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Ein Einkauf in einem Baumarkt dauert bei mir immer ziemlich lange. Zum einen weil es viel spannendes zu sehen gibt und zum anderen weil ein Baumarkt in der Regel sehr weitläufig ist und man teilweise lange durch die Gänge irrt, bis man den gesuchten Artikel auch gefunden hat. Da wünscht man sich schon ab und zu eine gute Suchfunktion. Doch ist der Online-Einkauf von Werkzeug und Baumaterial wirklich eine Alternative zum Baumarkt-Besuch? Wir haben obi.at einem Shoptest unterzogen um genau das herauszufinden.

Erster Eindruck und Aufbau:

Die Startseite des Shops wirkt aufgeräumt und ein wenig kühl. Zwar gibt es einige Banner, diese sind aber ehr zurückhaltend aufgemacht. Die gesamte Seite hat einen sehr informativen Charakter. So gibt es viele Ratgeberseiten mit Anleitungen, beispielsweise, wie man einen Sichtschutz für seinen Garten anlegen kann. Es gibt aber auch etwas emotionalere Eikaufwelten die mit Storytelling versuchen, die Produkte des Shops in den Vordergrund zu stellen. Ein schönes Beispiel ist hier das Wintergrillen. Hier – und an vielen anderen Stellen – nutzt Obi das Storrytelling Tool styla.

Auch mobil ist der Shop sehr gut aufgestellt und verfügt über ein gutes Mobile-Template. Leider ist die Perfomance des Shops durch die Bank etwas schwach. Gerade das Laden der Artikelbilder braucht zu lange.

Die Kategorisierung des Shops macht einen stimmigen Eindruck und ist ähnlich aufgebaut wie die Abteilungen in einem stationären Baumarkt. Toll ist die Suchfunktion des Shops. Dank Vorschlagsuche und Fehlertoleranz findet man Bohrer, Dübel und co. deutlich schneller als im Baumarkt. Und auch die Filterfunktionen des Shops überzeugen mit vielen sinnvollen Möglichkeiten. So findet man wirklich schnell alles was Man(n) braucht.

Produktdarstellung:

Auch hier kann Obi mit vielen hochauflösenden Produktfotos und umfangreichen Informationen zu den technischen Daten des Produkts überzeugen. Wenn nötig gibt es auch noch Datenblätter zum jeweiligen Produkt. Informationen zur Lieferzeit und Lagerbestand sind auch verfügbar, nicht nur für den Online-Versand, sondern auch für die nächstgelegene Filiale. Der Kunde erhält so alle Informationen die nötig sind. Lediglich die Artikelbeschreibungen selbst sind teilweise etwas kurz gehalten und könnten eine Spur emotionaler sein. Dafür bietet der Shop eine hilfreiche Bewertungsfunktion für die Produkte. Auch werden mit direkt sinnvoll passende Produkte zum jeweiligen Artikel angezeigt. Das Cross-Selling kann also auch überzeugen.

Die Produktdarstellung macht einen guten Eindruck. Die Crossselling-Artikel sind sinnvoll gewählt.

Checkout:

Auch im Checkout macht Obi einiges richtig. Der gesamte Prozess ist übersichtlich und es gibt auch einen Guest-Checkout. Sehr spannend ist die Funktion, dass man sich die gewünschten Artikel nicht nur zusenden lassen, sondern auch in einem Ladengeschäft abholen und vor Ort bezahlen kann. So spart man sich das Suchen im Baumarkt und die Versandkosten. Letztere sind bei Obi im normalen Bereich. Wir würden uns jedoch eine Versandkostenfreigrenze ab einem gewissen Mindestbestellwert wünschen. Diese fehlt leider aktuell. Etwas schwach war in unserem Test zudem die Auswahl der Bezahlarten. Die auf der Startseite versprochene Zahlungsart Kreditkarte wurde uns im Checkout nicht angezeigt.

Leider konnten wir die vorher beworbene Zahlungsart „Kreditkarte“ im Checkout nicht auswählen.

Lieferung, Kundenservice & Retoure:

Dieser Bereich ist leider der schwächste in unserem Test gewesen. Zwar konnte Obi mit einer sehr schnellen Lieferung innerhalb von nur einem Tag punkten, das Thema Retouren ist aber noch stark verbesserungswürdig. So sind die Retrouren bei Obi grundsätzlich kostenlos, es muss aber ein Retourenaufkleber manuell beim Kundenservice angefragt werden. Dieses habe ich per Kontaktformular getan. Als ich nach eineinhalb Tagen noch kein Retourenaufkleber erhalten hatte, habe ich telefonisch nachgefragt. Die Dame am Telefon war zwar sehr freundlich, konnte mir aber nicht wirklich weiterhelfen, da der Retourenaufkleber erst vom Versanddienstleister erstellt werden müsse. Ich müsste mich also noch gedulden. 4 Werktage nach der Anforderung habe ich dann den Retourenaufkleber erhalten. Direkt dazu aber auch eine Rückfrage von Obi ob ich denn den Artikel überhaupt noch zurücksenden möchte, da sie noch keinen Retoureneingang verzeichnen konnten. Das Timing war hier also etwas schwierig.

Schwierig war auch der Umstand, dass der Retourenversand bei Obi mit DPD stattfindet. Hier sollte man überlegen, ob man das Retourenhandling nicht über die österreichische Post abwickeln kann. Der Versand über DPD war leider etwas umständlich. Der erste Pickup-Store, welchen ich angefahren habe, hatte Betriebsferien und dem zweiten (ein Teppichreinigungsservice) musste ich erst einmal erklären, dass er auch Retouren annehmen kann/soll und nicht nur Pakete zur Abholung bereit hält.

Fazit:

Der Online-Shop von Obi macht einen guten Eindruck und überzeugt durch eine gute Produktdarstellung und einem ordentlichen Checkout. Das gut druchdachte Storrytelling und die nützlichen Ratgeber-Seiten machen zudem Lust darauf neue Heimwerkerprojekte umzusetzen. Hier wird sehr viel richtig gemacht. Negativ aufgefallen sind hingegen die langen Ladezeiten und das Retourenhandling. Der Retourenaufkleber muss umständlich und zeitaufwändig beim Kundenservice angefordert werden. Der Versand der Retouren über DPD stellte sich zudem ebenfalls als kleine Herausforderung da. Werden diese Punkte noch optimiert, ist der Einkauf online eine echte Alternative zum Baumarkt. Der Shop erhält 118 Punkte – befriedigend.

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 12.12.2016
Tester: Henning Adam; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: HTC10. Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

Schon seit Outfittery im Jahr 2012 gegründet wurde hat mich das Konzept fasziniert. Anstatt selbst einkaufen zu müssen – egal ob online oder im Ladenlokal – gibt man einfach durch die Auswahl einiger Beispielfotos seinen Stil an und lässt sich durch eine professionelle Einkaufberatung passende Outfits zusammengestellt in einer Box nach Hause schicken. Mittlerweile gibt es neben Outfittery einige Nachahmer dieses Konzepts. Der bekannteste Mitbewerber ist momentan wohl Modomoto. Wir wollten herausfinden, wer besser ist und stellen euch das Ergebnis in diesem Shoptest Spezial einmal vor:

Profil einrichten und Stil festlegen:

2016-11-30_101544Die Profileinrichtung ist bei beiden Seiten sehr ähnlich aufgebaut. Schon die Startseiten beider Anbieter sind nahezu identisch und bestehen aus einem emotialen Foto mit einem großen „jetzt Starten“-Button. Folgt man dieser Aufforderung, erscheint bei beiden eine recht ähnliche Abfrage des Stils. Anhand von Fotos und Beispieloutfits soll der Konsument entscheiden, was ihm gefällt und was aus seiner Sicht ein NO-GO ist. Die Herangehensweise ist jedoch etwas unterschiedlich. Outfittery fragt mehr allgemein ab, welche Outfits man in der Freizeit tragen würde und welche beruflich. Modomoto hingegen stellt zu fast jedem Kleidungstück (T-Shirt, Hemd, Hose, Pullover, Sakko, Mantel…) genaue Fragen welcher Schnitt, welche Farbe, und auch welche Preisklasse einem zusagt. Hier ist Modomoto zwar auf dem ersten Blick genauer, die vielen Fragen nerven aber schnell.

Im nächsten Schritt fragen beide Anbieter anhand von Beispielfotos ab, was man nicht bekommen möchte. Bei Modomoto ist nun schon die Registrierung mit E-Mail Adresse und Passwort nötig.

2016-11-30_101525Bei Outfittery geht es nach der Abfrage der NO-GOs etwas anders und meiner Meinung nach auch besser weiter: ich werde gefragt, welche Marken ich gerne trage und wie alt ich mich fühle. Diese Fragen sind in Bezug auf meinen Kleidungstil mit Sicherheit hilfreich. Als nächstes werde ich dann noch gefragt, warum ich Outfittery nutzen möchte. Danach kommt auch bei Outfittery die Registrierung und die Abfrage von Größen. Außerdem kann ich jetzt auch bei Outfittery angeben, wieviel Geld ich für welches Kleidungstück zahlen würde. Hier wird deutlich, dass Outfittery mit günstigeren Preisen startet als Modomoto.

Ab jetzt geht es bei beiden Diensten wieder ziemlich gleich weiter: Ich gebe meine Rechnungsadresse an und kann optional einen telefonischen Beratungstermin mit meiner „persönlichen“ Stylistin vereinbaren.

Zwischenfazit 1:
Beide Anbieter arbeiten hier sehr ähnlich. Modomoto stellt mehr Einzelfragen zu den einzelnen Kleidungstücken und wirkt sehr kleinteilig. Outfittery stellt mehr Fragen zu meinem Stil und zu meiner Lebenssituation. Mit gefällt das Konzept von Outfittery hier besser, da ich mir ja bei einem solchen Dienst eben keine Gedanken machen möchte, welches Teil mir in welcher Farbe und in welchem Schnitt passen würde. Diese Gedanken soll sich mein Styleberater machen.

Das Beratungsgespräch:

Beide Beraterinnen haben mich zum vereinbarten Zeitpunkt pünktlich auf die Minute angerufen. Das war aber leider schon die einzige Gemeinsamkeit. Beim Gespräch selbst geht die Qualität deutlich auseinander:

Modomoto:
Die Beraterin saß anscheinend in einer Art Callcenter und hat recht leise gesprochen so das die Verständigung an sich schon gar nicht so einfach war. In nur 2 Minuten wurden mir dann ein paar Basic-Fragen gestellt: Welche Klamotten ich aktuell brauche und ob ich noch Socken benötige. Dann war das Gespräch schon wieder vorbei. Von einer Stilberatung war hier nichts zu spüren.

Outfittery:
Hier hat mich die Style Expertin Paulina Martins angerufen und 15 Minuten mit mir gequatscht. Wir waren sofort per Du und Sie hat über netten Smalltalk versucht ein paar Informationen über mich zu bekommen. Sie hat natürlich auch gefragt, welche Sachen ich momentan dringend brauche, hat mir aber auch direkt ein paar Vorschläge für neue Kleidungstücke gemacht, die für mich spannend sein könnten. Auch hat die gefragt, wie experimentierfreudig ich bin und wie gewagt die Kombinationen sein dürfen.

Zwischenfazit 2:
Das Beratungsgespräch war bei Outfittery um Klassen besser. Ich habe mich sehr gut beraten gefühlt und hatte auch sofort einen persönlichen Draht zur Style Expertin. Bei Modomot hingegen war es nur ein sehr kurzes Gespräch ohne wirkliche Beratung

Die Boxen:

modomoto-boxAuch bei der Lieferung fällt sofort ein fast identisches Konzept auf: beide Anbieter versenden die Outfits in Boxen die aussehen wie Koffer und auch mit praktischem Tragehenkel ausgestattet sind. Unsere Box von Outfittery ist dabei leider mit einer kleinen Beschädigung geliefert worden. Der Inhalt war jedoch unversehrt. Die Lieferzeit war bei beiden ähnlich, nämlich 4-5 Tage.

Beide Anbieter haben mir zwei Outfits, jeweils zu einem Stapel zusammen geschnürrt zur Verfügung gestellt. Die Outfits von Modomoto waren dabei mehr klassisch, Outfittery war experimentierfreudiger, worauf ich mich auch mit meiner Style Expertin vorab geeinigt hatte. In beiden Paketen lag auch noch ein kleiner Brief von der Stylexpertin bei. Bei Modomoto war er ausgedruckt, bei Ouftittery wirklich handgeschrieben – das ist wirklich sehr persönlich und toll gemacht. Da sich über Geschmack ja bekanntlich streiten lässt, ist die folgende Einschätzung auch rein Subjektiv: Bei Kleidungsauswahl hat Outfittery insgesamt meinen Geschmack besser getroffen. Hier habe ich 4 Teile behalten. Bei Modomoto war es nur 1 Teil. Outfittery blieb auch beim Preisniveau in der Regel deutlich unter meinen angegeben Maximalgrenzen für die jeweiligen Kleidungsstücke. Modomoto hat meinen Maximalpreis sehr oft ausgereizt, so das für preisbewusste Kunden Outfittery das bessere Angebot hat.

box_outfittery

Die Retouren sind bei beiden Anbietern sehr einfach.  Man gibt in einem Feedbackbogen die Gründe für die Rücksendung des jeweiligen Stücks an (mit dem Feedback wird dann die Zusammenstellung der nächsten Box optimiert) und sendet die Box mit dem beiliegenden Retourenaufkleber kostenlos zurück. Auch kann man bei beiden angeben, wann man die nächste Box erhalten will. So braucht man sich zukünftig keine Gedanken mehr um seinen Kleiderschrank machen. Ich habe angegeben das ich im Frühjahr mit neuen (Sommer)Klamotten ausgestattet werden möchte. Trotzdem kann auch hier Outfittery mit einem ganz besonderen Service mehr überzeugen: Neben einem Retourenschein für die österreichische Post bietet Outfittery zusätzlich den Service, das Paket kostenlos von UPS von einer beliebigen Adresse zu einer Wunschzeit abholen zu lassen. Mehr Service geht nicht!

Zwischenfazit 3:
Auch bei der Lieferung hat Outfittery klar die Nase vorn: Die Artieklauswahl passt besser und auch in Sachen Service bietet Outfittery hier mehr. Nicht zuletzt ist ein handgeschriebener Brief von der eigenen Stylistin noch das i-Tüpfelchen beim Kundenservice.

Fazit:

Auf den ersten Blick sind beide Anbieter sehr ähnlich und bieten ein überzeugendes Konzept und sind eine echte alternative zum klassischen (Online)Shopping. Man erhält komplette Outfits und muss sich um die Zusammenstellung des Einkaufs nicht mehr selber kümmern. Outfittery ist aber durch eine sehr persönliche und individuelle Betreuung und durch viele kleine Zusatzservices wie einem kostenlosen Abholservice für Retouren insgesamt besser. Man hat ein wenig das Gefühl das sich Modomoto als „Versandhaus“ mit Abomodell sieht während bei Outfittery wirklich die Beratung und der Service mehr im Vordergrund steht. Ich persönlich werde wohl Outfittery-Stammkunde werden.

Zeitraum der Testbestellung und des Shoptests: November 2016
Tester: Henning Adam; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: HTC10. Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Ich muss zugeben, dass ich in meinem Leben schon viele Produkte bei Ikea gekauft habe – von den obligatorischen Teelichtern bis hin zu Möbeln. Doch wenn ich an die langen Schlangen an den Ikea-Kassen an einem Samstag Nachmittag denke vergeht mir meistens sehr schnell die Shopping-Lust. Gut das Ikea auch einen eigenen Online-Shop hat. Doch wie gut ist dieser? Wir haben es einmal getestet.

Inkea Online-Shop

Erster Eindruck und Aufbau des Shops:

Wenn man auf die Webseite von Ikea geht, ergeht es einem erst einmal ähnlich wie in einem der Möbelhäuser: man ist von der Auswahl überwältigt und weiß gar nicht so genau, wo man anfangen soll. Emotionale Banner locken in die verschiedenen Einkaufswelten. Dabei sind die Banner und auch die Artikelkategorien nicht nach Produkten, sondern nach Zimmern sortiert. Man wählt also die Kategorie „Esszimmer“ und findet dort alles, was man in einem Esszimmer benötigt. Diese Art der Aufteilung ist ideal um zu stöbern und um sich einen Überblick über das Sortiment zu verschaffen.  Spannend sind aber auch die saisonabhängigen Kategorien. So gibt es aktuell eine Kategorie „Weihnachten“ die wirklich zum stöbern und Shoppen einläd.  Aber wenn man z.B auf der Suche nach Aufbewahrungsboxen ist, weiß man durch diese Art der Kategorisierung dann doch nicht so recht, in welchem „Raum“ man danach suchen soll.

Hier hilft dann die Suchfunktion des Online-Shops. Diese ist bei Ikea zwar nur bedingt fehlertolerant, bietet dafür aber passende Vorschläge, sobald man nur ein paar Buchstaben eingibt. Auch auf dem Smartphone findet man, dank eines guten Full-Responsive-Templates schnell den benötigten Artikel. Jedoch könnte – gerade auf Mobilgeräten – die Performance des Shops etwas besser sein.

Performance IKEA

Die Filterfunktion vom Shop ist sehr hilfreich, da sie sich immer den jeweiligen Produkten anpasst. Bei Esstischen kann man beispielsweise die Anzahl von Sitzplätzen auswählen und bei Polstermöbeln die Grundfarbe. So findet man wirklich schnell ein passendes Möbelstück – ganz ohne sich durch die Menschenmassen eines Möbelhauses zu quälen.

 

Produktdarstellung:

Die Produktseite ist klar strukturiert. Im Vordergrund stehen die hochauflösenden Produktfotos mit einer guten Zoomfunktion. Außerdem werden die Möbel auch oft als ein Teil einer Wohnlandschaft dargestellt, so dass man sich einen Eindruck verschaffen kann, wie diese in einer Wohnung wirken – ähnlich wie bei der Ausstellung im Möbelhaus. Zusätzlich gibt es dann noch eine Reihe von Produktinformationen – von den genauen Maßen über das Gewicht bis hin zu Pflegehinweisen. Hier vermisst man kaum etwas. Lediglich die Beschreibungstexte an sich könnten ausführlicher und emotionaler gestaltet sein.

Zusätzlich zum eigentlichen Produkt werden auch noch abweichende Varianten in anderen Größen/Ausprägungen bzw. andere Arktiel der gleichen Serie als Crossselling-Artikel empfohlen.

Bzgl. Verfügbarkeit und Lieferzeiten fehlen bei der Produktdarstellung jedoch leider wichtige Informationen. Zwar kann man sich anzeigen lassen, ob der Artikel in einem der Möbelhäuser verfügbar ist, Informationen zur Online-Verfügbarkeit oder zur Lieferzeit gibt es aber hier noch nicht. Die erwartete Lieferzeit wird leider erst im Checkout angezeigt.

Lieferzeiten

Informationen zur Lieferzeit werden leider erst im Warenkorb, nicht aber schon bei der Produktdarstellung angezeigt.

Bestellprozess & Checkout:

Das Gute vorweg: der Bestellablauf online geht, auch dank eines Guest-Checkout wesentlich schneller als die Bezahlung an einer überfüllten Ikea-Kasse. Dabei werden auch einige gängige Zahlungsarten unterstützt, der Kauf auf Rechnung und Sofortüberweisung fehlt jedoch.

Die Versandkosten sind in zwei Bereiche aufgeteilt: Bis 30 kg gibt es eine Paketlieferung. Diese ist leider mit 8,90 EUR im Vergleich zu anderen Online-Shops sehr teuer. Zudem gibt es auch keine versandkostenfreie Lieferung ab einem bestimmten Mindestbestellwert. Das macht die Bestellung von Kleinkram bei IKEA leider unattraktiv.

Größere Artikel wie Möbel werden per Spedition geliefert. Auch hier hat IKEA ein ungewöhnliches Versandkostenmodell: je höher der Bestellwert, desto MEHR muss ich zahlen. So werden bis 300 EUR Warenkorbwert 39 EUR fällig, bis 500 EUR 89 EUR, bis 750 EUR sind es 109 EUR usw. Dieses Modell ist nicht gerade umsatzförderlich sondern sorgt dafür, dass die Konsumenten versuchen weniger zu bestellen. Durch die generell recht hohen Versandkosten wird einer der wesentlichen Vorteile des IKEA Online-Shops – man muss seine Möbel nicht mehr schleppen und auch kein passendes Auto für den Transport ausleihen – wieder ein wenig geschmälert.

Lieferung, Kundenservice & Retoure:

Die Lieferzeiten bei IKEA sind leider sehr lang – nicht nur bei den Speditionslieferungen. Unser Paket wurde am 02.11.16 bestellt und am 10.11.16 zugestellt. Das ist leider viel zu lang in der heutigen Zeit. Ein weiterer Minuspunkt ist, dass man zur Bestellung nur eine Bestellübersicht erhält- aber keine offizielle Rechnung. Diese muss explizit beim Kundenservice angefordert werden. Dies geht, dank einer kostenfreien Hotline zwar einfach und schnell, ist aber eine zusätzliche Hürde. Auch bei den Retouren baut IKEA unnötige Hürden auf: So können bestellte Produkte zwar kostenlos in jedem IKEA-Markt zurück gegeben werden. Eine Rücksendung ist aber nur nach Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice möglich und umständlich.

 

Fazit:

Der Online-Shop von IKEA sieht gut aus und liefert alle nötigen Informationen und ist auch emotional ansprechend aufgebaut. Fehlende Lieferzeitangaben, hohe Versandkosten, lange Lieferzeiten, fehlende Rechnungen und ein schwieriges Retourenhandling trüben aber das Shoppingerlebnis massiv. Teilweise hat man schon fast das Gefühl, der Online Shop soll nur Lust auf die Produkte machen, gekauft werden soll aber bitteschön im stationären Handel. Der Online-Shop wirkt mehr wie ein Katalog mit Bestellfunktion. Dies ist aber aus unserer Sicht der falsche Weg. Wenn ich schon einen Online-Shpop anbiete, dann auch höchst professionell und nicht nur halbherzig. So bleibt mir wohl nichts anderes übrig als mich auch weiterhin Samstags in die überfüllten IKEA-Märkte zu quetschen. Der Online-Shop jedenfalls ist mit 95 Punkten „nur“ genügend.

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 02.11.2016
Tester: Henning Adam; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: HTC10. Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!
peek&cloppenburg

Der neue Online-Shop von Peek & Cloppenburg wird momentan intensiv mit TV-Spots und Plakatwerbung in Österreich beworben. Der Start der Kampagne in der Vorweihnachtszeit ist auf jeden Fall schon einmal gelungen. Wir haben uns den Shop des traditionsreichen Düsseldorfer Modekonzerns einmal genauer angesehen und für euch getestet, ob sich ein Einkauf dort auch wirklich lohnt.

Erster Eindruck und Aufbau des Shops:

Der Shop macht einen sehr aufgeräumten und stimmigen Eindruck. So wie man es von Peek & Cloppenburg aus den Auslagen und dem Geschäft gewohnt ist. Auf der Startseite gibt es verschiedene Banner die den Konsumenten in unterschiedliche Marken- und Themenwelten locken sollen. Die Mischung aus schlichtem Design und emotionalen Bannern passt sehr gut in die Modewelt, was dem Modekonzern auch gut in die Hände fällt. Dank des Full-Responisve-Designs sieht der Shop nicht nur am PC, sondern auch auf mobilen Geräten gut aus – da haben sie sich wohl an den Gewohnheiten der Kunden orientiert. Guter Ansatz, denn vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit bestellen die meisten User Online. Leider stimmt die Performance des Shops nicht ganz. Oft hat der Konsument mit etwas zu langen Wartezeiten – gerade bei den Artikelbildern – zu kämpfen. Hier müsste dringendst aufgeholt werden – solche Spendetest Ergebnisse zeigen und erklären, weshalb die Customer Journey so schnell zu Ende ist und der Kunde den Kauf abbricht.

Performance ppek&cloppenburg

Die Kategorisierung des Shops ist sinnvoll und wird durch zahlreiche gute Filtermöglichkeiten unterstützt – absolute nachvollziehbar. So kennt man es aus den meisten Mode-Online-Shops. Die Suchfunktion ist größtenteils fehlertolerant und macht auch aktiv Vorschläge für zum Suchbegriff passende Marken oder Kategorien. So findet man schnell ein schickes Hemd oder einen festlichen Anzug für das Weihnachtsfest.

Produktdarstellung:

Die Produkte werden durch hochauflösende Produktfotos und durch emotional ansprechende Produktbeschreibungen gut dargestellt. Besonders gefällt mir hier die schön individuell geschrieben Texte, die die Artikel wirklich gut beschreiben. Ein eigener Tab „Material & Pflege“ gibt weitere nützliche Informationen zum Produkt, das ist super. Leider hat man jedoch vor lauter Design und schönen Texten ein paar grundlegende Themen vergessen: Es gibt keine konkrete Information zur Lieferzeit des Artikels und bei der Preisauszeichnung fehlt der Hinweis auf die Mehrwertsteuer.  Schön umgesetzt ist dafür die Verknüpfung zwischen der Online- und Offlinewelt. So kann man über einen Button prüfen, ob der gewünschte Artikel auch in der nächstgelegenen Filiale in der richtigen Größe verfügbar ist. Guter Schachzug zu Weihnachten!

Preis ohne Mwst

Bei der Preisauszeichnung fehlt ein Hinweis auf die Mehrwertsteuer.

Beim Crossselling wiederum hinkt der Shop vielen Mitbewerbern hinterher. So werden lediglich ähnliche Artikel angezeigt. Andere Online-Shops bieten hier schon Vorschläge für komplette Outfits – passend zum jeweiligen Artikel – an. Gerade im Mode-Bereich gibt es zahlreiche Beispiele für Einkaufsberater und wirklich gut gemachte Crosssellingfunktionen. Hier sollte Peek & Cloppenburg möglichst schnell nachlegen.

Bestellprozess & Checkout:

Hier macht Peek & Cloppenburg vieles richtig: Es gibt einen Guest-Checkout, einen übersichtlichen Bestellprozess und eine große Auswahl an möglichen Zahlungsarten. Beeindruckend ist der generell kostenlose Versand – unabhängig vom Warenwert. So lohnt sich ein Blick in den Shop auch, wenn man nur ein paar Kleinigkeiten benötigt. Sehr negativ ist uns jedoch folgendes aufgefallen: Bei einer Gastbestellung haben wir keine Bestellbestätigung und auch keine Trackingmöglichkeit für unsere Bestellung erhalten. Dieser Umstand macht einen Konsumenten ziemlich nervös, weil man nicht einmal weiß, ob die Bestellung überhaupt eingegangen ist.

Lieferung, Kundenservice & Retouren:

Unsere Bestellung war bereits nach 2 Tagen bei uns. Der Kundenservice machte einen kompetenten Eindruck und ist über eine kostenfreie Hotline erreichbar. Die Retouren sind, ebenso wie der Versand, völlig kostenfrei. Dem Paket liegt auch ein Retourenaufkleber bei, dieser ist allerdings für DHL und nicht für die österreichische Post gedacht. Da DHL in Österreich noch keinen sehr großen Marktanteil hat, wäre ein Retourenaufkleber für die österreichische Post vielleicht besser geeignet. Ich zumindest musste erst einmal recherchieren, wo die nächte DHL-Annahmestelle ist.

Fazit:

Insgesamt macht der Shop einen sehr guten und stimmigen Eindruck und kann mit einigen Kundenvorteilen wie einer grundsätzlich versandkostenfreien Lieferung überzeugen. Um so ärgerlicher ist es, dass dieses gute Ergebnis durch einige fehlende Basics wie einer Lieferzeitanzeige oder einer fehlenden Bestellbestätigung bei Gast-Bestellungen wieder getrübt wird. Werden diese Punkte noch behoben, hätte der Shop eine Chance auf eine sehr gute Bewertung. So kommt er auf 109 Punkte – befriedigend.

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 07.11.2016
Tester: Henning Adam; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: HTC10. Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!