eCommerce in Österreich Archive - A-COMMERCE | E-Commerce Beratung & Events
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Recap: A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 in Linz

Mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 und der A-COMMERCE Ski Challenge am 02.02.2018 sind wir nun erfolgreich ins neue Veranstaltungsjahr gestartet.

Am 01.02.2018 war es soweit. Unter dem Motto „E-Commerce – aber erfolgreich!“ sind wir mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. Das Ars Electronica Center im Herzen von Linz hat dafür den perfekten Rahmen geboten. „Wir haben uns sehr gefreut, auch viele neue Gesichter unter den zahlreichen Teilnehmern zu sehen!“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Neben unseren A-COMMERCE Partnern waren auch viele Händler und Hersteller vor Ort und lauschten den spannenden Vorträgen von Eva Förster (dm drogerie Markt) & Stefan Rössler (Userbrain) rund um die verschiedenen Themenbereiche aus dem E-Commerce. Aber auch die Workshops von Horst Brunner (Goldbach Media Austria GmbH) und Lennard Stoever (minubo) lieferten interessante Inhalte und Praxis-Know How. Die Teilnehmer hatten hier insbesondere die Möglichkeit, die für sie relevanten Themen anzusprechen und Wissenswertes mitzunehmen.

Nach einem Kurz-Intro, was die Teilnehmer bei der Expert Lounge 11 erwartet und einem Ausblick auf alle kommenden A-COMMERCE Veranstaltungen in 2018 ging es dann auch schon los.

E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern

Als ersten Speaker durften wir Eva Förster vom dm drogerie markt begrüßen. Sie war von Anfang an bei der Entstehung des dm Online-Shops dabei und konnte so sowohl über anfängliche Schwierigkeiten bis hin zu Erfolgserlebnissen berichten.

Tatsache ist, dass auch eine Marke wie dm sich im E-Commerce Geschäft immer wieder neu positionieren und Lösungen für unerwartete Ereignisse finden muss. So hat Eva Förster beispielsweise von der Einführung der Geschenkboxen erzählt. Der große Ansturm auf die Artikel hat dabei die Server in die Knie gezwungen. Nur durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen wie IT, Logistik uvm. war es möglich die Aktion dennoch erfolgreich durchzuführen. In diesem Zusammenhang orientiert sich das Team auch sehr am Feedback der Kunden und versucht sowohl positives Feedback als auch negative Kritik in den diversen Prozessen zu berücksichtigen. Bei den Produkten des Online Shops gibt es wiederum eine enge Kooperation mit den jeweiligen Marken. So gibt es zu den jeweiligen Produkten auch Stories und Geschichten, die in Blog-Form Kunden informieren sollen und auch die neuesten Trends aufzeigen.

Die Workshops

Im Anschluss an die Keynote von Eva Förster standen den Teilnehmern der Expert Lounge 11 zwei parallel gehaltene Workshops zur Auswahl:

Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich?

Die Sammlung, Auswertung und Darstellung von Daten kann wesentlich zum unternehmerischen Erfolg beitragen. Oftmals stehen Unternehmen jedoch vor der großen Herausforderung die für sie relevanten Daten zu kanalisieren und in wertvolle Informationen umzuwandeln. In seinem Workshop hat uns Lennard Stoever (minubo) erzählt, auf was es bei Datensammlungen – der Business Intelligence eines Unternehmens – tatsächlich ankommt, welche Schwierigkeiten es gibt und welche Tools hier zielführend eingesetzt werden können.

Programmatic Advertising

Horst Brunner (Goldbach Media Austria) erzählte in seinem Workshop über den automatisieren Handel von Werbeplätzen. Im Gegensatz zu den klassischen Buchungen von Werbeeinschaltungen basiert der Gedanke zu Real-Time-Advertising darauf, dass Werbeplätze wie an der Börse gehandelt werden. Hierdurch ist es auch möglich, seine Anzeigen und deren Inhalte an spezielle Zielgruppen zu übermitteln und dadurch eine höhere Conversion zu erzielen. Klassische Werbeformen zeigen hier einen deutlich höheren Streuverlust auf.

Auch für kleine Budgets ist Programmatic Advertisting durchaus geeignet. Und obwohl diese Schaltungen im Gegensatz zur klassischen Anzeige, insbesondere auf Grund der dahinter stehenden Technologie, teurer sind, sind sie basierend auf der Zielgruppengenauigkeit, weit effektiver und daher in jedem Fall eine Überlegung wert.

Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Einen Einblick in die Welt der User Experience und des User Testings verschaffte uns Stefan Rössler (Userbrain) in der Abschlusskeynote. Ausgangspunkt für User Testing ist immer ein Problem. Wobei sich schon hier im ersten Schritt die Frage stellt: „Was ist wirklich das Problem? Und ist das Problem überhaupt groß genug bzw. ist es es überhaupt wert, gelöst zu werden?“ Erst im nächsten Schritt kann dann an Lösungen gearbeitet werden.

Wie uns Stefan erzählte, ist es äußerst wichtig, so viel wie möglich schon im Vorfeld zu analysieren und abzuklären. Beginnt man nämlich erst einmal mit technologischen Schritten um Lösungen zu erzielen, so werden Fehler, die in späterer Folge entdeckt werden, potentiell immer teuerer. Gerade in der Anfangsphase eines Projekts sollte man daher sogar Fehler machen, um möglichst alle Eventualitäten abzudecken und die diesbezüglichen Kosten zu minimieren.

Networking

Im Anschluss an die informativen Vorträge und Workshops gab es natürlich auch ausreichend Zeit zum Plaudern und Netzwerken. Bei einem köstlichen Schmankerl-Buffet wurde der Abend dann auch ausgiebig für Gespräche genutzt und verabschiedeten sich die letzten Gäste erst in den späten Abendstunden.

Recap

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für den spannenden Abend bedanken! Wir freuen uns insbesondere über die zahlreichen neuen Gesichter, die bei unserer Expert Lounge 11 zu Gast waren!

Hier findest du alle Präsentationen unserer Speaker zum Download:

Stephan Grad, A-COMMERCE – Begrüßung und Intro
Eva Förster, dm drogerie markt – E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern
Lennard Stoever, minubo – Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich? (Präsentation folgt in Kürze)
Horst Brunner, Goldbach Media Austria – Programmatic Advertising
Stefan Rössler, Userbrain – Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Alle Bilder von der Veranstaltung findest du auf unserer Facebook-Seite.

 

A-COMMERCE Ski-Challenge am 02.02.2018

Auch von unserem Ski- und Rodelausflug nach Hinterstoder gibt es natürlich jede Menge Bildmaterial. Hier ein kleiner Auszug:

 

cashpresso startet im eCommerce – erste Direktintegration

we-are.travel-Kunden können ab sofort cashpresso als Zahlungsmöglichkeit wählen Finanzierungsfunktion direkt bei Erwerb von Urlaubsgutscheinen Das Wiener Kredit-Startup und unser A-COMMERCE […]

cashpresso mit erster Direktintegration
  • we-are.travel-Kunden können ab sofort cashpresso als Zahlungsmöglichkeit wählen
  • Finanzierungsfunktion direkt bei Erwerb von Urlaubsgutscheinen

Das Wiener Kredit-Startup und unser A-COMMERCE Partner cashpresso kooperiert ab sofort mit dem Urlaubsgutschein-Anbieter we-are.travel. Kunden des Reiseportals können ihre Rechnung jetzt auch direkt im Einkaufsprozess mit dem cashpresso Kredit finanzieren. Damit betritt das Startup einen völlig neuen Markt. Direkte Kooperationen zwischen Kreditanbietern und Online-Buchungsportalen sind in der Reisebranche bisher unüblich. Kunden, die Reisen finanzieren wollen, mussten dafür bislang separate Finanzierungsangebote nutzen.

we-are.travel ist ein sehr erfolgreiches Reiseportal. Über unsere Kooperation ermöglicht es den Kunden ab sofort einen Kurzurlaub schnell und unkompliziert zu finanzieren“, sagt Daniel Strieder, CEO von cashpresso. Im Gegensatz zu klassischen Buchungswebseiten, die mit Anzahlungen auf Hotelbuchungen arbeiten, erwerben die Kunden bei we-are.travel einen Urlaubsgutschein für ein Hotel in einem bestimmten Reisezeitraum. Die Gutscheine werden direkt beim Erwerb auf dem Reiseportal bezahlt.

„Es ist uns wichtig unseren Kunden eine große Auswahl an innovativen Zahlungsmöglichkeiten zu bieten. cashpresso ist eine faire und flexible Finanzierungsmöglichkeit am Puls der Zeit und passt somit ausgezeichnet zu uns“, resümiert Andreas Schabel, Geschäftsführer we-are.travel. Mehr als 1.000 Hotels nutzen die we-are.travel-Plattform, über die rund 100.000 Urlaubgutscheine pro Jahr verkauft werden.

Nach der Auswahl des Urlaubsgutscheins auf we-are.travel kann der Kunde cashpresso als Zahlungsmittel angeben und den Einkauf direkt online finanzieren.  Verfügt er bisher über kein cashpresso-Konto, durchläuft er den ca. 10-minütigen Antragsprozess für den Rahmenkredit – inklusive Videoauthentifizierung und Bonitätsprüfung. Der Gutscheinkauf wird direkt vom cashpresso-Konto beglichen.

 

Über cashpresso

Das Wiener FinTech Startup Credi2 GmbH vermittelt unter der Marke „cashpresso“ flexible Rahmenkredite der Deutschen Handelsbank. Die Antragsstrecke wird komplett online abgewickelt und ermöglicht die Auszahlung des Kreditrahmens von bis zu 1.500 Euro innerhalb von 10 Minuten. Neben der Vermarktung über die eigene Website wird cashpresso auch direkt als Finanzierungsmöglichkeit in Online-Shops integriert. Zukünftig wird das Portfolio durch die Herausgabe einer eigenen Kreditkarte erweitert.

Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornschek gründeten die Credi2 GmbH 2015 und bieten cashpresso seit September 2016 deutschen und österreichischen Staatsbürgern an.

 

Über we-are.travel

Die hoxami Marketing & Vertrieb GmbH vertreibt seit 2013 auf dem Portal we-are.travel Kurzurlaube in Form von Urlaubsgutscheinen. Die Gutscheine sind im Vergleich zu einer normalen Hotelbuchung bis zu 70 Prozent günstiger und abhängig von einer definierten Gültigkeit einlösbar. Die Idee für den Vertrieb von leeren Zimmerkontingenten wurde bereits vor über 10 Jahren vom Mutterunternehmen SST Touristik-Vertrieb GmbH entwickelt. Mittlerweile nutzen über 1.000 Hotels die Plattform und über 100.000 Urlaubgutscheine werden pro Jahr verkauft.

In Teil 1 und 2 haben wir bereits über die Gründe, weshalb der Amazon Marktplatz eine gute Ergänzung oder vielleicht sogar ein Ersatz für den eigenen Onlineshop sein kann. Ebenso haben wir die Rankingfaktoren für den Vertrieb exklusiver Produkte vorgestellt.  In Teil 3 widmen wir uns der Ranking Optimierung beim Vertrieb nicht-exklusiver Produkte und also um die Buy-Box.

Amazon vs. Google – Ranking

Die sogenannte Buy-Box-Optimierung richtet sich an Verkäufer von Produkten, die mindestens ein weiterer Händler auf Amazon anbietet. Wer in der Buy Box erscheint, hat definitiv eine höhere Chance Verkäufe zu erzielen. Doch diese Plätze sind hart umkämpft.

Was ist die Buy Box?

Wird ein Produkt von mehreren Händlern angeboten, wählt Amazon einen favorisierten aus und hinterlegt ihn als bevorzugten Verkäufer in der Buy Box. Das heißt, dass dieser direkt mit dem „In den Warenkorb“-Button verknüpft ist.

Amazon Ranking vs. Google

Der wichtigste Faktor im Algorithmus der Buy Box ist die Versandmethode. Grundsätzlich wird zwischen zwei Alternativen unterschieden:

  • Versand durch Amazon (FBA, Fulfillment by Amazon)
  • Versand durch den Händler selbst (FBM, Fulfillment by Merchant)

 

Bei Versand durch Amazon nutzen die Händler die Versand- und Lagerkompetenz von Amazon. Sie senden ihre Produkte in ein Amazon Zentrallager – Versand und Retouren werden von Amazon abgewickelt. Bei der Variante FBM setzt der Merchant alles selbst um. Für welche Variante sich der Merchant entscheidet, hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Buy-Box Entscheidung. Der Maßstab für die Versand- und Retouren Abwicklung ist allerdings sehr hoch. Der Maßstab ist schlicht die „Amazon-eigene“ Fulfillment Leistung. Dadurch bekommt der Merchant der sich für FBA entscheidet automatisch den höchsten Score von 100 Punkten. Dieser ist jedoch kaum zu erreichen. Nicht zu vergessen, dass Produkte, die über Amazon versandt werden, Prime-fähig sind und damit die Conversionrate natürlich deutlich höher ist.

Allerdings muss auch in Betracht gezogen werden, dass das Fulfillment durch Amazon seinen Preis hat. Hier gilt es die diversen auschlaggebenden Parameter in die eigene Berechnung einfließen zu lassen, um damit die Basis für eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Weitere Bewertungskriterien für die Buybox:

  • Preis
  • Seller Rating
  • Versand Dauer
  • Versand Zuverlässigkeit
  • Anteil problematischer Bestellausführungen
  • Händlerbewertungen
  • Reaktionszeit auf Kundenanfragen

Buy Box auf Amazon

Fazit

Amazon ist aktuell schon die „Produkt-Suchmaschine“ und diese Stellung wird noch weiter ausgebaut werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Produktdetailseiten bei Amazon sehr gute Google Rankings einfahren. Aufgrund der höheren Conversionrate, im Vergleich zu eigenen Shops, kann es durchaus Sinn machen zusätzlich auf Amazon zu verkaufen. Es gibt bereits Händler, die nur noch auf Amazon verkaufen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Noch lässt sich Amazon SEO relativ einfach umsetzen. Es ist anzunehmen, dass auch Amazon seinen Algorithmus (ähnlich) wie Google anpasst und SEO dadurch deutlich komplexer wird.

Den Chancen stehen natürlich auch Anstrengungen gegenüber. Vor allem beim Verkauf nicht exklusiver Produkte, mit denen man mit anderen Konkurrenten in der Buybox konkurriert, gilt es einige Grundregeln zu beachten, die entweder teuer (Fulfillment by Amazon) oder sehr aufwendig (Fulfillment by Merchant) sind. Da dies nur ein grober Überblick über den Amazon Marktplatz ist und es noch sehr viel zu sagen gäbe (Bewertungen aller Art, Werbung auf Amazon, Tracking Möglichkeiten, andere europäische Marktplätze, …) ist es sehr wahrscheinlich, dass von uns weitere Teile folgen.

eCommerce Event in Österreich

Am 27.04.2017 war es soweit. A-COMMERCE feierte 10tes Jubiläum des digital alpha Treffens in Wien und hat somit bewiesen, dass spannende eCommerce Events in Österreich viele Entscheider aus der Branche vernetzt und zusammenbringt. Die vormaligen Online Händler Treffen glänzen seit diesem Jahr nicht nur mit einem neuen Namen, sondern auch das große Ganze wird von Mal zu Mal immer besser. „Es war bis dato das beste digital alpha Treffen, das wir jemals hatten.“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE und Initiator der digital alpha Treffen. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Nicht nur Dienstleister und A-COMMERCE Partner sondern auch Händler waren vor Ort und lauschten den Vorträgen zum Thema Future Technologies. Dieses Thema wurde nicht umsonst ausgerufen, denn beinahe alle Speaker haben bewiesen, dass in den diversen Bereichen der Digitalisierung eine „höhere Macht“ im Spiel sein kann und bis zu einem gewissen Grat auch muss.

eCommerce Event in Österreich – digital alpha Treffen 10

eCommerce Genie in Österreich

Bevor es jedoch losgehen konnte, hat es sich Stephan Grad nicht genommen, einen Rückblick über die letzten 4 Jahre A-COMMERCE zu zeigen. Das Video zu den Impressionen findet man hier. Nichts desto trotz war der Übergang zu den Vorträgen nahtlos. Es fiel auf, dass sich das Team von A-COMMERCE bei der Themen- und Speakerwahl etwas einfallen haben lassen.

eCommerce in ÖsterreichAls ersten Speaker durften wir Sepp Puwein-Borowski von CRIF begrüßen. Er hat einen ausgiebigen Überblick gegeben, was Fraud im eCommerce alles „anrichten“ kann. Von der eher atypischen Vorgehensweise, dass man via Device-Fingerprint am Handy bestellt, bis hin zur ständig schneller werdenden Customer-Journey-Velocity war alles dabei. Neue Versionen von Verification Scores war ein Thema, genau so wie ein Toolset für Händler um Fraud Kategorien zu erkennen. Eine neue Studie bei Händlern in Österreich hat ergeben, dass diese Fraud im Online Handel immer interessanter sehen, dieser immer wichtiger wird und die Zunahme von Betrüge[r]n ersichtlich und spürbar ist. Diese Betrüger / Banden werden nämlich auch immer professioneller – es ist immerhin keine Kunst, sich schnell mal bei Airbnb einzumieten und „abzuräumen“. Klassische Betrugsbilder sehen nämlich folgendermaßen aus: Erfundene Personen (Identitätsdiebstahl), eine Visitenkarte mit einer Rechnungsadresse – was den Kauf auf Rechnung zu einem großen Spannungsfeld macht. Verrückt, wen man bedenkt, dass die Sympathie eines Onlineshops mit einem Kauf auf Rechnung steigt. Weitere Betrugsbilder sind: Geo-Tracking Score, Händlerbetrug (überall dort wo es einen stationären Handel gibt) und Übernahmebetrug. Der Kreativität der Betrüger ist somit keine Grenze gesetzt. Ungefähr 80% der betroffenen Händler haben bereits Strafanzeigen gestellt. Einige davon haben jedoch entschieden, keine Anzeige mehr zu erstatten, die Kosten dafür sind nämlich höher als der Output selbst. Das führt dazu, dass 38% der Händler jede Bestellung von Neukunden gesondert überprüfen. Auch über die Früherkennung der Betrugsfälle gibt es viele Theorien und Vorgehensweisen. Vom Credit Check bei Kunden bis hin zu individuellen Black Liste war alles dabei. Die Conclusio aus Sepp’s Vortrag: Die Notwendigkeit eines Fraud Prävention Kits kann man nicht mehr ausschlagen. Es gibt viele verschiedene Puzzleteile, jedoch relevant ist und bleibt die nahtlose Verbindung dieser. Es kann dementsprechend nur Vorteile geben!

Daten helfen nicht nur in Vorträgen

Siegi Stepke in ÖsterreichMit diesem Titel hat Siegfried Stepke von e-dialog einige Besucher aus dem Konzept gerissen. Er hat gezeigt, dass auch wenn man saubere Daten hat, diese keinen Menschen interessieren. Denn nur eine Flut an Daten hilft nicht weiter, wenn man keine Insights, Actions und Automations daraus ziehen kann. Die Schlüsseltechnologie hierbei ist künstliche Intelligenz. Ein absoluter Wettbewerbsvorteil, wie Siegfried ständig wiederholt. Das Fundament des Kartenhauses (saubere Daten verknüpft mit Insights und Actions) muss passen, somit keiner daran rütteln kann und das Haus nicht in sich zusammenbricht.

Ergo = das Fundament muss passen! Mit der Komplexität umzugehen muss nämlich auch gelernt sein – es geht nämlich nicht darum, die besten Tools im Einsatz zu haben, sondern die Frage stellt sich: Wie setze ich sie richtig ein? Ein intelligenter Einsatz der Tools, welche zur Verfügung stehen (er schwört by the way auf Google & das gesamte Portfolio) bedeutet gleichzeitig auch ein Change Management Projekt. Klingt logisch, es müssen sich Dinge ändern und genau so wie Daten dynamisch ineinandergreifen. Vernünftige Verknüpfungen schafft man eben, wenn man Digital Anayltics, CRM und Co. verbindet. „Man muss nicht alles niederreissen, sondern verstehen, wie man Tools sinnvoll einsetzt. So verhält es sich auch mit dem Kundensystemen … #Matching ist hier ein Stichwort“, so Siegfried in seinem Vortrag. Eine Segmentanalyse kann am Anfang schon sehr viel helfen. ABCD-Kunden erstellen und Strategien erstellen – für jedes einzelne Segment separat. Aufpassen muss man aber auch hier besonders! Laut Studien und Erhebungen gehen ca. 20% der Daten bei Schnittstellen von Systemen verloren.

Dynamische Banner: Diese „Erfindung“ ist für viele Händler Gold wert. Anhang eines Autoherstellers zeigte Siegfried Stepke, dass je nach Zielgruppe, Ortschaft, etc. genau zugeordnet werden kann, welche Banner ausgeliefert (ja sogar generiert) werden. Entweder ein Auto wird in einer Abenteuer Situation für die jungen sportlichen Fahrer angezeigt oder eben auf einem Campingplatz, wo sich eine Familie eine Auszeit gönnt. Diese Banner kann man abhängig von Motivation, Zielgruppe, Location, etc. steuern. Die Personalisierung dieser Banner funktioniert übrigens Offsite wie Onsite genau so gut.

Möbeldepot Wien

Chatbots als Superpower im eCommerce

Chatbots im eCommerce - Jakob ReiterAls A-COMMERCE „Anhänger“ kam auch Jakob Reiter von TheVentury nach der Pause zum Einsatz. Er ist seit dem ersten A-COMMERCE Treffen in Wien dabei und hat Standhaftigkeit gezeigt – zumindest was die Besuche bei A-COMMERCE eCommerce events in Österreich betrifft. Was seine berufliche Karriere anbelangt können wir nur ein Synonym finden: Rakete! Sein Lieblingsthema Bots konnten wir auch bei unserem digital alpha 10 in Wien nicht auslassen. Was wären eCommerce Events in Österreich ohne Bots und künstliche Intelligenz? Jakob hat nämlich nicht nur für Austrian Airlines den Chatbot ins Leben gerufen sondern auch die Muttergesellschaft in seinen „Bann“ gezogen. Dort arbeitet er mit seinem Team laufend an Neuerungen, welche sich sehen lassen können. Jakob ist auch Chief-Nerd des ersten europäischen Bot Accelerator in Wien. Denn nicht nur haben Chatbots in Wien ihr zuhause, sie wurden hier ins Leben gerufen. Mit Shelly gab es den ersten offiziellen Messenger Bot in Österreich. Nachdem die Jungs nach America gezogen sind, bildete sich auch im Silicon Valley ein Bot Hotspot.

Jakob nennt Chatbots die Superkraft im eCommerce. Die Monthly Active Users in Messaging Apps haben Social Networks eingeholt. Deshalb rät er: „Mach dir Gedanken über einen Chatbot bevor du dir eine Facebook Seite eröffnest“. Chatbots können nämlich die erste Anlaufstelle von Kunden bei Unternehmen sein. Es werden plötzlich Ressourcen bei Unternehmen frei, die eigentlich automatisiert übernommen werden können. Somit bleiben Ressourcen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben frei 🙂 Seit der Einführung von Bots in den vergangenen 12 Monaten ist die Relevanz immens gestiegen. Eine Frage aus dem Publikum nach der Sinnhaftigkeit wurde eindeutig von Jakob so beantwortet: „Ein Chatbot macht immer Sinn, dieser kann nämlich aus 200 Wörtern herauslesen wer der Kunde tatsächlich ist und was er braucht“. Auch die Frage nach der „Behaglichkeit“ der Kunden, wenn sie mit einem Chatbot sprechen konnte Jakob getrost beantworten. Erhebungen zufolge fühlen sich 65% der Kunden wohler, wenn sie NICHT mit einer Kundenhotline sprechen müssen.

Jürgen Schmidt – strg.at auf eCommerce in Österreich

eCommerce in Österreich - Datenaufbearbeitung„Data is the New Oil“. Sag mir was du liest und ich sage dir, wer du bist! Unter diesem Titel stand der Vortrag von Jürgen Schmidt. Er meint nämlich, dass ein Blick auf das Bücherregal vieler Menschen sagt einiges über die Person selbst aus. Content personalisieren ist seine Vorgehensweise. Konträr zu Siegfried Stepke spricht er sich fast schon gegen Banner aus. Denn Clickraten auf Banner liegen bei 0,03%. Google Search ist der einzige Ort in der Welt, an dem nicht gelogen wird. Deshalb ist SEO umso wichtiger. Doch gutes SEO bedeutet gleichzeitig auch Content und wie wir alle wissen … Content is King ABER Data is the Queen. Schliesslich lesen User nur das, was einen wirklich interessiert. Man sieht es am Beispiel der Washington Post … Eine Umstrukturierung in der Denkweise gegenüber den Lesern bzw. ein Umbau der Prozesse inkl. einer Inhouse Anstellung eines Datenforschers hat innerhalb von 24 Monaten dazu geführt, dass die Washington Post in der Reichweite und im ROI stärker als die NY Times und Forbes war. Es zeigt sich ja auch bei vielen Händlern und Websiten hier in Europa / Österreich: Kommt ein neuer User auf eine Homepage entscheidet er binnen 2-4 Sekunden, ob er bleiben möchte oder der Bouncen Rate etwas „gutes“ tut. Schlusswort: Data Scientist is the sexiest Job of the 21st century! Somit ist sich Jürgen sicher, dass sowohl die Daten (so wie Siegfried es bereits or ihm geschildert hat) aber auch der Content sehr wichtig für den Erfolg in der Digitalisierung sind.

Simplease über Crowdfunding

eCommerce Event - digital alpha 10 in WienJuicera: eine 400€ teure Maschine, die im Prinzip vorportionierte Beutel zum Saft presst. Diese „Erfindung“ hat ein Investment von 120$ Mio. bekommen – eine Sache des Silicon Valleys, die man nicht immer verstehen muss. Mit diesem Beispiel eröffnet Markus Pirker seinen Vortrag. Warum das Ganze? Das weiss keiner. Davor haben wir doch auch alle selbst den Saft mit unserer eigenen Energie pressen müssen. Der Mehrwert besteht also darin, dass ein Arbeitsschritt abgenommen wird – das Ergebnis bleibt dasselbe. Weniger Arbeit, danach schreien die Benutzer. Sogar  FutureZone, Forbes und Quartz verurteilten dieses Gerät wegen dessen Absurdität. Verständlich.

Wie kommt es aber dazu, dass solche „Innovationen“ Platz am Markt finden? Es ist im Prinzip immer dasselbe Prozedere und die einfachsten Gründe dafür (fast so wie beim Sport):

  • Keine Ahnung wie das geht
  • Ich finde keine Leute, mit denen ich arbeiten kann
  • Keine Zeit und vor allem kein Geld

Mit Usability Tests verhält es sich ungefähr genau so. Denn die drei Charakteristiken von Usability Testing sind:

  • Unbefangener Benutzer ist involviert
  • Benutzer interagiert das erste Mal und denkt dabei laut mit
  • Verhalten wird beobachtet und dokumentiert

That’s no Rocket Science. Und dafür braucht man auch keinen Experten. Den Testern einfach Aufgaben geben, Klappe halten und das Verhalten beobachten! Keine Beeinflussung. Nichts, einfach nur laut mitdenken lassen. 3-6 Tester werden benötigt, um ein relevantes Ergebnis zu generieren und auf den Großteil von Problemen drauf zu kommen. Es braucht auch kein immenses Budget für das Testing selbst: Es ist ganz einfach, Kaffee zahlen, vor den Laptop setzen, testen lassen und immer wieder Fragen stellen. Es gibt nämlich zwei große Irrglauben beim Usability Testing:

eCommerce Events für Know How in Österreich

Und jetzt Netzwerken!

Möbeldepot WieneCommerce Events in Österreich eCommerce in ÖsterreichA-COMMERCE EventA-COMMERCE Day 2017 in WienDas Team von A-COMMERCE

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Shoptest Carrera - Autorennbahnen

Leuchtende Kinderaugen – Väter, die wieder zum Kind mutieren – quietschende Reifen und alles liegt in deiner Hand. Wir reden von einer Erfindung, welche Generationen schon immer miteinander verbunden hat. Wenn das Wort Carrera fällt, ist dies ein Synonym für Autorennbahnen. Wer sich einmal so einen Ruf verdient hat, wird diesen schwer wieder los. Gut gemacht, Carrera.

Autorennbahn online kaufen

Wenn bei dir das Herz beim Wort Carrera höherschlägt, bist du auch in diesem Onlineshop richtig. Ist man jedoch kein erfahrener Websitebesucher, könnte sich die Suche etwas langwierig gestalten. Man findet sich nämlich als „Autorennbahn-Laie“ etwas schwierig zurecht, da die Einteilung der Produkte auf „Kollektionen“ eingeteilt sind. Das wirkt auf den ersten Blick eher unübersichtlich, als strukturiert. Wie gesagt, wahrscheinlich hat man als Begeisterter Autorennbahn-Fahrer damit den absoluten Vorteil gewonnen. Beginnen wir mit etwas sehr Erfreulichem: die Ladegeschwindigkeit, welche hier schon mal die Latte hochlegt, nur der Desktopspeed hinkt ein wenig nach – spricht fast für eine volle Punktezahl als Startschuss für unseren Onlineshop-Test.

Carrera Online Shop

Das Design im Allgemeinen spricht an – auch die Darstellung im Carrera Onlineshop, der auf Oxid basiert, funktioniert auf den diversen Endgeräten  einwandfrei; Responsive: volle Punkteanzahl. Ein Must-Have für jeden Onlineverkäufer um den Kunden auf der Homepage zu behalten um ein Einkaufserlebnis zu garantieren.

Auch die fehlertolerante Suche funktioniert, so wie sie soll. Nach einem weiteren Schreibfehler, suchten wir nach einem ADI R8 … Angezeigt wurde uns natürlich das richtige Produkt in allen nur denkbaren Ausführungen. Die Artikel-Empfehlung hat somit auch hier die volle Punkteanzahl erhalten. Das funktioniert hingegen nicht bei allen Produkten. Rechtschreibfehler werden erkannt. Semantisch ist es dann doch schwieriger. Zusammenhänge von Produkten, die es eventuell im Shop selbst nicht gibt, aber Ähnliches können hier nicht hergestellt werden.

Die Produktdarstellung

Der Carrera Onlineshop überzeugt durch und durch. Zu Beginn unseres Tests gab es generell kaum Abzugspunkte. Perfekt ist der Carrera Onlineshop dann aber doch nicht. Es gab beispielsweise in der Produktbewertung Punkteabzüge – und zwar alle, diese ist nämlich auf der Seite des Carrera Onlineshops nirgends zu finden. Schade! Denn viele Kunden würden gerne von anderen „Vor-Käufern“ wissen, ob das Produkt denn wirklich hält was es verspricht, vielleicht wären auch Bewertungen des Einsatzes auf diversen Bahnen von Vortreil. Dies ist eben für einen potenziellen Kunden ein Anhaltspunkt, mit welchem Vertrauen geschaffen werden kann.

Carrera Online Shop Produkte

Das Produkt an sich wird sehr schön angezeigt. Detailansichten gibt es jedoch keine. Auch kein Video, wo eventuell der Einsatz der Fahrzeuge oder sogar der Grid Girls angezeigt wird. Ein paar Moodbilder wären hier absolut von Vorteil gewesen. Zumindest helfen die Produktbeschreibungen. Auch die Altersempfehlung ist sicher nur von großer Wichtigkeit, sollten es denn einmal Geschenke aus dem Onlineshop werden.

Checkout

Pluspunkte verzeichnet der Carrera Onlineshop aber hingegen wieder dann, wenn es um die Lieferzeitanzeigen geht. Man wird als Kunde darüber informiert, wann das Paket ankommt. Schlussendlich können wir dies auch bestätigen. Die Anzeige stimmt mit dem tatsächlichen Liefertermin überein. Ein Service, auf den man ruhig stolz sein kann, vor allem wenn man an den einen oder anderen Logistiker denkt, der Händlern noch in die „Quere“ kommen könnte. Auch in den Bereichen Cross-Selling, Guest-Checkout hat Carrera gezeigt, das sie ganz nahe am Kunden konzipier und auch die Versandfrei-Grenze ist für uns sinnvoll nachvollziehbar. Weniger erfreulich ist der Vergleich zwischen den Versandkosten und unserem Produktwert: bei einem Einkaufswert von € 17,95 Versandkosten von € 3,90 zu verrechnen, könnte womöglich den einen oder anderen Kunden dazu verleiten, den Kauf abzubrechen.

Carrera Toy online kaufen

Der Check-Out erfolgt in 4 Schritten: Warenkorb – Adresse – Versand & Zahlungsart – Überprüfen & Absenden. Kein Single-Page-Checkout jedoch ist man so auch schnell am Ziel.  In den Startlöchern befinden sich Sofortüberweisung, Kauf auf Rechnung, PayPal und Kreditkarte für uns Grund eine volle Punktezahl für diesen Abschnitt! Die Zahlarten, welche Herr und Frau Österreich gewohnt sind, sind also vorhanden. Der einzige Nachteil war, dass bei mehreren Bestellungen unsererseits es vorgekommen ist, dass die Zahlung auf Rechnung nicht funktioniert hat.

Kauf auf Rechnung funktioniert nicht

 

Lieferung & Service

Entschieden haben wir uns schlussendlich für den Hamilton Rennwagen. Für die (ebenfalls) weiblichen F1 Fans im Office, passend 🙂 Der kleine Mercedes trudelte zwei Tage nach der Bestellung im Office ein, wir hätten uns natürlich mehr über eine eintägige Lieferung gefreut, man kann aber nicht immer die volle Punkteanzahl bekommen. Auch eine Sendungsverfolgung wurde zugesandt, somit kann manimmer im Blick der Bestellung bleiben. Die Produkte werden sehr gut verpackt. Verrutschen kann hier nichts. Trotzdem blieb die Übersicht und die kleine Extra-Meile bei der Lieferung aus. Keine Flyer oder dergleichen waren zu finden. Alleine der Lieferschein wurde beigelegt. Keine Rechnung und ein Retourenkleber war leider keiner vorhanden. Für uns ein weiterer Grund uns bei der (leider) kostenpflichtigen Hotline zu erkundigen, wie das denn genau abläuft, wenn wir unser Paket retournieren wollen.

Nachdem wir uns mit der Taste 2 in die Onlineshop-Hotline weiterleiten ließen, empfang uns eine freundliche Stimme, die uns den Ablauf genau erklärte. Unserer Meinung nach geht dies mit einem Retourenkleber wesentlich einfacher, als dieser etwas veraltete Zyklus.

Short Form

Befriedigend. Was ist einer besseren Bewertung im Weg gestanden? Eine kostenpflichtige Hotline, kein Retourenkleber und eine fehlende Produktbewertung rauben dem Unternehmen den Shoptesterfolg! Füße in die Hand nehmen und diese „Kleinigkeiten“ beheben, lautet die Devise!

Als eingeschweißter Carrera-Fan kauft man natürlich öfter ein, jedoch sollte auch die Sichtweise des potenziellen Kunden nicht außer Acht gelassen werden. Wir sehen Entwicklungspotenzial in diesem Onlineshop, jedoch ist eine solide Grundbasis bereits geschaffen!

Carrera Online Shoptest

Tester: Ana-Maria Birsan; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 11.04.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Vom Vertrieb exklusiver Produkte sprechen wir dann, wenn ein Seller ein Produkt alleine anbietet, etwa weil er Hersteller des Produktes ist und dieses exklusiv vertreibt. Der Verkäufer konkurriert also nicht Anbietern des gleichen Produktes, sehr wohl aber mit Sellern ähnlicher Produkte. Verkäufer, die in Lage sind, exklusive Produkte auf Amazon anzubieten, sollten sich auf die Optimierung der Rankings in der Amazon Suche konzentrieren.

Wenn es dem Seller gelingt, in der Amazon Suche höher zu ranken, dann steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass User auf das Produkt aufmerksam werden. Sobald der Nutzer auf der Seite des exklusiven Produktes gelandet ist, „gehört“ er dem Exklusiv-Anbieter allein.

Such-Optimierung beim Vertrieb exklusiver Produkte = mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite, mehr Traffic, mehr Conversions und mehr Umsatz.

Anders sieht es aus, wenn man nicht-exklusive Produkte anbietet. Das heißt, die gleichen Produkte werden auch von anderen Sellern angeboten. Diesen deutlich schwierigeren Prozess diskutieren wir Teil 3. Dieser Artikel widmet sich den Rankingfaktoren beim Vertrieb exklusiver Produkte.

Relevanz Ranking Faktoren

  • Produkttitel – Höchste Keyword-Relevanz

Der Titel ist einer der wichtigsten Amazon-Ranking-Faktoren, der nicht selten allein über den Kauf entscheidet. Hier kommt es vor allem auf das richtige Zusammenspiel von Keywords, Brand, USPs, Produkteigenschaften und überzeugenden Verkaufsargumenten an, welches die Suchmaschine und den Suchenden gleichermaßen zufrieden stellen. Es sollten keinesfalls mehr als 200 Zeichen verwendet werden, wobei es auch nicht immer sinnvoll ist, diese 200 Zeichen um jeden Preis voll auszuschöpfen. Es geht darum, einen sinnvollen Title in Bezug auf Länge, wichtige Keywords und Verkaufsargumenten zu formulieren.

  • „Meta Keywords“ – 2.höchste Keyword-Relevanz

Die „Meta Keywords“ sind für den User unsichtbar und auch über den Seitenquelltext nicht einsichtig. Dennoch sind diese Keywords extrem relevant für das Ranking. Als Seller hat man 5 Zeilen à 1.000 Zeichen Platz. Man hat also 5.000 Zeichen frei oder anders gesagt ca. 800 Keywords finden dort Platz. Diesen Platz gilt es zu nutzen und dies ist gar nicht so einfach wie es vielleicht klingen mag. Es sollte möglichst keine Wiederholungen und Doppelungen von Suchbegriffen geben. Durch die Verwendung eines Bindestrichs können sogar noch viele weitere Kombinationen möglicher Suchanfragen abgedeckt werden.

  • Bullet Points bzw. Attribute – 3.höchste Keyword-Relevanz

Fünf Bullet Points können bei Amazon maximal vergeben werden. Diese sollte man auch nutzen, um die Produkteigenschaften und deren Nutzen zu beschreiben. Grundsätzlich gilt dasselbe zu beachten wie beim Titel: Eine sinnvolle Balance aus weiteren Suchbegriffen und Kaufargumenten schaffen. Besonders wichtig ist es, das Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten.

  • Detaillierte Produktbeschreibung – 4.höchste Keyword-Relevanz

Oft vernachlässigt und doch sehr wichtig: Die Produktbeschreibung ist zwar nicht ganz so wichtig wie der Titel, die „Meta-Keywords“ oder die Attribute, sie trägt aber ebenfalls zu einer Kaufentscheidung und zum Ranking bei. Auch wenn man davon ausgehen muss, dass bei weitem nicht alle potentiellen Käufer die Produktbeschreibung lesen, sollte man dennoch auch hier noch einmal die wichtigen Keywords platzieren und das Haupt-Augenmerk auf emotional verpackte Verkaufsargumente legen.

Richtige Produktbeschreibung auf Amazon

Produktbeschreibungen und Attribute auf Amazon

Amazon Produktlistung

Attribute der Produkte auf Amazon

  • Detaillierte Produktbeschreibung – 4.höchste Keyword-Relevanz

Oft vernachlässigt und doch sehr wichtig: Die Produktbeschreibung ist zwar nicht ganz so wichtig wie der Titel, die „Meta-Keywords“ oder die Attribute, sie trägt aber ebenfalls zu einer Kaufentscheidung und zum Ranking bei. Auch wenn man davon ausgehen muss, dass bei weitem nicht alle potentiellen Käufer die Produktbeschreibung lesen, sollte man dennoch auch hier noch einmal die wichtigen Keywords platzieren und das Haupt-Augenmerk auf emotional verpackte Verkaufsargumente legen.

Vergleich SEO Amazon und Google

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, dann haben Online Händler hauptsächlich Google auf dem Radar. Glaubt man zahlreichen aktuellen Studien, erfolgt die Produktsuche immer stärker direkt bei Amazon und nicht mehr über Google. Die Vorteile für den User liegen auf der Hand. So bietet Amazon im Regelfall ausführliche Produktbeschreibungen, ausreichend Kunden-Bewertungen, eine unglaublich große Produktpalette, hervorragendes Versand- und Kundenservice und vieles mehr. Dieser Vertriebskanal ist (zumindest) parallel zum eigenen Webshop unbedingt eine Überlegung wert. Der Zeitpunkt darüber nachzudenken ist jetzt: Denn sehr viele Produktseiten bei Amazon sind alles andere als gut optimiert. Mit gezielten – relativ einfachen SEO Maßnahmen im Vergleich zu Google SEO – können Produkte innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen in den Amazon Suchergebnissen ganz weit nach vorne gepusht werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Amazon nachzieht und gute Rankings in absehbarer Zeit schwieriger zu erreichen sein werden.

Wie man Amazon am besten nutzen kann, wie SEO auf der gigantischen Shopping Plattform funktioniert und auf was Online Händler alles achten müssen, werden wir in einer mehrteiligen Serie aufzeigen.

Amazon und Google als Suchmaschinen

Welche ist die bessere Alternative?

Amazon vs. Google: Die Unterschiede

Die grundsätzlichen Intentionen der beiden Suchmaschinen unterscheiden sich stark: Während Google Werbeanzeigen verkaufen möchte, möchte Amazon Produkte verkaufen. Ebenfalls ein wichtiges Unterscheidungskriterium: Google ist eine universelle Suchmaschine, die vom User mit unterschiedlichsten Absichten genutzt wird. Amazon hingegen ist eine Produkt-Suchmaschine, die die Absicht des Users im Regelfall kennt, nämlich den Kauf eines Produktes. Vergleichsweise lässt sich bei Amazon jedoch noch relativ trivial SEO betreiben. Ungeachtet der Unterschiede, können Amazon Seller von der hohen Sichtbarkeit der Produktseiten bei Google profitieren. Ein Amazon-Produkt hat eine unique URL, die wiederum bei Google indexiert wird. Schon heute ist Amazon bei ca. zwei Drittel der kurzen transaktionalen Google Suchanfragen (mit Kaufabsicht) auf den ersten drei Ergebnissen vertreten. Tendenz steigend.

Fakt ist: Landet ein User auf einer Amazon Produkt Detailseite, ist die Verkaufschance 4 bis 5 Mal höher, als bei jedem anderen Onlineshop. Einige Fachleute sprechen davon, dass sich die Conversionrate von durchschnittlich 3% in klassischen Onlineshops, auf Amazon mühelos auf 10% erhöhen kann. Grund dafür sind die Prime-User, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% konvertieren.

Google und Amazon Indexierung

Amazon SEO vs. Google SEO

Vor einigen Jahren noch war SEO auf Google auch noch eher trivial und die Suchergebnisse relativ simple zu beeinflussen. Doch Google hat sich stark weiterentwickelt. Nach unzähligen Updates wie Panda, Penguin, Hummingbird oder Themen wie Rank Brain, Semantic Search, ist die Suchmaschinenoptimierung bei Google nicht nur deutlich komplexer, sondern auch aufwändiger und langatmiger geworden. Derzeit noch anders bei Amazon: Erst langsam finden sich Bücher, Blogbeiträge und Agenturen, die sich diesem Thema widmen. Wir versuchen Ihnen in drei Teilen einen Überblick darüber zu geben.

Wer jetzt damit beginnt und die Regeln beachtet, kann sehr gute Chancen haben weit vorne mit dabei zu sein. Aus SEO-Sicht gibt es bei Amazon zwei wesentliche Unterschiede: Die Plattform will verkaufen wie Google. Nur, Google will Anzeigen verkaufen, Amazon Produkte.

Suchmaschinenoptimierung Google und Amazon

Während bei Google ca. 200 mehr oder weniger wichtige Rankingfaktoren eine Rolle spielen sowie auch immer Usersignals wie Klickraten und Verweildauer elementar sind, zählt bei Amazon primär nur der Umsatz.

Ausblick

Doch wie funktioniert Amazon SEO und wie kommt man als Seller zu ausreichend Umsatz? Welche Unterschiede gibt es beim Verkauf exklusiver bzw. nicht exklusiver Produkte? Dazu gibt es einige Grundregeln, die es zu beachten gilt. Mehr dazu in Teil 2 und 3.

Ecommerce Domains auf google.de

Wir könnten nun wieder einen typischen Einleitungssatz hierher schreiben mit „Es ist kein Geheimnis, dass der Onlinehandel jedes Jahr mit XX-Zuwachsraten wächst“. Es ist aber tatsächlich so, dass sich die größten Online Händler nicht nur in Deutschland, sondern vor allem im deutschsprachigen Raum freuen. Die Besucherströme nehmen von Monat zu Monat zu und nun gibt es auch eine Auflistung der Top 25 Domains im eCommerce in Deutschland. Durchgeführt wurde diese Analyse von semrush. Ausgewertet wurde der Traffic aus den organischen und der bezahlten Suche, sowie der erwarteten Ausgaben für Adwords.

SEO im eCommerce in Österreich

Es gibt kein eCommerce Ranking ohne Amazon. Mit 119. Millionen Besucher steht der Marktplatz nach wie vor an der Spitze. Auf Platz 2 steht nach wie vor Ebay.de und dicht gefolgt von Apple.com bilden diese drei das Stockerl im eCommerce. Unter den Top 25 Domains findet man eben nicht nur Onlineshops sondern auch Preisvergleichsportale. Sie gelten nicht als Online Shops im klassischen Sinne, sind aber unter Anbetracht des eCommerce Ansatzes definitiv richtig kategorisiert. Nicht mehr wegzudenken, wenn man an idealo.de (Platz 5 im Ranking) oder Geizhals denkt; auch Ladenzeile.de befindet sich unter den Top 10.

Die Adwords Ausgaben lassen sich auch sehen. Amazon steht auch hier an der Spitze, dich gefolgt von IKEA.com (das hätte sich wohl kaum jemand erwartet). Die dritten im Bunde sind CHECK24.de. Für Österreich mögen diese Dimensionen etwas groß sein, trotzdem hätten sich in Deutschland auch wenige erwartet, dass 40% der TOP25 Domains nicht mehr als 50.000 EUR monatlich für Adwords ausgeben. Spitzenreiter bei den Anzeigen im Display Advertising ist IDEALO.de. Die Preissuchmaschine braucht den Besuchertraffic nämlich.

SEO im eCommerce

eCommerce goes Social - Über Instagram verkaufen soll jetzt funktionieren

Instagram fährt Shopping-Offensive auf

„Warte, Warte, ich muss noch ein Foto machen, bevor ich …“

  1. außer Haus gehe – Mein #ootd (outfit of the day). Außerdem muss ich noch alle brands taggen.
  2. beginne zu essen – #omnomnom. Dieses Cafe ist nämlich unter der Blogger Szene wirklich bekannt! Habe ich nämlich schon bei anderen Bloggern gesehen.

Instagram Husband Video

Instagram Shopping jetzt möglich

Ungefähr so verhalten sich Millennials, wenn es darum geht, auf der visuellen Plattform Instagram „unterwegs“ zu sein. Die armen „Instagram Husbands“ leiden auch schon darunter. Aber was einigen absurd vorkommt, ist der Antrieb eines gesamten Ertragsmodells für Händler und Brands. Das Zuckerberg-Unternehmen geht bereits viele Schritte weiter. Es ist eben kein Geheimnis, dass Preisvergleiche oder Bewertungen direkt in einem Shop oder im Restaurant am mobilen Endgerät schnell aufgerufen werden. Denn der bisherige Weg des mobilen Einkaufes bestand darin den Kunden vom Einkaufsfenster direkt zum Check-Out zu führen, allerdings widerlegte eine interne Studie, dass sich unsere Kundschaft für ihren Einkauf gerne etwas länger Zeit nimmt. In Zeiten der aufstrebenden eCommerce Bedeutsamkeit war es für Instagram an der Zeit ihren Beitrag zu leisten.

Die Testphase läuft: Proceed to Check-Out

20 amerikanische Einzelhändler, darunter Marken wie Abercrombie & Fitch und Michael Kors, wurden als Testmarken herangezogen, um das „neue“ Shoppingverhalten zu untersuchen. Der Ablauf ist simpel – geklickt wird nun mehr auf das Foto. Auf diesem sind verschiedene Produkte (Taschen, Schuhe, etc.) an einem Blogger, an einer Schaufensterpuppe oder gar an einem Celebrity getaggt – am Bild erscheinen die Produktnamen der Brands und deren Produkte.

Wie man online einkauft

 

Im linken unteren Eck wird ein Button ersichtlich sein, welcher es ermöglicht jegliche weitere Informationen über Produkte, Preise, etc. zu sehen. Wird der Link benutzt, scheint unter anderen eine weitere Seite auf, die mit aktuellen Review-Sections versehen ist. Diese Funktion führt dazu, dass Zuckerberg (wie auch schon bei den Instant Articles gezeigt), seine User auf der Plattform behalten will. Eine so gering wie nur mögliche Ausstiegsrate zu garantieren um es dem User auch einfacher zu machen. Deshalb bleiben alle Informationen auf der Plattform – Praktisch, oder? Auf dem Link und der Review Page angekommen, kann man sich in den Shop weiterleiten lassen und seinen Einkauf fortsetzen.

„We want to inspire people“

„Unsere Community verwendet Instagram als ein Medium bzw. eine Plattform auf der man sich inspirieren lassen soll“, so Ryan McIntyre (CMO von JackThreads). „Dieser Test wird uns zeigen, wie und warum wir als Händler unsere Tätigkeiten an den Käufer anpassen müssen. Mobil soll es sein. Anstatt dass die Kunden in unsere App einsteigen müssen, ist es viel einfacher und auch die Conversion zeigt das, auf derselben Plattform, Social Selling zu betreiben. Ausserdem erreichen wir potentielle Kunden, welche wir mit unserem Targeting wahrscheinlich niemals erreichen hätten können.“ so Ryan weiter.

Fazit

Instagram eröffnet somit Chancen für neue Verkaufsanbahnungen und einzigartigen Einkaufserlebnissen in der digitalen Branche. Verlaufen diese Tests positiv, können wir damit rechnen, dass ein Teil unserer Gesellschaft bald über Instagram Einkäufe ins Rollen bringen wird. Die Kunden werden es verlangen und Händler werden nachziehen müssen.

International als Händler verkaufen

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, ganz neue Kunden zu erreichen. Denn in der virtuellen Welt verschwinden die Entfernungen, verwischen die Grenzen. Wir wissen, wie Online Händler den Schritt über die Grenze schaffen.

Als Amazon und Ebay 1995 die ersten Waren über das seinerzeit noch neue Medium Internet verschickten, hätte wohl niemand gedacht, dass dem Online Handel so eine rosige Zukunft bevorsteht. Heute, gut 20 Jahre später, scheint eine Welt ohne Einkauf per Mausklick kaum noch vorstellbar. 93 Millionen Pakete wurden im vergangenen Jahr an Privatkunden ausgeliefert – und zwar allein in Österreich. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr davor, ergab das Branchenradar von Kreutzer, Fischer und Partner. Insgesamt haben die Österreicher im vergangenen Jahr Waren im Wert von 3,4 Milliarden Euro bei den inländischen und internationalen eCommerce-Anbietern gekauft.

Potenzial liegt in globalem Handel

Viel Geld – doch das Potenzial des eCommerce liegt woanders. Das Einkaufscenter Internet macht nämlich nicht an der Landesgrenze Halt. Weltweit wurden im Online-Einzelhandel im Jahr 2015 1.548 Milliarden US-Dollar umgesetzt, hat das deutsche Statistik-Portal Statista ermittelt – und prognostiziert für das Jahr 2020 einen globalen eCommerce-Umsatz von 4.058 Milliarden US-Dollar. Den weiterhin rasanten Anstieg begründen die Statistiker unter anderem damit, dass laut dem A.T. Kearney Global Retail eCommerce Index im Jahr 2015 weltweit nur rund 1,47 Milliarden Menschen online einkauften. Bei derzeit insgesamt etwa 7,4 Milliarden Menschen gibt es noch erhebliches Potenzial.

Schritt über die Grenze wagen

Für Österreichs Einzelhändler ist es also höchste Zeit, den Schritt in die virtuelle Welt zu wagen, können sie doch via Internet mehr als sieben Milliarden Kunden erreichen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Vor allem gilt: Grenzüberschreitender Online Handel braucht mehr als nur das Übersetzen der Shop-Website! Doch es gibt einige Strategien, die bisher national agierenden Online Händlern den Übergang von der nationalen in die internationale Verkaufswelt erleichtern.

So sollten expansionswillige Verkäufer zunächst die Wettbewerbslandschaft, bereits bestehende Angebote sowie Kaufkraft und Preispolitik der Wettbewerber in der Region, die sie erobern möchten, analysieren. Im Abgleich dieser Rahmenbedingungen mit dem eigenen Angebot ermitteln sie ihren Unique Selling Point (USP). Aber Achtung: Der USP je nach Region oft verschieden – so darf zum Beispiel der USP für einen südostasiatischen Markt nicht mit dem in der Heimat gleichgesetzt werden.

Deshalb gilt gerade im globalen Handel: Think global, act local. Denn wer international erfolgreich sein will, muss sowohl seine Webseite in die jeweilige Landessprache überführen, als auch die Produktpreise in der Landeswährung ansetzen. Dazu reicht es aber nicht aus, nur die Informationen zu übersetzen. Webseiten, die im Heimatmarkt als benutzerfreundlich und attraktiv gelten, rufen in anderen Märkten nicht unbedingt die gleichen Assoziationen hervor. Auch Adressfelder in Formularen oder die lokaltypische Schreibweise von Namen und Anschriften muss angepasst werden. Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen landestypische Bezahlmethoden, die im jeweiligen Land oft einen enormen Verbreitungsgrad haben.

Lokale Profis helfen beim Markteintritt

Auch gilt es, lokale Aktionszeiträume – wie den Black Friday in den USA – und die landesspezifischen Eigenheiten der neuen Kundengruppe zu beachten. So sind zum Beispiel amerikanische Konsumenten eher kaufbereit, wenn Versand und Rücksendung kostenlos sind. Hilfreich bei der Analyse der landesspezifischen Eigenheiten sind lokale Experten. Sie kennen sich auf dem jeweiligen Markt aus, können die Vorteile des Angebots für die Käufergruppe herausstellen und setzen lokale Vermarktungsmethoden um. Doch die einheimischen Profis können noch mehr: Vor allem helfen sie, rechtliche Hürde beim Eintritt in einen fremden Markt zu meistern, wissen, welche Genehmigungen es braucht und wo Fallstricke lauern, und kennen Steuergesetze und rechtliche Grundlagen des jeweiligen Landes. Ein professionelles internationales Partnernetzwerk spielt deshalb für Online Händler, die Märkte rund um den Globus erobern wollen, eine entscheidende Rolle.

Wer diese Tipps berücksichtigt und den Mut fasst, international zu denken – und zwar nicht nur Richtung Deutschland oder Schweiz –, wird mit Erfolg in einer ganz neuen Größenordnung belohnt. Als heimischer Ansprechpartner stehen wir Online Händlern bei der Expansion mit Rat und Tat zur Seite.

Amazon schraubt an Rückgabebedingungen – Händler frustriert

Wenn es ums Online-Shopping geht, haben die Österreicher noch einiges aufzuholen. Die neueste Umfrage von Mastercard unter knapp 43.000 Europäern […]

Auf Amazon verkaufen

Wenn es ums Online-Shopping geht, haben die Österreicher noch einiges aufzuholen. Die neueste Umfrage von Mastercard unter knapp 43.000 Europäern zeigt, dass gerade einmal fünf Prozent der österreichischen Nutzer täglich online shoppen. Wöchentlich sieht es schon besser aus – da sind es immerhin 29 Prozent. Und doch liegt Österreich damit sechs Prozent hinter dem EU-Durchschnitt. Wenig überraschend – viele Österreicher kaufen gern im Ausland und hier vorzugshalber in Deutschland. Gründe dafür sind unter anderem das umfangreiche Angebot und die Verfügbarkeit.

Die Vermutung liegt nahe, dass vor allem Amazon von den österreichischen Shopping-Fans angesteuert wird. Warum auch nicht – der Marktplatz mit dem großen A bietet eine enorme Produktvielfalt und zu dem auch einen äußerst umfangreichen Kundenservice. Das allerdings leider zu Lasten der Amazon Marketplace-Händler.

Modehändler werden Preise anziehen

Erst letzte Woche sorgte der Marktplatz mit einer E-Mail an sämtliche gewerbliche Händler für Unmut. Darin hieß es unter anderem, dass ab dem 19. April die Rückgabebedingungen vereinheitlicht werden sollen. Das Ziel: Ein verbessertes Einkaufserlebnis und ein unkomplizierter Rücksendeprozess. Unter anderem sehen die neuen Richtlinien vor, dass wenn Kunden ein gekauftes Produkt ohne Angabe eines Grundes zurücksenden, können sie dies innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Produktes tun. Händler müssen dann den Kaufpreis erstatten. Liegt der Verkaufspreis jedoch über 40 Euro und wird der Artikel binnen 14 Tagen zurückgesendet, sollen die Händler auch die Rücksendekosten erstatten. Und um noch eins drauf zu setzen: Werden Schuhen, Bekleidung und Handtaschen innerhalb von 30 Tagen zurück geschickt, erhalten die Kunden eine Erstattung der Versandkosten für die Hin- sowie die Rücksendung. Die Höhe des Verkaufspreises spielt dabei keine Rolle. Unterm Strich bedeutet das, dass Retouren für solche Artikel immer kostenlos sind.

Was für den Kunden wie ein Traum klingt, bringt Händler zu Recht auf die Palme. Neukalkulationen der Preise sind notwendig – vor allem Mode-Händler werden ihre Preise zeitnah nach oben korrigieren, da gerade im Retouren-sensiblen Bereich Mode Rücksendequoten von bis zu 70 Prozent gar nicht so unüblich sind.

Cross-Border-Commerce? Österreich ist raus

Neben möglichen Preiserhöhungen hat Amazon aber noch einen anderen Stein ins Rollen gebracht. Heißt es nicht ständig, dass der Cross-Border-Commerce die große Zukunft im E-Commerce ist und wenn zweistelliges Wachstum erreicht werden soll, dann mit dem grenzüberschreitenden Handel? Doch eben genau diese neuen Rückgaberichtlinien werfen zukunftswilligen Händlern erneut Stöcke zwischen die Beine, denn die Rücksendekosten aus AT oder anderen Ländern sind nicht gerade günstig. Natürlich – die internationalen Rückgabebedingungen sehen auch die Möglichkeit vor, dass der Händler eine lokale Rücksendeadresse anbieten kann. Oder er kann eine vollständige Erstattung der Ware anbieten, ohne dass die Rücksendung derselben erforderlich ist. Realistisch gesehen beides keine wirklich kostengünstigen und damit sinnvollen Alternativen. Was bleibt dem deutschen Marketplace-Händler also übrig? Genau: Er streicht sein Angebot für das Ausland zusammen. Und damit verliert Amazon ganz schnell an Attraktivität für internationale Kunden.

Und damit schließt Amazon sich selbst ins Knie – bzw. in das eigentlich angestrebte verbesserte Einkaufserlebnis. Natürlich werden wegen der neuen Bestimmungen nicht alle Amazon Marketplace-Händler Österreich als Lieferort streichen, doch der ein oder andere wird es sicherlich machen.

Customer Centric Thinking als Zukunft des Multichannel Handels

Customer Centric Thinking stellt dem Begriff entsprechend den Kunden in den Mittelpunkt aller Marketing-Aktivitäten und ist die Zukunft des Multichannel […]

Customer Centric Thinking stellt dem Begriff entsprechend den Kunden in den Mittelpunkt aller Marketing-Aktivitäten und ist die Zukunft des Multichannel Handels. Es gibt im eCommerce durchaus auch den entgegengesetzten Ansatz, nämlich das Product Centric Thinking, das von der Produktentwicklung als Zentrum aller Marketingüberlegungen ausgeht. Customer Centric Thinking gilt aber als wesentlich erfolgsträchtiger für den Online Handel.

Warum ist Customer Centric Thinking so bedeutsam?

Manager und Produktentwickler von Unternehmen tendieren dazu, den Fokus auf die internen Prozesse zu legen. Das ist auch verständlich, weil ein Produkt sehr großer Anstrengungen bis zur Markteinführung bedarf. Kunden möchten aber wenig über die Produktentwicklung wissen, vielmehr interessiert sie der Nutzen eines Produkts. Unternehmen müssen ihre Philosophie daher auf den Kunden zentrieren: Was bringt ihm eine Neuentwicklung? Wie lässt sich dieser Nutzen im Marketing darstellen? Welche Kanäle sind hilfreich, um diese Vorteile zu kommunizieren? Customer Centric Thinking bezieht sich darüber hinaus nicht nur auf die Produktentwicklung, sondern auch auf den Service. Kunden wünschen einfache Reparaturen, einen erstklassigen technischen Support und am besten die Möglichkeit, diesen 24/7 erreichen zu können. Auch hierfür sind viele Kanäle hilfreich. Unternehmen, die auf den Kunden fokussiert denken, erreichen eine hohe Kundenbindung, die wesentlich kostengünstiger erfolgen kann als die Gewinnung von Neukunden. Das führt zu konstanten und steigenden Umsätzen sowie höheren Margen.

Umsetzung von Customer Centric Thinking im Online Handel

CRM-Programme (Customer Relationship Management) für den Umgang mit den Kunden gibt es genügend, sie richten sich allerdings überwiegend an Hersteller und Direktvertreiber. Der eCommerce kann einen konsequenten Multichannel Ansatz nutzen, um Kunden überall zu erreichen. Durch die Verwendung von PCs, Smartphones und Tablets können Kunden heute immer und überall Kaufentscheidungen treffen. Eine konsequente Multichannel-Strategie holt jeden Interessenten dort und dann ab, wo er sich räumlich und zeitlich gerade für ein Produkt interessieren könnte. Das stellt ihn in den Mittelpunkt aller Marketingüberlegungen und ist die Fortsetzung des CRM-Ansatzes von Produzenten im Handel. Es ist konsequentes Customer Centric Thinking.

Was gehört zum Multichannel Ansatz?

Das Marketing über mehrere Kanäle umfasst grundsätzlich zwei Teilbereiche:

  • Werbung offline und online jeweils auf verschiedensten Kanälen
  • Vertrieb über alle erdenklichen Marktplätze

Während das Wissen um verschiedene Werbekanäle inzwischen Allgemeingut geworden ist (SEO, SEM, Social Media Marketing, auch Print, TV, Hörfunk), fehlt es im Online Handel bisweilen am Bewusstsein, wie viele Vertriebskanäle es eigentlich gibt. Doch die deutlich gestiegene Konkurrenz erzwingt im eCommerce ein Umdenken. Der eigene Online-Shop ist längst nicht die einzige Möglichkeit, Produkte an im Netz zu verkaufen. Vielmehr können Online-Händler diverse Verkaufskanäle nutzen. Allerdings muss der Vertrieb auf den unterschiedlichen Kanälen richtig angepackt werden. Auf speziellen Marktplätzen wie Amazon oder eBay bewegen sich nämlich teilweise völlig verschiedene Kundentypen. Auch folgt der Verkauf auf diesen externen Plattformen jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten. Diese Fakten zu erfassen und sich nach ihnen zu richten gehört zum Customer Centric Thinking.