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Dessous – Wäsche – Lingerie – Bikini

Diesem Thema widme ich diese Woche unseren Shoptest und habe mich nach kurzer Recherche für den aus Wien stammenden Webshop von Miracle Women entschieden. Der Miracle Women Online-Shop bietet Lingerie, Dessous und Bikinis für Frauen mit Cup-Größe A – G. Er spricht besonders Kundinnen an „von denen etwas mehr da ist” und die einen hohen Anspruch an Tragekomfort und Design haben.

Übersicht

Der Miracle Women Online Shop

Wow! Beim Besuch dieses Online Shops muss ich gleich mal ein Lob aussprechen. Schön schlicht und übersichtlich sind die Angebote und die Aufteilung in diverse wichtige Kategorien.

Ich möchte an dieser Stelle auch gleich direkt das Thema SUCHE und FILTER ansprechen.

suche BaaFehlertolerante SUCHE: Wenn ich mir ein Produkt aussuche, z.B. BADEANZUG und dies ins Suchfeld eingebe, dann bekomme ich auch alle relevanten Ergebnisse angezeigt. Passt. Sobald jedoch ein Buchstabe vertauscht bzw. das Wort falsch geschrieben wird kommt: NICHTS. 

FilterFILTER: Den muss ich hier absolut in den Himmel loben. Was ich hier besonders toll finde ist die Tatsache, dass ich nach allen möglichen Zusammenstellungen von BH-Größe und Cup-Größe bzw. nach Material, Modell und Schnittformen suchen kann. Jede Frau hat ja auch andere Vorlieben und Geschmäcker, somit ist dieser Filter echt TOP! Auch sind die Filtermöglichkeiten an jede Kategorie (BH, Höschen, Bikini, …) angepasst.

Mobiles Shoppen wird in diesem Online Shop auch einfach gemacht. Die Mobile Ansicht ist toll und bedienerfreundlich umgesetzt.

mobile

Ich persönlich finde auch die Produktdarstellung wirklich gut umgesetzt. Die Fotos sind in absolut toller Qualität, hochauflösend und man bekommt von vielen Produkten eine „Rundum-Darstellung“. Mittels „mouse over“ kann man alle Bilder vergrößern und je nach Produkt bekommt man zwischen 2 und 5 verschiedene Fotos und Ansichten zur Verfügung gestellt. Die Produktbeschreibungen sind äußerst ausführlich gestaltet. Auch Pflegehinweise werden zu jedem Produkt extra angeführt. produktTIPPS & TRICKS zu einzelnen Produkten werden auch noch angeführt! Was hier jedoch fehlt: Produktbewertungen – dazu findet man in diesem Shop leider gar nichts.

Tipps

2 Produkte sind für diesen Test schnell ausgesucht. Was sehe ich denn da – die Verfügbarkeitsanzeige ist ja wirklich toll umgesetzt. Zu jedem Produkt finde ich in der entsprechenden Farbe die Angabe, ob die Größe verfügbar ist. Auch Produktempfehlungen sind angeführt – also zu jedem Oberteil ein passendes Unterteil dazu. Gut umgesetzt! Auch positiv zu erwähnen ist, dass alle Größen den gleichen Preis haben. Das ist heutzutage gar nicht mehr selbstverständlich.

verfügbar schwarzverfügbar weissverfügbar make up

renatastiprenateNoch zu erwähnen wäre ein Feature: Renatas Tip! Bei jedem einzelnen Produkt hat Renata die Gründerin von Miracle Women einen Tip für ihre Kunden. Auch wird ein übersichtlicher und umfangreicher Größenberater angeboten. Absolutes Muss meiner Meinung nach – da ja immer anders geschnitten wird. Für Damen „von denen etwas mehr da ist“ wie Miracle Women dies selbst liebevoll bezeichnet gibt es auch eine „Renata Hilft“ Beratungsanlaufstelle.

Warenkorb & Checkout

Naja, wenn wir schon mal im Wäsche-Shop sind … dann werde ich dieses Kauferlebnis hier auch gleich testen. Also, 2 Produkte ausgesucht und ab damit in den Warenkorb. Übrigens kann ich die Produkte – wenn ich als Kunde registriert bin auch in einer Wunschliste zwischenparken. Allerdings ist auch die Bestellung als GAST möglich.

Schnell mal einen Account anlegen und ab in den Checkout. Der ist übrigens wie der gesamte Online Shop schön strukturiert und übersichtlich aufgebaut.

checkout

Ich habe hier auch die Möglichkeit einen Gutscheincode anzugeben oder auch Freunde zu werben. Durch Angabe meines Geburtsdatums erhalte ich zu meinem Geburtstag eine Überraschung. Na da bin ich ja schon mal gespannt drauf!

infos

Die versandkostenfreie Bestellung ist ab EUR 90,–  Warenwert möglich. Heute bezahlte ich mit meiner Kreditkarte. Außer dieser Zahlungsart wird auch noch Sofortüberweisung, Paypal und Nachnahme angeboten. Der „Kauf auf Rechnung“ fehlt leider.

Lieferung , Kundenservice und Retoure

Die Lieferzeit ist mit 1 bis 3 Tagen angegeben. Meine Bestellung wird am Donnerstag abgegeben. Na ich denke doch, dass ich am Montag oder Dienstag mit meiner Lieferung rechnen kann.

PaketlieferungLeider habe ich mich verrechnet. Am Dienstag ABEND (also 4 Tage nach meiner Bestellung) bekomme ich erst mal ein E-Mail, dass Miracle Women den Paketservice (in diesem Fall GLS) den Lieferauftrag erteilt hat. Oh Oh,… naja, aber alles gut! Am Mittwoch mittags ist mein Paket bei mir angekommen. Fast 1 Woche Lieferzeit finde ich persönlich zwar echt lang und da muss ich leider auch Punkte abziehen, aber wenn man das hübsche Paket dann in den Händen hält, schlägt jedes Damenherz höher. Schaut mal, wie schön verpackt! Extra mit Papier umhüllt – so macht auspacken echt Spaß!

Das Paket beinhaltet nicht nur die hübsch verpackte Ware sondern auch die Rechnung und einen Retourenschein. Den müsste man im Retourenfall zwar händisch ausfüllen, aber die Retoure kann KOSTENLOS zurückgesendet werden. Was wäre ein Shoptest ohne Retoure? … Eben! Also, ein Stück ins Paket zurück und ab die Post!

Natürlich habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, das telefonische KOSTENLOSE Kundenservice zu testen. Ein kurzer Anruf bei einer sehr freundlichen Dame die mir all meine Fragen schnell beantwortet – Super Service! Danke!

Fazit

Der Online Shop von Miracle Women erhält 133 Punkte – GUT!

Wirklich toll gefallen haben mir die Möglichkeiten zu Filtern, das kostenlose und vor allem super freundliche Kundenservice, das Design im allgemeinen, die tollen Produktbilder, Produktbeschreibungen, Features wie die Beratung von Renata und natürlich nicht zu vergessen die hübsche Verpackung.

Punkteabzug gibt es für die gar nicht funktionierende fehlertolerante Suche. Schreibfehler werden leider gar nicht verziehen. Das nicht-Vorhandensein von Produktbewertungen gab leider ebenfalls keine Punkte und die lange Lieferzeit musste auch mit wenig Punkten bewertet werden.

Ansonsten Top Shop! Gratuliere!

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 31.03.2016

Tester: Susanne Hüttner

verwendeter Browser: Chrome Version 49.0.2623.110 m

verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z3

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Frauen in der eCommerce Branche

Sie trauen sich nicht und nehmen somit in Kauf, dass ihr Karriereweg sie ins Abseits führt. Sie geben sich damit zufrieden, dass sie hin und wieder ein wenig Verantwortung im Job tragen dürfen – aber bloß nicht zu viel. Dann entsteht Druck. Sie trauen sich vor allem nicht, Tätigkeiten auszuführen, bei welchen Unsicherheit herrscht bzw. wo sie fehleranfälliger sind als ihre männlichen Kollegen.

Women in Tech / Women in eCommerce …

Dieses Thema scheint gerade eben wieder zu florieren. Wir stolpern zumindest immer öfter darüber. Möglicherweise auch aufgrund des Weltfrauentag vor einigen Tagen, aber besonders deshalb, weil die Tech & eCommerce Branche erkennen muss, dass der Frauenanteil in Unternehmen noch immer nicht gestiegen ist. Weshalb ist das so? Wieso trauen sich Frauen nicht, auch in den technisch-lastigen Unternehmen Fuß zu fassen bzw. zumindest versuchen sich in diesen Bereich einzuarbeiten. Liegt ihnen das Tätigkeitsfeld nicht oder liegt es einfach daran, dass Stereotypen erneut Einkehr halten und somit das Interesse und die Neugierde drosseln?

Stereotypen ist ein tolles Stichwort – Wann hat es die westeuropäische Gesellschaft verpasst, Frauen in den technischen Bereichen zu integrieren? Wir sind mittlerweile schon soweit, dass in der digitalen Branche (Mediaagenturen, etc.) der Frauenanteil überwiegt. Trotzdem stehen an der Spitze von Unternehmen, Konzernen, Abteilungen und sogar Teamleiter meistens Männer. Verrückt. Es scheint, als gäbe es nach wie vor einen Wettbewerb, den Männer zumindest für Führungspositionen eindeutig gewinnen.

By the way … Digitale Branche ist nicht gleich eCommerce Branche.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Es gibt Unternehmen und Start Ups, in welchen Frauen auch Führungspositionen einnehmen. An dieser Stelle möchten wir nicht darauf eingehen, ob diese Stellen aufgrund von Fortschritten und Kompetenz eingenommen werden oder ein Team hinter einem weiblichen Gesicht die Fäden zieht. Es gibt nämlich beides 😉

Frauen machen keine Karriere

Haben Frauen genügend Macht im Job?

Der Machtbegriff und die Frau

Setzt man diese beiden Begriffe gegenüber hat Macht in Verbindung mit Frauen entweder einen negativen oder (nicht „und“ !!) politischen Charakter. Der Begriff Macht bei einer Frau wird in 90% der Fälle als negativ empfunden. Macht per se ist aber nicht negativ, sie wird nur sehr oft mit Dominanz und Unterdrückung gleich gestellt und somit negativ verwendet.

Wieder ein Stereotyp, der bedient wird. Der Punkt hier ist aber, dass sich die meisten Frauen selbst im Weg stehen. Nicht nur in der Tech Branche sondern generell in Unternehmen betrachtet, leuchten bei dem Begriff Macht in den Köpfen vieler Frauen die Alarmglocken. Es wird Entscheidungskraft (Macht und Kraft sind wieder zwei Ebenen, über die man lange und breit diskutieren könnte – in einem anderen Beitrag) gefordert aber zu viel Motivation ist dann doch nicht gewünscht? „Wenn ich mich hier zu viel einbringe und jemanden auf den ‚Schlips‘ trete, könnte es ja sein, dass ich aus der Reihe tanze“ … Diese Gedankenstränge gehen bei einigen Frauen soweit, dass sie sogar an die Entlassung denken. Bloß nicht zu viel Initiative zeigen.

Eine weitere Frage tut sich hier auf – wer steckt hinter den Entscheidungen in einem Unternehmen oder einem Team? Wer sitzt am Hebel und drückt die notwendigen Knöpfe? Wer beweist Durchhaltevermögen und besondere Affinität um Probleme zu lösen? Wenn man sich diese Aussagen zu Gemüte führt, kommt man nicht daran vorbei, dass Frauen in vielen Bereichen oft die besseren Anknüpfungspunkte haben.

Die Mischung macht’s eben!

Geschlechterkampf im JobFrauen beweisen sich täglich

Ein anderer Ansatz zeigt, dass sich Frauen in Alltagssituationen (Familie und Co.) besser schlagen als Männer. Teamfähigkeit legen sie alle Mal an den Tag – man möge sich Familien ansehen – Teambuilding Kunst, die in einem Unternehmen nur selten bewiesen wird. An dieser Stelle möchten wir nicht näher darauf eingehen, welches Geschlecht kreativer ist oder analytischer denkt, etc …

Auf der Hand liegt jedoch, dass Frauen mit Zuckerbrot und Peitsche in vielen Situationen besser umgehen können. Eine Eigenschaft, welche auch in Top-Management Funktionen gefragt ist. Man muss eben wissen, wann welcher Ton angeschlagen werden muss. Auf jeden Fall müssen sowohl Frau als auch Mann im Management verstehen, dass es um Beharrlichkeit geht und in einer solchen Position Kernkompetenzen und besondere Eigenschaften / Fähigkeiten erforderlich sind. Frauen können das auch!

Nur trauen sich eben die meisten nicht. Es könnte ja sein, dass man Erfolg hat. Demut am falschen Ort? Fakt ist, dass Frauen gemocht werden wollen. Schiefe Blicke, weil man als Frau erfolgreich ist, erntet man genügend … Aber aus den eigenen Reihen will man Anerkennung und Zuspruch erfahrne. Deshalb auch die oft unangebracht Zurückhaltung – dabei würde hier etwas mehr Egoismus & Egozentrik sehr gut tun!

Frauen kämpfen zu selten um Macht. Macht, mit der sie tadellos umgehen können – keine zu große Herausforderung! Immerhin hat man in Großteil der Fälle ein Team hinter sich stehen, das einen unterstützt. Frauen müssen lernen präsent zu sein und offensiv stärke zu verkaufen – aber noch mehr, diese zu verkörpern. Frauen gehören ins Rampenlicht um zu präsentieren, was Sie und ihr Team geleistet haben. Mehr Mut zu Risiko und zu Erfolgen!

Weihnachtsgeschenke am Online Woman Day kaufen

Am 15. Oktober fand österreichweit der alljährliche WOMAN DAY statt. Wir berichteten bereits darüber. Nächste Woche Sonntag ist es dann soweit – WOMAN DAY goes online. Der Ausnahmezustand wird fortgesetzt und somit besonders leicht gemacht.

Wir finden das natürlich besonders toll und rühren ganz indirekt die Werbetrommel.

Online Handel in Österreich ist uns als A-COMMERCE ein Anliegen (ja, eine Herzensangelegenheit) deshalb ist ein Online WOMAN DAY, der an einem Sonntag stattfindet in unseren Augen ein weiterer Schritt FÜR die Digitalbranche.

Online WOMAN DAY am 15.11.2015

Dass der „Offline“ WOMAN DAY ein Erfolg war, ist nicht schwer zu glauben. Immerhin lässt man sich als Frau „- 60% auf aktuelle Herbsttrends“ nicht zweimal sagen. Da kann die Kreditkarte schon mal beginnen zu glühen. Man shopt schlussendlich nicht jeden Tag so günstig und effizient. Das muss die Männerwelt in diesem Fall auch verstehen 😉

Das shop until you drop Phänomen geht in die zweite Runde. Am 15. November 2015 findet der Online WOMAN DAY statt. Ein Sonntag voller Angebote und SchnäppchenjägerInnen, die sich zur Abwechslung nicht um die nächste freie Umkleidekabine streiten oder die passende Größe gerade im Lager nicht auffindbar ist.

Ein guter Ansatz von österreichischen Online Händlern in Verbindung mit dem WOMAN Magazin, sich zusammenzuschließen und einen Tag lang den Online Umsatz zu boosten. Was der stationäre Handel kann, wollen Online Händler ebenfalls zeigen und sich beweisen. Spannend ist hierbei aber, dass im Gutschein-Sortiment kaum bis keine „reinen“ Online Shops zu finden sind. Bekannte Marken und Offline Shops wollen auf ihren Online Shop hinweisen und die Käufergruppe auch auf der Couch ansprechen.

Ein typischer Fall von Couch Commerce? In diesem Fall, ja.

Die Gutscheine gibt es laut Radiowerbung und Online Banner in der aktuellen WOMAN print Ausgabe. Online findet man sie (heute zumindest) noch nicht. Eine absichtliche Verbindung von Offline und Online? – Könnte sein. Das geht aber in unseren Augen am Ziel vorbei. Wenn schon Online, dann von A bis Z.

WOMAN DAY Online am 15.11.2015

Online WOMAN DAY am 15.11.2015

Österreich weit online shoppen

Weihnachtsgeschenke im November kaufen

Offiziell darf man schon über Weihnachten sprechen – es ist November. Wir haben bereits im September darüber berichtet. Für den Online Handel bedeuten die nächsten 5-6 Wochen bis Weihnachten trotzdem harte Arbeit. Jetzt ist die Zeit, wo sich viele Menschen Gedanken über die schönen Überraschungen für ihre Lieben machen. Einige von uns (ja, auch im Büro) haben ihre Geschenkleiste schon abgehackt und Online alle Einkäufe erledigt. Gut, wir sind ja auch etwas geprägt vom Online Handel, dass es einfach bequemer war, Geschenke online zu kaufen.

Couch. Tee. Endgerät mit einem Internetzugang und am besten noch die Kreditkarte in greifbarer Nähe. So könnte für viele der Weihnachtseinkauf in diesem Jahr aussehen. Der online WOMAN DAY bietet aber vor allem in dieser Zeit – das Datum konnte nicht besser gewählt sein – DIE Möglichkeit schlechthin für Mann und Frau Weihnachtsgeschenke unkompliziert zu besorgen.

Herausforderung für Online Händler

So toll und spannend diese Aktion in den Augen der Online Händler und Ohren der Kundinnen und Kunden auch klingen mag, die Herausforderung liegt trotzdem im gesamten Kaufprozess. An diesem besagten 15. November 2015 darf in den angepriesenen Online Shops nichts schief gehen. Das Einkaufserlebnis muss perfekt sein und zum erneuten späteren Einkauf animieren. Nicht nur der Kaufprozess, sondern auch der Bezahlvorgang, das Shipping und ein eventuelles Retourenhandling muss FÜR den Shop sprechen und darf unter keinen Umständen enttäuschen.

Diese Herausforderung ist aber gleichzeitig eine wunderbare Chance, die Kundinnen und Kunden an die Marke und das Unternehmen zu binden. Eine Chance, die man in diesem Ausmaß nicht oft und auch nicht mit einem solch‘ hohen Medieninteresse schnell wieder bekommt.

Online Handel in Österreich – ein Umbruch?

Der Online Handel in Österreich geht seinen Weg. Die einen besser, die anderen weniger. Dies hat auch der A-COMMERCE Day 2015 am 22. Oktober 2015 gezeigt. Österreich ist noch lange nicht dort angekommen, wo es der Endkonsument gerne hätte. Eine Ausrichtung am Kunden verwebt mit einer gut durchdachten und maßgeschneiderten Strategie ist wichtiger denn je. Der online WOMAN DAY zeigt, dass Konsumentinnen und Konsumenten ihr Einkaufsverhalten ändern. Rein Online wird es auch in den nächsten 5-8 Jahren nicht geben. Trotzdem ist es wichtig, als Online Shop nicht zu versagen bzw. Kunden an größere Konkurrenten bzw. Giganten wie Amazon, Zalando und Co. zu verlieren.

Gut beraten zu sein ist hier eine Kunst, aber auch eine unverzichtbare Notwendigkeit für den Erfolg eines Online Shops. Auch gute und kompetente Partner an die Seite gestellt zu bekommen ist wichtig und entscheidet im Endeffekt über den weiteren Verlauf des Shops bzw. des digitalen Geschäftsfeld.

Fazit

Liebe Shoppingqueens, während eure Traumprinzen und Herzbuben sich den Formel 1 Gand Prix  am Sonntag, den 15. November ansehen, einfach dazu-kuscheln und nebenher shoppen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Mann „Ja“ zu dem schönen Kleid und den passenden Schuhen sagt, ist um ein Wesentliches höher. Ablenkung garantiert!

Diana Versteege von SHEcommerceFrauen ticken anders als Männer – das ist eine klare Tatsache, die wir jeden Tag beobachten können – auch im Einkaufsverhalten, egal ob nun offline oder online. Gerade im eCommerce Bereich, der doch zu einem Grossteil aufgrund des Warenangebots auf das weibliche Geschlecht abzielt, wird dieser Fakt leider immer noch ignoriert.

Inzwischen gibt es jedoch sogar einen eigenen Fachbegriff für die weibliche Einkaufsform: SHEcommerce. Mir selbst waren die Unterschiede lange nicht bewusst, bis ich mich mit einigen Spezialisten zu diesem Thema lange auseinandergesetzt habe – und da diese Einblicke sehr spannend waren, freut es mich, euch heute Diana Versteege zu diesem Thema im A-COMMERCE Interview präsentieren zu dürfen.

1. Diana, was kann man sich unter dem Überbegriff SHEcommerce vorstellen – der ein oder andere hat diese Bezeichnung schonmal gehört, was ist darin alles enthalten?

Dazu möchte ich gerne ein bisschen weiter ausholen, damit es für die Leser verständlicher wird. Ich bin schon seit fast 10 Jahren im E-Commerce selbständig tätig, habe mehrere Onlineshops gegründet und erfolgreich verkauft. In dieser Zeit habe ich bereits mit meiner eCommerce Beratung angefangen und musste feststellen, dass der eCommerce doch sehr männlich geprägt ist, die wichtigen Entscheidungen für und in den Onlineshops werden von Männern getroffen. Oft wird die Zielgruppe dabei teilweise oder auch komplett ausser Acht gelassen, leider. Vielfach ist es so: Kunden = Zielgruppe = Käufer im Onlineshop (egal ob männlich oder weiblich). Es gibt keinen Unterschied in der Ansprache der Zielgruppe, weder auf der einzelnen Shopseiten oder in der Kommunikation und das finde ich sehr bedenklich.

Vor 2.5 Jahren habe ich dann die SHEcommerce GmbH gegründet. SHEcommerce orientiert sich am Denken und Handeln der weiblichen Zielgruppe und rückt die Kundin in den Mittelpunkt der Aktivitäten. Durch die Zusammenarbeit mit meinen Kunden, lernen sie ihre weibliche Zielgruppe kennen und besser verstehen!

Frauen wissen gezielter um die Bedürfnisse anderer Frauen. Ich helfe meinen Kunden die andere, weibliche Sichtweise einzunehmen um diese Zielgruppe zu erreichen. Mit den SHEcommerce Female Facts (curiosity, simplicity, add value, persusion, relationship, beauty, be social, seriousness) bekommt der Kunde ein gutes und besseres Verständnis hierfür. Die Female Facts sind die Grundlage für mein Geschäftsmodell und werden sowohl in Kundenprojekten mit dem Kunden als auch von mir persönlich gelebt.

Meine Kunden bekommen durch meine langjährige eCommerce Erfahrung den Blick von außen, Branchen- und Markenübergreifend.

2. Wie bzw. in welchen Bereichen unterscheidet sich nun das Shopping-Verhalten von Frauen online zu dem von Männern?

Die genetische Information von Männern und Frauen ist zu über 99% identisch. Es gibt eine geringe Abweichung von weniger als einem Prozent. Aber dieser geringe Unterschied wirkt sich auf jede einzelne Zelle unseres Körpers aus. Von den Nerven die Lust und Schmerzen übertragen, bis zu den Neuronen, die Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle übertragen. Und natürlich auch im Shopping-Verhalten. Im Gehirn der Frauen spielen sich beim Einkaufen sehr viel komplexere Dinge ab als bei den Männern. Der Prozess der Kaufentscheidung bei Frauen ist länger und hat auch mehrere Etappen. Das ganze ‚drumherum’ nimmt bei Frauen eine entscheidende Rolle ein, noch bevor sie den ‚Kaufen’ Button klickt. Doch wenn sie sich einmal entschieden hat, sind die Warenkörbe oft grösser.

3) Aufgrund deiner Beschreibung sehen wir, dass es doch sehr grosse Unterschiede zum Teil gibt – wie soll nun mit den unterschiedlichsten Anforderungen umgegangen werden? Bei klar Frauen-Fokussierten Shops ist eine Anpassung ja noch recht einfach, wie aber wäre deine Idee für Shops, die sich klar an beide Geschlechter richten (zb. Sport-Shops)

Es gibt Kleinigkeiten mit grossem Potenzial, die Onlineshops ändern könnten um jede Zielgruppe korrekt anzusprechen wie z.B. die korrekte Ansprache im Newsletter. Big-Data ist in aller Munde, doch ich frage mich manchmal was mit diesen Daten, ausser sammeln gemacht wird.

Statt die Preise in den Vordergrund zu stellen, die Kundin zum Kauf zu ‚drängeln’ kann auch über die Inspiration sehr viel mehr erreicht werden. Eine Möglichkeit über den Austausch der Produkte ist wichtig oder kommunizieren sie die MehrWerte für ihren Kunden. Vielfach ist die Produktsuche noch zu kompliziert und Frauen sind schlicht überfordert. Auch die Checkouts können optimiert werden. Es gibt unzählige Anpassungen die auf der Seite direkt stattfinden können. Und wenn sie die weibliche Zielgruppe korrekt abholen, dann machen sie bei den Männern nichts falsch.

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4) Gibt es deiner Erfahrung nach Änderungen, die Händler auch schon eher schnell und einfach vornehmen können, um beim weiblichen Zielpublikum besser zu punkten?

Schnell und einfach geht leider nicht 😉 Jeder Händler ist anders, ganz individuell und somit sind auch die Kunden unterschiedlich. Wichtig ist es genau hinzuschauen, wer ist diese Zielgruppe und wie kann ich sie erreichen. Allgemein könnte man sagen, das die Kaufentscheidung der Kundin nicht vorrangig aufgrund des Produktpreises erfolgen sollte. Es ist wichtig das Onlineshops eine klare Positionierung und ein exzellentes Einkaufserlebnis mit herausragenden Service und Funktionen für eine hohe Kundennähe und –bindung schaffen. In der Beratung ist es mein Ziel, diese unzähligen Möglichkeiten aufzuzeigen und das ungenutzte Umsatzpotenzial abzuschöpfen

5) Wenn du dir etwas für die eCommerce Branche wünschen dürftest, was wäre das?

Es wird ein Wertewandel weg vom immer schneller-besser-weiter geben. Neue Rollenbilder entstehen, alte gehen. Zufriedenheit wird in Zukunft anders definiert werden und dabei spielt für die weibliche Zielgruppe die (direkte) Kommunikation und das Beziehungsmarketing eine grosse Rolle. Für die eCommerce Branche würde ich mir wünschen, dass sie diesen Wertewandel beachten, hinschauen und hinhören mit dem Blick für das Ganze.