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Schadet der digitale Wandel Familienbetrieben?

Bekanntes Szenario, wenn Senior und Junior über die Zukunft des Familienbetriebes sprechen … Es ist ja nicht so, dass Familienbetriebe bereits […]

Bekanntes Szenario, wenn Senior und Junior über die Zukunft des Familienbetriebes sprechen … Es ist ja nicht so, dass Familienbetriebe bereits mit der jungen Generation genügend Wandel durchmachen müssen. Die Digitalisierung bietet auch dementsprechenden Gesprächs- und Wandlungsstoff für ein gesamtes Unternehmen. In den meisten Familienbetrieben ist es so, dass eine erfolgreiche Transformation bereits stattgefunden hat. Die Produkte mögen noch so toll und erfolgreich sein, wenn die Geschäftsmodelle  „von früher“ sind, wird der Erfolg auf lange Sicht nicht im gewohnten Ausmaß bestehen bleiben können. Player am Markt bleiben nur diejenigen, die den Mut haben, mit den Jungen eine generationsübergreifende digitale Strategie zu erstellen.

Familien als Rückgrat der Wirtschaft

Vor allem in Deutschland sind 90% der Unternehmen familiär geprägt. Diese 90% der Unternehmen tragen erheblich zur wirtschaftlichen Leistung bei. Bei Familienbetrieben steht immer eines im Mittelpunkt – Qualität und Leistung! Dazu kommt Jahrzehntelange Tradition und das gewisse Gespür für Kundenservice. Immerhin ist Tante Emma ja in ihrem eigenen Laden gestanden und hat gewusst, welche Kunden was genau von ihr brauchen.

Immer noch ist die Digitalisierung ein Thema für viele Betriebe. Noch lange ist die digitale Transformation nicht dort angekommen, wo wir sie persönlich gerne sehen würden. Das so genannte NEULAND ist nämlich gekommen um zu bleiben. Es ist mittlerweile aber sehr wohl so, dass wenige Familienbetriebe die Notwendigkeit einer Änderung bzw. die Relevanz einer digitalen Transformation bezweifeln. die Message ist angekommen und hat sich bereits fest in den Köpfen der Menschen etabliert. Man ist sich auch dessen bewusst, dass Produktionsabläufe, Prozesse und interne Strukturen geändert werden müssen – alles im Sinne der Effizienz.

Man spricht immer von Startups, die voller Energie nur so sprudeln und in all ihrem Tun und Denken sehr agil und willig sind. Das kann man nicht immer von Konzernen oder Familienunternehmen behaupten. Hier werden Prozesse eher langsam und (scheinbar) bedachter angegangen. Dies führt nicht selten dazu, dass das Problem beim Recruiting immer mehr in der Vordergrund rückt. Junge Menschen wollen auch junge und dynamische Strukturen an ihrem Arbeitsplatz – da ist man in vielen Familienbetrieben eher weniger gut aufgehoben. Natürlich haben Konzerne und große Unternehmen ihre anderen Vorteile, dies sei hier nicht unbedacht geblieben!

Clash of Generations

Während sich der Senior und Gründer des Unternehmens immer noch rein durch das Produkt oder die Dienstleistung präsentieren und abheben möchte, sind die Enkelkinder, welche auch schon im Unternehmen sind (wahrscheinlich um die 30 Jahre alt sind) mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Kommunikation, Marketing, Neue Payment Lösungen, etc. Innovativ wollen sie sein, die Jungen! Der Wandel kann ruhig kommen, Trial und Error muss möglich sein. Jedoch haben sie die Rechnung nicht mit dem Senior / dem lieben Großvater gemacht. Der kennt nämlich Business ganz anders! Schnick Schnack und Fehler haben hier keinen Platz. Lieber etwas langsamer und bedachter neue Projekte und Prozesse angehen, bevor noch etwas schief laufen könnte oder gar das Know How nicht ausreicht. Geschwindigkeit ist nämlich nicht KEY.

Trotzdem bieten Familienbetriebe auch Wettbewerbsvorteile. Das erfolgreiche Produkt bleibt auch weiterhin bestehen – hier handelt es sich oft um die so genannten Hidden Champions. Kein Weltkrieg dieser Welt hat die bestehenden Unternehmen dieser Art brechen können. Auch wenn dies auf den ersten Blick nicht nach einer „Leistung“ klingt, man muss sich bewusst sein, dass heutzutage eine kleine Streiterei zwischen den Familienmitgliedern zur größten Katastrophe – bis hin zur Schliessung der Firma – führen kann. Somit Hut ab, vor denjenigen, die es geschafft haben, ein Unternehmen über Jahrzehnte erfolgreich aufrecht und (in dem Großteil der Zeit) profitabel zu erhalten.

„Das haben wir immer schon so gemacht, es ist nicht wichtig, wie schnell etwas geändert wird“ – über diesen Ausdruck wundern wir uns bei diversen Gesprächen immer häufiger. Wir können uns nämlich nicht an diese Einstellung gewöhnen.

Deshalb ist es immer wieder erfrischend, wenn man zu einem führenden Familienunternehmen aus Österreich geht, sich mit dem Senior unterhält und dieser der Innovationstreiber des gesamten Geschehens ist. True Story. Wir sind vor einiger Zeit einem Geschäftsmann der älteren Generation gegenüber gesessen, von dem man eigentlich erwartet, dass er zwar für Innovationen ist, diese aber nicht sofort implementieren bzw. forcieren möchte. Falsch gedacht. Er war nämlich derjenige, der sich gegen gewisse Personen, die ihm nicht agil genug waren, im Unternehmen getrennt  und sein Team soweit geschult und „instruiert“ hat, das Unternehmen GEMEINSAM auf die nächste Stufe zu stellen und den Wahnsinn rund um das Thema Digitalisierung zu 110% mitzumachen.

Dafür bedarf es Mut, den viele Unternehmer nach der kleinsten Talfahrt verlieren. Das sinkende Schiff im richtigen Moment zu verlassen, das können auch Ratten – dazu bedarf es keinem Unternehmertum. Den richtigen Unterschied machen nämlich nur diejenigen, die sich den Umständen anpassen, mit der Zeit gehen und technologischen Neuerungen aber auch geänderten Kundenbedürfnissen nicht abgeneigt gegenüberstehen. Eine Digitale Transformation bedeutet nämlich auch fachliche Anforderungen zu überdenken und Expertise einzukaufen bzw. zu nutzen. Die Gestaltung eines erfolgreichen Wandels kann eben nur dann geschehen, wenn alle in dieselbe Richtung lenken.

Internet of Things

Willkommen in der Zukunft, in der alles miteinander vernetzt ist: Wenn eindeutig identifizierbare Objekte bzw. Maschinen über das Internet selbstständig […]

Willkommen in der Zukunft, in der alles miteinander vernetzt ist: Wenn eindeutig identifizierbare Objekte bzw. Maschinen über das Internet selbstständig Informationen austauschen und mit dem Menschen oder anderen Maschinen interagieren können, spricht man vom Internet of Things (kurz: IoT, deutsch: Internet der Dinge). Die Gegenstände werden damit „intelligent“ („smart objects“) und können so für den Besitzer verschiedene Aufgaben durchführen wie automatische Bestellungen, Notfallfunktionen oder Informationsbeschaffung. Der Begriff geht zurück auf den britischen Technologie-Pionier Kevin Ashton Anfang der 2000er Jahre.

Funktionsweise und Voraussetzungen IoT

Prinzipiell kann jeder physische Gegenstand Teil des Internet of Things, also der digitalen Welt werden, indem er mit einer eigenen IP-Adresse versehen wird und so über das Internet angesprochen werden und mit den entsprechenden Informationssystemen interagieren kann. Dazu benötigt man natürlich das entsprechende technische Equipment.

Sollen nur Informationen der Objekte im Netzwerk abgerufen werden können, ist eine Ausstattung/Identifikation über RFID (radio-frequency identification, Technologie/Mikroprozessoren zum automatischen Identifizieren bzw. Lokalisieren mittels Funk) oder Strich- und 2D-Codes und einer folgenden Datenaufarbeitung und -bereitstellung über ein zentrales System ausreichend. Um zusätzlich Zustände der Objekte erfassen zu können oder die Objekte Aktionen anstoßen zu lassen, müssen Sensoren oder Aktoren angebracht werden. Wenn die Dinge darüber hinaus noch Informationen selbstständig verarbeiten sollen, müssen diese mit datenverarbeitender Hardware ausgerüstet sein, sogenannten Systems-on-a-Chip.

Man kann beispielsweise eine Türklinke mit einem RFID-Etikett und einem Drucksensor versehen, in der Umgebung einen RFID-fähigen Router installieren und dann nachverfolgen, wie oft die „smarte“ Klinke gedrückt wird.

Als Voraussetzung für das IoT und die Vernetzung einer sehr hohen Anzahl von Objekten mit dem Internet wird auch oft die Erweiterung des Internetprotokolls von Version 4 auf 6 (IPv6) genannt: Konnten mit IPv4 „lediglich“ 4,3 Milliarden eindeutige Adressierungen durchgeführt werden, sind seit IPv6 340 Sextillionen möglich.

Anwendungsbereiche

Grundsätzlich sind IoT-Konzepte für Industrie und für Verbraucher zu unterscheiden. In der sogenannten Industrie 4.0 geht es in erster Linie um Effizienzsteigerung und Kostensenkung, die durch Automatisierung und Vernetzung von Prozessen und Maschinen (auch Kommunikation M2M – Machine-to-Machine) erlangt werden soll.

Bei den verbraucherorientierten IoT-Konzepten geht es vor allem darum, den Menschen in seinem Alltag hilfreich zu unterstützen und so u.a. – neben Unterhaltungswert – für mehr Sicherheit und Komfort zu sorgen. Wichtige Stichworte sind neben Smart Wearables in diesem Zusammenhang Smart City und Smart Home, wo so ziemlich alles mit dem Internet verbunden werden kann und in Zukunftsvisionen auch soll – bis zum Jahr 2020 rechnet man mit mehr als 50 Milliarden vernetzten Dingen bzw. Geräten: So kann der Kühlschrank selbstständig Milch nachbestellen, sobald diese leer ist, niemand muss mehr Strom ablesen, da der Zähler selbstständig die Messwerte an die Zentrale übermittelt und die Armbanduhr misst permanent den Puls und übermittelt einen überhöhten Wert sofort an den behandelnden Arzt (sogenannte Telemedizin).

Problemfelder des Internet of Things

Vor allem das ohnehin momentan in vielen Bereichen diskutierte Thema Datenschutz sowie eine befürchtete zu große Technologieabhängigkeit, die zu Sicherheitsrisiken oder lebensbedrohlichen Situationen führen könnte, stehen im Fokus von Kritikern. Konzepte und Antworten müssten in zahlreichen Bereichen bzw. Fragestellungen erst gefunden werden wie etwa: Was passiert im Falle von Stromausfällen z.B. durch Umweltkatastrophen, bei Netzüberlastungen oder einem Totalausfall durch Viren bzw. Hackerangriffe?

Ein weiteres Problemfeld sehen Experten in der Verwaltung der unzähligen smarten Geräte und Objekte, die viel Zeit und großen logistischen Aufwand benötigen wird. Denn befinden sich die vernetzten Dinge nicht permanent auf dem aktuellsten Stand, können zusätzliche Sicherheitsrisiken entstehen.

Letztlich stellen auch die zu erwartenden riesigen Datenmengen eine Herausforderung für Unternehmen im IoT-Zeitalter dar. Vor allem die privaten Daten der Nutzer müssen gesichert werden, wofür Server mit wesentlich höherem Datenvolumen Voraussetzung sind.

Aus heutiger Sicht sind sich Zukunftsvisionäre und Experten einige: Wir befinden uns bereits am Anfang der Internet-der-Dinge-Ära. Um die zukünftigen Herausforderungen der immer größer werdenden Vernetzung zu meistern, bedarf es allerdings gemeinsamer Strategien und herstellerübergreifender Standards.