GeoBlocking Archive | A-COMMERCE
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Heute hat sich der EU-Rat in seiner Sitzung auf einen Vertragsvorschlag zur Beseitigung des GeoBlockings in der EU geeinigt. GeoBlocking kennt jeder von euch, wenn er auf Amazon einkauft und beim Produkt seiner Wahl den Satz liest „Dieser Artikel kann nicht nach Österreich geliefert werden“. Der EU-Rat sieht hinter GeoBlocking eine Diskriminierung von Konsumenten aufgrund deren Nationalität und deren Wohnortes.

„Shopping online from another EU country in the same way as  locals do is something that many citizens expect nowadays. The new rules to stop unjustified geo-blocking will improve considerably the e-commerce economy and give citizens access to a wider choice of goods and services. This can only happen if there is a guarantee of safety and trust for both buyers and sellers. With our decision today, which was reached just a few months after the proposal was tabled, we have paved the way for a rapid opening of negotiations with the Parliament and a potential close next year“.  

Peter Žiga, the President of the Council and Minister of Economy of Slovakia (http://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2016/11/28-geo-blocking/)

 

Das Hauptanliegen dieser Initiative ist es, Konsumenten und Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Produkte und Dienstleisten aus der EU beziehen zu können. Davon ausgenommen sind jedoch gewisse Branchen wie Finanz-, Transport, Gesundheits- oder soziale Services, um der Service Direktive der EU zu entsprechen.

Derzeit wird vor Allem in den österreichischen Medien viel Populismus beim Thema GeoBlocking betrieben und Ängste bei Händlern geschürt, dass man zukünftig automatisch in jedes Land der EU als Händler verkaufen muss. Dies stimmt aber natürlich nicht, denn im Vorschlag des EU-Rates ist explizit angegeben, dass Händler nicht verpflichtet werden, ihre Waren in Länder auszuliefern, in welchen sie derzeit nicht tätig sind!

Stolperstein Payment

Eine sehr kritische Regelung sehen wir jedoch beim Thema Payment, denn der Vorschlag des EU Rates beinhaltet leider auch die Klausel, dass zukünft alle verfügbaren Zahlungsarten auch in allen Ländern, in welchen die Produkte verkauft werden, gleich angeboten werden. Dies wird sehr viele Online Händler, aber auch Payment Unternehmen vor grosse Herausforderungen stellen, denn viele Bezahloptionen in der EU sind nur regional anzuwenden bzw. in vielen Ländern auch unsinnig – zb. wäre Rechnungskauf (Payment by Invoice) in UK für Online Händler nicht sinnvoll, da die Konsumenten in UK am Liebsten mit Kreditkarte einkaufen (CardCountry)

Wir werden euch auf jeden Fall weiter über die Entwicklungen zu diesem Thema am Laufenden halten – die nächsten Schritte sind dass das Europäische Parlament dem Vorschlag zustimmen muss.