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HERVIS

HERVIS: Sport – Online – Mobile. Dieser Slogan erzeugt in vielen Köpfen die selbe Melodie. Doch was steckt hinter diesen […]

Das HERVIS Sports Logo.

Der bekannte Eingang des HERVIS Shops.

HERVIS: Sport – Online – Mobile. Dieser Slogan erzeugt in vielen Köpfen die selbe Melodie. Doch was steckt hinter diesen drei genialen Wörtern? HERVIS hat sich über Jahrzehnte im europäischen Sportfachhandel etabliert und gehört den Big-Player in dieser Kategorie.

Der HERVIS Online Shop

Im HERVIS Onlineshop angekommen, läuft ein Megacountdown für den Supersale von Schuhen ab, welcher nur Online verfügbar ist. Erster Pluspunkt: Der Webshop bietet dem Konsumenten einen Bonus, den er nur Online in Anspruch nehmen kann. Ein weiteres Schmankerl findet sich am Ende der Website, da der Kunde als Belohnung für die Eintragung eines Newsletter einen Gutschein von € 10,00 erhält (ab einem Gesamtwert von € 50,00) – so wird aus einem „nervigen“ Newsletter eine Mail mit sofortigem Mehrwert für den Konsumenten. HERVIS greift unter anderem auch direkt auf der Startseite aktuelle Themen auf, beschäftigt sich somit also auch mit einer intensiven Blogführung und schafft so einen weiteren Mehrwert für den Besucher.

Die Zusammenfassung der besonderen Leistungen des HERVIS Onlineshops.

Schlussendlich fasst HERVIS auch gleich am Ende der Seite den Mehrwert für den potenziellen Einkäufer zusammen und verleitet somit dazu, dass man sich zumindest an einen Einkauf heranwagt. Einziger, leider aber gravierender, Abzugspunkt erhält HERVIS bei der Ladegeschwindigkeit der Website. Zahlreiche Bilder und Animationen brauchen erstmal eine Weile bis alles geladen ist, deswegen überrascht uns eine Ladezeit von zehn Sekunden leider kaum und schneidet somit im Vergleich zu branchenähnlichen Unternehmen nur mager ab. Im Zuge des Einkaufes merkt man immer wieder, dass es zu Ladeverzögerungen kommt.

Die Ladegeschwindigkeit der Website beträgt zehn Sekunden.

Produktdarstellung

Jetzt gehts ins Eingemachte! Als bekennender Under Armour Fan wird „Unda Armour“ in die Suche eingetippt – und siehe da: Eine Suchfunktion wie aus dem Bilderbuch! Korrekte Bildvorschläge trotz falsch geschriebenen Produkt ist unserer Meinung nach vorbildlich für so manche Onlineshops – volle Punktezahl für dieses großartige Feature!

Korrekte Vorschläge trotz falsch geschriebenen Text.

Nachdem wir die verschiedenen, aber gut angeordneten, Produktkategorien durchstöbert haben, entscheiden wir uns schlussendlich für zwei Shirts, die ihren Weg zu uns ins Office finden sollen. Bevor es jedoch soweit kommt, arbeitet der HERVIS Store mit hervorragenden Funktionen: Cross-Selling passend zu jedem Produkt, Produktbewertungen für die Konsumenten, Verfügbarkeitsanzeigen mit genauer Tagesangabe sowie optimalen Produktbeschreibungen. Wenn ein Produkt online nicht verfügbar ist, kann der Kunde selbst nachsehen in welcher Filiale er trotzdem seine Größe vorfinden könnte um doch an sein Produkt zu kommen – inklusive Distanzanzeige bis zur entsprechenden Filiale – eine großartige Kombination aus Online- und Offlinestore. Bei Produkten, die online nicht verfügbar sind, kann die Storeverfügbarkeit überprüft werden.

Überprüfung der Storeverfügbarkeit.

Vor lauter Bewunderung fallen uns aber dann doch Kleinigkeiten auf, welchen etwas mehr Liebe geschenkt werden könnte. Wir finden zwar zu jedem Produkt ein passendes Produktfoto, aber das war es dann auch schon wieder. Es gibt keine Detailansichten, die Produkte werden nicht an Personen dargestellt und nur selten kann man das Produkt auch von einer anderen Seite begutachten.

Die Versandkosten wurden großartig geregelt. Der potenzielle Käufer kann selbst entscheiden: Möchte er sein Produkt nach Hause, ins Office oder dergleichen geliefert haben, muss er eine gewisse Versandkostenpauschale in Kauf nehmen, welche aber bei Rückversand der Ware wieder erstattet wird. Da sich HERVIS aber zum Ziel gesetzt hat in mindestens 30 min Umkreis der Österreicher einen Shop anzubieten, gibt es auch die Möglichkeit des „Click & Collect“. Diese Funktion erspart dem Kunden die lästigen Versandkosten, da das Produkt direkt in den gewünschten Store geliefert wird. Somit kann während einer Shoppingtour schnell einmal das Produkt direkt aus dem Store geholt werden.

Checkout

Nun sind zwei Shirts fürs Training im Warenkorb und der Endspurt wird eingeleitet. Gleich zu Beginn punktet der Onlineshop mit seinem vorhandenen Guest Checkout, welchen wir gleich für unsere Bestellung nutzen. Binnen drei Schritten ist bei HERVIS alles abgewickelt: Rechnung & Lieferung, Bezahlung und eine letzte Bestätigung begleiten uns am Weg zu unserer Ware.

Checkoutschritte in der Übersicht.

Ohne Probleme tippen wir unsere Daten in die Eingabemaske und kommen schlussendlich zur Zahlung. Zahlungsmethoden soweit das Auge reicht. Wir wollten schon einen Abzugspunkt verzeichnen, da wir kein PayPal finden konnten, wurden dann aber durch die AGB schlauer, da dies nur für eingetragene Benutzer verfügbar ist – somit räumt der HERVIS Onlineshop in unserem Shoptest mit Kreditkarte, Paypal, Kauf auf Rechnung, Nachnahme, Vorkasse und SofortÜberweisung selbstverständlich die gesamte Punktezahl ab. Schlussendlich schließen wir unseren Einkauf dann mittels Kreditkarte und einer Lieferung zu uns ins Office ab. Bevor wir noch die Bestellbestätigung bekommen, bietet uns ein trustedshop Pop-Up Fenster noch die Möglichkeit an unseren Einkauf abzusichern: Sicherheit ist bei Österreich bekanntlich gerne gesehen, auch, wenn man es nicht in Anspruch nehmen sollte.

Trusted Shops Absicherung.

Service und Lieferung

Bestellt wurde am 16. August (Donnerstag) und am 21. August (Montag) traf die Lieferung ein. Grundsätzlich eine tolle Lieferzeit, dadurch, dass ein Wochenende dazwischen lag, jedoch gibt es in der eCommerce Branche auch Prime verwöhnte Kunden, deshalb reicht die Lieferzeit nicht für optimale Punktezahl in unseren Bewertungskriterien aus. Die Retoure erfolgt kostenlos und einwandfrei. Sehr einfach lässt sich die Lieferung mittels Retourenkleber entweder durch Post und Abgabe in einen der vielen Stores abwickeln. Service auf hohem Niveau! Zu guter letzt wollten wir noch die Hotline austesten, doch ohne großen Überraschungen funktionierte dort auch alles einwandfrei und unsere Fragen waren schnell beantwortet.

Fazit

Das Ergebnis schreit förmlich nach einem „Sehr Gut“, jedoch muss sich der Onlineshop, dank der Lade- und Lieferzeiten, sowie der unzureichenden Produktfotos mit einem wirklich tollem „Gut“ zufrieden geben. Selten finden wir jedoch Shops in denen alles so rund läuft. Einerseits bietet der Onlineshop durch Gutscheine oder außerordentlichen Rabatten nur für den Onlineshop einen Mehrwert für den gemütlichen Onlinekäufer. Andererseits bietet der Shop etliche tolle Services, die die moderne Onlinewelt mit der herkömmlichen Variante eines Geschäftes verbinden. Möchte man laufend etwas an B2C Lösungen voranbringen, wäre Userbrain vermutlich eine hervorragende Alternative. Nicht zu unrecht ist HERVIS einer der führenden Sportfachhandel in Europa und wird unserer Meinung nach auch noch für längere Zeit diesen Ruf behalten.

Das sagen Userbrain Tester zum Einkauferlebnis bei Hervis

Möchtest auch du deinen Onlineshop mit Userbrain testen? Dann erstelle dir gleich auf www.userbrain.at einen Account und starte damit dir regelmäßiges Feedback zur Usability deiner Website einzuholen.

Tester: Thomas Leskowsky; verwendeter Browser: Safari, Google Chrome & FireFox verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6, iPad Pro, MacBook Pro.
Datum der Testbestellung: 16.08.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!
Die Shops werden aus Sicht eines Konsumenten und mittels Fragenkataloges sowie Mysteryshoppings getestet. Das Ergebnis zeigt eine Ist-Analyse zum Testzeitpunkt. Die Auswahl der getesteten Shops erfolgt durch A-COMMERCE ohne externe Einflüsse.

 

 

 

VRESH

Heute begeben wir uns auf die digitale Reise nach Eferding in Linz, wo wir auf die Geschichte eines Labels, welches […]

Der Online Shop von VRESH im A-COMMERCE Shoptest der Woche

Heute begeben wir uns auf die digitale Reise nach Eferding in Linz, wo wir auf die Geschichte eines Labels, welches im April 2017 seine Tore öffnete. Mit einer Produktion und Fertigung, die rein in der EU zuhause ist, haben die Jungs von VRESH-Clothing ein Statement gesetzt und leben den Traum der Selbstständigkeit – mit einem Onlineshop sind sie am richtigen Weg der Zeit!

Der VRESH Online Shop

Startschuss! Leider gleich weniger erfreulich ist die Ladegeschwindigkeit der Website, welche mit sechs Sekunden ein laues Ergebnis abliefert. Werden Images optimiert und weitere Maßnahmen zur Optimierung getroffen können durch die Ladezeit einige Punkte gut gemacht werden. Wenn es schwach beginnt, kann es aber nur bergauf gehen!

Sehr nett zu beobachten ist, dass sich die Herrschaften mit einer Blogführung beschäftigt haben, in der sie zum Beispiel aktuelle Soundempfehlungen ihrerseits veröffentlichen. Grundsätzlich klappt das Storytelling auf der Website ausgezeichnet und auch die Gründungsgeschichte ist seine Zeit zu lesen wert!

Storytelling großgeschrieben mittels Blog im VRESH Webshop.

Produktdarstellung

Auf der Suche nach dem passenden T-Shirt scheitern wir schon, da die Suchfunktion nicht fehlertolerant arbeitet, obwohl wir es hier mit einem, unserer Meinung nach, sehr “logischem” Wort zu tun haben. Wird unser kleines Missgeschick ausgebessert, finden wir klarerweise auch einige Shirts, die unserer Suche entsprochen hätten. Die Funktion sollte jedoch so aufgebaut sein, dass der Benutzer auch gleich das passende Objekt findet und sich nicht durch die Filtermöglichkeiten durchklicken muss.

Die Suche nach einem T-Shirt beim A-COMMERCE Shoptest verlief leider negativ!

Dafür muss natürlich erwähnt werden, dass andere Funktionen dafür einwandfrei laufen: Wir werden mit Cross-Selling-Produkten beliefert, können die Produkte angezogen von vorne und von hinten begutachten, erhalten Information über die Verfügbarkeit und einen Size-Chart mit dem wir unsere Größe wesentlich besser bestimmen können, wenn wir uns als Erstkunde zur Bestellung wagen. Video-Content und andere barrierefreie Maßnahmen wurden leider nicht ergriffen.

Im VRESH Onlineshop findet man unter anderem auch einen Sizechart, womit die Größe einfacher zu definieren ist.

Ein weiterer Pluspunkt geht an die Cross-Selling-Ansätze des Teams. Im Zuge unseres Einkaufes bekommen wir immer wieder Produktvorschläge und sehen Produkte, für die sich schon andere Käuferinnen und Käufer interessiert haben. So wird der Kunde dazu animiert die kostenlose Versandgrenze von € 60 zu knacken! Wird die Grenze nicht geknackt, wird eine Versandkostenpauschale von € 4,90 in Rechnung gestellt – unserer Meinung nach für die Größe des Onlineshops völlig angemessen.

Eine andere Musik spielt es, wenn es um das Thema Produktfotos geht. Einerseits finden wir Produkte, welche mit Detailansicht sowie Rück- und Vorderseite des Kleidungsstückes geschmückt sind. Andererseits finden wir einige Produkte, bei denen wir uns nicht sicher sind, ob es absichtlich so implementiert wurde oder ob sich hier Fehler eingeschlichen haben.

Beim Foto unterhalb sieht man beispielsweise vier Produktfotos, jedoch zeigt jedes Foto das selbe Bild. Hier würden wir empfehlen einheitlich vorzugehen. Bestenfalls findet ein potenzieller Einkäufer das Kleidungsstück angezogen, von vorne und hinten, sowie in Detailansichten – bei jedem Bild.

Im VRESH Onlineshop findet man bei einigen Produkten die selben Fotos.

Checkout

Mit unserer Ware in unserer Einkaufstasche nähern wir uns dem Ende der Bestellung. Im Warenkorb angekommen wird uns vorgeschlagen entweder als Gast, als vorhandener Kunde oder durch einen neues Kundenkonto unseren Einkauf zu beenden. Wir entscheiden uns für ein neues Kundenkonto und tippen unsere Daten fröhlich in die Eingabemaske von VRESH.

Drei Schritte bis zum Checkout im VRESH Onlineshop.

Bei Schritt 2 angekommen begegnen wir vier Zahlungsmethoden: SofortÜberweisung, Vorkasse, Nachnahme und Paypal. Hierfür gibt es nicht die komplette Punktzahl, da die traditionelle Kreditkarte, sowie ein Kauf auf Rechnung leider nicht auffindbar sind.

Nachdem wir durch SofortÜberweisung unsere Bestellung abgeschlossen haben, erhalten wir (leider im Junkmailordner) die Bestätigung unserer Bestellung, sowie die Benachrichtigung, dass für uns ein Kundenkonto eingerichtet wurde. Leider unentdeckt bleibt das bekannte eCommerce Gütesiegel, welches vertrauenswürdige Shops signalisiert, um den Kunden ein weiteres Sicherheitsgefühl zu geben!

Service und Lieferung

Die Lieferung erfolgte binnen vier Tagen und war wie erwartet einwandfrei. Mit der Dauer der Lieferzeit ist Herr und Frau Österreicher meistens nicht sehr zufrieden, da die Konkurrenz nicht schläft. Trotzdem kann der Onlineshop mit einem großartigem Kundenservice punkten. Eine Kundenservice-Hotline war leider nicht zu finden, deshalb versuchten wir unser Glück per Mail. Kurz danach eine sehr erfreuliche Nachricht: Der Rückversand geht nicht auf die Kosten des Konsumenten und ein Retourenlabel kann mittels eigenem Tool erstellt werden. Auf diese Weise bindet man Kunden an die Marke und schafft keine negativen Assoziationen zum Onlineshop – ein großer Pluspunkt für das VRESH-Team!

Gratis Retourversand durch das VRESH-Team!

Fazit

Ohne großen Überraschung beläuft sich das Endergebnis auf ein Befriedigend. Auf viele Kleinigkeiten wurde großer Wert gelegt: Ein gelungenes Storytelling und eine übersichtliche Webshopgestaltung spricht für den VRESH Onlineshop. Auf der anderen Seite gibt es einige Punkte, die dem Unternehmen die Bestnote gestohlen haben. Eine unterdurchschnittliche Ladegeschwindigkeit der Website ist schnell aufgebessert, Produktbewertungen fehlen, eine fehlertolerante Suche sowie Feinheiten, wie ein eCommerce Gütesiegel sowie barrierefreie Maßnahmen, würden dem Webshop zum Meisterwerk verhelfen. Fehler, die sich durch Applikationen wie durch Userbrain leicht identifizieren lassen. Wir hoffen ein paar Denkanstöße gesetzt zu haben und wünschen dem tollen Unternehmen großartige Erfolge für die Zukunft und eine baldige Zusammenarbeit zur Perfektionierung des Webshops!

Tester: Thomas Leskowsky; verwendeter Browser: Safari, Google Chrome & FireFox verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6, iPad Pro, Mac.
Datum der Testbestellung: 07.08.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

SK Sturm Graz

Der SK Sturm Graz Shoptest Die Fußballsaison hat bereits begonnen und der Grazer Traditionsverein SK Sturm Graz nutzte die Pause […]

Der SK Sturm Graz Shoptest

Die Fußballsaison hat bereits begonnen und der Grazer Traditionsverein SK Sturm Graz nutzte die Pause für einen Relaunch ihres Online Shops. Kaum davon erfahren gab es auch schon den Anpfiff für unseren nächsten Shoptest. Ob der Verein am Onlinemarkt dieselbe Performance abliefert wie zu Saisonbeginn am Rasen?

Der Shoptest

Der Anstoß erfolgte durch den klassischen Speedtest durch Google, welcher einer Rundumerneuerung unterlag. Google beschränkt sich nunmehr nur noch auf den Geschwindigkeitsunterschied der Website im Vergleich zu branchenüblichen Websites. Mit einer Ladegeschwindigkeit von sechs Sekunden schneidet der Online Shop leider vergleichsweise schwach ab – somit gilt es Images zu optimieren und weitere Maßnahmen zu treffen, um die Ladegeschwindigkeit möglichst niedrig zu halten!

Der Ball wird zur Suchfunktion der Website weitergespielt. Wir starteten zwei Anläufe: Einerseits mit Triko, wo wir auch wirklich ein tolles Ergebnis bekommen haben, allerdings auch mit Trikko, wobei unsere Suche leider ins Nichts verlief. Artikel-Empfehlungen in der Suche bleiben leider ebenfalls aus – hier besteht eindeutig Optimierungsbedarf!Google Speedtest

Produktdarstellung

Rein objektiv betrachtet ist die Website wirklich toll gegliedert, man findet sich sowohl mit Bildern, als auch mit einer eindeutigen Kategorisierung der Produkte großartig zurecht. Ein paar wenige Produkten fehlt es dank des Relaunches noch am Produktimage, jedoch sind die bereits vorhandenen Bilder optimal gelungen!

Einen Kritikpunkt müssen wir allerdings bei der Produktinformation aussprechen. Einerseits gibt es bei manchen Produkten einfach zu kurze Beschreibungen bzw. Einleitungen , andererseits finden wir bei manchen Produkten gar keine Information zum Produkt vor, wobei es aus Sicht des Kunden nicht irrelevant ist z.B. welche Materialien im Trikot oder sonstigen Kleidungsstücken verarbeitet wurde.

Heimspiel für den Grazer Online Shop: Artikel Empfehlungen passend zum Produkt sind auf jeden Fall vorhanden und eine Verfügbarkeitsanzeige haben wir auch dabei. Allerdings kassiert der Online Shop auch Gegentore durch eine fehlende Produktbewertung der Kunden, als auch einer fehlenden Lieferzeit des Produktes.

Checkout

Halbzeit in unserem Testverfahren: Ab jetzt geht es ums Eingemachte! Wir entschieden uns schlussendlich für eine Trainingsjacke des SK Sturm Graz und platzieren sie in unserem Warenkorb. Im Warenkorb finden wir dann den Button “Zur Kassa” und uns wird angeboten entweder als bereits vorhandener Kunde, oder als neuer Kunde unseren Kauf abzuschließen – leider keine Spur eines Guest Checkout, wofür es leider ein dickes Minus gibt!

Nachdem wir uns mit unseren Informationen im Shop registriert haben, erhalten wir eine Mail, dass wir uns jetzt anmelden dürfen – der Ablauf dann eigentlich sehr übersichtlich: Grafisch schön aufbereitet, werden wir durch fünf Checkout Schritte begleitet.

Der SK Sturm Graz Online Shop lässt uns mit drei Möglichkeiten die Wahl offen, wie wir bezahlen wollen: In der Startelf befinden sich darunter die Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Vorauskasse – somit weder Kauf auf Rechnung noch PayPal zu finden, wofür es dementsprechend Punkteabzug gibt.  

Mit der Kreditkarte ausgecheckt beenden wir die Hauptspielzeit bis dato eigentlich sehr unkompliziert und erhalten schlussendlich erhalten eine Bestätigungsmail über den Eingang unserer Bestellung.

Service und Lieferung

Nach wir Donnerstags bestellt und Dienstags unsere Trainingsjacke erhalten haben, bewegt sich die Lieferzeit im Mittelfeld. Der Versand kostete uns knappe € 4,92, was im Verhältnis zum Rechnungswert durchaus in Ordnung ist – gratis hätten wir es erst ab einem Einkaufswert von € 100,– bekommen. Als wir die Schachtel öffneten blinzelte uns Trainer Franco Foda entgegen, dahinter noch sechs weitere Spieler – abgedruckt auf Autogrammkarten. Ein weiteres Schmankerl befindet sich direkt darunter nämlich das Vereinsmagazin, welches auch noch als Draufgabe in das Paket gepackt wurde.

Kurz das Jäckchen probiert, wollen wir uns danach auch schon wieder erkundigen, wie ein Rücktausch erfolgen könnte und konfrontieren den Kundenservice, wie sich der Ablauf gestalten lässt. Leider kommen wir nach vier Versuchen in der Hotline zu keinem Gesprächspartner und versuchen unser Glück per Mail. Nachdem wir schon nach einer Stunde eine Antwort mit einer weiteren Telefonnummer bekommen hatten, gelang uns schlussendlich die Kontaktaufnahme. Die nette Stimme am Telefon entschuldigte sich, da durch Saisonbeginn die Hotline durch den Kartenkauf übermäßig ausgelastet sei. Eine gratis Retourlieferung erfreut unsere Ohren, klar, dass aber ein Retourenaufkleber das Non-Plus-Ultra gewesen wäre! Alles in allem war der Kundenservice jedoch großartig!

Fazit

Schlusspfiff! Endergebnis: Haarscharf ein Befriedigend! Für den Verein vermutlich nicht die vom Platz gewohnte Leistung nach einem 3:2 Sieg zum Saisonbeginn. Die Grazer lassen leider bei einigen Gelegenheiten ihre Punkte liegen, welche aufsummiert auf ein solches Ergebnis zurückzuführen sind. Wir sind aber zuversichtlich, dass hier mit einigen Handgriffen Großes bewegt und am Erfolg des Vereines angeschlossen werden kann.

Der Verein kann trotzdem mit diesem Relaunch sehr zufrieden sein und hat mit diesem Onlineshop bestimmt schon einige Kunden begeistern können. Wir wünschen viel Erfolg in der kommenden Saison und würden uns wünschen, dass unsere Verbesserungsvorschläge in die Tat umgesetzt werden.

Tester: Thomas Leskowsky; verwendeter Browser: Safari, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 20.07.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Optimierte Logistikprozesse für all i need

Der österreichische Getränkehersteller all i need hat mit dem internationalen Transport- und Info-Logistik-Anbieter cargo-partner seine Logistikprozesse neu gestaltet. Das Bestandsmanagement […]

All I need Österreich

Der österreichische Getränkehersteller all i need hat mit dem internationalen Transport- und Info-Logistik-Anbieter cargo-partner seine Logistikprozesse neu gestaltet. Das Bestandsmanagement erfolgt über die Supply Chain Management Plattform SPOT.

all i need beverage GmbH hat ein Bio-Grünteegetränk auf den Markt gebracht, das zu 100% nachhaltig und ausschließlich aus Bio- und Fairtrade-zertifizierten Produkten hergestellt ist. Das 2010 gegründete Unternehmen mit Firmensitz in Wien war auf der Suche nach einem Logistikpartner zur Optimierung aller Prozesse entlang der Supply Chain. Neben Transport und Lagerung einschließlich Value Added Services spielt vor allem das Bestandsmanagement eine entscheidende Rolle in der effizienten Gestaltung von Produktions, Bestell- und Lieferzyklen.

Transport- und Logistik-Lösungen für den Vertrieb in Europa

Seit Juni 2016 arbeitet all i need mit dem internationalen Transport- und Info-Logistik-Unternehmen cargo-partner zusammen. Das Hauptlager von all i need befindet sich im cargo-partner Logistik-Center in Fischamend, Österreich. cargo-partner wickelt die Vorholung, Lagerung und Distribution an Einzelhändler, Event-Locations und Endkunden in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Ungarn und den Niederlanden ab. Zu den Value Added Services zählt der Aufbau von Verkaufsständern am Point of Sale. Seit Juni 2016 hat cargo-partner über 300 Verkaufsdisplays für all i need in Märkten in ganz Österreich aufgebaut.

Effizientes Bestandsmanagement

Darüber hinaus benötigte all i need ein effizientes und verlässliches System für das Bestandsmanagement. Die von cargo-partner entwickelte Visibility & Collaboration Platform SPOT bot hierfür die ideale Lösung. Über die SPOT-Plattform kann all i need jederzeit genaue Informationen über aktuellen Bestand, Umschlagsgeschwindigkeit und Ablaufdaten abrufen.

Thomas Miksits, einer der zwei Gründer von all i need, stellt fest: „Besonders wertvoll ist die enge Betreuung durch cargo-partner. Wir haben immer einen Ansprechpartner, der uns bei der Optimierung unserer Prozesse unterstützt. Und wir können uns darauf verlassen, dass unsere Ware pünktlich dort ankommt, wo sie sein muss.“

GPeC Romania

Bukarest, 16. – 18. Mai 2017. Das GPeC Summit, von Andrei und Raluca Radu fand bereits zum 12. Mal statt. […]

GPeC Competition - Radu Andrei

Bukarest, 16. – 18. Mai 2017. Das GPeC Summit, von Andrei und Raluca Radu fand bereits zum 12. Mal statt. Ein Format, dass man nicht selten gesehen hat in der eCommerce Branche. Aber doch etwas neues, spannendes und vor allem überraschendes Event aus CEE. Die dreitägige Konferenz war am ersten Tag den Keynote Speakern gewidmet. Unter Ihnen fand man:

  • Andrei Canda (Managing Partner iSense Solutions)
  • Antonio Eram (CEO & Founder Netopia mobilPay
  • Roxana Petre (Business Development Manager Romania Master Card)
  • Karl Gilis (Co-Founder AGConsult)
  • Rob Siefker (Director of Customer Loyalty Team Zapfs.com)
  • Cornel Morcov (Chief Commercial Officer FAN Courier)
  • Tomi Ahonen
  • uvm.

GPec in Romania 2017

Zurückgeblieben, nicht am neuesten Stand der Dinge und vor allem nicht innovativ. Eine solche Einstellung haben viele Geschäftsleute in Westeuropa über den Osten. Was einst der Vorhang getrennt hat, ist heute die arme Region, mit der keiner mehr etwas zu tun haben möchte. Business Development ist dort ein Fremdwort und mit den „Hinterwäldlern“ wollen wir nichts zu tun haben, am Ende klauen sie ja noch irgendetwas. Diese Einstellung findet sich nicht selten unter Kontakten, die wir pflegen. Ganz im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenhangs würde man sagen, oder?

Aber der Osten zeigt, dass dieses „Urteil“ zu Früh gefällt worden ist. Denn was beim GPeC SUMMIT in Bukarest alles erzählt und berichtet wurde, damit kann manche eCommerce Konferenz in Deutschland nicht mithalten. Ja, richtig gehört! Das GPeC Summit war eines der Know-How gehaltvollsten Events, die ich in den letzten 2-3 Jahren eCommerce Karriere gesehen habe. Somit ziehe ich meinen Hut vor Raluca und Andrei Radu für die großartige Organisation, aber vor allem für die grandiosen Speaker und Inhalte, welche drei Tage lang, drei Bühnen lückenlos mit Innovation gefüllt haben. Bullshit-free Zone!

Digital Ignorants sind wir

Durch die Reihen durch, haben die Speaker aufgrund von Zahlen, Daten und Fakten bewiesen, dass die gesamte CEE Region, aber vor allem Rumänien, mobile first nochmals mehr gilt als bei uns im „Westen“. Mobile ist nicht nur ein Trend, sondern das einzige Endgerät, welches wirklich genutzt wird. Der Großteil der rumänischen Kunden besitzen nämlich in den seltensten Fällen einen Desktop PC oder einen Laptop, sondern surfen, kaufen und bewegen sich im Netz nur mehr über das mobile Endgerät. Tablets, auch eher selten zu finden. Die rumänische Bevölkerung ist somit über Desktop gesprungen und hat sich gleich dem mobilen Nutzungsverhalten angenommen. Deshalb lassen sich auch in diesem Bereich die meisten Fortschritte erkennen.

Der Einsatz von gratis Tools ist in Rumänien immens. Google ist deren bester Freund, so auch Elisabeth Moraru ( Country Manager Google Romania). Sie weiss, dass nicht nur Google das gelbe vom Ei ist, jedoch im eCommerce gibt es ausreichend Tools, um alles zu tracken und zu steuern, wie man es gerne haben möchte und im Endeffekt auch braucht. Google Analytics, Google Trends sind alles Tools, die man mit wenig Aufwand implementieren kann und somit bereits viele wichtige und vor allem spannende Insight generieren kann. Denn es heisst, rumänische Kunden sind anspruchsvoller als die deutschsprachigen. Wieso man das weiss? Weil Rumänen immer schon etwas fancy waren und die „Extrawurst“ obendrauf brauchen. Höflichkeit, Entgegenkommen und besonders viel Respekt sind hier zweifelsohne gefragt.

Online Kartenzahlungen größer als ATM-Abhebungen

Ja, das ist wahr. 2015 wurde online mehr über Kartenzahlungen eingekauft als man als Konsument selbst am ATM Geld abgehoben hat. Dies sagt Roxana Petre, Business Development Manager Romania Mastercard Europe. Man kann sich ja dann vorstellen, dass 2016 die Anzahl an Kartenzahlungen gestiegen ist. In Rumänien ist vor allem die „Ratenkarte“ besonders beliebt. Der Konsument bezieht eine solche Karte bei seiner lokalen Bankfiliale, hinterlegt Daten und eine (sehr geringe) Risiko-Absicherung und schon kann es losgehen! Ein großer Teil der 4% eCommerce Anteil am Gesamthandel kann man nämlich diesen Ratenkäufen zuschreiben. Beim Ratenkauf gibt es auf der Karte ein bestimmtes Limit, welches by the way ziemlich hoch ist, über das man verfügt. Die durchschnittlichen monatlichen, die man dann abbezahlt betragen ungefähr 100 bis 200 Rumänien Bei (RON), was umgerechnet knappe 35-50 EUR sind. Der durchschnittliche Warenkorbwert in rumänischen Onlineshops liegt bei 300 RON, was umgerechnet 65 EUR entsprechen. Es gibt jedoch eine simple Regel, beim Kauf auf Raten in Rumänien: Je länger die Raten-Abzahl-Zeit ist, umso höher der Warenkorbwert. Macht Sinn, oder?

 

Technologisch auch sehr weit fortgeschritten

Ja, in Rumänien gibt es Chatbots. MobilPay hat einen Service-Chatbot, wessen Name Vasile ist. Das ist ungefähr so wie Dieter in Deutschland und Walter in Österreich. Ein typischer Name, der Vertrauen wecken soll. Macht Sinn, auch bei den Rumänen. Diese sind nämlich technologisch weiter entwickelt als manch anderer Shop und andere Konsumenten im deutschsprachigen Raum. Bezahlen mit Bitcoin bspw. ist auch gang und gäbe in CEE. In Rumänien zumindest, haben Online Shops, welche MobilPay im Einsatz haben automatisch auch die Bezahlt mit Bitcoin freigeschalten, und siehe da, es wird verwendet. Natürlich nur ein kleiner Teil der Konsumenten, aber immerhin. Die Möglichkeit besteht und es besteht eine Fee von 0.00% des Kaufpreises.

Das Vertrauen der Konsumente ist sehr wichtig

Das ist wohl doch ein Ost-West Gefälle bzw. ein Generationen Thema. In der deutschsprachigen Region kauft man auch mal bei dubiosen Onlineshops, Hauptsache man bekommt sein Wunschprodukt. Auch ein dubioser Händler auf eBay wird in Kauf genommen, wenn es doch das schöne Geschenk werden soll. So nicht in Rumänien. Dort ist es wichtig, dass die Konsumenten Vertrauen in den Shop und die Produkte haben. Was aber paradoxerweise, sich nicht im rumänischen Gütesiegel Trusted.ro widerspiegelt. Denn nur die wenigsten Händler verfügen über ein Gütezeichen. Das Vertrauen der Konsumenten gewinnt man im rumänischen eCommerce nämlich NOCH nicht mit Zertifizierungen. Meine Tante oder die Cousine müssen dort schon einmal gekauft haben, und mir davon erzählt haben, dass ich überhaupt in Erwägung ziehe, in einem Online Shop wirklich etwas zu kaufen. So funktioniert Vertrauen in CEE.

Rumänisches eCommerce Gütezeichen

UX auch in CEE ein großes Thema

Karl Gilis von AG-Consult sagt auch: „Persuosion only works on good websites“. Er zeigt sowohl in seinem 45 min. Vortrag als auch in seinem 1,5 Stunden Workshop am zweiten Tag der Veranstaltung, wie wichtig es ist, dem User / dem Konsumenten entgegenzukommen. Man will nicht sagen, dass der Kunde dumm ist, aber (und das ist nicht böse gemeint, wir alle sind Konsumenten) – gewisse Tricks funktionieren eben besser. Stichwort: Call to Action Banner, Click Attraktionen, Farben, etc. Er rät stark von Video ab und sagt auch klar dazu, je einfacher und simpler die Seite, umso mehr Erfolg. Auch Personalisierung spielt eine große Rolle. Bei seinen großen Kunden, unter anderen auch Samsonite hat er gesehen, dass es funktioniert hat. Great Marketing Starts with „not sucking“! Ein sehr guter Ansatz, welcher vor allem die Händler auf seine Seite gezogen hat. Denn mindestens 30% der Händler im Raum, haben sich in den Worst Practice Beispielen gefunden und haben Besserung geschworen. Ein interaktives Miteinander, das ich persönlich bis dato bei keiner einzigen Konferenz so erlebt habe!

Auf die Probleme der Konsumenten eingehen! Sie dort abholen, wo sie gerade sind und wie sie sich gerade benehmen. Mithilfe von einfachen Tools, keine Rocket Science, kann man hier schon sehr viel erreichen. Hier spielt auch das A/B Testing eine große Rolle.

Don’t play Hide and Seek with your customers!

Auch Social Proof ist ein Thema, das nicht unentdeckt bleiben soll. Word of mouth, Using numbers and add Pressure – Geheimnisse, die eigentlich nicht geheim sind, sondern nur zu selten genutzt werden! Achtung liebe Händler, das Geld bleibt aufgrund von Grafik und Schönheit auf der Strecke. Es muss nämlich nicht immer die größte und schönste Foto sein, wenn der Kunde sich selbst in den Informationen, im gesamten Shop nicht wohl fühlt.

Courier Services und Marketing

Ja, es mag stimmen, dass Rumänien sehr viele Dörfer hat, trotzdem darf man die Power der „Landeier“ nicht unterschätzen. Es ist nicht gelogen, wenn wir sagen, dass der meiste Umsatz online natürlich aus den Großstädten kommt. Trotzdem hat ebenfalls jedes zweite bis dritte Haus am Land einen Internetanschluss und sobald etwas bestellt wurde, liefert es der Kurier auch hin. Hauptsache gekauft! Es gibt in Rumänien 3.000 nationale Kurierunternehmen. Das erklärt auch, weshalb der Sponsor des GPeC Summits FAN Courier war. Hingegen haben die meisten Händler Angst vor dem so genannten E-Fulfillment. Erschreckenderweise bieten es auch die wenigsten Kuriere in Rumänien an. Es ist zurzeit noch ein zu hoher Aufwand, um es bei vielen Händlern auszurollen. Die Händler sind nämlich nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen. Was bedeutet, dass die Waagschale, den Einsatz nicht gerechtfertigt. Jedoch sind sich die 5 größten Kuriere einig: „Wir arbeiten stark daran!“

Zu dem Thema White Goods Delivery haben alle dieselbe Meinung: Wir verrechnen einfach separat und extra. Die Lieferbedingungen (barrierefrei, etc.) sind in Rumänien nicht wirklich gegeben, was Kuriere jeden Tag aufs Neue vor größeren Herausforderungen stellt. Trotzdem akzeptieren Kunden erhöhte Kosten aufgrund der Lieferung oder sollte mal ein Aufpreis aufgrund von erschwerten Situationen fällig sein. Hier will auch keiner die Versandspesen zurück. Die Debatte bleibt trotzdem bei den Händlern aufrecht: Versand- oder Retourkosten erlassen? Meistens sind es die Versandkosten – ein guter Trick, denn sobald das Produkt zu Hause angekommen ist und es nicht gefällt, will keine mehr für die Retoure selbst bezahlen. Irgendjemand aus der Familie wird es wohl haben wollen. So der Ansatz der Konsumenten, sehr zur Freude der Händler.

Auch für den Black Friday stecken die Händler in den letzten Vorbereitungen. Am 01.09.2017 werden die ersten Testläufe gestartet, was bedeutet dass bereits im Sommer die Flotten aufgestockt werden. Da schau her! Vorzeigebeispiel CEE – Vorbereitung en Point. Voice Collect, Food Commerce, Logistik Zentren, etc. mit all‘ diesen Themen setzen sich Dienstleister und Händler in Rumänien auseinander. Und das mit einer Geschwindigkeit, die man sich in der gemütlichen DACH Region wünschen würde. Hut ab Rumänien, Blabla ist bei euch Fehl am Platz! Richtige Macher Typen, die Erfolge auch mit Zahlen beweisen können.

Zum Thema Marketing lässt sich im Prinzip eine 1 zu 1 Kopie der Probleme im deutschsprachigen Raum erkennen. Re-Targeting ist wichtig und Stammkunden kosten einfach viel zu viel. Die Kundenbindung funktioniert jedoch viel schneller und einfacher in Rumänien. Weil man genau weiss, was der Kunde gerne haben möchte. Diese „Extrawünsche“ zu erfüllen kosten initial einen Mehraufwand, zahlen sich aber im Nachhinein zu mehr als 100% aus. Das haben die Händler verstanden und die Dienstleister freuen sich, wie ein kleines Kind zu Weihnachten. Ihre Services werden nämlich gebucht, können aber bei der kleinsten Abweichung der Ziele sofort wieder gekündigt werden. Ja, hier sprechen wir von hartem Business. Leerläufe kann sich nämlich im „armen“ Ostblock-Land keiner leisten.

Trends sind:

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  • Newsletter optimierung
  • Social Selling
  • Personalized Messaging
  • etc.

Da braucht es kein Bullshit-Bingo um zu verstehen, dass die Anforderungen der Konsumenten und dementsprechend die Probleme bei den Händlern und Dienstleistern überall im Digitalbusiness dieselben sind. Also weinen bringt sich nichts. Wir sitzen alle im selben Boot! Der Unterschied liegt im wesentlichen darin, dass in Rumänien Fehler (ob Händler oder Dienstleister, spielt keine Rolle) zugeben und somit eine ganz andere Gesprächsbasis mit dem Gegenüber ausüben. Unwissen kann auch vorkommen, was dazu führt, dass sich jedes Kettenglied im Digitalbusiness in Rumänien miteinander vernetzt und versuch Synergien zu bilden. Was nicht zu Konkurrenzkämpfen wie im römischen Kolosseum führt, sondern zu wunderbaren Zusammenschlüssen, die für beide Seiten nur Vorteile (vor allem monetär) zeigen.

Danke Romania!

Aus persönlicher Sicht kann ich behaupten, dass es eine der besten eCommerce Konferenzen in den letzten 2-3 Jahren war. Für alle nicht-rumänisch Speaker: es gibt eine Simultanübersetzung jedes einzelnen Talks, somit kann man jedem Speaker lückenlos folgen. Das Know-How hat sich ausgezahlt und die Kontakte dort sind auch großartig! Absolut eine Reise wert. Das nächste GPeC Summit findet am 14-15 November (wieder in Bukarest) statt. Raluca Radu, eine der Hauptorganisatorinnen wird auch am A-COMMERCE Day 2017 in Wien auf der Bühne stehen! Wir freuen uns schon sehr darauf!

GPeC Summit Romania

Amazon Performance Faktoren

In Teil 1 und 2 haben wir bereits über die Gründe, weshalb der Amazon Marktplatz eine gute Ergänzung oder vielleicht […]

In Teil 1 und 2 haben wir bereits über die Gründe, weshalb der Amazon Marktplatz eine gute Ergänzung oder vielleicht sogar ein Ersatz für den eigenen Onlineshop sein kann. Ebenso haben wir die Rankingfaktoren für den Vertrieb exklusiver Produkte vorgestellt.  In Teil 3 widmen wir uns der Ranking Optimierung beim Vertrieb nicht-exklusiver Produkte und also um die Buy-Box.

Amazon vs. Google – Ranking

Die sogenannte Buy-Box-Optimierung richtet sich an Verkäufer von Produkten, die mindestens ein weiterer Händler auf Amazon anbietet. Wer in der Buy Box erscheint, hat definitiv eine höhere Chance Verkäufe zu erzielen. Doch diese Plätze sind hart umkämpft.

Was ist die Buy Box?

Wird ein Produkt von mehreren Händlern angeboten, wählt Amazon einen favorisierten aus und hinterlegt ihn als bevorzugten Verkäufer in der Buy Box. Das heißt, dass dieser direkt mit dem „In den Warenkorb“-Button verknüpft ist.

Amazon Ranking vs. Google

Der wichtigste Faktor im Algorithmus der Buy Box ist die Versandmethode. Grundsätzlich wird zwischen zwei Alternativen unterschieden:

  • Versand durch Amazon (FBA, Fulfillment by Amazon)
  • Versand durch den Händler selbst (FBM, Fulfillment by Merchant)

 

Bei Versand durch Amazon nutzen die Händler die Versand- und Lagerkompetenz von Amazon. Sie senden ihre Produkte in ein Amazon Zentrallager – Versand und Retouren werden von Amazon abgewickelt. Bei der Variante FBM setzt der Merchant alles selbst um. Für welche Variante sich der Merchant entscheidet, hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Buy-Box Entscheidung. Der Maßstab für die Versand- und Retouren Abwicklung ist allerdings sehr hoch. Der Maßstab ist schlicht die „Amazon-eigene“ Fulfillment Leistung. Dadurch bekommt der Merchant der sich für FBA entscheidet automatisch den höchsten Score von 100 Punkten. Dieser ist jedoch kaum zu erreichen. Nicht zu vergessen, dass Produkte, die über Amazon versandt werden, Prime-fähig sind und damit die Conversionrate natürlich deutlich höher ist.

Allerdings muss auch in Betracht gezogen werden, dass das Fulfillment durch Amazon seinen Preis hat. Hier gilt es die diversen auschlaggebenden Parameter in die eigene Berechnung einfließen zu lassen, um damit die Basis für eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Weitere Bewertungskriterien für die Buybox:

  • Preis
  • Seller Rating
  • Versand Dauer
  • Versand Zuverlässigkeit
  • Anteil problematischer Bestellausführungen
  • Händlerbewertungen
  • Reaktionszeit auf Kundenanfragen

Buy Box auf Amazon

Fazit

Amazon ist aktuell schon die „Produkt-Suchmaschine“ und diese Stellung wird noch weiter ausgebaut werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Produktdetailseiten bei Amazon sehr gute Google Rankings einfahren. Aufgrund der höheren Conversionrate, im Vergleich zu eigenen Shops, kann es durchaus Sinn machen zusätzlich auf Amazon zu verkaufen. Es gibt bereits Händler, die nur noch auf Amazon verkaufen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Noch lässt sich Amazon SEO relativ einfach umsetzen. Es ist anzunehmen, dass auch Amazon seinen Algorithmus (ähnlich) wie Google anpasst und SEO dadurch deutlich komplexer wird.

Den Chancen stehen natürlich auch Anstrengungen gegenüber. Vor allem beim Verkauf nicht exklusiver Produkte, mit denen man mit anderen Konkurrenten in der Buybox konkurriert, gilt es einige Grundregeln zu beachten, die entweder teuer (Fulfillment by Amazon) oder sehr aufwendig (Fulfillment by Merchant) sind. Da dies nur ein grober Überblick über den Amazon Marktplatz ist und es noch sehr viel zu sagen gäbe (Bewertungen aller Art, Werbung auf Amazon, Tracking Möglichkeiten, andere europäische Marktplätze, …) ist es sehr wahrscheinlich, dass von uns weitere Teile folgen.

Internationaler Handel? You wish!

Wie die EU und nationale Einzelgänge die Branche bedrohen Internationaler Handel über alle Grenzen hinweg – das ist der Leitgedanke […]

Wie die EU und nationale Einzelgänge die Branche bedrohen

Internationaler Handel über alle Grenzen hinweg – das ist der Leitgedanke einer global vernetzten Welt. Ein Traum für jeden mutigen Händler. Doch leider handelt es sich dabei nicht um die Realität. Ob nationale Regierungen oder EU-Vorschriften – immer wieder werden Unternehmen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Teilweise werden Vorgaben sogar zu ernst zu nehmenden Problemen, die ganze Geschäftsmodelle in manchen Ländern unmöglich machen – bekannte Beispiele finden sich hier vor allem in der Share-Economy. Uber und Airbnb lassen grüßen. Doch nicht nur solche Unternehmen ächzen unter den Vorschriften. Auch einfache Online-Händler sind betroffen.

Eigentlich will die EU niemandem etwas böse. Ganz im Gegenteil. Man ist eigentlich darum bestrebt, den internationalen Handel voran zu treiben, Hürden abzubauen und es den Verbrauchern in der gesamten EU es einfacher zu machen, online einzukaufen. Keyword ist hier jedoch „Verbraucher“. Denn was für die gut ist, muss nicht auch für Gewerbetreibende gut sein.

Ausweitung der Beweislastumkehr

Bestes Beispiel dafür ist der Vorstoß der EU im Gewährleistungsrecht. In einem 2015 vorgestellten Richtlinien-Entwurf plante die Kommission die Gewährleistung EU-weit auf zwei Jahre deckeln. Für Händler aus bestimmten EU-Ländern tatsächlich eine äußerst positive Nachricht, bedenkt man, dass beispielsweise in Schweden drei Jahre und Irland bis zu sechs Jahre Gewährleistung gilt. Für deutsche oder österreichische Händler hingegen würde sich nichts ändern – hier gelten bereits zwei Jahre Gewährleistung. Wobei: In Österreich gibt es auch eine dreijährige Gewährleistungsfrist, allerdings nur bei  unbeweglichen Sachen wie einem Haus oder ähnlichem. Für bewegliche Dinge wie Bücher, Geräte oder vergleichbares sind es zwei Jahre. Aber wie man weiß, hat jede Medaille immer zwei Seiten. Denn ein anderer Vorschlag der EU-Kommission sieht die Ausweitung der Beweislastumkehr vor. Bislang geht das österreichische Recht davon aus, dass Mängel, die innerhalb der ersten sechs Monate nach Übergabe auftreten, das Produkt von vornherein mangelhaft war. Heißt im Klartext: der Verkäufer muss beweisen, dass dem nicht so war. Nach Ablauf der sechs Monate liegt die Beweispflicht beim Kunden. Der Vorschlag der EU-Kommission will die Beweislastumkehr allerdings auf 24 Monate ausweiten. Für Händler bedeutet das, dass sie selbst nach zwei Jahren nach dem Kauf noch beweisen müssten, dass das Produkt nicht mangelbehaftet verkauft wurde. Realistisch betrachtet ein Ding der Unmöglichkeit. Sollte ein harmonisiertes Gewährleistungsrecht mit zweijähriger Beweislast seitens des Handels wirklich kommen, dürfte zu erwarten sein, dass einige Händler durchaus die Preise anziehen werden – schließlich ist dann häufiger mit Umtausch oder Reparatur zu rechnen als bisher. Und die Kosten dafür müssen ja schließlich irgendwo wieder reingeholt werden.

Während auf der einen Seite die EU mit den unterschiedlichsten Vorschriften und Ideen daher kommt, ist die EU aber auch dazu da, gegen protektionistische Tendenzen von EU-Mitgliedstaaten vorzugehen. Denn tatsächlich werden von einigen Mitgliedstaaten Richtlinien nicht umgesetzt, umgangen oder verletzt. Ob Umsatzsteuerregelungen, Transportdokumente oder Importzölle: Unternehmen müssen selbst innerhalb des EU-Binnenmarktes einige Hürden überwinden. Je nach Land gibt es unterschiedliche Regeln, ab welchem Warenwert Lieferanten Steuern an das Bestimmungsland zahlen müssen. Die bürokratische Registrierung ist dabei nicht selten Grund für das Ablehnen von Aufträgen. Zudem fördern beispielsweise Staaten wie Frankreich oder Italien durch spezifische Anforderungen an Produktkontrollen, Verpackungen und Kennzeichnungspflichten heimische Produkte.

Brexit: Eigene Wirtschaft stärken? Internationale Kunden werden Alternativen suchen

Und wenn wir von protektionistische Tendenzen dürfen wir natürlich auch das ganze Thema Brexit nicht vergessen. Denn dieser ist ganz offensichtlich ein herber Rückschritt für den europäischen E-Commerce. Sobald der Brexit wirklich vollzogen ist, fällt der gemeinsame Binnenmarkt mit Großbritannien weg. Das Land wird dann wie ein sogenannter Drittstaat behandelt. Doch statt der eigenen Wirtschaft wirkliche Vorteile zu bringen, hat sich Großbritannien ordentlich was aufgebürdet – denn sehr wahrscheinlich wird es sich ein Kunde aus Österreich drei Mal überlegen, ob er tatsächlich bei einem britischen Händler kauft, da zusätzliche Kosten wie Zölle oder Einfuhrsteuern den grenzüberschreitenden Einkauf viel teurer und somit natürlich auch viel unattraktiver machen werden.  

Und um noch mal auf die beiden zu Anfang genannten Unternehmen zurück zu kommen: Uber und Airbnb haben bereits im Februar 2016 in einem offenen Brief, den insgesamt 47 Unternehmen unterzeichnet haben, an die EU mehr Unterstützung für die Idee der sogenannten Share Economy gefordert. In dem Brief wird unter anderem die Hoffnung thematisiert, dass durch den Einsatz der EU lokale und nationale Gesetze den Geschäftsideen nicht mehr weiter im Wege stehen bzw. diese begrenzen. Dass der Brief dabei nicht von ungefähr kommt, muss wohl kaum noch erklärt werden. Airbnb beispielsweise musste Anfang 2015 einen herben Schlag hinnehmen, als das Berliner Landgericht entschied, dass das Anbieten einer Mietwohnung auf dem Portal Airbnb einen so schweren Pflichtverstoß darstellt, dass der Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen dürfe. Der Airbnb-Konkurrent 9Flats hat sich wegen der schwierigen Lage sogar schon völlig aus der deutschen Hauptstadt zurückgezogen. Und auch Uber musste bereits einlenken, als ein Gericht die Nutzung der App in Berlin im Frühjahr 2014 verbot.

Herzlich Willkommen A-COMMERCE Beirat

Endlich ist es soweit – seit nunmehr 4 Jahren arbeiten wir von A-COMMERCE mit Hochdruck daran, die eCommerce & Multichannel […]

Endlich ist es soweit – seit nunmehr 4 Jahren arbeiten wir von A-COMMERCE mit Hochdruck daran, die eCommerce & Multichannel Branche noch weiter zu professionalisieren und zu beflügeln und gehen jetzt den nächsten Schritt. Wir freuen uns sehr, euch heute den A-COMMERCE Beirat präsentieren zu können.

Erster Beirat für E-Commerce Agenden in Österreich

A-COMMERCE bildet gemeinsam mit namhaften Entscheidern aus der österreichischen Unternehmerlandschaft den ersten E-Commerce Beirat in Österreich. Der A-COMMERCE Beirat soll ein frei zugängliches Expertennetzwerk für die digitale Wirtschaft in Österreich darstellen. Themengebiete sind: Online Handel und die Handelslandschaft in Österreich, Rechtliche Aspekte sowie Datenschutz, Qualitätssicherung und Zertifizierungen von Betrieben und Händlern, kreative Innovation, logistische Herausforderungen aber auch kaufmännische Fortschritte für den Handel.

„Innovation wird als Motor der (digitalen) Wirtschaft gesehen. Gerade in einer derart schnelllebigen Gesellschaft, ist es für den Erfolg von Unternehmen essentiell, up to date zu bleiben. Dem Puls der Zeit zu folgen steht somit ganz oben auf der Agenda.“ – so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE und Initiator des Beirates.

A-COMMERCE hat in den vergangenen vier Jahren, Unternehmen in Österreich durch digitale Höhen und Tiefen begleitet. Die Erfahrung zeigt, dass sowohl KMUs als auch Konzerne, mit dem Thema E-Commerce zu kämpfen haben. „Es ist für österreichische Unternehmen, insbesondere natürlich auch im Handel immens wichtig, eine eigenständische E-Commerce-Identität aufzubauen, um im inländischen aber auch grenzüberschreitenden Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein.“ so Anja Hochmeier, Konzernleitung eBusiness pbs Holding.

A-COMMERCE ruft E-Commerce Beirat ins Leben

Der E-Commerce Beirat bildet ein Gremium, welches aus verschiedenen Perspektiven die unterschiedlichen Aspekte des Online Handels aber auch der Digitalisierung in Unternehmen ausleuchtet. „Der A-COMMERCE Beirat will hier neue Maßstäbe setzen und durch proaktive Maßnahmen Unternehmen einen Hands-On Approach geben“ sagt Dr. Andreas Seling, Beiratsmitglied und Rechtsanwalt bei DORDA über den ersten E-Commerce Beirat in Österreich. Gebündeltes Know-How aus der Praxis bringt in Zukunft die verschiedenen Beiratsmitglieder in regelmäßigen Abständen an einen Tisch. Diese einzigartige Konstellation hierzulande bietet einen Rundumblick auf die Herausforderungen im Online Handel.

Beiratsmitglieder und Themenschwerpunkte

Initiator: Stephan Grad – Geschäftsführer A-COMMERCE und Initiator des ersten E-Commerce Hub in Österreich „Digital Alpha Hub“

B2B Agenden: Mag. Anja Hochmeier – Konzernleitung eBusiness, pbs Holding AG

Risk Management & Inkasso Service: Christian Kren – Geschäftsführer, IS Inkasso

Marketing & Online Agenden: Daniel Friesenecker – Geschäftsführer, Friedacon Online Consulting

Networking & Zertifizierung: Monica Rintersbacher – Geschäftsführerin, Leitbetriebe Austria

Payment: Christian Renk – Geschäftsführer, Klarna  & SOFORT Überweisung Österreich

Recht & Datenschutz: Dr. Andreas Seling – Rechtsanwalt, DORDA Attorneys at Law

Marktplätze: Eric Hofmann – Geschäftsführer,Post E-Commerce

Qualitätssicherung: Thorsten Behrens – Geschäftsführer, E-Commerce Gütezeichen Österreich

Logistik & Urban Development: Gabriel Aufreiter, Director Business Development Austria, cargo partner

Kaufmännische Agenden: Gerhard Habtmann – Geschäftsführer, Gerhard Habtmann Unternehmensberatung und Sanierung

 

 

Mit der Maus rund um die Welt – Das ist eCommerce

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, […]

International als Händler verkaufen

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, ganz neue Kunden zu erreichen. Denn in der virtuellen Welt verschwinden die Entfernungen, verwischen die Grenzen. Wir wissen, wie Online Händler den Schritt über die Grenze schaffen.

Als Amazon und Ebay 1995 die ersten Waren über das seinerzeit noch neue Medium Internet verschickten, hätte wohl niemand gedacht, dass dem Online Handel so eine rosige Zukunft bevorsteht. Heute, gut 20 Jahre später, scheint eine Welt ohne Einkauf per Mausklick kaum noch vorstellbar. 93 Millionen Pakete wurden im vergangenen Jahr an Privatkunden ausgeliefert – und zwar allein in Österreich. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr davor, ergab das Branchenradar von Kreutzer, Fischer und Partner. Insgesamt haben die Österreicher im vergangenen Jahr Waren im Wert von 3,4 Milliarden Euro bei den inländischen und internationalen eCommerce-Anbietern gekauft.

Potenzial liegt in globalem Handel

Viel Geld – doch das Potenzial des eCommerce liegt woanders. Das Einkaufscenter Internet macht nämlich nicht an der Landesgrenze Halt. Weltweit wurden im Online-Einzelhandel im Jahr 2015 1.548 Milliarden US-Dollar umgesetzt, hat das deutsche Statistik-Portal Statista ermittelt – und prognostiziert für das Jahr 2020 einen globalen eCommerce-Umsatz von 4.058 Milliarden US-Dollar. Den weiterhin rasanten Anstieg begründen die Statistiker unter anderem damit, dass laut dem A.T. Kearney Global Retail eCommerce Index im Jahr 2015 weltweit nur rund 1,47 Milliarden Menschen online einkauften. Bei derzeit insgesamt etwa 7,4 Milliarden Menschen gibt es noch erhebliches Potenzial.

Schritt über die Grenze wagen

Für Österreichs Einzelhändler ist es also höchste Zeit, den Schritt in die virtuelle Welt zu wagen, können sie doch via Internet mehr als sieben Milliarden Kunden erreichen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Vor allem gilt: Grenzüberschreitender Online Handel braucht mehr als nur das Übersetzen der Shop-Website! Doch es gibt einige Strategien, die bisher national agierenden Online Händlern den Übergang von der nationalen in die internationale Verkaufswelt erleichtern.

So sollten expansionswillige Verkäufer zunächst die Wettbewerbslandschaft, bereits bestehende Angebote sowie Kaufkraft und Preispolitik der Wettbewerber in der Region, die sie erobern möchten, analysieren. Im Abgleich dieser Rahmenbedingungen mit dem eigenen Angebot ermitteln sie ihren Unique Selling Point (USP). Aber Achtung: Der USP je nach Region oft verschieden – so darf zum Beispiel der USP für einen südostasiatischen Markt nicht mit dem in der Heimat gleichgesetzt werden.

Deshalb gilt gerade im globalen Handel: Think global, act local. Denn wer international erfolgreich sein will, muss sowohl seine Webseite in die jeweilige Landessprache überführen, als auch die Produktpreise in der Landeswährung ansetzen. Dazu reicht es aber nicht aus, nur die Informationen zu übersetzen. Webseiten, die im Heimatmarkt als benutzerfreundlich und attraktiv gelten, rufen in anderen Märkten nicht unbedingt die gleichen Assoziationen hervor. Auch Adressfelder in Formularen oder die lokaltypische Schreibweise von Namen und Anschriften muss angepasst werden. Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen landestypische Bezahlmethoden, die im jeweiligen Land oft einen enormen Verbreitungsgrad haben.

Lokale Profis helfen beim Markteintritt

Auch gilt es, lokale Aktionszeiträume – wie den Black Friday in den USA – und die landesspezifischen Eigenheiten der neuen Kundengruppe zu beachten. So sind zum Beispiel amerikanische Konsumenten eher kaufbereit, wenn Versand und Rücksendung kostenlos sind. Hilfreich bei der Analyse der landesspezifischen Eigenheiten sind lokale Experten. Sie kennen sich auf dem jeweiligen Markt aus, können die Vorteile des Angebots für die Käufergruppe herausstellen und setzen lokale Vermarktungsmethoden um. Doch die einheimischen Profis können noch mehr: Vor allem helfen sie, rechtliche Hürde beim Eintritt in einen fremden Markt zu meistern, wissen, welche Genehmigungen es braucht und wo Fallstricke lauern, und kennen Steuergesetze und rechtliche Grundlagen des jeweiligen Landes. Ein professionelles internationales Partnernetzwerk spielt deshalb für Online Händler, die Märkte rund um den Globus erobern wollen, eine entscheidende Rolle.

Wer diese Tipps berücksichtigt und den Mut fasst, international zu denken – und zwar nicht nur Richtung Deutschland oder Schweiz –, wird mit Erfolg in einer ganz neuen Größenordnung belohnt. Als heimischer Ansprechpartner stehen wir Online Händlern bei der Expansion mit Rat und Tat zur Seite.

Customer Centric Thinking als Zukunft des Multichannel Handels

Customer Centric Thinking stellt dem Begriff entsprechend den Kunden in den Mittelpunkt aller Marketing-Aktivitäten und ist die Zukunft des Multichannel […]

Customer Centric Thinking stellt dem Begriff entsprechend den Kunden in den Mittelpunkt aller Marketing-Aktivitäten und ist die Zukunft des Multichannel Handels. Es gibt im eCommerce durchaus auch den entgegengesetzten Ansatz, nämlich das Product Centric Thinking, das von der Produktentwicklung als Zentrum aller Marketingüberlegungen ausgeht. Customer Centric Thinking gilt aber als wesentlich erfolgsträchtiger für den Online Handel.

Warum ist Customer Centric Thinking so bedeutsam?

Manager und Produktentwickler von Unternehmen tendieren dazu, den Fokus auf die internen Prozesse zu legen. Das ist auch verständlich, weil ein Produkt sehr großer Anstrengungen bis zur Markteinführung bedarf. Kunden möchten aber wenig über die Produktentwicklung wissen, vielmehr interessiert sie der Nutzen eines Produkts. Unternehmen müssen ihre Philosophie daher auf den Kunden zentrieren: Was bringt ihm eine Neuentwicklung? Wie lässt sich dieser Nutzen im Marketing darstellen? Welche Kanäle sind hilfreich, um diese Vorteile zu kommunizieren? Customer Centric Thinking bezieht sich darüber hinaus nicht nur auf die Produktentwicklung, sondern auch auf den Service. Kunden wünschen einfache Reparaturen, einen erstklassigen technischen Support und am besten die Möglichkeit, diesen 24/7 erreichen zu können. Auch hierfür sind viele Kanäle hilfreich. Unternehmen, die auf den Kunden fokussiert denken, erreichen eine hohe Kundenbindung, die wesentlich kostengünstiger erfolgen kann als die Gewinnung von Neukunden. Das führt zu konstanten und steigenden Umsätzen sowie höheren Margen.

Umsetzung von Customer Centric Thinking im Online Handel

CRM-Programme (Customer Relationship Management) für den Umgang mit den Kunden gibt es genügend, sie richten sich allerdings überwiegend an Hersteller und Direktvertreiber. Der eCommerce kann einen konsequenten Multichannel Ansatz nutzen, um Kunden überall zu erreichen. Durch die Verwendung von PCs, Smartphones und Tablets können Kunden heute immer und überall Kaufentscheidungen treffen. Eine konsequente Multichannel-Strategie holt jeden Interessenten dort und dann ab, wo er sich räumlich und zeitlich gerade für ein Produkt interessieren könnte. Das stellt ihn in den Mittelpunkt aller Marketingüberlegungen und ist die Fortsetzung des CRM-Ansatzes von Produzenten im Handel. Es ist konsequentes Customer Centric Thinking.

Was gehört zum Multichannel Ansatz?

Das Marketing über mehrere Kanäle umfasst grundsätzlich zwei Teilbereiche:

  • Werbung offline und online jeweils auf verschiedensten Kanälen
  • Vertrieb über alle erdenklichen Marktplätze

Während das Wissen um verschiedene Werbekanäle inzwischen Allgemeingut geworden ist (SEO, SEM, Social Media Marketing, auch Print, TV, Hörfunk), fehlt es im Online Handel bisweilen am Bewusstsein, wie viele Vertriebskanäle es eigentlich gibt. Doch die deutlich gestiegene Konkurrenz erzwingt im eCommerce ein Umdenken. Der eigene Online-Shop ist längst nicht die einzige Möglichkeit, Produkte an im Netz zu verkaufen. Vielmehr können Online-Händler diverse Verkaufskanäle nutzen. Allerdings muss der Vertrieb auf den unterschiedlichen Kanälen richtig angepackt werden. Auf speziellen Marktplätzen wie Amazon oder eBay bewegen sich nämlich teilweise völlig verschiedene Kundentypen. Auch folgt der Verkauf auf diesen externen Plattformen jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten. Diese Fakten zu erfassen und sich nach ihnen zu richten gehört zum Customer Centric Thinking.

Recap 10. plentymarkets Kongress

Es ist Mitte März und wer den eCommerce Event Kalender kennt, weiss dass schon die ersten Highlights der Saison hinter uns liegen. […]

Das Recap von Stephan Grad zum 10. plentymarkets Kongress in KasselEs ist Mitte März und wer den eCommerce Event Kalender kennt, weiss dass schon die ersten Highlights der Saison hinter uns liegen. OMR, Internet World Messe und nun seit letztem Freitag auch der 10. plentymarkets Kongress in Kassel. Ähnlich wie auch Shopware beim SCD schaffen die plenty Jungs & Mädls es immer wieder, eine komplette Branche an einen nicht gerade einfach zu erreichenden Ort zu bekommen, um dort einen Tag lang Neuheiten, Insights und Erfahrungen zu vermitteln.

Für mich selbst war es der erste plentymarkets Kongress seit 6 Jahren – damals war es mein erster Event als Head of Business Development & Sales bei payolution. Da wir selbst in engem Kontakt mit plentymarkets bezüglich unserer Events stehen, wusste ich dass sich das verantwortliche Event-Team einige Ideen hat einfallen lassen, um den Besuchern ein besonderes Erlebnis bieten zu können.

Das ist auch gelungen – denn der 10. plentymarkets Kongress hat nicht nur durch die tolle Location geglänzt, sondern war auch wiedermal mit einem sensationellen Speaker LineUp versehen. Neben Jan Griesel, der natürlich die Eröffnungskeynote gehalten und damit den Change Prozess bei plentymarkets innerhalb der letzten 18 Monate offen gelegt hat, waren Händler und Dienstleister gleichermassen auf der Bühne zu finden. Die Vorträge waren durchwegs sehr praxisgerecht aufgebaut und die rund 1.200 Besucher des Events fanden genügend Tipps & Tricks, welche sie sich mitnehmen konnten.

Meine persönlichen Highlights auf der Bühne waren die Vorträge von

  • Adrian Hotz – Bitcoin, Alexa und der eCommerce der Dinge – Was erwartet uns im Jahr 2017?
    Wie immer hat Adrian es geschafft, durch seine offene Art den anwesenden Gästen die oben genannten Themen sehr einfach und verständlich Nahe zu bringen und es gab durchwegs das Feedback von Zuhörern, dass sie sich durch den Vortrag so richtig motiviert gefühlt haben.
  • Johannes Altmann -Design Thinking – Die Methode für neue Ideen im Shop
    Als ein Urgestein der eCommerce Branche hat Johannes die alten Methoden des Denkens vollkommen über den Haufen geworfen und in 30min erklärt, warum man nicht mehr out-of-the-box denken soll, sondern komplett neue Gedankengänge notwendig sind, um auch in den nächsten Jahren erfolgreich tätig zu sein
  • Philipp Siefer -Unfuck the economy. Sex mit Einhörnern, ist das legal? Kostenlos viral gehen in 3 Minuten!
    Dass die Jungs von Einhorn alles Andere als unscheinbar sind, wissen wir spätestens seit ihrem Vortrag beim A-COMMERCE Day 2016 – und so hat Philipp auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll aufgezeigt, wie man Produkte, Marken aber auch sich selbst unkoventionell vermarkten kann
  • eQ4 – Das eCommerce Quartett lädt zum Konzert
    Die Jungs sind wie immer genial – spannende Ansichten, zum Teil nicht einfach zu verkraften, aber Ihr Erfolg gibt Ihnen absolut recht

Nach der Show ist vor der Show und gemäss diesem Motto wurde das Event nach dem Abendessen mit einem zünftigen Feuerwerk abgeschlossen – wer dann noch Energien hatte, wurde auf die AfterShow Party eingeladen, dort jedoch gilt: „Was auf der plentymarkets AfterWork Party passiert, bleibt auch dort“.

In diesem Sinne freuen wir uns nicht nur auf die nächsten Events im eCommerce Adventkalender, sondern auch sehr auf den nächsten plentymarkets Kongress im kommenden Jahr

Jan Griesel – plentymarkets

Jan Griesel ist Geschäftsführer (CEO) der plentymarkets GmbH. Er legte den Grundstein für plentymarkets bereits 2001 durch den Entwicklungsstart einer […]

plentymarkets in Österreich

Jan Griesel ist Geschäftsführer (CEO) der plentymarkets GmbH. Er legte den Grundstein für plentymarkets bereits 2001 durch den Entwicklungsstart einer eBay-Auftragsabwicklung mit integriertem Online-Shop. Heute verantwortet Jan Griesel die Produktentwicklung und deren Bereitstellung in der Cloud mit dem Ziel plentymarkets zum führenden ERP für eCommerce zu etablieren. Alle Geschäftsprozesse des Handels können mit einer einzigen Software gesteuert werden: plentymarkets. Vom Einstellen der Artikel über die Auftragsabwicklung bis hin zu Zahlung und Fulfillment sind alle Prozesse effektiv miteinander verknüpft, so dass Händler ihren Kunden eine Auftragserfüllung in kürzester Zeit und von höchster Servicequalität bieten können. Anwender profitieren dabei von umfassenden Support-Möglichkeiten und bleiben durch Updates und Neuerungen stets ganz vorne mit dabei.

Jan Griesel Interview

Wenn sich Gründer mit Online Shops selbstständig machen ist immer die erste Frage: Welches Shopsystem wird verwendet? Aber gerade wenn man langfristig erfolgreich ein Business aufbauen möchte, sollte man auch auf die Warenwirtschaft und Prozessautomatisierung nicht vergessen und sich ernsthaft Gedanken darüber machen. Das war bis dato nur durch den Einsatz teurer Systeme möglich. Aber ihr habt mit plentymarkets ZERO eine All-Inclusive ERP als Software as a Service auf den Markt gebracht. Wie kam es zu dieser Idee?

Bereits zum Zeitpunkt der Gründung stand die Erkenntnis im Raum, dass eine Fokussierung auf die vertrieblichen Aspekte des Online-Handels allein nicht ausreicht, um Händler optimal bei ihrem E-Commerce Einstieg unterstützen zu können. Mittlerweile haben sich der Markt und auch die Käufer stark weiterentwickelt: auf der einen Seite wächst der Konkurrenzdruck, gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung der Käufer. Online-Händler stehen somit vor der Herausforderung ein optimales Kauferlebnis mit einer tollen Produktpräsentation, einer schnellen Lieferzeit und einer zügigen Retouren-Abwicklung bei gleichzeitig angespannter Margensituation bieten zu müssen. plentymarkets ZERO ist für diese Herausforderung die passende Antwort: Wir ermöglichen die Abbildung des kompletten E-Commerce Prozesses vom Vertrieb über mehrere Kanäle bis hin zum Versand über eigene oder externe Lager als SaaS-Produkt an. Wir unterstützen damit Händler beim Einstieg in den E-Commerce und können gleichzeitig plentymarkets durch die Cloud so skalieren, dass pro Monat einige 100.000 Bestellungen abgewickelt werden können. Dass wir dazu in der Lage sind, haben wir in der Vergangenheit schon sehr häufig beweisen können.

 

ERP plentymarkets

In den letzten Jahren ist es sehr still um plentymarkets geworden. Seit 2016 geht ihr wieder mit voller Kraft voraus und seid sehr präsent im eCommerce in der DACH Region. Wie kommt es dazu? Was hat sich getan in der letzten Zeit?

Die Stille haben wir gar nicht als solche wahrgenommen: plentymarkets hat sich die letzten Jahre sehr gut entwickelt. Die Anwenderzahlen und die Größe der Organisation haben deutlich zugelegt. Wir haben dabei erkannt, dass ein größerer Veränderungsprozess nötig ist, um den nächsten Wachstumsschritt bewältigen zu können. Dieser Veränderungsprozess fand auf zwei Ebenen statt, die Organisation sowie plentymarkets unser Hauptprodukt wurden einmal auf links gedreht. Wir haben agile Arbeitsmethoden eingeführt, um unsere Reaktionsgeschwindigkeit trotz der stetig wachsenden Komplexität unseres Produkts verbessern zu können. Dabei wurde jedes Team cross-funktional aufgestellt. Wir erreichten dadurch, dass nun viele Entscheidungen direkt im Team getroffen werden können. Dieser große und wichtige Change auf Ebene der Organisation hat uns nachhaltig gestärkt, um die Herausforderung auf Produktebene realisieren zu können: plentymarkets von einer geschlossenen zu einer offenen Software umzubauen. Das Ergebnis ist plentymarkets Version 7, welche unter Verwendung aktueller Technologien an die Anwenderbedürfnisse optimal angepasst werden kann. Kürzlich ging zudem unser Marktplatz für plentymarkets Plugins und die finale Version unserer integrierten Kasse an den Markt.

Somit haben wir nun richtig spannende Themen, die für sehr viele Händler in der DACH Region hilfreich sein werden – darüber lohnt es sich zu reden und deswegen sind wir nun vielleicht etwas weniger still…

eCommerce in Österreich

Die eCommerce Branche ist sehr Prozess lastig. Welchen Rat hast du für Gründer oder frische Online Händler, wenn es darum geht langfristig konkurrenzfähig zu bleiben?

Das wichtigste überhaupt ist die Erkenntnis, dass E-Commerce nicht dadurch ausreichend definiert werden kann, dass Bestellungen über das Internet getätigt werden. Vielmehr ist diese Handelsform getrieben von dem Anspruch Arbeitsprozesse durch den Einsatz technischer Lösungen sehr effizient zu realisieren. Neben Kosteneffekten und einem möglichst schnellen Fulfillment liegt der eigentliche Grund in der einfacheren Möglichkeit der Skalierung. Darum geht es letztlich: der Online-Handel ermöglicht den schnellen Aufbau einer länderübergreifenden Vermarktung von Produkten.

Wer nachhaltig in den Online-Handel einsteigen möchte, sollte daher seine Prozesskette nicht vernachlässigen. Häufig geht die Initiative für den Einstieg in den Online-Handel von der Marketingabteilung eines Unternehmens aus. Die Vermarktung des Produkts steht dabei im Mittelpunkt, und die Frage der Integration in die Prozesse des restlichen Unternehmens wird oft sehr spät gestellt. Hierbei droht die Gefahr, dass Kompromisse zugunsten eines frühen Markteintritts eingegangen werden, welche später den Wachstumsprozess stören.

Folglich ist mein Rat: erarbeiten Sie frühzeitig ein Big Picture und beteiligen Sie alle benötigten Fachabteilungen bereits in einer frühen Projektphase.

Online Handel auf Marktplätzen

Immer mehr Online Händler gehen den Weg in die Multichannelwelt und kombinieren Online & Offline miteinander. Wie unterscheiden sich die Prozesse bei einem reinen Pureplayer und worauf sollen Online Händler aufpassen?

Wir erleben beide Szenarien, häufiger ist weiterhin die Entwicklung, dass stationäre Händler als weiteren Kanal den Online Handel hinzunehmen. Die Herausforderungen sind hierbei vielschichtig, ich gehe hier auf zwei Themenbereiche ein:

Produktpräsentation: jedes Produkt, mit allen wichtigen Eigenschaften und bestenfalls mehreren Produktbildern, muss für den Vertrieb im Netz erfasst werden. Soll ein eigener Webshop aufgebaut werden, müssen die Artikelbeschreibungen zudem einzigartig sein, um eine Suchmaschinenindexierung erreichen zu können. Dieser Aufwand entsteht im stationären Handel gewöhnlich nicht, somit müssen hierfür Ressourcen bereitgestellt werden.

Produktverfügbarkeit: die online angebotenen Produkte, müssen mit einer korrekten Verfügbarkeit versehen werden und der Versand mit in der angegebenen Zeit stattfinden. Sofern kein eigenes Lager für den Online-Handel eingerichtet werden soll, bleibt nur die Kombination. Hierbei werden die Waren jeder Filiale gleichzeitig auch online angeboten. Um Überverkäufe zu vermeiden, muss der Warenbestand der Filialen mit der Online-Vertriebsplattform laufend abgeglichen werden. Hier sehe ich die größte technische Herausforderung, da viele Kassensysteme nur bedingt E-Commerce fähig sind. Wir haben dieses Problem erkannt und bieten daher mit plentyPOS eine Kassenlösung für Multichannel Händler an. Der Händler entscheidet dabei selbst, welche Produkte auch im Webshop oder auf angeschlossenen Marktplätzen angeboten werden soll.

plenty markets im eCommerce in Österreich

Plentymarkets steigt ab 2017 sehr stark in den eCommerce in Österreich ein. Wieso ist dieser Zielmarkt besonders wichtig für euch?

Wir glauben, dass der Online-Handel mittlerweile wirklich in Österreich angekommen und akzeptiert ist. Als in Deutschland die erste E-Commerce Welle losging, bedienten sich viele Käufer aus Österreich noch bei Händlern in Deutschland. Nun sehen wir, dass hier ein eigener Markt mit mehr Händlern aus Österreich heranwächst. Der Zeitpunkt scheint somit günstig. Zudem haben wir viele Jahre Erfahrungen mit einigen tausend Händlern gesammelt und können dadurch mit unserem Produkt hiesige Händler gut bei ihrem Markteintritt unterstützen. Wir freuen uns somit riesig darauf, nach Österreich statt unsere Ski nun eher unser Surfboard mitzunehmen, um auf der nächsten Welle ganz vorne mitreiten zu können.

Zukunft im eCommerce . Future Technologies

Wenn du an eure nächsten 3 Jahre in Österreich denkt, welchen Wunsch hast du an die österreichische eCommerce Landschaft?

Wir möchten ein wichtiger Teil der eCommerce Landschaft in Österreich werden. Wir wünschen uns, dass kreative und einzigartige Produkte entstehen, die nachhaltig erfolgreich online vermarktet werden können. Und abschließend wünschen wir uns, dass österreichische Händler die Chance erkennen, die sich im Omnichannel Handel ergeben und diese auch nutzen. Die passende POS-Lösung dazu haben wir bereits im Gepäck.