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Heimat. Angekommen. Entspannung. Wohlbefinden. Diese Begriffe assoziiere ich, wenn ich an Tirol denke. Wie heisst es so schön: „Du bist das Land, dem ich die Treue halte, weil du so schön bist, mein Tiroler Land!“ Somit ist es für mich selbstverständlich, dass ich bei der Suche nach einem Zirbenkissen oder nach Hausschuhen aus Filz auch im „heimatlichen“ Onlineshop nachsehe. Das Design der Produkte und den Schriftzug kennt man, somit trägt man das auch gerne.

Einladend ist der Tirolshop von Beginn an. So wie es ein Online Shop auch tun sollte, lädt der Tirolshop.com zum stöbern ein. Große Bilder und Produkte, die in Szene gesetzt werden. Aus werblicher Sicht sicher keine schlechte Idee. Mit der Schrift muss man sich erst anfreunden, aber der Shop selbst macht einen aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck. Die Kategorien sind sinnvoll aufgesplittet und in ein paar Klicks ist man bei dem gewünschten Produkt. Ein Nachteil ist, dass man beispielsweise bei Kleidung nicht nach Größen filtern kann oder Farben, etc. Da kann das Einkaufserlebnis schon beginnen zu leiden. Einen Artikel anzuklicken, unbedingt haben zu wollen und dann feststellen, dass es die eigene Größe nicht gibt, ist eher suboptimal.

Mobil sieht das Einkaufserlebnis wieder anders aus. Der Tirolshop ist nämlich nicht mobil optimiert. Die Website ist zwar in den Proportionen am Smartphone gut dargestellt, aber es gibt nicht die kleinste Andeutung auf ein responsive Design. Schade, dies erklärt aber auch, weshalb der Shop im Speedtest so schlecht abgeschnitten hat. Der Parameter „mobile friendliness“ zeigt es eben auch auf.

Speedtest Google

Fehlertolerante Suche bleibt aus

Auf der Suche nach „Mutzen“ – sorry: Mützen, konnte der Shop leider nichts für mich finden. Komisch, denn der Fehler ist nicht unbedingt schwerwiegend. Ein reiner Spelling-Fehler bzw. für Touristen eigentlich ein gefundenes „Fressen“. Die meisten können ein „ü“ nicht aussprechen, deswegen wird das Produkt schnell zu einer Mutze.Tirolshop.com Fehlertolerante Suche

Gehen wir nun davon aus, dass ich sehr wohl weiss wie man „Mütze“ schreibe … Ich gebe mein Wunschprodukt nach dem ich suche ein und siehe da, ich bekomme auch die korrekten Produkte / Kategorien angezeigt. Somit alles gut, es werden mir sogar ähnliche Produkte angezeigt, wie Kappen, etc. Die Kategorie umfasst nämlich Mützen & Kappen. Den einzigen schwachen Punkt, den ich hier aus „Händler-Sicht“ sehe ist, dass man bei der Anzeige der Suchergebnisse an der Reihung der vorgeschlagenen Produkte arbeiten könnte. Mir werden als erstes Baby Mützen angezeigt. Entweder es wird nicht auf Targeting Möglichkeiten zurück gegriffen, oder die Reihung geschieht nach ….. (belieben?!).
Suchen auf Tirolshop.comTirolshop.com

Tirolshop im Online Shop Test – Onlineshop Analyse von A-COMMERCE

Produktdarstellung

Produktdarstellung im TirolshopDie Produkte werden im Tirolshop sehr gut angezeigt. Große, schöne Bilder, bei denen man sich auch etwas eine Trage- oder Gebrauchssituationen vorstellen kann. Moodbilder sind vor allem bei Fashion Items keine Seltenheit. Da posiert beispielsweise ein schönes Model auf der Hungerburg im Schnee mit der ausgewählten Mütze. Cross Selling versteht der Tirol Online Shop trotzdem wohl anders als es üblich ist. In anderen Onlineshops bekommt man beim Produkt selbst in einer Fußleiste noch das eine oder andere Produkt angezeigt, damit man sich zur Mütze auch ein passendes Shirt kaufen kann. Nicht im Tirolshop! Dort werden einfach neben den üblichen Produktfotos der Mütze (beispielsweise) auch Fotos in Verbindung mit anderen Produkten angezeigt. Das muss reichen. Eher suboptimal gelöst. Denn die Suche selbst funktioniert (wie oben erwähnt) nicht zu 100% deshalb werde ich mir beim organischen Suchen nach dem Shirt (falls ich mir das wirklich antun möchte) etwas schwer tun.
Die Detailansicht der Produkte bietet fast alle notwendigen Informationen. Bei meinem bestellten Zirbenkissen wurde nicht angezeigt, welches Obermaterial der Kissenbezug hat. Bei diesem Produkt waren keine Moodbilder dabei, somit konnte ich mir (ohne, dass ich ein Lineal zur Hilfe nehme) keine Vorstellung darüber machen, wie groß es wirklich ist. Auch bei Teepackungen werden keine Inhaltsstoffe angegeben, was mittlerweile bereits Pflicht ist. Leider sind bei keinen Produkten jegliche Bewertungen oder Verfügbarkeitsanzeigen ersichtlich. Diese gibt es schlicht und ergreifend nicht.

Checkout im Tirolshop.com

Checkout im Tirolshop.comDer Checkout

Von der Mütze zum Zirbenkissen … Ich habe mich entschieden. Auf geht’s zum Checkout. Besonders viel Emotion ist dort nicht zu spüren. Ein kahler Checkout, welcher zwar nützliche und notwendige Informationen enthält, aber definitiv kein „Erfolgserlebnis“ nach meiner Shoppingtour in mir weckt. Jetzt fällt mir auf, dass die USt nur im Checkout angezeigt wird, nicht in der Produktdarstellung beim Shoppen selbst. Dies sollte nicht so sein. Schön wäre es, wenn die USt auch schon beim Produkt selbst angezeigt wird. Das lässt mich trotzdem nicht vom Kauf abkommen und ich gehe den Checkout in den nächsten Schritten durch. Gut ist, dass ich als Gast den Kauf abschliessen kann. Hier fehlt definitiv der Charme aber auch der Mehrwert. Wie auch bei der Produktdarstellung beschrieben, gibt es hier keine Cross- oder Up-Selling Maßnahmen. Ich könnte mir ja noch ein Öl dazu kaufen oder eine Kerze, damit der Geruch in der Wohnung noch stärker wird?

Zahlarten im Tirolshop.com

Zahlarten & Lieferung

Beim Bezahl-Schritt im Checkout fällt auf, dass der Tirolshop lediglich 2 Zahlarten zulässt. Kreditkarte und PayPal. Diese Zahlarten ändern sich auch nicht mit einem höheren Einkaufswert im Warenkorb. Lediglich diese beiden Zahlarten werden angeboten. Kein guter Schachzug in einem Land wie Österreich, wo Kauf auf Rechnung das beliebteste Zahlungsmittel ist. Für Einheimische also eher nicht durchgedacht. Der Checkout im Payment Bereich ist generell sehr unschön gelöst. Im Design haben sich hier die Entwickler wohl wenig gedacht.

 

Wunsch Liefer Datum TirolshopKreditkartendaten eingegeben, weiter gehts. Nun komme ich zum Punkt „Lieferung / Versand“. Was mich nicht wundert ist, dass auch dieser Schritt, wie der restliche Checkout, nicht besonders fancy gestaltet ist. Was mir trotzdem sofort auffällt ist, dass es möglich ist, ein Wunsch-Lieferdatum einzugehen. Sehr cool, denke ich mir. Vor allem wenn man Geschenke verschickt (so wie ich es teilweise tue) und mir ein Wunschdatum aussuche, dass es genau zum richtigen Zeitpunkt ankommt, ist das doch eine ausgezeichnete Lösung. Also suche ich mir den 10.01.2017 aus (wohlgemerkt, man kann scheinbar bis ins Jahr 2018 Wunschtermine aussuchen).

Was sich im Endeffekt als sehr kurzes AHA Erlebnis herausstellt. Der Wunschtermin war lediglich eine Woche nach der Bestellung angesetzt, trotzdem habe ich mein Zirbenkissen zwei Tage später in den Händen gehalten. Dies ist jetzt zwar meckern auf hohem Niveau, denn jeder ist froh, wenn Ware schnell und unkompliziert ankommt. Doch wenn der Tirolshop bereits anbietet, als Konsument die Lieferzeit frei wählen zu können, sollte es auch von den Shopbetreibern ernst genommen werden.

Doch gehen wir noch einen Schritt zurück. Denn noch mehr als mich das Wunschlieferdatum gefreut und begeistert hat, haben mich die Versand-Policy und die unklare Ausweisung dieser geärgert.

Versandkostenfrei im TirolshopWas ist versandkostenfrei?

Bei der Auswahl der Versandart gab es nur die Österreichische Post AG. Was absolut kein Problem ist, man ist als Konsument in Österreich nicht viel mehr gewöhnt. Vor allem nicht, wenn man in inländischen Shops einkauft. Also wird hier schonmal schnell Versandkostenfrei (€4,95) ausgewiesen, trotzdem muss der Betrag bezahlt werden. Die Versandkostenfreigrenze kann es nicht sein weil mein Produkt in erster Linie mehr als knappe € 5 kostet und zweitens, weil es eine solche gar nicht gibt. Im Tirolshop kann man nämlich nicht versandkostenfrei bestellen. Nach langem Suchen und einigen Klicks später finde ich mich in den AGB’s wieder wo geschrieben steht:

AGB Tirolshop

Die Versandkosten betragen in der Gegenüberstellung zum Produktwert 25% des Produktwertes. Schon relativ hoch, für so ein Kissen. Wie tut der Tirolshop.com wenn es sich um Sale Artikel handelt? Da kosten andere Produkte schon weniger als der übliche Versandkostensatz. Also gibt es hier definitiv Punktabzug! Nach der Bestellung bekam ich eine ebenso kahle und „unfreundliche“ Bestellbestätigung, die ihren Zweck zwar erfüllt, mir aber nicht den Eindruck gibt, dass ich ein gern gesehener Gast im Shop bin. Sendungsverfolgung gab es bei dieser Bestellung keine. Wäre gut gewesen, wenn das „Problem“ mit dem Wunschlieferdatum optimal gelöst wäre  – ich könnte jederzeit nachsehen, wo sich mein Produkt befindet und ob das Geschenk zeitgerecht geliefert wird.

Bei der Lieferung ging alles gut. Wie erwähnt, war das Paket in 2 Tagen angekommen. Das richtige Produkt, top verpackt mit einem einzigen Dokument … Der Lieferschein. Keine Rechnung und kein Retourenaufkleber.

Retouren

Apropos Retourenaufkleber. Vergebens war meine Suche auf der Website nach einem Formular, das man ausdrucken kann um das Paket wieder zurück zu schicken. Deshalb führt nichts beim Anruf im Shop selbst (keine Hotline) vorbei. Es meldet sich eine Mitarbeiterin / Verkäuferin aus dem stationären Shop in Innsbruck und verbindet mich zur zuständigen Kollegin, welche ausschliesslich Online Bestellungen abwickelt. Also ein Fall von „Bestellung erhalten – Bestellung ausdrucken – Paket händisch packen – Paket verschicken“ und im schlimmsten Fall der Prozess wieder Rückwärts. Scheinbar keine automatisierten Prozesse bei der Marke Tirol. Die Dame vom Online Department war sehr freundlich und konnte mir alle meine Fragen beantworten. Im nächsten Moment musste ich aber erfahren, dass es auch anders geht, als gewohnt.

Es gibt im Tirolshop nämlich keinen Aufkleber oder ein Dokument, das man bei der Retoure von Produkten ausdrucken muss. „Einfach bei der Post sagen: Porto zahlt Empfänger und das passt dann“, so hat es mir die freundliche Dame am Telefon erklärt. Tja, da war sie wohl etwas voreilig. Normalerweise hat die österreichische Post alle Online Shops registriert und eine Retoure mit „Porto zahlt Empfänger“ aufzugeben, stellt kein Problem dar. Das Postamt meines Vertrauens hatte den Tirolshop nicht im System. Was bedeutet, dass ich entweder das Retourenporto selbst bezahlen muss oder ich das Risiko eingehe, dass der Shop die Kosten schlussendlich nicht übernimmt, das Paket verloren geht oder wie auch immer und ALLES auf mich zurückfällt. Zurückgeschickt habe ich das Paket schlussendlich trotzdem mit dem Zusatz „Porto zahlt Empfänger“ und somit hoffe ich, dass alles erledigt wird.

Mein absolutes Highlight bei der Retourenabwicklung war jedoch, dass mir die Dame im Shop gesagt hat, ich solle doch meine Bankdaten auf den Lieferschein schreiben, diesen in das Paket legen und sie werden mir das Geld auf mein Giro Konto überweisen. WHAT? Ich habe also mit Kreditkarte bezahlt und bekomme das Geld nach Bekanntgabe meiner Bankdaten auf mein Girokonto rücküberwiesen? Dieser Weg ist unter Berücksichtigung von Geldwäsche-Potential nicht zulässig. Heute ist der 18.01.2017 – ich habe vor gut 12 Tagen das Paket wieder zurück geschickt und habe bis dato noch keine Rückerstattung bekommen. Es könnte sich noch knapp in 14 Tagen (gesetzliche Vorschrift) ausgehen.

Shortform

Alles in allem war der Tirolshop für mich eine aufregende Achterbahn. So toll die Produkte sind, da ich emotional an Tirol gebunden bin, so schwerwiegend waren die Fehler im Nachgang. Leider hat der Shotpest kein Verlangen nach einem zweiten Einkauf geweckt. Für besondere Produkte, sollten diese nirgends anders zu finden sein, ist der Shop okay. Da das Handling und der Checkout doch sehr mühsam waren, fällt für mich der Shop in keine Favoritenschublade.

Tirolshop.com

 

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 02.01.2017
Tester: Ana-Maria Birsan; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!