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Mit dem Terminus „Digitalisierung im Handel“ wird heutzutage oft automatisch ein Onlineshop assoziiert – aber was genau meint man mit Digital Selling? Dabei gibt es alternativ dazu (natürlich auch ergänzend) zahlreiche Möglichkeiten, Kunden ein digitales Shoppingerlebnis zu offerieren. Diesen Möglichkeiten widmet sich unsere Serie, die auf dem „Leitfaden für die Digitalisierung im lokalen Handel“ von DigitalRetail basiert, einer Unternehmensberatung mit 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen „Digitalisierung im Handel“, „Handelskonzepte und -Prozesse“ sowie „digitale Transformation“.

Digital Selling – neues Buzzword

„Die Möglichkeiten nutzen“

Was ja gemeinhin bekannt ist: Kunden informieren sich im Web, Kunden stöbern im Web und Kunden bereiten ihre Käufe im Web vor. Letzteres, indem sie etwa Preise vergleichen oder lokale Verfügbarkeiten checken. Exakt an diesem Punkt kann die digitale Transformation im stationären Handel ansetzen. Soll heißen: Taucht ein stationärer Händler im Zuge einer Suche der Kunden im Web auf, erhöht sich naturgemäß die Chance, dass sein Geschäft auch tatsächlich besucht wird. Daher die Empfehlung von DigitalRetail: „Man sollte die Möglichkeiten, die Online- und Offline-Shopping bieten, dazu nutzen, seine Produkte schnell und einfach an den Kunden zu bringen.“ Darüber hinaus seien die Möglichkeiten, eine stationäre Filiale ins digitale Rampenlicht zu stellen, sehr vielfältig und nicht zwingend mit einem hohen Aufwand an Zeit und Geld verbunden.

Ein erster Schritt ins Web

Stationäre Händler, die fortan zumindest ihre wichtigsten Koordinaten im Internet (Infos zum Geschäft, Adresse, Öffnungszeiten, Bilder etc.) deponieren möchten, können etwa auf das Anlegen von Online-Profilen zurückgreifen. Google und Apple bieten zum Beispiel diese Möglichkeit an und geben dem Händler so die Chance, im Web Aufmerksamkeit zu erregen. Nichtsdestotrotz sollte man als stationärer Händler heutzutage über eine eigene Website nachdenken. Warum? Weil sich bei Konsumenten, deren Google-Suche zu keiner Website führt, heute automatisch Skepsis auftut. „Keine Website? Wie? Gar keine?“ Der Schluss vieler: „Unseriös!“, „Verstaubt!“ oder „Absolutes No-go!“ Eine eigene Website lässt sich dank Anbietern wie „Wordpress“ oder „1&1“ heutzutage im Nu – und ohne großartig die Geldbörse bemühen zu müssen – realisieren.

Social Media im eCommerce

Profilseiten machen prominent

Da nach wie vor kein Weg an Google vorbeiführt und das Gros der Produktsuchen vor Ort stattfindet, bietet sich für stationäre Händler die Nutzung von Profilseiten wie „Google My Business“ an. Aber auch „Apple Maps Connect“ ist eine Option. Auf diese kostenlosen Tools greifen Händler zurück, um Kunden, die ihre Fühler online ausstrecken, in ihre stationären Stores zu lotsen. Legt man etwa eine Profilseite bei „Google My Business“ an, erscheint das eigene Geschäft, wenn es vom Kunden gegoogelt wird, in einem Kasten rechts neben den Suchergebnissen.

Apple Google

Suchfunktion auf Google – Digital Selling

Aktuelle Angebote in der Auslage

Auch aktuelle Angebote lokaler Händler können im Web unmittelbar abgebildet und inszeniert werden. Auf Portalen wie kaufDA.de, marktjagd.de oder markt.de ist es ein Leichtes, neue Prospekte, Flyer & Co. online lesbar machen. Auf lokalen Marktplätzen lässt sich das gesamte Sortiment eines Händlers dauerhaft online sichtbar und verfügbar machen. Zu bedenken ist jedoch, dass auf Portalen wie kaufDA.de oder marktjagd.de nicht direkt geshoppt werden kann. Sie dienen lediglich der Abbildung vorübergehender Produktangebote und somit der reinen Information.

PIM-Systeme und Online-Schaufenster

Store2webFür Händler, die bereits auf unterschiedlichen Online-Kanälen heimisch sind und diese zentral bedienen wollen, könnte ein sogenanntes „Product Information Management“ (PIM) die Offenbarung sein. Mit einem PIM-System wie etwa „DigitalRetail – store2web“, das extra für die Bedürfnisse lokaler Händler entwickelt wurde, können die wichtigsten Daten und Infos wie Preise, Bilder, Bestände etc. zentral hinterlegt und in weiterer Folge damit die diversen Online-Kanäle bespielt werden. Nutzt man das System, hat man eine gute Basis für weitere Online-Aktivitäten – so etwa für die Anbindung an lokale Produktsuchmaschinen und Marktplätze, aber auch für den eigenen Onlineshop. Händler müssen dort keineswegs ihre gesamte Produktpalette feilbieten, sondern können sich auf bestimmte Produkte, die sie in die Auslage stellen wollen, beschränken.

Digital Selling – Online Handel richtig gemacht.

Ein erstes Fazit

Onlineprofile bei Google und Apple sowie lokale Portale sind also ein guter erster Schritt, um das Sortiment eines stationären Händlers in den Weiten des Internets zu platzieren. Ein wichtiger Kanal für Händler können aber auch die großen Marktplätze wie Amazon, eBay oder Zalando sein, lässt sich hier doch eine große Zahl an Kunden erreichen. Aber auch die Großen setzen voraus, dass beim Händler bereits digitale Produktdaten vorliegen.

#Spoiler – Im zweiten Teil unserer Serie „Digital Selling für lokale Händler“ greifen wir die Themen „Suchmaschinenoptimierung“, „Online-Werbung“ und den „Onlineshop“ auf.

 

eCommerce Event in Wien - A-COMMERCE

 

Hersteller und Händler aufgepasst!

Das Thema Marktplätze lässt vielen von euch keine Ruhe – zu Recht, immerhin sind sie ein wichtiger Bestandteil eurer Tätigkeit. eBay, Amazon, Shöpping, Rakuten und wie sie alle heißen – eine Verwirrung, die auf den ersten Blick nicht unbedingt einfach ist. Welcher Marktplatz ist der Richtige, welche Strategie verfolgt man am besten? Darauf wollen wir in unseren News immer wieder verstärkt eingehen.

Alles Amazon oder was?

Heute gibt es in erster Linie „nur“ einen Even Tipp für euch!

Am 09. Juni 2016 findet in der Lutz Bar in Wien ein Händler Frühstück statt.

dotsource Handelskraft Frühstück

Handelskraft ist Veranstalter und lädt zum eCommerce Frühstück ein. Adrian Hotz wird im Zuge dessen einen Vortrag zum Thema „Alles Amazon, oder was?“ halten.  Er wird vor allem für Händler und Hersteller versuchen sichtbar zu machen, was es bedeutet, sich mit dem Marktplatz-Riesen „ins Bett zu legen“.

Auch wir werden vor Ort sein und nehmen gerne Insights und spannende Anknüpfungspunkte für euch mit! Trotzdem wollen wir euch Händler & Hersteller dazu einladen, am Frühstück teilzunehmen.

Anmeldungen gerne jederzeit per Mail an: events@dotSource.de

Agenda

08.30 Uhr  –  Networking und Frühstück

09.30 Uhr  –  Adrian Hotz: eCommerce Insights über Amazon

10.30 Uhr bis 11.30 Uhr  –  gemeinsamer Erfahrungsaustausch exklusiv in der Lutz Bar

Ein Rückblick auf das letzte Handelskraft Frühstück

Handelskraftfrühstück am 09. Juni 2016 in Wien

 

 

Marktplätze im Vergleich

Am Freitag, 08.04.2016 war es scheinbar soweit. Nach einiges Jahren vor sich hin verkaufen auf Amazon gab es nun die erste deutsche Konferenz – AMZCON – rund ums verkaufen auf amazon.de. Veranstaltet von Trutz Fries (der Anbieter von trixum.de – damals noch für eBay) in Köln wurde die Konferenz zum Anlaufpunkt für einige bekannte (angehende) eCommerce Experten im deutschsprachigen Raum. Nach der Sitzung beim deutschen Händlerbund am 06.04.2016 – wo auch wir dabei sein durften – konnte die Konferenz nicht passender fallen. Marktplätze stehen im Mittelpunkt vieler Diskussionen und sind sowohl Fluch aber auch Segen für Online Händler.

Zum Einstieg …

Die endlose Diskussion – welcher Marktplatz wird’s?

Ein ständiger aber vor allem reger Austausch ist hier Pflicht und steht bei diversen Treffen im Mittelpunkt. Händler im deutschsprachigen Raum versuchen immer mehr ihr Glück bzw. ihren Erfolg mit und auf Marktplätzen zu pushen. Nur welcher Marktplatz stellt sich hier als die so genannte „Goldgrube“ heraus? Von ebay-Anhängern über Amazon Jünger ist alles dabei. Wohin geht die Reise und welcher Marktplatz stellt sich für Händler am attraktivsten heraus? Auch in Österreich versucht sich Shöpping zu beweisen – wohin die Reise im österreichischen eCommerce gehen wird, wir werden berichten!

Nach einigen Gesprächen mit Händlern kristallisieren sich viele Themen und Kriterien heraus, die erst mit der Zeit kommen konnten. Für viele – heute erfolgreiche – Händler begann die Reise auf ebay. Das Auktionshaus bot für Händler viele Möglichkeiten und neue Vorgehensweisen. Viel „ausprobieren“ und „versuchen“ mussten deutsche und österreichische Händler anfangs auf dem internationalen Marktplatz. „Man hat wirklich so viel Liebe für diese Plattform entwickelt, dass es richtig Spaß gemacht hat, mit ebay zusammen zu arbeiten. Damals hatte ich noch meine eigene Ansprechpartnerin im Support“ – so Michael Atug bei einem Vortrag über seine Liebe zu ebay und weshalb amazon.de heute vieles richtig(er) macht.

Andere Händler haben sich mittlerweile von ebay entfernt und fühlen sich bei Amazon wohler. Liegt es an Bugs, die ebay noch nicht geschafft hat, aus dem Weg zu räumen (Apps, etc.)? „Es ist nach wie vor ein ‚ausprobieren‘ – ich telefoniere mich durch die Hotline und obwohl den Mitarbeitern klar ist, dass hier etwas nicht ganz richtig zu funktionieren scheint, werde ich gebeten jedes mal erneut anzurufen“ – so klagt eine kleine Händlerin aus dem Sauerland, die nach wie vor ihre zwei kleinen Shops betreut.

Verkaufen auf online Marktplätzen

ebay als erfolgreicher Marktplatz

ebay – „wir arbeiten an Neuerungen“

Vor kurzem hat ebay an ihre Händler die Frühjahrsnews gesendet. Ein guter Zeitpunkt um zusammenzufassen, was sich auf diesem Marktplatz alles tun wird. Danke an dieser Stelle an Mark Steuer von wortfilter.de für die tolle Zusammenfassung!

Produktbewertungen und Rezensionen sollen nicht mehr fehlen. Bis Ende April will ebay 100% der Bewertungen mobil und am Desktop anzeigen. Wie sicher hat sich der Marktplatz dieses Feature überlegt? Genügend Aufschrei gab es bereits nach der Testphase. ebay unterscheidet hiermit nach verifizierten Käufen. Bewertungen können auch als hilfreich betitelt werden – somit soll die Glaubwürdigkeit gesteigert werden. Der Schutz vor Missbrauch ist laut Internet-Riese definitiv gegeben.

mobiler soll es werden. Ab Herbst 2016 wird es von einem Algorithmus generierte Kurzbeschreibungen geben, die dem Kunden / Käufer auf dem mobilen Endgerät automatisch angezeigt werden. Der Verkäufer ist jedoch nicht daran gebunden, diese auch beizubehalten. Wie gut, dass dieses „Privileg“ dann doch behalten bleibt um selbst Herr seiner Worte zu bleiben 😉 Beim mobile-friendly-checker kann man als Händler überprüfen, ob Angebote für mobile Endgeräte optimiert sind. Laut ebay werden 43% des Gesamtumsatzes über mobile Endgeräte generiert – ein schlüssiger Schritt, den der Marktplatz hier geht.

Motorräder und Rollen bekommen Fahrzeugverwendungslisten, Artikelmerkmale und Kategorien werden geändert, Schmuck einkaufen soll jetzt noch besser verkauft werden und auch im Bereich Versand tut sich einiges. News von ebay bekommt man als Händler sowieso, ansonsten werden diese immer wieder auf verschiedenen Blogs veröffentlicht.

Online Marktplätze im Überblick

Amazon lässt auch nicht nach

Amazon im Überblick - welche Tools nutzen?Um wieder auf die AMZCON zurück zu kommen … Aussteller waren vor allem Unternehmen mit Amazon-spezifischen Angeboten. Viele Tools wurde vorgestellt, mit denen man Umsätze steigern könnte.

Tools für Onlinehändler auf Amazon

Amzstars testet für Händler ihre Produkte. Verifizierte Tester werden durch den Anbieter vermittelt. Bereits mit wenig Geld ist dies möglich – Der Händler stellt Amazon Gutscheine aus, mit denen der jeweilige Produkttester das Produkt kostenfrei erwerben oder rabattiert erhalten. Die Rezension darf bei diesen verifizierten Kauf natürlich auch nicht fehlen. Hier gibt es aber keine garantierte 5-Sterne Garantie sondern eine Bewertungsgarantie. Mit ehrlichem Feedback muss man eben umgehen können. Einen ähnlichen Service bietet aus der Club der Produktivster an – der Unterschied … Der Händler schickt die Ware direkt an den Tester.

Amzstars testet Produkte auf Amazon

Amalytix – Analyse- & Recherchentool für kleine bis mittlere Onlinehändler. Zurzeit befindet sich das Tool nicht in der Betaversion und Registrierungen sind bereits möglich. Bestsellerrecherchen können durchgeführt werden, welche je nach Händler die am meisten verkauften Produkte anzeigen. Auch Potentialanalysen fehlen hier nicht – zukünfitge Verkaufsschlager sollen somit identifiziert werden. Auch Xovi bietet ähnliche Dienste an.

Amalytix als Recherchetool nutzen

Dreamrobot ist etwas für Multichannel! Dieses Tool unterstützt Händler bei der Abwicklung und in den Backenprozessen. Neben kaufmännischen Prozessen bietet das Tool einige Auswertungsmöglichkeiten betreffend Produkte des Händlers. Amazon hat bei diesem Anbieter besondere Vorzüge. Für Priem-Aufträge lassen sich passende Labels erzeugen, Rechnungslegung im Ausland ohne Probleme und Verwaltung von Retouren soll hiermit abgedeckt werden.

Sistrix – SEO für Handel

Sistrix Toolbox für Händler. Grobgefasst bietet das Tool viele Komponenten des SEO an. Keyword- & Produktrecherche werden hier möglich. Ebenfalls in der Beta Version kann man die Toolbox zurzeit kostenlos testen. Die Besonderheit ist, dass die Datenmenge dem Big-Data Ansatz nicht weit entfernt ist. Das Keyword-Recherche Tool bietet zurzeit eine Millionen Einträge.

Fazit

Was sagt uns das?

Wie man sehen kann, sind (in diesem Fall beide) Marktplätze bemüht, ihren Händlern das Beste Angebot zu machen und somit das Verkaufen über ihre Plattform zu forcieren. Händler sind von Haus aus keine bequemen Menschen, sie wollen immerhin, dass mit effizientem Aufwand das beste aus ihrem Verkauf geholt wird. Das Kopf-an-Kopf Rennen wird wohl weiter gehen. Fakt ist jedoch, dass auch Unternehmen ausserhalb der beiden Online-Riesen sich Gedanken darüber machen, wie man jeweils den passenden Markplatz am besten bedienen kann. Vieles steckt noch in den Kinderschuhen – trotzdem dürfen wir gespannt sein, wie es intern bei den Marktplätzen weitergeht und welches nächstes Unternehmen oder sogar Start Up den Verkauf auf Marktplätzen vereinfachen will.

Wie alles begann mit Magento

Der erste Teil der Gastbeitrags-Reihe von Wolfgang Posch über die eCommerce Software Magento

Magento Shopsystem im Überblick

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit …

Sie hatten es einfach satt. Damals. osCommerce war schlichtweg zu instabil, der Funktionsumfang für umfangreiches E-Commerce zu gering und Flexibilität für mehr Geschäftsmöglichkeiten kaum gegeben. Damals. 2001. Als Roy Rubin und Yoav Kutner sich zusammenschlossen, um die Firma Varien Inc. zu gründen. Varien ist die Geburtsstätte für eine der verbreitetsten E-Commerce Software-Lösungen weltweit. Heute gehört diese Open Source E-Commerce Lösung der Firma Magento mit ebengleichen Produktnamen und zirka 400 Mitarbeitern in Los Angeles und Kiew.

Im Jahr 2008 wurde Magento in der Version 1.0 in zwei Varianten auf den Markt gebracht. In der kostenfreien Community Edition (CE) ohne Supportanspruch bei Magento und in der kostenpflichtigen Enterprise Edition (EE). Letztere bietet neben direktem Software-Support durch Magento auch zusätzliche Features für mehr Funktionsumfang und gesteigerte Performance.

2011 wurde Magento von eBay erworben und in deren Abteilung eBay Enterprise eingegliedert. Die beiden Gründer haben später Magento verlassen und erneut Software im Bereich CRM und Produkt Information Management (PIM) im Magento-Technologie nahen Umfeld entwickelt. Doch schon 2015 entschied sich eBay auf Grund der Abspaltung von PayPal auch eBay Enterprise samt Magento wieder zu verkaufen. Erst vor wenigen Wochen ging dieser Deal über die Bühne. Der Kaufpreis lag bei stattlichen $925 Mio. Käufer von eBay Enterprise ist Permira, ein international tätiges Private Equity Unternehmen. Welche Strategie Permira mit dem Kauf von eBay Enterprises im Detail verfolgt, kann derzeit noch nicht schlüssig beantwortet werden. Doch auch der Kauf des damals maroden Modellabels „Hugo Boss“ im Jahr 2007, zeigte die Absichten Permira’s erst später auf. Heute ist „Hugo Boss“ profitabel und Permira hat mit geschätztem doppelten Einsatz in 2015 verkauft. Das lässt sich auch für Magento mit positivem Blick in die Zukunft sehen.

Magento etabliert sich als führendes Shopsystem

240.000 Shops können nicht irren

Magento ist mit 240.000 installierten Webshops mit Abstand die meist genutzte E-Commerce Software der Welt. Magento kann sich Dank der von den beiden Gründern angestrebten und umgesetzten Flexibilität der Software somit auf eine sehr breite Erfahrungsbasis im E-Commerce-Lösungsbereich stützen. Magento deckt die Anforderungen weltweit führender Herstellern wie Olympus oder Nike ebenso ab, wie die des klassischen Mittelstands z.B. bei KWB-Ketten von pewag oder Zgonc im Fachmarkt-Handel. Auch bei Kleinunternehmen ist Magento erfolgreich im Einsatz, wobei sich hier bereits einfachere Out-of-the-Box Software Systeme als nützlich erweisen.

Die folgende Grafik zeigt einen guten Überblick, mit welcher Marketing- bzw. IT-Budgetgrößen-Erwartung Magento im Vergleich zu seinen Wettbewerbern ins Rennen geht.

Magento als etabliertes Shopsystem

Die Menschen im Netzwerk von Magento

Die Kraft der Gemeinschaft

Weltweit haben sich über 2.800 Entwickler und über 260 System-Integratoren prüfen und für entweder CE oder CE+EE zertifizieren lassen. Vor allem im größeren Betriebsumfeld von Unternehmen erfordert oftmals E-Commerce die Zusammenarbeit mit professionellen und zertifizierten Lieferanten. Der unglaubliche Erfolg von Magento basiert jedoch auch auf dem aktiven Mitwirken der Open Source-Entwickler Community. Diese liefert durch unzählige Erweiterungen zu Magento ein erweitertes Spektrum an Funktionen und Spezifika für diverse Branchen.

Um diese Vernetzung unter den Entwicklern und Usern zu fördern veranstaltet eBay seit 2011 einmal jährlich in Las Vegas die „Magento Imagine“ Konferenz an der sich das Who is Who der Branche trifft. Zusätzlich bietet die Meet Magento Association seit 2012 als non-profit Organisation in 17 Ländern regionale Events und Messen an. Weiters gibt es in nahezu jeder größeren Stadt Magento-Stammtische oder „Meetups“, welche durch die Community organisiert werden.

Magento Community weltweit vertreten

Mehr aus dem Webshop holen

Mit „Magento Connect“ war ein Marketplace geschaffen worden, der durch die Community entwickelte Module als kleine funktionale Erweiterungen für Magento Webshops teils kostenfrei und teils gegen Entgelt anbietet. Etwa 2.100 Anbieter nutzen in mehr als 7.000 entwickelten Modulen (Stand 2015) diese Möglichkeit, um eine unglaubliche Vielzahl an funktionalen E-Commerce Erweiterungen für Magento zur Verfügung zu stellen. Der Marktplatz erlaubt somit dem Anwender, dass er nicht jede seiner Anforderungen individuell entwickeln muss, sondern auch auf bereits vorgefertigte Module zurück greifen kann. Leider lässt die Code-Qualität in manchen Fällen für die unternehmerischen Anforderungen zu wünschen übrig, weshalb sich immer ein vorheriger Review vor der 1-Click-Installtion des Moduls empfiehlt.

Magento Upgrade neu im Herbst 2016

Grundstein und Ausblick auf Magento2

Magento hat erkannt, dass die uneinheitliche, oftmals fehlende Qualität in den Entwicklungen der Module zu teils hohen Performance-Problemen und anderen Auswirkungen im laufenden Betrieb führen. Auch die Wartung und Weiterentwicklung der Module gestaltet sich teils sehr aufwendig. Diese Herausforderungen haben bereits 2010 den Grundstein für Magento2 gelegt, welche Ende 2015 auf den Markt kommt. Magento2 wird dabei erneut E-Commerce tiefgreifend verändern und stützt sich deshalb auf die Prinzipien der objektorientierten Entwurfsmuster. Dies sorgt unter anderem für eine verbesserte Code-Qualität und leistungsfähigere Performance. Allerdings sind vor dem sehnlichst erwarteten Upgrade sorgsame Überlegungen anzustellen, ehe man frohen Schrittes an die Umsetzung des Upgrades geht. Die tiefgreifenden Veränderungen im Software-Aufbau und der Architektur bedürfen durchdachter Abwägungen, ob und wie sich das Hochrüsten auf Magento2 für das Geschäftsmodell des Kunden lohnt.

Genau diese Unterschiede werden in den folgenden Blog-Beiträgen genauer behandelt und erörtert, ob und wie diese Vorteile durch ein Upgrade auf Magento2 genutzt werden können.

Wolfgang Posch ist Verfasser dieses Gastbeitrages


Wolfgang Posch, Senior Sales Consultant bei Unic

Über den Autor dieses Textes:

Wolfgang Posch über Magnet

Wolfgang Posch ist Senior Sales Consultant bei Unic und damit Ansprechpartner für Unternehmensführung, Marketingleitung sowie digitale Fachabteilungen bei österreichischen Groß- und Mittelstandsunternehmen. Seine Expertise aus knapp 20 Jahren Vertriebs- und Marketingerfahrung in Deutschland, Schweiz und Österreich bringt er in komplexen E-Business-Projekten zu Gunsten hochwertiger und wirtschaftlicher Lösungsaufbauten im Digital Marketing und Digital Commerce ein. Bei Unic liegt sein Schwerpunkt auf der Kundenbetreuung und strategischen Beratung im Retail- und Manufacturing-Umfeld mit leistungsfähigen E-Commerce Lösungen.

es ist jetzt an der Zeit, in die digitale Zukunft des Unternehmens zu investieren

Digital Business ist die digitale Zukunft – und es ist keine Kür mehr, sondern Pflichtprogramm – vergleichbar mit der Einführung der ersten Dampfmaschinen. Es gibt keine Diskussionen mehr ob man eine Digitale Strategie braucht oder nicht – sondern nur mehr, wie sehr man es sich  noch leisten kann, darauf zu verzichten.

Was ist Schuld daran, dass in vielen Unternehmen Innovationen nicht gefördert werden, ja sogar in der Führungsebene gerade in Konzernen von vielen Managern sogar gefürchtet werden?

Gerade in unserer Branche, dem eCommerce, ist es ein Muss, aktiv der Entwicklung am Markt zu folgen und so up-to-date zu bleiben – viele StartUp Unternehmen beweisen das bzw. sind gerade aus diesem Grund auch so erfolgreich.

Aber leider ist dieser Zustand, sich jeden Tag neu zu erfinden und an seinen Dienstleistungen, seinen Produkten sowie an seiner Qualität zu feilen, inzwischen zur Seltenheit geworden – in vielen Unternehmen, vor Allem in Konzernen gilt von Quartal zu Quartal nur mehr das Motto: „CYA – Cover Your Ass“

Alteingesessene Strukturen und Manager, die sich gegen neue Trends sträuben („Das haben wir immer so gemacht“) bzw. die nicht verstanden haben, dass ein Manager, auch wenn er kein Unternehmer ist, das Wohl des Unternehmens im Sinn haben sollte, für das er arbeitet – das sieht man tagtäglich, wenn man in der internationalen Konzernwelt arbeitet.

Gerade jetzt ist vor einigen Wochen auch die Debatte um CDO – Chief Digital Officers losgebrochen – und ich freue mich persönlich sehr über den Kommentar von Jürgen Weiss, dass dem CDO die Zukunft gehört – aber warum ist das so?

Die Rolle des CDOs ist komplett unnötig – eigentlich. Denn diejenigen Aufgaben, die ein Chief Digital Officer im Unternehmen zukünftig übernehmen wird, gehören zu den grundsätzlichen Aufgaben des Konzernführers, es geht darum eine moderne und an die heutigen Gegebenheiten angepasste Strategie für das Unternehmen zu erstellen.

Diese Strategien müssen jedoch im Idealfall direkt in die DNA eines Unternehmens eingewebt werden – wir alle haben in den letzten Jahren regelmässig erlebt, wie permanentes Changemanagement Unternehmen lähmen kann – wenn aber eine gesamtheitliche Strategie von jedem Mitarbeiter, jeder Führungskraft und jedem Manager verinnerlicht und gelebt wird, so kann es durchaus regelmässige Anpassungen geben, ohne dass Mitarbeiter verschreckt, verängstigt oder gar aus dem Unternehmen vertrieben werden.

Taten sprechen lauter als Worte - und man darf auch durchaus mit einem Projekt versagen

Doch anstelle dessen, dass sich die Managerteams zusammen tun, um eine klare Vision für das Unternehmen zu entwickeln, wird in Grabenkämpfen versucht, den anderen Führungspersonen Steine in den Weg zu legen, um sich selbst über das nächste Quartals- bzw. Jahresende zu retten.

Wir beobachten diese Situation bei vielen unserer Kunden – hochspannende Unternehmen werden so durch die interne Seuche „Machterhalt“ ausgeblutet, obwohl die Produkte sowie Mitarbeiter grosses Potential hätten, den Markt aufzurollen.

Das, was Unternehmer und Manager nicht nur, aber vor Allem im Bereich eCommerce brauchen, ist Mut zur Verantwortung – Mut dazu, neue Wege zu bestreiten und auch auf die eigenen Mitarbeiter zu vertrauen.

 

ebay möchte im Zuge des PayPal Börsegangs Magento verkaufen

Wer wird der neue Herrscher über Magento?Eines der in Europa führenden Shopsysteme – Magento – steht zum Verkauf – ebay möchte im Rahmen der Abspaltung seiner Payment Tochter PayPal auch einen neuen Eigentümer für Magento finden. Doch welche Auswirkungen wird dies auf jenes Shopsystem haben, welchen wie kaum ein Anderes auf die Mitarbeiter der Community angewiesen ist?

Die grosse Frage ist, wer Magento kaufen wird bzw. wie das Shopsystem in die Strategie des Käufers passt – wird es ein reiner Finanzinvestor sein, der sich im Bereich eCommerce engagieren möchte, dann muss er von Beginn weg gegenüber der Community klar kommunizieren, wie die nächsten Jahre aussehen können bzw. werden. Denn nichts verschreckt die sehr emotionale Gemeinde im eCommerce mehr als wenn man sie im Dunkeln lässt über das weitere Vorgehen ihrer Arbeitsgrundlage.

Bei einem Finanzinvestor gibt es hier sicherlich die meisten Schwierigkeiten, da dieser genau diese transparente Kommunikation in eine nicht zu steuernde Community nicht beherrschen – und leider auch zu wenig Erfahrung im Bereich des Partner- & Multiplikatoren-Managements mitbringen.

Doch wer würde sonst als Käufer über bleiben – ein anderes Shopsystem, welches sich den KMU Markt erschliessen will? Ein asiatisches Shopsystem, welches vermehrt auf den amerikanischen & europäischen Markt drängen will?

Wir werden für euch dazu mit den Vertretern der bekanntesten Shopsysteme in Europa sprechen und euch die Meinungen hier im Anschluss mitteilen – auf jeden Fall zeigt sich, die eCommerce Branche ist im Umbruch und wir erleben sehr spannende Zeiten