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Amazon wird zur neuen Suchmaschine

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, dann haben Online Händler hauptsächlich Google auf dem Radar. Glaubt man zahlreichen aktuellen Studien, erfolgt […]

Vergleich SEO Amazon und Google

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, dann haben Online Händler hauptsächlich Google auf dem Radar. Glaubt man zahlreichen aktuellen Studien, erfolgt die Produktsuche immer stärker direkt bei Amazon und nicht mehr über Google. Die Vorteile für den User liegen auf der Hand. So bietet Amazon im Regelfall ausführliche Produktbeschreibungen, ausreichend Kunden-Bewertungen, eine unglaublich große Produktpalette, hervorragendes Versand- und Kundenservice und vieles mehr. Dieser Vertriebskanal ist (zumindest) parallel zum eigenen Webshop unbedingt eine Überlegung wert. Der Zeitpunkt darüber nachzudenken ist jetzt: Denn sehr viele Produktseiten bei Amazon sind alles andere als gut optimiert. Mit gezielten – relativ einfachen SEO Maßnahmen im Vergleich zu Google SEO – können Produkte innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen in den Amazon Suchergebnissen ganz weit nach vorne gepusht werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Amazon nachzieht und gute Rankings in absehbarer Zeit schwieriger zu erreichen sein werden.

Wie man Amazon am besten nutzen kann, wie SEO auf der gigantischen Shopping Plattform funktioniert und auf was Online Händler alles achten müssen, werden wir in einer mehrteiligen Serie aufzeigen.

Amazon und Google als Suchmaschinen

Welche ist die bessere Alternative?

Amazon vs. Google: Die Unterschiede

Die grundsätzlichen Intentionen der beiden Suchmaschinen unterscheiden sich stark: Während Google Werbeanzeigen verkaufen möchte, möchte Amazon Produkte verkaufen. Ebenfalls ein wichtiges Unterscheidungskriterium: Google ist eine universelle Suchmaschine, die vom User mit unterschiedlichsten Absichten genutzt wird. Amazon hingegen ist eine Produkt-Suchmaschine, die die Absicht des Users im Regelfall kennt, nämlich den Kauf eines Produktes. Vergleichsweise lässt sich bei Amazon jedoch noch relativ trivial SEO betreiben. Ungeachtet der Unterschiede, können Amazon Seller von der hohen Sichtbarkeit der Produktseiten bei Google profitieren. Ein Amazon-Produkt hat eine unique URL, die wiederum bei Google indexiert wird. Schon heute ist Amazon bei ca. zwei Drittel der kurzen transaktionalen Google Suchanfragen (mit Kaufabsicht) auf den ersten drei Ergebnissen vertreten. Tendenz steigend.

Fakt ist: Landet ein User auf einer Amazon Produkt Detailseite, ist die Verkaufschance 4 bis 5 Mal höher, als bei jedem anderen Onlineshop. Einige Fachleute sprechen davon, dass sich die Conversionrate von durchschnittlich 3% in klassischen Onlineshops, auf Amazon mühelos auf 10% erhöhen kann. Grund dafür sind die Prime-User, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% konvertieren.

Google und Amazon Indexierung

Amazon SEO vs. Google SEO

Vor einigen Jahren noch war SEO auf Google auch noch eher trivial und die Suchergebnisse relativ simple zu beeinflussen. Doch Google hat sich stark weiterentwickelt. Nach unzähligen Updates wie Panda, Penguin, Hummingbird oder Themen wie Rank Brain, Semantic Search, ist die Suchmaschinenoptimierung bei Google nicht nur deutlich komplexer, sondern auch aufwändiger und langatmiger geworden. Derzeit noch anders bei Amazon: Erst langsam finden sich Bücher, Blogbeiträge und Agenturen, die sich diesem Thema widmen. Wir versuchen Ihnen in drei Teilen einen Überblick darüber zu geben.

Wer jetzt damit beginnt und die Regeln beachtet, kann sehr gute Chancen haben weit vorne mit dabei zu sein. Aus SEO-Sicht gibt es bei Amazon zwei wesentliche Unterschiede: Die Plattform will verkaufen wie Google. Nur, Google will Anzeigen verkaufen, Amazon Produkte.

Suchmaschinenoptimierung Google und Amazon

Während bei Google ca. 200 mehr oder weniger wichtige Rankingfaktoren eine Rolle spielen sowie auch immer Usersignals wie Klickraten und Verweildauer elementar sind, zählt bei Amazon primär nur der Umsatz.

Ausblick

Doch wie funktioniert Amazon SEO und wie kommt man als Seller zu ausreichend Umsatz? Welche Unterschiede gibt es beim Verkauf exklusiver bzw. nicht exklusiver Produkte? Dazu gibt es einige Grundregeln, die es zu beachten gilt. Mehr dazu in Teil 2 und 3.

Mit der Maus rund um die Welt – Das ist eCommerce

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, […]

International als Händler verkaufen

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, ganz neue Kunden zu erreichen. Denn in der virtuellen Welt verschwinden die Entfernungen, verwischen die Grenzen. Wir wissen, wie Online Händler den Schritt über die Grenze schaffen.

Als Amazon und Ebay 1995 die ersten Waren über das seinerzeit noch neue Medium Internet verschickten, hätte wohl niemand gedacht, dass dem Online Handel so eine rosige Zukunft bevorsteht. Heute, gut 20 Jahre später, scheint eine Welt ohne Einkauf per Mausklick kaum noch vorstellbar. 93 Millionen Pakete wurden im vergangenen Jahr an Privatkunden ausgeliefert – und zwar allein in Österreich. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr davor, ergab das Branchenradar von Kreutzer, Fischer und Partner. Insgesamt haben die Österreicher im vergangenen Jahr Waren im Wert von 3,4 Milliarden Euro bei den inländischen und internationalen eCommerce-Anbietern gekauft.

Potenzial liegt in globalem Handel

Viel Geld – doch das Potenzial des eCommerce liegt woanders. Das Einkaufscenter Internet macht nämlich nicht an der Landesgrenze Halt. Weltweit wurden im Online-Einzelhandel im Jahr 2015 1.548 Milliarden US-Dollar umgesetzt, hat das deutsche Statistik-Portal Statista ermittelt – und prognostiziert für das Jahr 2020 einen globalen eCommerce-Umsatz von 4.058 Milliarden US-Dollar. Den weiterhin rasanten Anstieg begründen die Statistiker unter anderem damit, dass laut dem A.T. Kearney Global Retail eCommerce Index im Jahr 2015 weltweit nur rund 1,47 Milliarden Menschen online einkauften. Bei derzeit insgesamt etwa 7,4 Milliarden Menschen gibt es noch erhebliches Potenzial.

Schritt über die Grenze wagen

Für Österreichs Einzelhändler ist es also höchste Zeit, den Schritt in die virtuelle Welt zu wagen, können sie doch via Internet mehr als sieben Milliarden Kunden erreichen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Vor allem gilt: Grenzüberschreitender Online Handel braucht mehr als nur das Übersetzen der Shop-Website! Doch es gibt einige Strategien, die bisher national agierenden Online Händlern den Übergang von der nationalen in die internationale Verkaufswelt erleichtern.

So sollten expansionswillige Verkäufer zunächst die Wettbewerbslandschaft, bereits bestehende Angebote sowie Kaufkraft und Preispolitik der Wettbewerber in der Region, die sie erobern möchten, analysieren. Im Abgleich dieser Rahmenbedingungen mit dem eigenen Angebot ermitteln sie ihren Unique Selling Point (USP). Aber Achtung: Der USP je nach Region oft verschieden – so darf zum Beispiel der USP für einen südostasiatischen Markt nicht mit dem in der Heimat gleichgesetzt werden.

Deshalb gilt gerade im globalen Handel: Think global, act local. Denn wer international erfolgreich sein will, muss sowohl seine Webseite in die jeweilige Landessprache überführen, als auch die Produktpreise in der Landeswährung ansetzen. Dazu reicht es aber nicht aus, nur die Informationen zu übersetzen. Webseiten, die im Heimatmarkt als benutzerfreundlich und attraktiv gelten, rufen in anderen Märkten nicht unbedingt die gleichen Assoziationen hervor. Auch Adressfelder in Formularen oder die lokaltypische Schreibweise von Namen und Anschriften muss angepasst werden. Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen landestypische Bezahlmethoden, die im jeweiligen Land oft einen enormen Verbreitungsgrad haben.

Lokale Profis helfen beim Markteintritt

Auch gilt es, lokale Aktionszeiträume – wie den Black Friday in den USA – und die landesspezifischen Eigenheiten der neuen Kundengruppe zu beachten. So sind zum Beispiel amerikanische Konsumenten eher kaufbereit, wenn Versand und Rücksendung kostenlos sind. Hilfreich bei der Analyse der landesspezifischen Eigenheiten sind lokale Experten. Sie kennen sich auf dem jeweiligen Markt aus, können die Vorteile des Angebots für die Käufergruppe herausstellen und setzen lokale Vermarktungsmethoden um. Doch die einheimischen Profis können noch mehr: Vor allem helfen sie, rechtliche Hürde beim Eintritt in einen fremden Markt zu meistern, wissen, welche Genehmigungen es braucht und wo Fallstricke lauern, und kennen Steuergesetze und rechtliche Grundlagen des jeweiligen Landes. Ein professionelles internationales Partnernetzwerk spielt deshalb für Online Händler, die Märkte rund um den Globus erobern wollen, eine entscheidende Rolle.

Wer diese Tipps berücksichtigt und den Mut fasst, international zu denken – und zwar nicht nur Richtung Deutschland oder Schweiz –, wird mit Erfolg in einer ganz neuen Größenordnung belohnt. Als heimischer Ansprechpartner stehen wir Online Händlern bei der Expansion mit Rat und Tat zur Seite.

Webentwickler (w/m)

Wir suchen Webentwickler (w/m) für unser Team Die Agentur Die shopware agentur konzeptioniert und entwickelt eCommerce-Lösungen für namhafte, nationale und […]

Die shopware agentur sucht als Verstärkung für ihr Team einen Webentwickler

Wir suchen Webentwickler (w/m) für unser Team

Die Agentur

Die shopware agentur konzeptioniert und entwickelt eCommerce-Lösungen für namhafte, nationale und internationale Unternehmen auf Basis von Shopware 5. Ebenso wächst der interne Bedarf an Entwicklungsleistung für Plugins und Widgets zur allgemeinen Stärkung der Community und Erweiterung des Stores. Eigene Ideen und Selbstverwirklichung in den eigenen Projekten schätzen unsere Kunden sowie unsere Geschäftsleitung gleichermaßen.

Mit unseren Incentives und Events ist es einfach sich ins Team zu integrieren und durch die Partnerschaft mit Shopware bieten wir laufendes Skillbuilding.

Die Aufgabe

  • Erstellung von Onlineshops sowie Plugins
  • Know-How in PHP und SQL
  • Sicherheit in XHMTL, CSS und JS
  • Keine Angst vor Smarty und LESS
  • Mitarbeit im Team sowie selbstständiges Arbeiten.

Der Mehrwert

  • Interessante und fordernde Kundenprojekte
  • Freie Zeiteinteilung mit Home-Office Option
  • Hohe Eigenverantwortung
  • Ein Monatsbruttogehalt laut KV, ab EUR 2.272,- / Überzahlung möglich
  • Erfolgsorientierte Bezahlung – bzw. projektbezogen zur Selbstversteuerung

Die zertifizierte Agentur für die Entwicklung von shopware Shops, laufende Schulungen und eCommerce Beratungen. Profitiere von einem deutschsprachigen Team an Entwicklern und erfahrenen eCommerce Experten. Die shopware agentur ist ein Produkt der Agentur Tannheimer in Wien und fokussiert sich auf die Positionierung von shopware in der DACH-Region.

Bewerbung mit Foto und Gehaltsvorstellung an: shopware agentur | Linzerstr. 157, 1140 Wien | job@shopware-agentur.at

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eCommerce USA – Report April 2016

Den eCommerce Report UK haben wir bereits am Anfang der Woche etwas beschrieben. Selbigen gibt es für den US-Amerikanischen Markt […]

Den eCommerce Report UK haben wir bereits am Anfang der Woche etwas beschrieben. Selbigen gibt es für den US-Amerikanischen Markt und zeigt, wie die aktuelle Lage des Online Handels jenseits des großen Teiches aussieht. eCommerce USA – was machen sie besser als der europäische Markt und was können wir uns davon abschauen?

eCommerce USA

eCommerce Europe bestätigt: Als eines der größten englisch-sprachigen Länder der Welt ist Amerika sehr attraktiv um international geschäftlich tätig zu werden. Auch wenn in den USA der eCommerce bereits sehr gut Einzug gehalten hat, bietet dieser Markt nach wie vor viele Möglichkeiten für Cross-Border Retailer.

67% der amerikanischen Bevölkerung (173,6 Millionen Menschen) shoppen online. Die jährlichen Online-Ausgaben betragen ca. 3.500 EUR pro Person. Das Durchschnittsalter der Online-Kunden liegt bei 37 Jahren und zeigt somit 72,4% der Bevölkerung unter 55 Jahren. Die junge Zielgruppe zeigt sich vor allem bei der Social Media Nutzung. 41% nutzen Facebook aber auch andere soziale Netzwerke wie Twitter und Instagram, aber auch Snapchat, stehen dieser Zahl um wenig hinterher. Dies sollte ein Zeichen für Online Händler sein, um ihre Zielgruppe genau an diesen Touchpoints zu erreichen. eCommerce USA funktioniert nämlich auch Social. Dort ist Social Commerce möglich und sehr üblich.

Mobile Commerce nicht besonders verbreitet

Obwohl Social Media eine derart wichtige Rolle für die US-amerikanische Bevölkerung spielt, benutzen nur 59% der Amerikaner ein Smartphone zum einkaufen – ganz im Gegenteil zu ihren britischen Sprach-Genossen. Trotzdem lässt sich bei den amerikanischen Kunden ein Anstieg des mobilen Kaufverhaltens verzeichnen. Im April 2016 betrug der Anteil der Smartphone Käufe im Online Sale nur 20% – Tendenz steigend. Spannend ist hierbei, dass sich User zwar am Smartphone ihre Wunschprodukte ansehen und auch durch Marktplätze und Online Shops scrollen, jedoch bleibt der Abschluss aufgrund eines nicht gewährleisteten Einkaufserlebnisses (kleine Bilder, unzureichende Informationen, etc.) aus.

A-COMMERCE Beratung in Österreich

eCommerce in den USA – Quelle = eCommerce Europe

Auch die USA scheint unter den TOP 10 der Logistic Performance Länder auf. „Easy for doing Business, E-Government & United States Economy is continuing to improve and it has one of the highest eGDP (Online BIP) shares in the World.“ heißt es vom eCommerce Europe Verband.