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Abmahnungen sind ein großes Problem für den Online-Handel in Deutschland. Viele deutsche Online-Händler haben mit Abmahnungen zu kämpfen, wobei es sich bei den gerügten Verstößen meist um Formalien handelt. Einige Abmahnverbände und Abmahnanwälte genießen inzwischen einen zweifelhaften Ruf, da das Wohl des Verbrauchers nicht im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit zu stehen scheint.

Der ganz große Anteil der Abmahngründe in Deutschland sind „Basics“. Mit ein paar Handgriffen kann jeder Online-Händler in Österreich eine sichere Website vorweisen und muss keine Angst vor deutschen Abmahnungen haben. Die wichtigsten Gründe für deutsche Abmahnungen lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen:

1. OS-Link

Der Link zur europäischen Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) muss nach der ODR-Verordnung seit 09.01.2016 von allen europäischen Unternehmern, die mit Verbrauchern online Verträge schließen, auf der Website gut sichtbar sein, sowie in den AGB angegeben werden. Die Besonderheit in Deutschland ist, dass die Gerichte fordern, dass dieser Link als aktiver Hyperlink dargestellt wird. Die großen Plattformen wie Amazon und Ebay haben einen eigenen Link bereitgestellt, nachdem die Abmahnungen massenhaft zunahmen.

2. Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung

Das Widerrufsrecht wurde 2014 durch die EU im Zuge der Verbraucherrechte-Richtlinie grundlegend geändert und vereinheitlicht. Die Widerrufsfrist beträgt überall 14 Tage und der Verbraucher hat die Rücksendekosten zu tragen, wenn er sie nicht freiwillig selbst übernehmen möchte. Die komplizierte Rechtstextformulierung, die der EU-Gesetzgeber von allen Unternehmern fordert, ist kaum durch einen Laien zu bewältigen. Trotzdem forderten deutsche Gerichte noch zusätzlich die Angabe der Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung.

3. Grundpreise

Die deutsche Preisangabenverordnung fordert im Gegensatz zu den österreichischen Regelungen einen Grundpreis für sämtliche Produkte, die nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden. Diese schwammige Vorschrift führt dazu, dass inzwischen fehlende Grundpreise für Geschenkbänder, Kabel oder Tapeten abgemahnt werden. Dabei kann die Pflicht zur Angabe von Grundpreisen wegen der häufig unzureichenden Anzeige bei Plattformen zur echten Herausforderung werden.

4. Unübersichtliche Rechtstexte

Mehr und mehr werden in Deutschland unübersichtliche Rechtstexte, die als Fließtext angezeigt werden, abgemahnt. Zwar sind in den abgemahnten Rechtstexten inhaltlich alle gesetzlichen Informationspflichten erfüllt, jedoch ist die Lesbarkeit des Textes durch fehlende Absätze und Überschriften nicht gewährleistet. Deshalb urteilen die Gerichte, dass solche Widerrufsbelehrungen oder AGB den Verbraucher mehr schlecht als recht informieren. Online-Händler sind daher verpflichtet, ihre Rechtstexte ausreichend zu formatieren.

5. Markenrecht

Durch die Abmahnung von Markennamen, die eine hohe Abmahnwahrscheinlichkeit versprechen, kann ein lohnendes Geschäft entstehen. In Deutschland gibt es Fälle, in denen inzwischen für eine gebräuchliche Bezeichnung für ein Werkzeug oder eine Sportart eine Markeneintragung existiert – mit der Folge, dass die Artikel nun anders bezeichnet werden müssen (z.B. Torx, Inbus oder Zumba). Oder es gibt merkwürdig kurze Markennamen, die vielleicht versehentlich als Abkürzungen für ganz andere Begriffe verwendet werden (z.B. MO; damit kann „modisch“ oder „modern“ abgekürzt werden). Teure Verstöße nach dem deutschen Markenrecht können auch österreichische Händler hart treffen. Für die Erstellung fehlerfreier Artikelüberschriften und Artikelbeschreibungen muss stets eine mögliche Marken-Registrierung in Deutschland geprüft werden.

Fazit

Auf österreichische Online-Händler warten in Deutschland eine Menge Käufer. Die Rechtstexte sind allerdings besonders abmahngefährdet und müssen deshalb von einem Rechtsexperten erstellt und stets aktuell gehalten werden. Die Darstellung von Grundpreisen sowie weitere relevante Punkte sollten die österreichischen Händler vor dem Gang nach Deutschland ebenfalls überprüfen lassen.

Der Händlerbund hilft!

Die rechtliche Absicherung ihrer Internetpräsenzen für Handel in Deutschland verursacht vielen Website-Betreibern einen enormen Mehraufwand, denn die Fehler schleichen sich oft unbemerkt ein und sind für den Laien kaum erkennbar. Der Händlerbund steht Ihnen bei juristischen Fragen als kompetenter Partner zur Seite und prüft Ihre Shops auf ähnliche Fehler. Mit dem Rabattcode P1045#2017 erhalte ich als Kunde von A-COMMERCE einen Rabatt in Höhe von 2 Monaten auf alle Leistungspakete des Händlerbunds im ersten Jahr. Jetzt informieren!

Was ist eBusiness - eCommerce von A bis Z

eBusiness (internationale Schreibweise) oder E-Business (deutsche Schreibweise) als Kurzform für Electronic Business ist heute häufig als Oberbegriff für sämtliche elektronisch gesteuerten Geschäftsprozesse eines Unternehmens in Verwendung. Weit verbreitet ist auch die Definition von Sebastian Herden (et al.), der eBusiness als die integrierte Ausführung aller automatisierbaren Geschäftsprozesse mit Hilfe von Kommunikations- und Informationstechnologie beschreibt. Der Begriff wurde Ende der 1990er Jahre im Zuge von Werbekampagnen durch das Unternehmen IBM geprägt, das mit eBusiness ganz allgemein rechnergestützte Verfahren zur Automatisierung von Handelsprozessen bezeichnete.

eBusiness-Bereiche

Die zentralen Komponenten des eBusiness: Information, Kommunikation und Transaktion werden über digitale Netzwerke, insbesondere das Internet als grundlegende Plattform, zum größten Teil automatisiert abgewickelt. Dabei stellen u.a. folgende Teilbereiche die Basis, die elektronische Wertschöpfung ermöglichen sollen:

  • eProcurement: elektronische Beschaffung bzw. Einkauf
  • eCommerce: elektronischer Handel bzw. Verkauf
  • eCommunity: elektronische Kontaktnetzwerke
  • eCompany: elektronische Unternehmenskooperation bzw. elektronische Repräsentation des Unternehmens

Auch Produktentwicklung und -herstellung, Finanzierung und Marketing können als Bereiche des eBusiness aufgefasst werden, wenn sie als Geschäftsaktivitäten unter Nutzung der digitalen Informationstechnologien in Vorbereitungs-, Verhandlungs- und Durchführungsphasen gemeint sind.

Ziele eBusiness und elektronische Wertschöpfung

Vorrangiges Ziel im eBusiness sind weitgehend automatisierte Abläufe im Handel, die über verschiedenste Bereiche erreicht werden sollen. Angefangen von der Planung eines eBusiness-Konzeptes über automatische Versandbenachrichtigungen via entsprechende Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) bis hin zum maschinengesteuerten Einkauf von Waren oder der Analyse von Big Data und dem Einsatz von Business Intelligence Softwaren zur Optimierung von Verkaufs- und Einkaufsprozessen – sämtliche Bereiche sind integriert.

Ein Ergebnis der eBusiness-Maßnahmen liegt in der elektronischen Wertschöpfung von Onlineangeboten, die etwa folgende Aspekte betreffen kann:

  • Strukturierungswert durch komprimierten Informationsüberblick
  • Selektionswert bei der Auswahl etwa durch Datenbank-Abfragen über Produkte oder Dienstleistungen
  • Matchingwert bei Vermittlungstätigkeiten, indem beispielsweise An- und Nachfragen zusammengeführt werden
  • Transaktionswert durch effektivere und effizientere Gestaltung der Geschäftstätigkeiten (z.B. Kostenaspekt und Bezahlmöglichkeit)
  • Kommunikations- und Abstimmungswert durch z.B. bessere Kooperation hinsichtlich Leistungsangeboten von verschiedenen Anbietern (Verzahnung)
Unic E-Business Frühstück im Sofitel Vienna

 

Das Thema Customer Centricity – die Ausrichtung auf Bedürfnisse und Wünsche der Kunden – rückt immer mehr in den Vordergrund und gilt als zentraler Erfolgsfaktor im E-Business. Am diesjährigen Unic E-Business Breakfast am 19. November 2015 im Sofitel Stephansdom in Wien referieren Experten über die bestehenden Herausforderungen und geben den Teilnehmern Do’s and Don’ts für eine erfolgreiche Kundenzentriertheit mit auf den Weg.

In der Keynote von Stefan Heiglauer, Geschäftsleitung Paketlogistik Österreich, Österreichische Post AG, erfahrt ihr direkt aus erster Hand, wie die Post den Kunden in den Mittelpunkt ihrer Services rücken.

Im Spannungsfeld von Umsatz und Conversion ist es eine Kunst, den Kunden im Mittelpunkt zu halten. Vor welchen organisatorischen Herausforderungen die Firma PBS Holding AG stand und welche Massnahmen für eine erfolgreiche Kundenzentriertheit im eCommerce Alltag ergriffen werden sollten, verrät Anja Hochmeier, Konzernleitung E-Business.

Doch wie verhält es sich mit der Kundenzentriertheit im internationalen Wettbewerb?

Stephanie Reimann, Leitung eCommerce, vormals bauMax AG, verrät internationale Trends, die Einfluss auf den europäischen eCommerce haben und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie es gelingt, die eCommerce Abteilung so zu organisieren, dass der Online-Shop im internationalen Unternehmenskontext einen wertvollen Beitrag zur Gesamtunternehmung bringt.

Wie die gesamtheitliche Betrachtung eines Kunden gelingt und worauf bei einer CRM-Einführung geachtet werden sollte, erzählt Doris Lieber, Strategic Lead Sales & Marketing, SAP Österreich GmbH.

Abschliessend gibt Carlo Bonati, Head of Consulting bei Unic, einen Ausblick, wie es mit Customer Centricity weitergeht – oder war es das etwa schon?

Unic veranstaltet Business Breakfast in Wien

Agenda:

08.30 Uhr – Schweizer Veranstalter treffen auf Wiener Kaffeehauskultur

09.00 Uhr – Begrüßung durch Wolfgang Posch

09.10 Uhr – Keynote: Der Post Logistik-Kunde im Mittelpunkt

09.30 Uhr – Herausforderungen von Customer Centricity im eCommerce Alltag

10.00 Uhr – Frühstücksbuffet

10.45 Uhr – Kundenzentreiertheit im internationalen Wettbewerb

11.15 Uhr – CRM – gesamtheitliche Betrachtung Do’s & Dont’s

11.45 Uhr – Customer Centricity – Wie geht es weiter? war’s das?

Unic Breakfast Sofitel Vienna

Anmeldungen werden bis zum 12.11.2015 angenommen.

Die Teilnahme ist kostenlos – also jetzt anmelden und dabei sein!