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Click and Collect Studie - Österreich 2017

Studie eCommerce Gütezeichen

Click & Collect, also das Online-Bestellen einer Ware und die Abholung in einem stationären Geschäft, soll Kunden mehr Service bieten und gehört zu den aktuellen Trends im Online-Handel. Auch in Österreich tätige Unternehmen setzen vermehrt auf das kanalübergreifende Shopping. Doch sind die österreichischen Konsumenten gewillt Click & Collect zu nutzen? Eine repräsentative Studie des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens ermittelte den Status quo und befragte 500 Österreicher/innen u. a. auch zu Problemen beim Online-Shopping und zeigt, worauf Kunden beim Einkauf im Internet achten.

Click & Collect: Bisher nur von einem Drittel genutzt

Obwohl Kunden bei Click & Collect von einigen Vorteilen profitieren, nutzen bisher nur 4 Prozent der Online-Shopper regelmäßig solche Angebote und knapp ein Drittel (27 Prozent) selten. Ungefähr die Hälfte (49 Prozent) der Befragten bevorzugt die bequeme Lieferung nach Hause oder ins Büro. 20 Prozent sagen, Click & Collect bisher nicht genutzt zu haben, würden dies aber tun. Dazu Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens: „Die Studie zeigt, dass diese Art des Einkaufens in Österreich noch viel Luft nach oben hat. Die Vorteile, z. B. Lieferkosten zu sparen, scheinen für viele nicht groß genug zu sein, um Click & Collect zu nutzen. Außerdem scheint es so, als würde die Lieferung nach Hause doch besser funktionieren, als die häufig gehörten Klagen vermuten lassen.“

Click und Collect Studie - 2017 Verhalten

Click & Collect-Nutzer wollen Filialen in der Nähe, Rückgabe- und Umtauschmöglichkeiten

Konsumenten, die sich für Click & Collect interessieren, ist es wichtig, dass eine Filiale des Online-Shops in ihrer Nähe ist (78 Prozent), es eine Rückgabemöglichkeit (59 Prozent) oder eine Umtauschmöglichkeit gibt (45 Prozent) und die Bezahlung in der Filiale möglich ist (33 Prozent). Eine eher untergeordnete Rolle spielen Kriterien wie die Möglichkeit im stationären Handel beraten zu werden, ein eigener Abholschalter und die Möglichkeit zum Test bzw. Anprobe der Ware.

Top Beschwerdegründe: Lieferprobleme und Verwendung persönlicher Daten

Die Studie zeigt, dass beim Kauf im Internet noch nicht immer alles reibungslos funktioniert, denn 67 Prozent der Befragten berichten von negativen Erfahrungen. Bei den Beschwerdegründen ganz oben rangieren die verspätete Lieferung der Ware (27 Prozent), die Abweichung von den Erwartungen bzw. der Beschreibung im Online-Shop (22 Prozent) oder das Überhäufen mit Werbung (21 Prozent).

Weitere Problemfelder sind, dass die Ware einfach vor der Haustür/Wohnungstür abgelegt wurde (18 Prozent), persönliche Daten für andere Zwecke verwendet oder an Dritte weitergegeben wurden (16 Prozent) oder das Paket in einem weit entfernten Paketshop hinterlegt wurde (13 Prozent). Ein Drittel hatte bisher noch keine negativen Erfahrungen beim Online-Einkauf. Dazu Behrens: „Click & Collect kann vor allem bei den Lieferproblemen eine Alternative sein und negative Erfahrungen reduzieren. Probleme lassen sich außerdem vermeiden, wenn Konsumenten bei der Online-Shop-Auswahl zertifizierte Anbieter, wie z. B. mit dem Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen, wählen. Bei diesen können Kunden auf eine seriöse und professionelle Dienstleistung vertrauen.“

Jene Online-Shopper, die den Anbieter zur Problembehebung kontaktiert haben, berichten von einem gut funktionierenden Kundenservice: 63 Prozent beschreiben ihre Erfahrung mit dem Anbieter bei der Lösung des Problems als sehr positiv, weitere 12 Prozent als überwiegend positiv.

Günstige, sichere und Anbieter mit Gütesiegel heben sich von der Konkurrenz ab

Haben Online-Einkäufer die Wahl zwischen zwei Anbietern, dann sind – abgesehen vom Preis (71 Prozent) – die Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit eines Online-Shops (52 Prozent) sowie die Erfahrungen mit dem Anbieter (39 Prozent) die entscheidenden Kriterien. Dies zeigt auch eine aktuelle Studie von Otage Online Consulting aus der hervorgeht, dass 66 Prozent der Kosnumenten einem Online-Shop vertrauen, wenn er über ein Gütesiegel verfügt. „Nach wie vor gibt es beim Online-Shopping Unsicherheiten, weshalb Konsumenten nach vertrauenswürdigen Shops suchen. Ein Gütezeichen ist hier eine wichtige Orientierungs- und Entscheidungshilfe, denn zertifizierte Anbieter erfüllen hohe Qualitätsstandards und heben sich von der Konkurrenz ab“, so Behrens.

Jetzt: BMWFW unterstützt Händler bei der Zertifizierung mit 500 Euro

Händler, die diesen Wettbewerbsvorteil auch nutzen möchten, sollten dies jetzt tun: Aktuell fördert das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) österreichische Kleinunternehmen bei der Erlangung des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens und übernimmt die Nutzgebühr des ersten Jahres im Wert von 500 Euro. Gültig ist dieses Angebot für Online-Shop-Betreiber mit maximal 20 Mitarbeiter/innen, die sich unter http://www.guetezeichen.at/registrieren anmelden und die notwendigen Kritierien für eine Auszeichnung erfüllen.

Alle Infografiken (Nutzung Click & Collect, Kriterien für die Nutzung von Click & Collect, Beschwerdegründe beim Online-Shopping, Kriterien für die Auswahl eines Online-Shops) sowie das Logo sind hier zum Download erhältlich.

Über die Studie:
Die repräsentative Studie des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen wurde von meinungsraum.at im Oktober und November 2016 mittels Online-Befragung unter 500 Österreicherinnen und Österreichern (zwischen 14 und 65 Jahren) durchgeführt.

Otago Online Trendreport 2017 – Das digitale Konsumverhalten
Durchgeführt von meinungsraum.at mittels Befragung von 1.000 Österreicherinnen und Österreichern, verfügbar unter http://www.otago.at/otago-online-trendreport-2017.

Über das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen
Das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen (http://www.guetezeichen.at) ist das sichtbare Zeichen für seriösen Online-Handel. Als einziges Gütesiegel im E-Commerce wird es von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Wirtschaftsministerium unterstützt und genießt daher ein hohes Vertrauen bei Konsumenten.

Die Spezialisierung auf die juristischen und kulturellen Herausforderungen im österreichischen Online-Business gibt Händlern rechtliche Sicherheit im Verkauf in und nach Österreich und unterstützt sie, den Eigenheiten des österreichischen Marktes erfolgreich zu begegnen. Gleichzeitig ist das Gütezeichen als Mitglied des European Trustmark europaweit gut vernetzt. Durch die Zertifizierung erhalten Händler ein sichtbares Zeichen für Seriosität und darüber hinaus kostengünstige Unterstützung für den Online-Shop.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen

Thorsten Behrens

Studie Vorkasse – Warenkorb & Bezahldauer

Der zweite Teil unserer Summary der „Vorkasse Studie 2016“, für die der Vorkasse-Zahlungsdienstleister „Komfortkasse“ Transaktionen des Jahres 2015 im Rahmen […]

Der zweite Teil unserer Summary der „Vorkasse Studie 2016“, für die der Vorkasse-Zahlungsdienstleister „Komfortkasse“ Transaktionen des Jahres 2015 im Rahmen von Bestellungen von Online-Shops der „D-A-CH“-Region ausgewertet hat, widmet sich den Themen „Warenkorb“ und „Bezahldauer“.

Die Warenkorbgröße im Durchschnitt

Je nach Online-Shop pendelt der Wert des Warenkorbs bei Vorkasse-Bestellungen zwischen weniger als fünf und mehreren hundert Euro. Daraus lässt sich ableiten, dass Vorkasse-Zahlungen sowohl bei Onlineshops mit günstigen Produkten (geringe Fixkosten pro Transaktion) als auch bei hohen Warenkorbwerten (geringe variable Kosten) beliebt sind.

Häufigkeitsverteilung des Warenkorbwertes

eCommerce Warenkorbwert

Warenkorbwert im Durchschnitt

Wie schnell gezahlt wird

„Wie schnell erfolgt die Bezahlung?“, „Wie lange muss die Ware reserviert werden“ oder „Wann sollte eine Zahlungserinnerung folgen?“ – Fragen wie diese haben für Betreiber von Online-Shops naturgemäß eine hohe Relevanz.

Die SEPA-Einführung brachte für Banken strikte Ausführungszeiten mit sich. So muss jede getätigte SEPA-Überweisung spätestens am nächsten Bankarbeitstag auf dem Empfänger-Konto gutgeschrieben werden. Hier gilt es ein Augenmerk auf die Zeiten zu legen. Denn Banken haben jeweils individuelle Fristen („Cut-off-Zeiten“), innerhalb welcher Überweisungen noch am selben Tag entgegengenommen werden (in den meisten Fällen ist dies von 14 bis 18 Uhr). Überweisungen, die außerhalb dieser Frist veranlasst werden, verzögern sich um einen Tag. Im Falle einer papiergebundenen Überweisung („Erlagschein“) haben die Banken einen zusätzlichen Tag Zeit.

 

Knapp die Hälfte zahlt sofort

Im Betrachtungszeitraum der Studie erfolgte bei Vorkasse-Bestellungen der Zahlungseingang schon nach durchschnittlich 2,8 Tagen (unter Berücksichtigung von Wochenenden und Bankfeiertagen). Nahezu die Hälfte der Kunden bezahlt im Rahmen einer Vorkasse-Bestellung sofort, denn knapp 50 % der Beträge wurden bereits nach einem Bankarbeitstag gutgeschrieben. 3 % der Zahlungen langen sogar noch am selben Tag ein.

Durchschnittliche Dauer bis zum Zahlungseingang 

Vorkasse - Einzahlen nach Bestellung

Zahlungseingang meist einen Tag nach der Bestellung

Insgesamt erfolgt der Großteil der Zahlungseingänge innerhalb der ersten zwei Tage nach der Bestellung. Die Studie hält aber auch fest, dass nach Ablauf einer Woche nur noch wenige Zahlungen folgen und rund 10 % der Bestellungen gar nicht beglichen werden.

Bezahlte Bestellungen im Laufe von zwei Wochen

Payment in Österreich

Liquidität bei Vorkasse Bestellungen

Vorkasse-Bestellungen sind – im Gegensatz zu Lastschrift- oder Kreditkartenzahlungen – somit der Liquidität zuträglich, da das Geld für die Betreiber von Online-Shops unmittelbar nach dem Zahlungseingang verfügbar ist.

Schnell- und Langsamzahler

Die „Vorkasse Studie 2016“ legt auch frei, in welchen Ländern bei Vorkasse-Bezahlungen am flottesten bezahlt wird. Im europäischen Vergleich zahlen Käufer aus den Niederlanden und Belgien am schnellsten. Nicht ganz so flott sind hier etwa Franzosen und Spanier, die sich bei der Vorkasse schon mal ein wenig Zeit lassen.