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Amazon schraubt an Rückgabebedingungen – Händler frustriert

Wenn es ums Online-Shopping geht, haben die Österreicher noch einiges aufzuholen. Die neueste Umfrage von Mastercard unter knapp 43.000 Europäern […]

Auf Amazon verkaufen

Wenn es ums Online-Shopping geht, haben die Österreicher noch einiges aufzuholen. Die neueste Umfrage von Mastercard unter knapp 43.000 Europäern zeigt, dass gerade einmal fünf Prozent der österreichischen Nutzer täglich online shoppen. Wöchentlich sieht es schon besser aus – da sind es immerhin 29 Prozent. Und doch liegt Österreich damit sechs Prozent hinter dem EU-Durchschnitt. Wenig überraschend – viele Österreicher kaufen gern im Ausland und hier vorzugshalber in Deutschland. Gründe dafür sind unter anderem das umfangreiche Angebot und die Verfügbarkeit.

Die Vermutung liegt nahe, dass vor allem Amazon von den österreichischen Shopping-Fans angesteuert wird. Warum auch nicht – der Marktplatz mit dem großen A bietet eine enorme Produktvielfalt und zu dem auch einen äußerst umfangreichen Kundenservice. Das allerdings leider zu Lasten der Amazon Marketplace-Händler.

Modehändler werden Preise anziehen

Erst letzte Woche sorgte der Marktplatz mit einer E-Mail an sämtliche gewerbliche Händler für Unmut. Darin hieß es unter anderem, dass ab dem 19. April die Rückgabebedingungen vereinheitlicht werden sollen. Das Ziel: Ein verbessertes Einkaufserlebnis und ein unkomplizierter Rücksendeprozess. Unter anderem sehen die neuen Richtlinien vor, dass wenn Kunden ein gekauftes Produkt ohne Angabe eines Grundes zurücksenden, können sie dies innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Produktes tun. Händler müssen dann den Kaufpreis erstatten. Liegt der Verkaufspreis jedoch über 40 Euro und wird der Artikel binnen 14 Tagen zurückgesendet, sollen die Händler auch die Rücksendekosten erstatten. Und um noch eins drauf zu setzen: Werden Schuhen, Bekleidung und Handtaschen innerhalb von 30 Tagen zurück geschickt, erhalten die Kunden eine Erstattung der Versandkosten für die Hin- sowie die Rücksendung. Die Höhe des Verkaufspreises spielt dabei keine Rolle. Unterm Strich bedeutet das, dass Retouren für solche Artikel immer kostenlos sind.

Was für den Kunden wie ein Traum klingt, bringt Händler zu Recht auf die Palme. Neukalkulationen der Preise sind notwendig – vor allem Mode-Händler werden ihre Preise zeitnah nach oben korrigieren, da gerade im Retouren-sensiblen Bereich Mode Rücksendequoten von bis zu 70 Prozent gar nicht so unüblich sind.

Cross-Border-Commerce? Österreich ist raus

Neben möglichen Preiserhöhungen hat Amazon aber noch einen anderen Stein ins Rollen gebracht. Heißt es nicht ständig, dass der Cross-Border-Commerce die große Zukunft im E-Commerce ist und wenn zweistelliges Wachstum erreicht werden soll, dann mit dem grenzüberschreitenden Handel? Doch eben genau diese neuen Rückgaberichtlinien werfen zukunftswilligen Händlern erneut Stöcke zwischen die Beine, denn die Rücksendekosten aus AT oder anderen Ländern sind nicht gerade günstig. Natürlich – die internationalen Rückgabebedingungen sehen auch die Möglichkeit vor, dass der Händler eine lokale Rücksendeadresse anbieten kann. Oder er kann eine vollständige Erstattung der Ware anbieten, ohne dass die Rücksendung derselben erforderlich ist. Realistisch gesehen beides keine wirklich kostengünstigen und damit sinnvollen Alternativen. Was bleibt dem deutschen Marketplace-Händler also übrig? Genau: Er streicht sein Angebot für das Ausland zusammen. Und damit verliert Amazon ganz schnell an Attraktivität für internationale Kunden.

Und damit schließt Amazon sich selbst ins Knie – bzw. in das eigentlich angestrebte verbesserte Einkaufserlebnis. Natürlich werden wegen der neuen Bestimmungen nicht alle Amazon Marketplace-Händler Österreich als Lieferort streichen, doch der ein oder andere wird es sicherlich machen.

Amazon Business

Fast heimlich still und leise ist Amazon Business im letzten Monat mit der Lösung „live gegangen“. Seit 2015 besteht das Business sProgramm für Amazon Kunden in US. Händler können sich  seit dem 05. Oktober dafür bewerben bzw. registrieren. Auch Business Entities können von Bürobedarf bis hin zu Industrieteilen alles erwerben können und das auch noch zu günstigeren Konditionen einkaufen. Neben Amazon Prime, sollen jetzt die Vorteile für Händler und Unternehmer herausgepickt werden und ein noch besseres Einkaufserlebnis garantiert werden. Eine unternehmerfreundliche Beschaffungslösung steht im Fokus – wir halten dies als persönlich großartigen Schritt hin in Richtung Business Kunden Förderung.

Wozu Amazon Business?

Es gibt fast nicht, was es auf Amazon nicht zu kaufen gäbe – sogar Ponys, wie es dieser Werbespot zeigt. Für Unternehmen bedeutet Amazon Business mehr als nur günstigere Angebote oder Lieferkosten. Zusätzliche Produkte soll es nur für Business Kunden geben. Es geht prinzipiell darum, dass Waren auf Rechnung gekauft werden können oder sogar Produkte über einen Kredit finanzieren zu lassen. Händler können über Amazon Business direkt Mengenrabatte anbieten. Externe Software kann ab sofort auch angebunden werden. Hiermit sollen Beschaffungsprozesse projiziert werden und den Unternehmen ein besseres Controlling ermöglichen. Auch Multi-User Accounts können eingerichtet werden, was bedeutet, dass Unternehmen auf Amazon eine gesamte Unternehmens-Struktur (Abteilungen und einzelne Mitarbeiter) aufbauen können. Ein Bewilligungsprozess soll diesen Einkauf schlussendlich „anproben“ und los gehts!

Was für einen Vorteil bringt Amazon Business für Amazon selbst?

Amazon hat mit Amazon Business bewusst diesen Schritt  gewählt, da der B2B Markt noch vollkommen ungewiss für den Internetriesen war. Business Kunden haben bis dato eben mit ihrem privaten Account (das Facility Management oder der Account des CEO selbst) bestellt. Ob da ein Unternehmen dahinter steckt oder nicht, war nur selten klar. Das soll jetzt anders sein! Der B2B Markt soll nämlich für Amazon den größeren Teil ausmachen.

Masterminds bei Amazon selbst sind sich sicher und vergewissern, dass es dasselbe Amazon ist, wie man es bereits kennt  – nur eben effektiver für Business Kunden. Kosteneffizienz steht im Vordergrund. Das bedeutet, dass man

  • Bestellungen ab sofort tracken kann
  • Ausgaben bestätigen kann und muss
  • PO Nummern zuordnen
  • Unternehmensstruktur (Mitarbeiter) aufstellen
  • Shared Payment Accounts und Shopping Adresses erstellen
  • gratis 2-Tages-Lieferung
  • Special Pricing für bestimmte Produkte

Amazon business auch im deutschsprachigen Raum

Amazon für Business Kunden

-> Quelle: Amazon Press

Unsere Einschätzung zu Amazon Business

Es war vorauszusehen, dass Amazon eine Business Lösung bald auf den Markt bringen wird. Ein großer Schritt, der zeigt, dass Amazon auch auf Business Kunden eingeht und hier ein großes Nachfrage-Loch stopft aber vor allem einen großen Need abdeckt. Dass B2C Kunden restlos begeistert sind von dem Angebot, wird bei Unternehmenskunden nicht anders sein. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, auf den Launch auch für uns – und nicht nur für ausgewählte Händler. Wir halten euch am Laufenden!

Der A-COMMERCE Roadtrip zur Internet World findet auch heuer wieder statt

Der A-COMMERCE Roadtrip zur Internet World findet auch heuer wieder statt

Wie auch schon im letzten Jahr, wird es auch heuer wieder den A-COMMERCE Roadtrip zur Internet World in München geben.

Was ist das Ziel des Roadtrip

Wir wollen Online Händlern aus Österreich die Chance bieten, die IW2016 bestmöglich zu nutzen, um sich über Trends, News und Ideen zu informieren und auszutauschen.

Daher könnt ihr mit uns gemeinsam zur Internet World fahren und wir beraten euch vorab, wer für welches Problem der richtige Ansprechpartner ist, vereinbaren für euch dort gleich Termine und stellen euch den richtigen Personen vor!

Aufgrund unseres sehr grossen und qualitativ ausgezeichneten Netzwerks können wir euch für fast jedes eCommerce & Online Shop Problem zumindest einen Dienstleister empfehlen.

Zum Ablauf

Wir fahren am 29. Februar mit dem Zug nach München und sind dann 2 Tage vor Ort – auch wer nur einen Tag bleiben möchte, erlebt mit uns sicherlich eine äusserst spannende & informative Zeit vor Ort.

Die genauen Uhrzeiten erfahrt Ihr in den nächsten Wochen – wir freuen uns darauf, wenn uns wieder viele Händler bei unserer München Reise begleiten!

Anmeldungen bitte an events@a-commerce.at

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es ist jetzt an der Zeit, in die digitale Zukunft des Unternehmens zu investieren

Digital Business ist die digitale Zukunft – und es ist keine Kür mehr, sondern Pflichtprogramm – vergleichbar mit der Einführung der ersten Dampfmaschinen. Es gibt keine Diskussionen mehr ob man eine Digitale Strategie braucht oder nicht – sondern nur mehr, wie sehr man es sich  noch leisten kann, darauf zu verzichten.

Was ist Schuld daran, dass in vielen Unternehmen Innovationen nicht gefördert werden, ja sogar in der Führungsebene gerade in Konzernen von vielen Managern sogar gefürchtet werden?

Gerade in unserer Branche, dem eCommerce, ist es ein Muss, aktiv der Entwicklung am Markt zu folgen und so up-to-date zu bleiben – viele StartUp Unternehmen beweisen das bzw. sind gerade aus diesem Grund auch so erfolgreich.

Aber leider ist dieser Zustand, sich jeden Tag neu zu erfinden und an seinen Dienstleistungen, seinen Produkten sowie an seiner Qualität zu feilen, inzwischen zur Seltenheit geworden – in vielen Unternehmen, vor Allem in Konzernen gilt von Quartal zu Quartal nur mehr das Motto: „CYA – Cover Your Ass“

Alteingesessene Strukturen und Manager, die sich gegen neue Trends sträuben („Das haben wir immer so gemacht“) bzw. die nicht verstanden haben, dass ein Manager, auch wenn er kein Unternehmer ist, das Wohl des Unternehmens im Sinn haben sollte, für das er arbeitet – das sieht man tagtäglich, wenn man in der internationalen Konzernwelt arbeitet.

Gerade jetzt ist vor einigen Wochen auch die Debatte um CDO – Chief Digital Officers losgebrochen – und ich freue mich persönlich sehr über den Kommentar von Jürgen Weiss, dass dem CDO die Zukunft gehört – aber warum ist das so?

Die Rolle des CDOs ist komplett unnötig – eigentlich. Denn diejenigen Aufgaben, die ein Chief Digital Officer im Unternehmen zukünftig übernehmen wird, gehören zu den grundsätzlichen Aufgaben des Konzernführers, es geht darum eine moderne und an die heutigen Gegebenheiten angepasste Strategie für das Unternehmen zu erstellen.

Diese Strategien müssen jedoch im Idealfall direkt in die DNA eines Unternehmens eingewebt werden – wir alle haben in den letzten Jahren regelmässig erlebt, wie permanentes Changemanagement Unternehmen lähmen kann – wenn aber eine gesamtheitliche Strategie von jedem Mitarbeiter, jeder Führungskraft und jedem Manager verinnerlicht und gelebt wird, so kann es durchaus regelmässige Anpassungen geben, ohne dass Mitarbeiter verschreckt, verängstigt oder gar aus dem Unternehmen vertrieben werden.

Taten sprechen lauter als Worte - und man darf auch durchaus mit einem Projekt versagen

Doch anstelle dessen, dass sich die Managerteams zusammen tun, um eine klare Vision für das Unternehmen zu entwickeln, wird in Grabenkämpfen versucht, den anderen Führungspersonen Steine in den Weg zu legen, um sich selbst über das nächste Quartals- bzw. Jahresende zu retten.

Wir beobachten diese Situation bei vielen unserer Kunden – hochspannende Unternehmen werden so durch die interne Seuche „Machterhalt“ ausgeblutet, obwohl die Produkte sowie Mitarbeiter grosses Potential hätten, den Markt aufzurollen.

Das, was Unternehmer und Manager nicht nur, aber vor Allem im Bereich eCommerce brauchen, ist Mut zur Verantwortung – Mut dazu, neue Wege zu bestreiten und auch auf die eigenen Mitarbeiter zu vertrauen.

 

Die Sphere Roadshow zeigt Einblicke in die modernste OnlineShop-ArchitekturKennt ihr schon SPHERE.IO – die E-Commerce Plattform von commercetools?

Wenn nein, habt ihr im Juni in Wien und Zürich jeweils vormittags die Möglichkeit, euch über diese neueste eCommerce Technologie zu informieren, zu erfahren ob eure bestehende Shopsoftware fit für die Zukunft ist und gleichzeitig einen Ausblick auf die Shop-Software der Zukunft zu bekommen.

Die commercetools-Experten erläutern die SPHERE.IO-Architektur und das Merchant-Center, zeigen euch Onlineshop & Omni-Channel-Demos und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Die Termine der SPHERE.IO Roadshow 2015:

– 16. Juni, Zürich – 25hours Design-Hotel
– 24. Juni, Wien – Café Landtmann

Händler, wie z.B. REWE International und die Agenturen kultwerk und Keynet sprechen über Ihre Erfahrungen mit der cloud-basierten E-Commerce-Plattform, die mit einer offenen API angeboten wird.

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos – meldet euch gleich hier an!

Die Roadshow ist spannend für Alle, welche…

…immer öfter von bestehender E-Commerce-Software bei der Umsetzung von strategischen Projekten ausgebremst werden

…trotz stark gestiegener Kosten bei Verfügbarkeit und Performance weiter stark wachsen wollen

.. zukünftig flexibler und agiler Vertriebslösungen für Web, Mobile, Apps, PoS und für weitere Kanäle entwickeln müssen

Wir freuen uns auf eure Teilnahme an der SPHERE.IO Roadshow 2015!

Beste Grüße,

euer SPHERE.IO Team supported by A-COMMERCE