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eCommerce goes Social - Über Instagram verkaufen soll jetzt funktionieren

Instagram fährt Shopping-Offensive auf

„Warte, Warte, ich muss noch ein Foto machen, bevor ich …“

  1. außer Haus gehe – Mein #ootd (outfit of the day). Außerdem muss ich noch alle brands taggen.
  2. beginne zu essen – #omnomnom. Dieses Cafe ist nämlich unter der Blogger Szene wirklich bekannt! Habe ich nämlich schon bei anderen Bloggern gesehen.

Instagram Husband Video

Instagram Shopping jetzt möglich

Ungefähr so verhalten sich Millennials, wenn es darum geht, auf der visuellen Plattform Instagram „unterwegs“ zu sein. Die armen „Instagram Husbands“ leiden auch schon darunter. Aber was einigen absurd vorkommt, ist der Antrieb eines gesamten Ertragsmodells für Händler und Brands. Das Zuckerberg-Unternehmen geht bereits viele Schritte weiter. Es ist eben kein Geheimnis, dass Preisvergleiche oder Bewertungen direkt in einem Shop oder im Restaurant am mobilen Endgerät schnell aufgerufen werden. Denn der bisherige Weg des mobilen Einkaufes bestand darin den Kunden vom Einkaufsfenster direkt zum Check-Out zu führen, allerdings widerlegte eine interne Studie, dass sich unsere Kundschaft für ihren Einkauf gerne etwas länger Zeit nimmt. In Zeiten der aufstrebenden eCommerce Bedeutsamkeit war es für Instagram an der Zeit ihren Beitrag zu leisten.

Die Testphase läuft: Proceed to Check-Out

20 amerikanische Einzelhändler, darunter Marken wie Abercrombie & Fitch und Michael Kors, wurden als Testmarken herangezogen, um das „neue“ Shoppingverhalten zu untersuchen. Der Ablauf ist simpel – geklickt wird nun mehr auf das Foto. Auf diesem sind verschiedene Produkte (Taschen, Schuhe, etc.) an einem Blogger, an einer Schaufensterpuppe oder gar an einem Celebrity getaggt – am Bild erscheinen die Produktnamen der Brands und deren Produkte.

Wie man online einkauft

 

Im linken unteren Eck wird ein Button ersichtlich sein, welcher es ermöglicht jegliche weitere Informationen über Produkte, Preise, etc. zu sehen. Wird der Link benutzt, scheint unter anderen eine weitere Seite auf, die mit aktuellen Review-Sections versehen ist. Diese Funktion führt dazu, dass Zuckerberg (wie auch schon bei den Instant Articles gezeigt), seine User auf der Plattform behalten will. Eine so gering wie nur mögliche Ausstiegsrate zu garantieren um es dem User auch einfacher zu machen. Deshalb bleiben alle Informationen auf der Plattform – Praktisch, oder? Auf dem Link und der Review Page angekommen, kann man sich in den Shop weiterleiten lassen und seinen Einkauf fortsetzen.

„We want to inspire people“

„Unsere Community verwendet Instagram als ein Medium bzw. eine Plattform auf der man sich inspirieren lassen soll“, so Ryan McIntyre (CMO von JackThreads). „Dieser Test wird uns zeigen, wie und warum wir als Händler unsere Tätigkeiten an den Käufer anpassen müssen. Mobil soll es sein. Anstatt dass die Kunden in unsere App einsteigen müssen, ist es viel einfacher und auch die Conversion zeigt das, auf derselben Plattform, Social Selling zu betreiben. Ausserdem erreichen wir potentielle Kunden, welche wir mit unserem Targeting wahrscheinlich niemals erreichen hätten können.“ so Ryan weiter.

Fazit

Instagram eröffnet somit Chancen für neue Verkaufsanbahnungen und einzigartigen Einkaufserlebnissen in der digitalen Branche. Verlaufen diese Tests positiv, können wir damit rechnen, dass ein Teil unserer Gesellschaft bald über Instagram Einkäufe ins Rollen bringen wird. Die Kunden werden es verlangen und Händler werden nachziehen müssen.

Instagram für Unternehmen und Online Händler

Das Thema bekommt man aus keinem Gespräch mit Händlern mehr raus. Viele machen sich Gedanken, doch die Wenigsten wissen wirklich Bescheid. Über Facebook & Pinterest haben wir bereits berichtet. Nun deutet auch Instagram Änderungen im Bereich eCommerce an. Der Business Blog von Instagram kündigt bereits Shopping Lösungen an. Am A-COMMERCE Day hat Thomas Meyer von swat.io bereits darüber gesprochen, dass in einigen Jahren eventuell keines eigenen Online Shops mehr bedarf. Eine mutige Aussage – wird dies wirklich so eintreffen?

Social Commerce – Instagram

Vor allem mit dem mobilen Einkaufsverhalten der Gesellschaft hat sich ebenso die Einstellung zu solchen Lösungen gebessert. Es geht alles so einfach. Während man auf das Essen wartet, kann man sich Produkte in einem Geschäft oder eben in einem Online Shop ansehen. Die Preise vergleicht man auch recht schnell und bevor der Essenslieferant an der Tür klingelt liegt das neue Dirndl oder der Soda Stream bereits im Warenkorb. Blogger haben diesen Trend in den letzten Monaten forciert. Die Plattform Like to Know it hat dies sehr einfach möglich gemacht. Nicht nur Blogger können die Möglichkeit nutzen, eine eigene Shoppingliste auf der Plattform zu erstellen. Jedes einzelne Teil, das man in seinem #ootd (outfit of the day) Posting anhat, kann verlinkt werden. Dann gibt es einen kurzen Hinweis auf das eigene Nutzerprofil auf LIKEtoKNOW.it und schon kann geshoppt werden. Der Nachteil für Instagram liegt klar darin, dass User von der Social Media Plattform weggeleitet werden, auf eine neue Website. Sehr zum Leiden des Zuckerberg-Imperiums. Auf Facebook hat der Internetriese bereits Instant Articles für Medien und Co. eingeführt um User auf der Plattform zu behalten. Dies soll auch auf Instagram funktionieren. Hier geht Zuckerberg in seiner Vision sogar einen Schritt weiter.

Bei Instagram einkaufen

Instagram selbst hat gesehen, dass Nutzer für eine Kaufentscheidung auf der Plattform 1 bis 2 Tage brauchen. Der Same-Day Kauf ist nicht immer das optimale Szenario. Dass ein Kauf am selben Tag durchgeführt wird, kommt nur in den seltensten Fällen vor. Nicht nur im eCommerce in Österreich sondern vor allem auch im internationalen Vergleich. Dinge und Produkte zu entdecken, welche so emotional geprägt sind, dauert dann wohl doch länger – wobei sich auch hier die Customer Journey anders und eben länger gestaltet. Trotzdem ist vielen Unternehmen aber vor allem den Betreibern der Plattform bewusst, dass es wertvolle Schritte entlang der „Kundenreise“ gibt, welche man nicht unüberlegt bespielen oder gar vernachlässigen sollte.

Bereits in den letzten Wochen hat es Beispielunternehmen gegeben, welche mit den ersten Produkten ein Rollout gewagt haben. Ein schönes Instagrambild wurde gepostet mit der Möglichkeit auf einzelne abgebildete Produkte tiefer einzugehen. Ein Klick darauf genüg und schon beginnt der Shopping Spaß. Hier ein Beispiel:


Warby Parker – Instagram for Business

Instagram Shopping

Durch diese Test Rollouts soll Instagram Konsumentenfroschung betreiben um so gemeinsam mit und vor allem vieles über Unternehmen zu lernen. Einige iOS Nutzer haben in US bereits jetzt die Möglichkeit diese Funktionen von verkaufenden Unternehmen zu nutzen. Sobald der Test positiv ausfällt, werden die nächsten globalen Schritte gesetzt und ausgerollt. Weitere Funktionen stehen ebenfalls am Plan und sollen noch ausgefeilt werden.

 

Interview Modeblogger The Lionheaded

Bloggen ist vielfältig – vom Styling über Fotografie bis zum Marketing.

Raffael Payr ist Blogger und seit einigen Monaten damit erfolgreich selbstständig. Boutique Hotels, Händler, Hersteller und namhafte Brands kooperieren mit dem Mode- und Lifestyleblogger. Nach der Modeschule und langen Jahren im Handel, unter anderem Gucci, betreibt er seit über 5 Jahren seinen Instagram Account und seit 2 Jahren seinen Blog thelionheaded.com! Seit diesem Jahr bin ich damit selbstständig geworden. Online Shopping geht bei ihm somit vor. Er ist bekennender „Online-Shopping-Addict“ und wir wollen herausfinden, welchen Herausforderungen Händler vor allem bei solchen Influencern (Bloggern) gegenübergestellt werden.

Raffael Payr – Modeblogger

Bei unserem letzten Gespräch hast du dich als „den typischen Online-Shopper“ bezeichnet. Wie sieht für dich dieser aus? Und welche sind deine Onlineshop-Favoriten?

Modern und nahe am Zeitgeist beschreibt den typischen Online-Shopper. Bei mir ist es so, dass ich wenig Zeit habe, um durch Geschäfte zu bummeln. Online ist oft viel schneller und man bekommt so gut wie immer, was man möchte – besonders neue Designer, die man in Wien so nicht finden kann. Außerdem gibt es für mich nichts Schöneres als in der Jogginghose – von zuhause aus – shoppen zu gehen 😉

Wie sieht der moderne Online Shopper aus?

Meine Top 3 Online-Shops sind zurzeit:

YOOX: Bei diesem Online-Shop kaufe ich schon seit meiner Schulzeit ein. Die Suche im Shop ist zwar etwas mühsam, denn man muss lange nach bestimmten Artikeln suchen, aber man findet immer wieder richtig gute Schnäppchen.

FARFETCH ist eine Plattform, die viele kleine Boutiquen vereint. Dadurch bekommt man sehr gute, vor allem außergewöhnliche Stücke, welche es im stationären Handel nicht gibt.

Bei SHOWstudio / MACHINE A findet man ebenfalls eine kleine, aber feine Auswahl an contemporary streetwear – Mein momentaner Favorit.

Blogger kaufen Online häufiger als Offline

Was sind Punkte, die dir bei Online-Shops besonders wichtig sind? Nenne uns die Top 3 Kriterien für dich, die einen optimalen Online-Shop ausmachen.

Übersichtlichkeit, schnelles Laden & eine gute Suchfunktion!

Wichtige Punkte im Online Shop

Gegenfrage – Welche Dinge schrecken dich ab bzw. nerven besonders?

Nervig ist, wenn sich zu viel bewegt – z. B. Banner am Rand. Alles, was von den Produkten ablenkt.

Werbebotschaften im eCommerce

Auf welche Werbebotschaften achtest du und von welchen lässt du dich ansprechen? Gibt es hier Begründungen dafür?

Sale 😉 Die meist roten vier Buchstaben machen beim Einkauf sehr viel aus. Außerdem achte ich auf Special-Aktionen oder Dinge, die limitiert und nur online erhältlich sind. Da wird man regelrecht gierig und hält danach Ausschau.

eCommerce Beratung in Österreich

Da du auch sehr viel international einkaufst, was müsste passieren, dass du den Großteil (über 60%) deiner Online-Einkäufe bei Österreichischen Shops machst?

Mein Einkauf steht und fällt mit einem guten Sortiment 😉 Da der klassische Österreicher aber eben klassisch ist, und mein Kleidungsstil sich nicht in der österreichischen Trachtenmode wiederfindet, werde ich da wohl nie diese einen besonderen Special-Pieces bekommen, nach denen ich immer Ausschau halte.

Fashion Online Shops in Österreich

Interessieren dich Gütezeichen bei Onlineshops? Sind diese für deine Kaufentscheidung wichtig? Welche Unterschiede erkennst du bei Online-Shops – sind hier auch Gütezeichen mit inbegriffen?

Gütezeichen finde ich nicht so wichtig – teilweise sogar eher abschreckend. Manche Shops setzen das so markant in den Vordergrund, obwohl es für mich als Konsument wenig Relevanz bietet. Vielleicht ist dies bei anderen wichtiger, ich schaue nicht darauf. Bei den Zahlungsarten hingegen finde ich Paypal sehr wichtig.

Modeblogger shoppen Online

Gehörst du zu den Kunden im stationären Handel, die In-Store Checks machen und danach suchen, ob es die Artikel online günstiger, trotz längerer Lieferzeiten, gibt?

Ja, dabei ertappe ich mich, auch wenn ich dann mal in den Store gehe. Wenn der Service im Store aber passt, zahle ich gerne den Mehrpreis! Dann verbringe ich dementsprechend auch mehr Zeit im stationären Store. Billiger ist nicht immer besser!

Shop Apps im eCommerce

Nutzt du Shop-Apps? Wenn ja, welche sind das und wieso?

Leider funktionieren die meisten noch nicht so gut. Ich hab die Yoox-App probiert – die ist aber immer wieder zusammengebrochen und da ich ja wenig Zeit habe, hab ich das dann gleich wieder gelassen. Der Online-Kauf via Desktop dauert aber auch nicht besonders lange. Die meisten Online-Shops sind mittlerweile sehr interaktiv und kennen tu ich sie auch schon 😉

Welche Produkte werden online gekauft?

Welche Artikel oder Produkte könntest du dir niemals vorstellen, online zu kaufen?

Keine! Eventuell frisches Brot? Aber wenn die Lieferung rasch erfolgt, würde ich das auch in Erwägung ziehen. Ich kaufe sogar meine Brillen und Kontaktlinsen online, ohne diese zu probieren. Da habe ich bisher immer sehr gute Händler gefunden und mit der Abwicklung hat auch alles gut gepasst. Hätte ich mir anfangs auch nicht vorstellen können.

Was wünschen sich Blogger vom Online Shop?

Wenn du einen Wunsch an Online-Händler bzw. an die Digital- und eCommerce-Branche hättest, welcher wäre das?

Gratis Versand auch bei kleineren Shops! Super wäre noch umweltfreundliche Verpackung – am besten kompostierbar!

Wie relevant ist Facebook für eCommerce

Social Commerce – Top oder Flop? Kennzahlen oder Best Case Beispiele gibt es hier nicht. Und wird es auch in Zukunft sehr wenige geben. Wieso ist das so? Social Commerce funktioniert in der DACH Region so gut wie gar nicht. Vergebens suchen Online Händler nach der Argumentation FÜR das Bespielen von Social Media Kanälen bzw. die Nutzung dieser als Vertriebskanäle. Trotzdem ist man auch als Händler fast nicht präsent, wenn man Facebook und Co. nicht ebenso benutzt. Doch wie bespielt man diese Kanäle effizient und vor allem effektiv?

Social Media bei Online Händlern – eher stiefmütterlich

Der Hype um Social Media Plattformen – bei Alt oder Jung – nimmt kein Ende. Seit neuestem geistert (im wahrsten Sinne des Wortes) Snapchat durch die Branche und Händler greifen sich, bildlich gesprochen, an den Kopf. Wie soll man eine solche Vielzahl an Kanälen richtig nutzen? Zielgruppen überschneiden sich auf den Kanälen, aber trotzdem kann man es sich nicht erlauben, nicht präsent oder relevant zu sein. Facebook und Co. als neue Absatzkanäle zu sehen, ist in erster Linie nicht die richtige Vorgehensweise. Seit 2014 gibt es zwar die „Buy Button“ Funktion auf Facebook, genutzt wurde diese aber nur bei Käufen innerhalb des Netzwerks. Ein weiterer Schachzug, den Facebook getätigt hat, um die Nutzer auf der Plattform zu behalten. Ein Absprung auf andere Seiten ist auch für Medienunternehmen auf Facebook nicht möglich.

Pinterest bietet sich aus eCommerce Sicht jedoch besser an als das ebenfalls bildlastige Netzwerk Instagram. Eine Studie in den USA hat 2015 gezeigt, dass tatsächlich 93% der Pinterest-Nutzer die Plattform zur Kaufplanung verwenden.

Plattformen in der eCommerce Übersicht

Twitter hat vor kurzem verkündet, dass das Unternehmen die Kauf-Option (den Buy-Button) einstellen wird. Twitter-Feeds wurden mit App-Download-Anzeigen überflutet und somit hat dies zu vermehrten Beschwerden geführt. Auch die Einführung eines Facebook-ähnlichen Algorithmus ist auf Twitter gescheitert. Inhalte sind hier journalistisch geprägt, aus diesem Grund ist eCommerce auf der Plattform nicht erwünscht.

Instagram gehört mittlerweile zu Facebook und hat aktiven Social Commerce auch erst im letzten Jahr, 2015, begonnen. Mit der Integration des Action-Buttons und der Plattform-übergreifenden Möglichkeit Werbung auszuspielen ist der eCommerce Ansatz auch im Foto-Netzwerk angekommen. Verwunderlich ist, dass beim Klick auf die Anzeigen auf Instagram die Weiterleitung auf eine Website geschieht und man aus der Plattform „geworfen“ wird. Anders als beim Mutterkonzern Facebook.

Wozu sollen Händler Social Media nutzen?

Wie auch schon in den oberen Absätzen erwähnt, sind Social Media Kanäle in der DACH Region nur gering bis gar nicht für eCommerce geeignet. Social Media Kanäle werden in Österreich bereits sehr gut als Positionierung-Tools eingesetzt. Trotzdem muss hier stark darauf geachtet werden, dass die Kommunikation in allen Kanälen optimal und einheitlich verläuft. Ein Unternehmen und vier verschiedene Kommunikationsarten bringen im Endeffekt nichts. Kunden spüren die Unregelmäßigkeiten und führen diese auf das Unternehmen und die Marke zurück. Das kann bis zu einem Vertrauensverlust führen. Deshalb ist man mit einer guten, aber vor allem verzahnten Kommunikations- & Marketingsstrategie sehr gut bedient.

Facebook Commerce

Es ist nichts Neues, dass das Shoppingverhalten der Kunden sich schneller ändert, als es vielen Unternehmen lieb ist. Mittlerweile kauft jeder dritte User in den USA via mobile Devices ein. In Europa nimmt der Trend des mobilen Einkaufes auch stetig zu.

Laut der IQ Facebook Studie wurden bei diversen befragten Online Händlern im Zeitraum Jänner bis Mai 2015 das mobile Shopping Verhalten eingeführt, mit Facebook verbunden und getestet. In diesem Zeitraum hat sich die Verkaufsfrequenz bei Käufen um 35% erhöht. Ende 2014 hatten mehr als 30 Millionen Unternehmen weltweit eine Facebook Seite – die einen besser betreut als die anderen, aber sie hatten prinzipiell einen Social Media Auftritt.

Das Potenzial liegt auf der Straße und wird somit kaum genutzt. Social Commerce hat sich bisher in Europa nur selten und nicht optimal durchgesetzt. Damit soll aber Schluss sein. Das Einkaufen in sozialen Netzwerken hat einen großen Vorteil: Einkaufen mit und über die Community. Ein Gefühl des Zusammenhaltes und des Austausches – Online – bei einer der schönsten Nebensachen der Welt. Über 1,5 Milliarden User haben die Möglichkeit miteinander und untereinander in Kontakt zu treten und tauschen sich ständig über aktuelle Themen oder Geschehnisse aus. Genau so geschieht es auch mit Kaufempfehlungen. Ein ständiger Austausch zwischen Freunden und der Community bringt Online Händler dazu sich mit diesem „neuen“ Trend auseinander zu setzen.

Die direkte Integration eines Online Shops direkt auf der Facebook Page hat es des Öfteren schon in der Testphase gegeben, leider bisher ohne nennenswerten Erfolg, deshalb findet man zu dem typischen Bildnis des Facebook-In-App/  -Site Kaufverhaltens bzw. der Kaufbereitschaft, keine Case Studies. Was man aber unter keinen Umständen vernachlässigen darf, sind Social Media Kampagnen in Verbindung mit Kaufanreize zu bringen. Facebook bietet beispielsweise Möglichkeiten Apps in der Fanpage zu integrieren – eine App kann der Produktkatalog mit direkter Verlinkung in den Online Shop sein. Weitere Kampagnen, die meistens sehr gut funktionieren sind Gewinnspiele oder Wettbewerbe. Wichtig hierbei ist es, Interaktion mit möglichst vielen User zu generieren um somit unter anderem die Reichweite zu steigern.

Facebook zeigt unter den Best Practice Beispielen Bloomy Days.

Mit Hilfe von Facebook wurde die Kundenkommunikation deutlich effizienter. Unter anderem nutzte BLOOMY DAYS die Möglichkeit der Ansprache von bestehenden Kunden über Facebooks Custom Audiences.

Ana-Maria Birsan im Workshop A-COMMERCE Day

Von Ana-Maria Birsan lesen und hören wir in der letzten Zeit immer öfter. Am A-COMMERCE Day hat sie einen Workshop zum Thema „Buzzword Alarm – Content Management und der Risk of Ignoring von Kommunikation im Web“ gehalten. Wie bei den meisten Workshops war der Raum randlos gefüllt, was deutlich zeigt, dass auch die eCommerce Branche nach wie vor starkes Interesse für die Social Media Front zeigt.

Social Media is no overnight Success

Mit diesem Statement ging es auch schon direkt an die Sache! Viele Unternehmen (nicht nur im Online Handel) stellen sich unter Social Media ein (meist großes) Wunder vor. Ein Wunschdenken und eine sehr hohe Erwartungshaltung, die an den Tag gelegt wird. Vergleichbar mit dem Ritt auf einem Einhorn. Sobald man sich als Marke dazu entscheidet, über soziale Netzwerke nach außen zu kommunizieren, muss der Erfolg adhoc sichtbar sein. Nun, leider ist dem nicht so. Eine der größten Schwächen von Kommunikation (nicht nur online) ist die tatsächliche Messbarkeit des Impacts, welcher auf User und / oder Kunden wirkt.

Social Media ist ein Prozess, für den man sich aktiv entscheiden und ein Weg, den man als Unternehmen konsequent und mit einer klaren Strategie gehen muss. Blitzerfolge gibt es in den seltensten Fällen.

Social Media besteht nicht nur aus Facebook, Twitter und Co. Viel mehr ist es ein Zusammenspiel von: Community, Connectedness, Participation, Openess und Conversation. Vor diesem spannenden Mix haben die meisten Angst? „Völlig unbedgründet,“ so Ana-Maria, „Immerhin hat auch keiner von uns instant schwimmen gelernt – so viel zum Vergleich des Sprunges ins kalte Wasser“.

Digital Behaviour

Der Medienkonsum und somit auch die Informationsbeschaffung von Usern lässt sich nicht mehr in eine einfache Formel bzw. in ein simples Denken zusammenfassen. Die Zeit, in der Unternehmen nur einseitig kommunizieren ist schon lange vorbei. Social Media hat unter anderem stark dazu beigetragen, dass ein, kaum beschränkter, Dialog zwischen beiden Seiten erfolgen kann. Und darauf stehen die User!

Entertain – Inform – be useful. Ein Leitfaden, der zeigen soll, dass die Zielgruppen und Kunden von Marken oder Unternehmen individuell angesprochen werden wollen. Einen Mehrwert bieten, um zwischen dem Information-Overload zu bestehen und relevant zu bleiben ist wichtiger denn je. Ein häufig aufgetretenes Buzzword war Storytelling. Ohne Geschichten im Internet zu erzählen, schwindet das Sexappeal von Marken mit einer ungemeinen Sicherheit und Schnelligkeit. Als Beispiel wurde hier der #Bendgate genannt. Als das iPhone 6 rauskam, war die „Flexibilität“ des Gerätes in aller Munde. Viele Unternehmen haben sich diese ungünstige Eigenschaft des Apple Produktes zu Nütze gemacht und damit eine Vielzahl an Kunden aber auch potenziellen Kunden angesprochen.

#bendgate

heineken Beispiel bendgate

Kit Kat bendgate Beispielbendgate Heineken Beispiel

Heineken Beispiel bendgate

Die neue Form der Kreativität

In einer Zeit, wo Whatsapp und Co. Kommunikation einfacher gestalten, als es bisher möglich gewesen wäre, verändert sich das Mediennutzungsverhalten immer wieder. Man möchte meinen, dass bei einer unbegrenzten Anzahl an Zeichen (außer auf Twitter) die Wortgewandtheit präziser ist. Falsch gedacht.

TLA – Three Letter Articulation. Effizienz wird in sozialen Netzwerk anders geschrieben! WTF / OMG / FYI / LOL – so kommunizieren User und Kunden heute.

Um das Nutzungsverhalten von Kunden zu kennen, muss man sich mit ihnen auseinander setzen. People Discovery ist das neue Stalking im Web. Nur wenn man seine Kunden (vor allem im eCommerce) gut kennt, kann man sie individuell ansprechen. Wir leben in einer Welt der Freethinkers, Extroverts und Revolutionaries – eine world Changing audience, die es nicht mehr erlaubt Content „einfach so“ zu gestalten. Man kann es nur noch einmal und nicht oft genug betonen – Relevanz und der Informationsgehalt werden darüber entscheiden, ob User und Kunden das Interesse an dem Unternehmen oder einem Produkt beibehalten.

Der Information Overload war noch nie so groß und es wird auch nicht weniger werden. Minütlich werden Informationen herausgegeben und für Produkte geworben. Bei den Algorithmen von Facebook und Co. steuern Firmen schon lange nicht mehr, wen sie ansprechen und wen sie mit ihrer Message erreichen. Sehr wohl erkennen Alogrithmen, wie relevant ein Unternehmen bzw. eine Fanpage für den individuellen Nutzer sind. Deshalb ist es wichtig, Kunden auch im Social Web an sich zu binden und sie zur Interaktion zu animieren.

Dient übrigens auch sehr gut als Feedback Kanal.