab der Version 5.2 fällt diese Verschlüsselung weg und jede Codezeile der Zusatzmodule kann eingesehen werden – das ergibt für Entwickler neue spannende Möglichkeiten, warf aber auch die Frage auf, wie die Funktionsfähigkeit von PlugIns über mehrere Updates hinweg gesichert werden kann. Hier sind wir gespannt, was sich Shopware dazu überlegt.

Sub-Shops

Bisher musste für jeden Sub-Shop bei Shopware eine Lizenz erworben werden – ab der 5.2er Version fällt dies komplett weg und Sub-Shops sind kostenlos erstellbar – dafür gab es grossen Beifall aus der Community.

ERP

Ab der 5.2er Version integriert Shopware das ERP von Pickware kostenlos für alle Kunden – in einer Analyse von Shopware hatte man erkannt, dass derzeit das Shopsystem schon von fast 50% der Kunden als ERP „missbraucht“ wird. Diese Entscheidung, ein eigenes ERP System anzubieten, freut natürlich kleine Händler, dürfte aber den ein oder anderen Shopware Partner vor Ort ordentlich geschockt haben.

Eine Übersicht zu den weiteren Feature Vorstellungen finde ihr hier

Eine komplette Feature Übersicht über die Version 5.2 des Shopware Shop Systems findet ihr hier

Vorträge am #SCD16

Highlight der Vorträge am Shopware Community Day war klar Einhorn.myNeben den Highlights von Stefan Hamann gab es natürlich noch einige hoch spannende Vorträge vor Ort zu verfolgen – unser Highlight war der Vortrag von einhorn.my Gründer Philip Siefer, jenem gehypten StartUp, welches vegane Kondome verkauft – und ich muss zugeben, wir haben selten gesehen, wie man Produkte, die schon seit Jahrzehnten am Markt vorhanden sind, durch gelunges Online Marketing und eine aussergewöhnliche Markenstrategie so zu einem „Will haben“ Produkt machen kann.

Was gab es noch am #SCD16…

Auch das Rahmenprogramm war spannend und hatte für jeden Besucher etwas zu bieten, egal ob VR Brillen, die man ausprobieren konnte mit spannenden Games oder ob man im Freigelände den „Ocean Jump“ gewagt hat – ein Adrenalin Kick war auf jeden Fall verfügbar

Der Ocean Jump des Shopware Community Days

Die #SCD16 Party

Zu jedem Shopware Community Day gehört auch eine legendäre Party im Bamboo – und auch hier muss man einfach nur Danke sagen. Das Essen war lecker, die Getränke kalt und es hat wirklich Spass gemacht, mit so vielen Personen wieder einmal persönlich zu plaudern. Das Motto war wie in jedem Jahr „Was in Ahaus passiert, bleibt in Ahaus“ und dementsprechend wollen wir jedem von euch, der gerne eine der Shopware Parties live erleben möchte, den nächsten Community Day 2017 wärmstens ans Herz legen.

Danke an die Shopware Jungs, es war uns eine Freude und im Herbst sehen wir uns am A-COMMERCE Day in Wien!

 

Halle dmexco 2015 Aussteller

43.384 und wir waren dabei.

Die dmexco hat am 16. und 17. September 2015 ihre Türen in Köln für die digitale Branche zum siebten Mal in Folge geöffnet. Ohne Zweifel, das digitale  Mekka des #Neuland. Die Fachmesse genießt ungebrochenes Interesse somit waren es dieses Jahr 36% mehr Besucher im Vergleich zum vergangenen Jahr 2014. Veranstalter, Moderatoren als auch Aussteller und Besucher waren begeistert von einer Vielfalt an Informationen & Know-How, Businessideen, Dienstleitungen und Produkten, welche an diesen beiden Tagen ins Rampenlicht gestellt wurden. Reichlich Kölsch und viel Spaß durften natürlich auf den 9 After-Show-Partys (1 offizielle dmexco Party & 8 Nebenpartys) auch nicht fehlen.

 

Stage Bonding unter den Ausstellern

Mehr als 880 Aussteller übertrafen sich auch in diesem Jahr unter dem Motto „Wer hat den Schönsten und Größten?“

Die Standflächen waren bunt, immer voll ausgelastet, gerne besucht und von den jeweiligen Unternehmen mit vielen Erwartungen an die zwei tägige Messe aufgestellt worden. Das „Who-is-Who“ der digitalen und eCommerce Branche waren vertreten und zeigten sich von ihrer besten Seite. Geschäftsführer, Sales Manager und eigene Rezeptionen an den Ständen koordinierten Termine im 15-30 Minuten Takt. Länger hat man nämlich bei einer solchen Anzahl an wichtigen und interessanten neuen Kontakten nicht Zeit. Auch wir waren im halb-Stunden Takt mit vielen (großteils) neuen Kontakten im Gespräch und haben Impressionen und Informationen für die nächsten Monate mitgenommen!

Interessant zu sehen war, dass vor allem die Werbe- und Medienunternehmen besonders präsent waren. Vermarkter, Publisher, Kreativagenturen und viele Kunden, die es an sich zu reissen galt, gab es in den 4 voll augelasteten Hallen.

dmexco A-COMMERCE 2014 Google StandA-COMMERCE auf der dmexc0

 

dmexco 2015

Google Stand 2014  vs.  Google Stand 2015

dmexco 2015

Digitalisierung als Top-Thema

„Die digitale Transformation wird nicht funktionieren, wenn man sie nur auf Marketing und Sales beschränkt. Es geht noch viel weiter!“ so Nestlé Deutschland CEO Béatrice Guillaume-Grabisch

Unter diesem Zitat kann man die gesamte Messe gut in einigen Worten zusammenfassen. Alles, was in der Werbebranche wichtig ist, wurde schon lange gesagt. E-Commerce bekommt auch auf digitalen Fachveranstaltungen mehr Aufmerksamkeit und wird von Bigplayern und kleinen Start Ups vorangetrieben. Eine Digitalisierung Deutschlands oder Österreichs wird nicht funktionieren, wenn das Thema Online Shopping nicht noch stärker in den Köpfen der User veankert wird.

Auch das typische Social Media Buzzword-Bingo kam nicht zu kurz. Trotzdem gab es einen neuen Begriff in der Liste Social Commerce. Viele Vorträge, Aussteller und Besucher haben dieses Thema angesprochen und sich lange darüber unterhalten. Was darf man sich von Facebook-, Instagram-, Pinterest- und Snapchat-Shopping erwarten? Klare Ansagen sehen anders aus – „Man wird schon sehen“ heisst es bei den meisten Anbietern und Dienstleistern.

dmexco 2015

„Aders als in der Einkaufsstraße sind die Wettbewerber im Netz nur einen einzigen Klick entfernt.“
Ralph Gusko, Markenvorstand Beiersdorf

dmexco 2015

Digitalisierung bedeutet aber auch, Möglichkeiten zu schaffen und eine Brücke zwischen Mensch und Technologie zu bauen. Dies behauptete auch Thomas Koch von tk-one. Bridging Worlds so zu sagen – unter anderen auch das Motto der dmexco in diesem Jahr.

Weitere Berichte und Einblicke, werden wir hier am Blog in den nächsten Wochen veröffentlichen. Zwei Tage dmexco in einen Blogbeitrag zu packen, wäre nicht verantwortungsvoll! Dafür ist an diesen beiden Tagen zu viel Wissen zusammengekommen und noch mehr gesagt worden, was wir euch nicht vorenthalten werden.

eCommerce Preis Verleihung A-COMMERCE Day

Email_FootereCommerce ist in der D-A-CH Region auf der Überholspur – das Bewusstsein bei Händlern und Produzenten ist geweckt worden, dass Konsumenten dort einkaufen wollen, wo es ihnen wichtig ist, egal ob dies nun online, offline oder auf anderen Kanälen ist.

Wir freuen uns sehr zu sehen, dass auch in Österreich kleine & mittelständische Unternehmen auf den digitalen Zug aufspringen und mit Hilfe von exzellenten Agenturen & Beratern so die Basis für langfristig erfolgreiches Wirtschaften legen. Leider gibt es aber immer noch zu viele „Consultants“ am Markt, die Unternehmen nicht nach bestem Wissen & Gewissen beraten, sondern nur nach den grossen Budget Töpfen langen, diese aussaugen und die Kunden mit überteuerten Lösungen und ohne zukunftsgerichteter Strategie zurück lassen.

Wir tun etwas dagegen!

Seit Bestehen von A-COMMERCE arbeiten wir daran, solchen Unternehmen zu helfen – einerseits zu erkennen, welche Unternehmen tatsächlich über das notwendige KnowHow verfügen, um nicht nur einen Online Shop zu erstellen, sondern auch die notwendige komplette Strategie für ein Unternehmen zu erstellen; andererseits aber auch dass jene Entscheidungsträger, die neu mit eCommerce in Berühung kommen, eine KnowHow Grundlage bekommen, um so den richtigen Weg für ihr eigenes Unternehmen einschlagen zu können.

eCommerce auf der Überholspur

Aus diesem Grund haben wir den A-COMMERCE DAY ins Leben gerufen – an diesem Tag des eCommerce könnt ihr euch über alle Teilbereiche unserer Branche informieren, erste Kontakte zu wirklich kompetenten Partnern knüpfen oder auch vom Who-is-Who der europäischen eCommerce Branche inspirieren zu lassen – live & hautnah mit den Top Entscheidungsträgern der Branche auch einmal persönlich sprechen und Ideen diskutieren.

Österreich erhält hiermit das wohl spannendste eCommerce Event des Jahres. 6oo Teilnehmer aus der Alpenregion und international angereiste Gäste können sich jetzt schon auf spannende Keynotes, Panels und Workshops freuen. Branchenexperten tragen an diesem Tag ihr Wissen zusammen und sorgen für eine geballte Ladung an Know-How. Außerdem bieten über 30 Aussteller und Partner die Möglichkeit zu fachlichem Austausch und Netzwerken.

Der 19. Stock im TECH GATE sorgt für einen atemberaubenden Ausblick über Wien und somit für eine perfekte Party-Location.

Der Anton Award

Wir werden auch wieder den Anton Award an die besten Unternehmen der Branche verleihen – und bis 31. August könnt ihr noch euren Shop dazu HIER anmelden.

Der Anton Award wurde 2014 durch das aCommerce Team mit Unterstützung von Mastercard Österreich ins Leben gerufen, um Österreichische Unternehmen in der eCommerce Branche für ausgezeichnete Arbeit zu belohnen und auch einen Ansporn darzustellen, weiterhin mit innovativen und vor allem kundenfreundlichen Ideen die Branche voran zu bringen.

Aufgrund des überwältigenden Interesses im letzten Jahr führen wir den Anton Award, auch dieses Jahr von Mastercard unterstützt, fort und haben unseren aCommerce Preis auch weiter auf die Branchenbedürfnisse abgestimmt.

Wir freuen uns schon jetzt auf eure Projekte und sind sicher, dass wieder hoch spannende Projekte von euch eingereicht werden.

„EuEuropa wächst zusammen ist das Motto der Rakuten EXPOropa wächst zusammen“ – das kennen wir nicht nur aus der EU oder dem ESC, sondern ist auch das Motto der Rakuten EXPO 2015 am 16. Juni in Wien. Die Rakuten EXPO ist eine Veranstaltungs-Reihe, die nicht nur in Österreich, sondern auch Deutschland stattfindet und für all jene gedacht ist, die entweder gerade überlegen, in das eBusiness einzusteigen bzw. all diejenigen unter euch, die schon einen eigenen Online Shop betreiben und an diesem Tag Neuigkeiten aus der Rakuten Welt kennenlernen wollen.

Denn es gibt viel Neues – unter anderem wird auf der EXPO das neueste Produkt von Rakuten vorgestellt: BEYOND
Rakuten Österreich Geschäftsführer Dieter Kindl wird den Fahrplan für die kommenden Monate präsentieren; dabei wird es aber nicht bei der Vorstellung einer Vision bleiben. Details zu Veränderungen, Zeitplänen und einer vollkommen neuen Rakuten Plattform werden bestehenden und potentiellen Händlern in Wien exklusiv und vorab präsentiert.

Interessiert? Dann meldet euch gleich hier an – A-COMMERCE wird auch vor Ort sein und euch mit Rat & Tat bei Fragen zur Seite stehen

Am 16. Juni findet die Rakuten EXPO in Wien statt

 

Der österreichische eCommerce wird immer mal wieder belächelt. Es wird behauptet das er 4-5 Jahre hinter dem deutschen Markt hinterher hängt und dass alles noch etwas unprofessionell ist. Aber stimmt das wirklich? Unser Mitarbeiter Henning Adam ist deutscher und lebt seit 2 Jahren in Wien. Seine ganz persönlichen Erfahrungen als „Hardcore Online Shopper“ schildert er hier:

Vor 2 Jahren bin ich aus dem deutschen Münsterland zu meiner Frau nach Wien gezogen. In Deutschland habe ich wirklich alles online gekauft – von der Waschmaschine über Bücher bis zur Zahnpasta. Die erste große Umgewöhnung direkt nach meiner Auswanderung fand jeden Samstag statt, wenn ich enttäuscht vor unserem leeren Briefkasten stand. „Schatz, Samstags kommt keine Post“ musste mir mehrere Wochen lang meine Frau – halb lachend, halb Kopfschütteln – antrainieren.

Zu dem Zeitpunkt befürchtete ich schon, dass die 24 Stunden Liefergarantie von Amazon Prime an einem Freitag wohl nicht eingehalten werden kann. Dass es Amazon Prime zu dieser Zeit noch gar nicht in Österreich gab war dann der nächste Schock für mich. Ich hatte mich doch schon so sehr daran gewöhnt, dass meine Zahnpasta für 1,99 EUR innerhalb von 24 Stunden per Expresslieferung kostenlos bis zu meiner Haustür geliefert wird. Unnötig? JA!  Wenig sinnvoll? SOWIESO! Aber,  mit den Worten von Deichkind: LEIDER GEIL!

Deutschland vs. ÖsterreichDie nächsten Monate und Jahre im österreichischen Commerce waren für mich ein auf und ab. So durfte ich bei meinen Bestellungen in österreichischen Shops sehr freudige Erfahrungen wie eine sehr schnelle Lieferung bei günstigen Preisen innerhalb von 24 Stunden sammeln (Danke an expert24.at und an e-tec.at). Ich erlebte aber auch die Schattenseiten der Diskriminierung von österreichischen Kunden in deutschen Onlineshops. So sind die „Deals der Woche“ aus dem, von mir noch in Deutschland abonnierten, Cbyerport-Newsletter im österreichischen Cyberport-Onlineshop einfach nicht gültig oder deutlich teurer.
Noch schlimmer ist es am „Black Friday“. Der Black-Friday Rabatt galt in vielen Fällen immer nur für den deutschen Shop. Hier habe ich tatsächlich Produkte an Freunde in Deutschland schicken lassen, und diese dann gebeten, die Sachen per Paket an mich nach Wien weiterzusenden. Das war unterm Strich immer noch viel günstiger als eine Bestellung aus Österreich.

Zudem sind die Lieferzeiten bei deutschen Shops aufgrund der internationalen Lieferung grundsätzlich 1-2 Tage länger als bei Bestellungen in Österreich. Leider kommt man aber oft nicht an Bestellungen aus Deutschland drum herum, weil es einfach nicht so viele (gute) österreichische Shops gibt.

Grundsätzlich kann man meine Erfahrungen im österreichischen E-Commerce wie folgt zusammen fassen:

  • es gibt österreichische Online-Shops die schnell, günstig und professionell arbeiten und den deutschen Shops im nichts nachstehen. Nur leider noch zu wenige.
  • Viele deutsche Shops agieren immer noch sehr national. So werden Kunden aus Österreich preislich benachteiligt und müssen mit Lieferzeiten von bis zu einer Woche rechnen.

Daher hier, anstatt eines Fazits, die Wunschliste eines in Österreich lebenden deutschen „Hardcore Online Shoppers“:

  • Österreichische Händler: Traut euch einen professionellen Online-Shop aufzubauen. Ihr könnt es und es lohnt sich da der Markt noch lange nicht gesättigt ist!
  • Deutsche Online-Shops: Bitte sorgt für internationale Preistransparenz!
  • Amazon: Schön, dass Ihr Prime nun auch in Österreich anbietet. Ihr seit hier aber immer noch 2 Tage langsamer als in Deutschland… sprecht da mal mit der Post…
  • Österreichische Post: Bitte stellt mir Briefe und Pakete auch Samstags zu… der Post/ Paketbote bekommt auch jeden Samstag einen Kaffee von mir;-)

Und nun noch mein ganz persönliches Fazit zum Titel Deutschland vs. Österreich: Ich mag Österreich sehr und möchte nicht mehr zurück. Und ich habe es mir angewöhnt, auch einfach mal wieder im stationären Handel vorbei zu schauen:-).